SPD entdeckt nach 30 Jahren Rest-Deutschland

SPD entdeckt nach 30 Jahren Rest-Deutschlandvon WiKa (qpress)

Willy brennt: Das ist ein Novum, geradezu ein alles überragendes Wunder. Im Zuge der Neubeschaffung einer Doppelsp®itze für die SPD, hat die Partei tatsächlich bemerkt, dass die BRD inzwischen fünf Bundesländer mehr hat als im Jahre 1989. Spötter behaupten, dass dies lediglich auffallen konnte, weil die Konkurrenz regelmäßig Wahlstimmen in den Urnen aus Rest-Deutschland vorfindet, die grob betrachtet aus dem Osten stammen. Für die SPD ein absolutes Neuland. Nach dem Beinahe-Untergang der SPD soll die neue SPD-Titanic-Crew  diesen Umstand nunmehr auf ihrem bedingungslosen „weiter so Kurs“ eingepreist haben, wenn auch widerwillig. Damit ist sie aber jetzt imstande, den Eisberg viel zielsicherer als zuvor ansteuern zu können.

Das jedenfalls scheint die Quintessenz aus der bisherigen Kandidaten-Rallye der SPD zu sein. Das Favoriten-Duo hat sich demonstrativ so aufgestellt, dass die Ossis, mittels einer Ossi-Tusse, eine würdige Vertretung vorgegaukelt bekommen. Ein genialer Schachzug für eine besinnungslose, mehr schon scheintote Partei. In jedem Fall wird genau dies derzeit in den Gazetten schwerpunktmäßig herausgearbeitet: Ex-Kandidatenduo unterstützt Scholz und Geywitz[Der LÜGEL]. In dem Duo Scholz-Geywitz, soll letztere dann für den Witz sorgen, der die seit 30 Jahren durch die SPD unentdeckten Ossis wieder zum haltlosen Lachen animieren soll.

Witze machen mit Klara

Witze machen mit KlaraAnders gesagt, durch die Herausstellung der Klara Geywitz, will die SPD nach so langer Zeit den Ossis ein wahrnehmbares „Scheingewicht“ zubilligen. Klara kann man das nicht machen. Damit betont die SPD ebenso, dass sie anerkennt, dass es ein zweites Deutschland gibt. Irgendwie ist das jetzt ganz dringend in die BRD zu integrieren. Die CDU Konkurrenz, angerührt vom Ausmerkelungsdedanken, setzt weiterhin bewusstlos auf verkohlte Landschaften in der Region. Selbige Tugenden auf Bundesebene in Form der großen Koalition gebündelt, sollen dem Deutschland der armen Seelen langfristig den Garaus machen. Das wird nicht offiziell verlautbart, lediglich einvernehmlich in der GroKo praktiziert.

Man könnte das Duo Scholz Geywitz auch als das „letzte Aufgebot“ der SPD betrachten. Dem Scholz-Joker-Face musste halt etwas mehr Witz verliehen werden. Deshalb die Klara, die den Witz bereits im Namen führt. Man hat übrigens bewusst mit dem SPD-Vorsitz-Wahlzauber gewartet, bis die diesjährigen Landtagswahlen durch waren. Ansonsten hätte man womöglich gleich wieder neues Spitzenpersonal benötigt. Das planmäßige Ende dieses Duos ist bislang die reguläre Bundestagswahl 2021, an der die SPD ein weiteres Mal scheitern darf. Sofern die SPD Führung allerdings dem CDU-Vorbild folgt, wird sie die Verantwortung für das nächste Wahldebakel einfach ignorieren. So macht es Merkel regelmäßig bei der CDU. Mit dem Trick kann das Duo „Scholz-Witz“ womöglich etwas länger im Amt verbleiben. Verantwortungsübernahme ist ja nicht mal mehr ein Lippenbekenntnis, denn seit wir die AfD haben, ist die generell an allem Schuld.





Politik schafft Leiden

Die Politiker behaupten durch die Bank (meistens Goldman & Sachs, manchmal auch Morgan Stanley), sie machten ihren Job aus Leidenschaft. Das ist nur bedingt richtig, vielfach haben sie nur echte Freude daran Leiden zu schaffen. Die realen Ergebnisse der Politik legen bedauerlicherweise letztere These nahe. Die Politiker bekommen in aller Regel soviel Schmerzensgeld, dass sie die Leiden der Masse problemlos ausblenden können. Das ist zwar kein gesunder Politikstil, hilft aber bei der Umverteilung von unten nach oben ungemein. Und damit sie nach ihrer Zeit des „Leiden schaffen“ keinen psychischen Schaden leiden, bekommen sie vielfach wohlige Ruhepositionen in der Wirtschaft, für das von ihnen angerichtete Leiden.

Derzeit ist nicht absehbar, dass sich mit dem neuen SPD-Duo etwas am klassischen Arbeiterverrat ändern würde. Dafür stünden eher andere Kandidaten, die sich jetzt mit dem Prädikat „Aussichtslos“ wieder in die Vorstandskandidaten-Asservatenkammer zurückziehen dürfen. Solange, bis die SPD die nächste Strohpuppen-Show für die Mitglieder anberaumt, um der Basis zumindest so eine Art von Mitbestimmungsgefühl zu suggerieren. Das darf man keinesfalls mit Demokratie verwechseln, denn die schließt gerade in Deutschland explizit eine Bürgerbeteiligung aus. Letztere werden hier aufgrund ihrer blutigen Vergangenheit (im Stil einer Vormundschaft) lediglich „repräsentiert“. Dafür braucht man keine Bürger, die sowieso keinen Plan haben und gefährlich sind. Scholz und Geywitz brauchte man allerdings auch nicht, müsste nicht die Show weitergehen.

 

Wandere aus, solange es noch geht!

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