„Sozialstaat“ könnte so einfach sein!

Beitrag von Jürgen

Anstatt alles zu verschlimmbessern, wie es die SPD jetzt wieder anstrebt, via Bürgergeld, was im Prinzip an den vorhandenen Strukturen nichts ändert, die Verwaltung derselben aber nur noch aufwendiger und komplizierter macht, plädiere ich hier jetzt mal für ein bedingungsloses, steuerfreies Grundeinkommen! Inklusive einer kostenfreien Gesundheitsversorgung!

Nach meiner Überzeugung, ist es des Staates oberste Pflicht, zum einen für die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren , zum anderen für sein Wohlergehen. Beides kann man unmöglich am, am Gewinn orientierten Unternehmen überlassen!

Dafür fallen dann alle anderen Sozialleistungen weg! Keine Renten-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung, kein Kindergeld, kein Bafög oder was es sonst noch so geben mag an staatlicher „Stütze“!

Wie hoch soll dieses Einkommen sein? Auch ich kann und will mich da nicht wirklich festlegen. Man mag sich an derzeitiger Grundsicherung orientieren, am Hartz4 Regelsatz oder einer Mindestrente. Es sollte so viel oder wenig sein, daß der Einzelne genug Motivation aufbringt, mehr zu wollen!

Wer Auto fahren, wer verreisen, wer bauen will oder was auch immer, der muß sich genötigt sehen, seinen Hintern in Bewegung zu bringen! Es ist ja auch nicht so, daß wir ein Volk von Faulenzern wären!

Und damit komme ich auch gleich zu der Totschlagfrage schlechthin! Wer soll das bezahlen?

Nun, im Prinzip ist es ganz einfach zu finanzieren!





Erstens! Wenn jeder, ab Geburt, sein Salär erhält und sonst nichts anderes, ersparen wir uns zunächst diesen bürokratischen Wasserkopf für jegliche Alimente, die verwaltet und ausbezahlt werden müssen! Man stelle sich vor, all jene, die dieser bürokratischen Monstranz angehören, nichts produzieren oder sonst keinerlei Mehrwert schaffen, die nur kosten, werden freigesetzt! Wir haben Fachkräftemangel? Wir hatten ihn!

Zweitens! Nach derzeitigem Stand holt sich der Staat, über die Märchensteuer, von jedem ausgegebenen Euro ein Fünftel zurück! Das Milchmädchen läßt grüßen!

Drittens! Alle Einnahmen, egal woher sie kommen, die hierzulande erwirtschaftet werden, müssen auch hier versteuert werden! Und mit alle meine ich auch alle! Egal ob durch Arbeit, Handel, Börsengewinn oder Mieteinnahme! Und durchaus für Jeden und jeden verdienten Euro gleich!

Viertens! Es gibt keine Abschreibungen oder sonstige Ausnahmen mehr! Unternehmerische Risiken, die sich der Normalbürger eh nicht leisten kann, verbleiben in persönlicher Haftung! Schluß mit Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste!

Fünftens! Es wird sich eine gewisse Verschiebung einstellen, was die Wertigkeit der Tätigkeiten angeht! Müllabfuhr, soziale Berufe, alles was mit einer gewissen Belastung oder Beschwernis einhergeht, sie werden eine Aufwertung erfahren! Der Bauer, der Handwerker, die Berufsgruppen, die wirklich gebraucht werden, müssen nicht mehr für einen Hungerlohn schuften müssen! Feiertagsarbeit und fehlende Wochenenden werden entsprechend honoriert werden müssen! Keiner mag sie missen, nur, wenn keiner mehr muß?

Wer braucht noch Aufsichtsratsvorsitzende für Millionengehälter, wenn der Keller volläuft? Wenn keiner mehr Rettung fährt? Der Müll sich vor der Haustüre stapelt?

Sechstens! Und wenn man schon Sozialstaat predigt, dann sollte er auch Menschenwürdig gestaltet sein! Es kann nicht sein, daß Notleidende (ich weiß sehr wohl, daß es auch andere gibt! Aber, ein GEK nimmt auch denen den Wind aus den Segeln!) sich zu Bittstellern degradieren müssen!

Die, aus lauter Scham, auf durchaus Zustehendes verzichten. Meinetwegen auch aus Unkenntnis. Was die Sicht auf diesen Sozialstaat auch nicht verbessert …

Summa summarum, ich sehe nur Vorteile durch die Einführung eines Grundeinkommens! Inklusive begleitender Maßnahmen! Es ist mir durchaus bewußt, daß der Teufel im Detail lauern mag! 🙂 Macht aber nichts! Ich erkläre die Diskussion für eröffnet!

Euer Jürgen

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Ein dreifaches (Die Redaktion)

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28 Kommentare

  1. Uiuiui… da hast Du aber ein  Fass aufgemacht.

    Wie hoch soll denn so ein GEK sein und was soll es abdecken? Das wäre eigentlich die Grundfrage, um eine weitere Diskussion zu ermöglichen.

    Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass es gar keinen Fachkräftemangel bei uns gibt, sondern nur schlechtbezahlte Jobangebote und eine asoziale "Altersabgrenzung", sowie schlechte Ausbildungen. Es gibt z.Bsp. genug arbeitslose Ingenieure, die nicht eingestellt werden, weil sie angemessen für ihre Leistung bezahlt werden wollen. Oder das ältere Semester (ab 40J.) kaum noch einen Job auf dem Arbeitsmarkt finden. Warum wohl? Weil auch diese Menschen für ihre Berufserfahrung und Qualität angemessen bezahlt werden möchten, dass aber einen Arbeitgeber nicht interessiert. Er stellt lieber Jüngere ein, deren Gehalt man niedriger ansetzen kann. Desweiteren sind die Ausbildungen für Lehrlinge längst nicht mehr das, was sie mal waren. Ich kenne da einige Beispiele, wo Lehrlinge eingestellt werden, die man dann als billige Arbeitskräfte in den Firmen "herumschubst", auf Arbeitsplätze, wo gerade Ausfall durch Krankheit usw. herrscht. Dies kommt besonders in kaufmännischen Berufen vor. Dabei lernen sie auf keinem Platz richtig, sondern machen nur Hilfsarbeiten, während ihre Ausbildungszeit dahinschwindet und ihnen wichtige Erkenntnisse in manchen Dingen dann fehlen. Und wenn die Ausbildungszeit vorbei ist, dürfen sie "halbausgebildet"gehen und haben Schwierigkeiten einen neuen Job zu finden.

    Ich denke, dass solche  Überlegungen, welche Du aufgeführt hast , nur funktionieren könnten, wenn das gesamte Staatssystem und Wirtschaftssystem geändert werden würden. Und das halte ich z.Z. für utopisch, weil das ein Reset auf Neuanfang wäre. Und um das hier alles aufzuführen, würde das Forum sprengen. Denn nein, ganz so einfach, wie Du Dir das vorstellst, ist es eben nicht.

    • Utopisch? Warum?

      Man muß es einfach nur machen wollen! 🙂

      Freilich bedarf es dazu gravierender Änderungen … vor allem in diversen Köpfen!

      Wenn jeder Erwachsene 1000€ und jedes Kind 500€ bekommen würden, egal ob sie es denn auch brauchen, klingt das erst mal viel. Aber, darüber hinaus gibt es nichts mehr! Jeder ist selbst dafür verantwortlich, ob er jetzt oder in Zukunft mehr haben möchte!

      Ebenso würde Arbeit erst mal billiger werden, da beide Seiten keine Sozialbeiträge mehr bezahlen müßten. Sollte das Lohnniveau so bleiben, wie es ist, würden beide Seiten profitieren. Für viele wird es steigen im Vergleich zu anderen. Insgesamt sollte es aber sinken, weil es hat ja schon jeder was!

      Allein die Heerscharen von Beschäftigten und Beamten, die das alles verwalten, könnten zuhause bleiben für 12.000€ im Jahr. Was kosten die alle brutto? Und produzieren nichts! Sollen sie ihre Kinder großziehen und ihre Eltern pflegen, da ist für  alle mehr gewonnen!

      Wer braucht alles ein zweites Auto, nur um zur Arbeit zu kommen? Was kosten Kitaplätze und Altersheime? Was kosten Berufskrankheiten oder Wegeunfälle?

      Wie viele der Berufstätigen schaffen denn wirklich einen Mehrwert und unterhalten damit ALLE und ALLES?

      • Jürgen, wir leben in einer global wirtschaftlich vernetzten Welt und nicht auf einer einsamen Insel irgenwo im Atlantik. Wenn wir unser Lohnniveau noch weiter senken gegenüber anderen Ländern, wird unser Exportüberschuss ja noch größer. Das heißt, wir nehmen den anderen europäischen Ländern dann erst recht die Luft zum Atmen.

        Und die Heerscharen von Beschäftigten und Beamten, die alles verwalten, können dann für 12.000,- im Jahr zuhause bleiben, sprich, die braucht sowieso keiner mehr. Sollen sie sich doch um ihre Kinder und Alten kümmern. Was ist das denn für eine Einstellung? Sicher ist der Verwaltungsapparat zu groß, aber ganz ohne geht es wohl auch nicht. Aber den Menschen einfach 1000,- in die Hand drücken und nachhause schicken, nach dem Motto, sieh zu, wie du in zukunft klar kommst? Wo sollen die denn sonst unterkommen?

        Ist das, was Du da propagierst nicht Kommunismus ? In der DDR hatten auch alle einen bezahlten Arbeitsplatz, ob sie anwesend waren oder nicht. Alle waren versorgt. Wo das hingeführt hat wissen wir ja.

        Also mir ist das alles zu oberflächlich und undurchdacht, sorry. Und mit einfach machen und wollen ist es sicher nicht getan, denn es würde einen enormen Umbruch in der Gesellschaft bedeuten, die damit auch einverstanden sein müßte. Oder sollte dann wieder einfach über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden? Was ist, wenn solch ein Experiment schief geht und extreme gesellschaftliche Verwerfungen auftreten? Ich habe von Experimenten und Verwerfungen gerade genug.

  2. Moin Jürgen, da bist Du ja:) Jo, ich bin auch absolut für ein GEK. Weg mit dem ganzen anderen Rotz! Wenn ich einst mal Rentner bin bekomme ich sowieso nicht mehr als Hartz4. Eine Frisöse muß heute nach 8 Stunden Dienst zum Amt um aufzustocken, falls das Trinkgeld mal wieder nicht gereicht hat. Sowas darf nicht sein.

    Wir (als Land) könnten uns das LOCKER leisten. Jeder bekommt 1000€ im Monat. Wer mehr will, muß eben arbeiten gehen. Aber wer mal krankheitsbedingt ausfällt oder anderweitig eine Auszeit braucht (z.B. Geburt, Burnout, Todesfall, Scheidung/Liebeskummer etc.) kommt mit 1000€ -GEK ganz gut über die Runden, denke ich.

    Das wäre eine Versicherung. Eine Garantie!

    Ist es rechnerisch nicht so, daß wir erst ab Juli eines Jahres überhaupt erst "verdienen"? Alles zuvor erwirtschaftete Geld geht an den Staat. Habe LSK 1 und gebe 50% vom Lohn ohne gefragt zu werden bereits ab. Und wie Du sagst, dann kommt die Märchensteuer, der Soli, die KFZ-Steuer, die Grundsteuer, Stromsteuer, Umsatzsteuer etc….SAUG,SAUG,SAUG!

    Am Ende hat man weniger als 20% übrig. Dafür stehen wir täglich auf? Ganz schön bekloppt, oder? Und wenn man wirklich etwas braucht, wie eine Zahn-Krone oder ein neues Knie um überhaupt wieder arbeiten zu können, zahlt man das AUCH NOCH SELBST! Die Rente oder die Protese sollte auch privat vorversichert werden. WOVON DENN?

    Das hier ist kein Sozialstaat. War er vielleicht mal. Aber es ist ein Saugsystem der Hochfinanz. Doch wer ein Arschloch ist fährt gut darin, denn die Menschen glauben immer noch daran. Dem ist aber nicht so. Ist Vielen gar nicht bewusst. Ich habe alles an Versicherungen gekündigt, schon lange. Außer Haftpflicht für´s Auto, das muß leider sein. Das Geld lege ich mir lieber selbst weg, als es in die Rachen der Bonzen zu schmeißen, die bei Bedarf eh nicht zahlen!

     

      • Nun, gäbe es ein GEK, wäre es für "Gäste" attraktiver oder eher nicht? Auch für die gäbe es nichts anderes! Keine freien Wohnungen, Heizung, Strom oder Mietzuschuß!

        Aber das ist eh eine andere Problematik!  🙂

      • Die Schmarotzer haben hier eh nichts zu suchen! Ja, ist eine andere Problematik.

        Was mir grad noch einfällt…das ist auch das Gute am norwegischen System.

        Man verdient dort "sehr viel". Bsp. ein Trockenbauer in D-Land 1000€, in Norwegen 3500€.

        Die Produkte sind teurer als bei uns. So. Dem Arbeiter wird am Monatsanfang aber nicht alles geraubt! Er entscheidet quasi selbst über seine Ausgaben. Über die Mehrwertsteuer wird der Staat finanziert, versteht ihr? Das versickert nicht in irgendwelchen Asbach-uralten Beamten-Kammern, wo wenn´s mal wieder aufgrund von Fehlmanagement nicht reicht einfach noch mehr geschröpft wird (Steuerschraube hoch). Der Arbeiter bestimmt durch seinen Konsum also selbst, was ihm am Monatsende übrig bleibt. Das gefällt mir auch gut.

        Es ist ja so, wir verwalten uns hier zu Tode! Soviel Unsinn, soviele Formulare und Vorschriften! Das ist alles (naja, Vieles) einfach nur unnütz!

        Beispiel: Ich habe 3 Auto´s, kann aber nur eines zur Zeit fahren. Dann bin ich los & hab mich schlau gemacht wegen Wechselkennzeichen. Sowas gibt es ja. Ha. Ha. Ha.

        Die haben mir nen Vogel gezeigt. Die Auto´s müßen Typgleich sein. Ja, vier Räder haben sie alle. NEIN! Das eine ist ein PKW, die anderen Busse. Ja gut, dann für die Busse? NEIN! Der eine Bus ist ein LKW, der andere ein Wohnmobil. Ja aber…sind doch beides Busse! Das ist egal & zählt nicht. Kein Wechselkennzeichen möglich. Dann haben sie mir erklärt, wie ich aus dem Wohnmobil einen LKW machen kann, aus dem LKW einen PKW und weiß der Geier, aus dem PKW einen Hubschrauber. Praktisch alles rausreißen, Gurte, Küche, Sitze, Federn etc. austauschen. Ich sach, und was ist dann später mal mit nem H-Kennzeichen? "Jaa…das können sie danach natürlich vergessen. Ist ja nichts mehr original."

        Katastrophe hier, ehrlich.

         

         

         

         

    • "Aber wer mal krankheitsbedingt ausfällt….. kommt mit 1000,- ganz gut über die Runden".
      Ach so, warum kommen heute die Rentner eben nicht mit 1000,- über die Runden?  Miete, Strom, Heizung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wie Kino, Theater, Verein usw., Friseur, Fahrgeld f. öffentl. Verkehrsmittel, oder Auto und Benzin? Es ist alles zu teuer. Mein Mann hatte mal 1/2 Jahr nur Krankengeld bekommen und das war gar nicht witzig.
      Und mit 1000,- im Monat kannst Du nicht mal Deinen Vater anständig begraben.
      Man, man, man, Ihr macht Euch das einfach. Ja, ich bin auch für Veränderung was das System betrifft, aber man muß dabei auch über den Tellerrand hinaussehen.

      • Als Rentner würde man selbstverständlich eine adäquate Rente bekommen, Angsthase! Es geht doch um das H4-System, oder nicht? Alles andere hängt wiegesagt von einem selbst ab. Es kann jedenfalls nicht sein, daß es Millionen Obdachlose in diesem Land gibt, Hunderttausende ohne Strom. Also, ich komme mit 1000€ gut zurecht. Es liegt doch immer nur an den Ansprüchen die man hat! Wenn man sie hat, muß man etwas dafür tun. Aber man darf im Notfall nicht einfach fallen gelassen werden. Mir ist es jetzt zum 2.ten Mal passiert. Weiß glaube ich auch, wovon ich rede…und wer zur Tafel muß kann halt eben nicht mit´m Auto ins Kino. Diesen Anspruch kann man jawohl vergessen.

      • " Mein Mann hatte mal 1/2 Jahr nur Krankengeld bekommen und das war gar nicht witzig. "

        Eben! Merkst Du was? 😉

        "Miete, Strom, Heizung"

        Dir ist aber schon klar, daß die Preise dafür künstlich, durch Steuern und Abgaben,  verteuert werden, um z.B. eine riesige Beamtenschaft zu unterhalten? Wer sagt, daß die nicht auch anders tätig werden könnten?

        Warum muß ein Auto 30.000 € kosten? Bei dem geringen Lohnkostenanteil? Wo fließt denn das ganze Geld hin? In diesem Zusammenhang wird man sich auch darüber unterhalten müssen, wem die ganze Wertschöpfung zufällt!

        Nenne es kommunistisch. Wenn Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, was ist denn das? Ein Betrieb wirft nicht mehr genug Gewinn ab und die Belegschaft wird auf Kosten der Fleissigen (diverse Kassen) weiter unterhalten … Wo ist denn da der Unterschied? Warum nicht gleich so?

        Wer hier unternehmerisch tätig ist, der Bestatter wie auch der Vermieter, bekommt doch auch sein GEK und ist damit ebenso entlastet!

        Und was den "Atlantik um uns herum" angeht, was hindert ihn, es nicht ebenfalls so zu machen?

        Freilich geht das alles nicht von heute auf morgen …

        • Glaubst Du im ernst, dass Unternehmer und Vermieter dann ihre Preise senken würden, nur weil jeder sowieso 1000,- in der Tasche hat und er auch entlastet ist?

          • Ein Teil davon sicherlich!

            Es sind doch nicht alle so gierig? Bei manchen wird man allerdings nachhelfen müssen … Warum nicht?

            Es werden MiIlliardenbeträge vererbt werden. Private und auch unternehmerische. Wer hat das alles erarbeitet? Da waren doch Generationen von Menschen daran beteiligt. Und ein Großteil derer, die daran mitgearbeitet haben, hat was davon? Nicht mal ein auskömmliches Leben!

            5% besitzen wieviel des Vermögens? Der Zetsche muß jetzt jeden Tag 4.500 Ocken ausgeben. Was für ein Streß für einen Rentner! Ich denke, ihm und vielen anderen, wir müssen ihnen einfach helfen! cheeky

            Geld und Vermögen sind genug da, um ein GEK finanzieren zu können! Auch ohne daß es direkt in Enteignung übergeht!  🙂

             

            • Jürgen, auf welchem Planet funktioniert eine Umverteilung von oben nach unten? Würde gerne dahin auswandern. Und ob wirklich genug Geld für alles da ist, will ich nicht beurteilen. Es sieht zwar so aus, wenn man sieht, wo Milliardenbeträge hinwandern, aber ich befürchte eher, dass wir extreme Staatsschulden haben, die noch Generationen nach uns abbezahlen müssen. Denn wenn ich an die schwarze Null denke, dann fällt mir nur die auf Rädern ein. Abgesehen davon, dass wir Unsummen an Zinsen bezahlen müssen, überlege mal wie hoch unser BIP ist und was alles ausgegeben wird. Wo soll das denn alles herkommen? Was ein Zetsche sich in die Taschen steckt, ist Firmensache. Und diese Leute lassen sich von Dir sicher nicht helfen, ihr Geld auszugeben. Über Deine Ideen kann man nachdenken, aber besser wäre es nachzurechnen.

               

  3. Bedingungsloses Grundeinkommen ist auch der falsche Weg. Dieses würde bedeuten, dass Wirtschaftsflüchtlinge nur Asyl zu rufen brauchen, um auf Kosten anderer versorgt zu werden, während die deutsche Volkswirtschaft unter der Last der Kosten zusammenbricht. Andererseits kann man aus politischen Gründen bedingungsloses Grundeinkommen nicht an die Staatsbürgerschaft koppeln. Ein Anreiz zum Arbeiten wäre hingegen die negative Einkommenssteuer. Diese Steuerzahlung erhält, wer zu wenig Einkommen aus Arbeit erzielt und deshalb ein bestimmtes Mindesteinkommen unterschreitet. Wirtschaftsflüchtlingen muss hingegen der Anreiz genommen werden in das deutsche Sozialsystem einzureisen.  Keinerlei Barzahlungen und Kasernierung ohne Nachtausgang für Flüchtlinge bis sie freiwillig wieder ausreisen. Wenn die BRD dieses nicht endlich einführt bricht die Deutsche Volkswirtschaft schneller zusammen als sich mansche vorstellen können.

    • Richtig Josef, andere Länder, andere Regeln. Versuche mal nach Kanada oder Neuseeland einzuwandern. Da kannst Du an der Grenze gleich erst mal 25.000 Euro hinterlegen. Für den Fall, daß Du innerhalb 3 Monaten keine Arbeit gefunden hast, wirst Du nämlich von diesem/Deinem Geld sofort wieder weggeschickt! Dem Staat entstehen keine Kosten. Staatsbürgerschaft und somit soziale Ansprüche welcher Art auch immer erwirbt man sich erst nach 8 Jahren LEISTUNG seinerseits. Aber für die Bevölkerung muß es eine bedingungslose Mindest-Absicherung geben, doch.

    • Josef, das ist doch heute der Knackpunkt. "Wer zu wenig Einkommen aus seiner Arbeit erzielt".  Wie kann es sein, dass jemand, der Vollzeit arbeitet nicht davon leben kann? Würden anständige Löhne gezahlt und die Preisspirale nicht ständig nach oben getrieben, wodurch die Menschen immer weiter abgezockt werden, wäre ein Grundeinkommen nur für wirklich Bedürftige nötig. Aber hier werden die Löhne immer niedriger,das Leben immer teurer und die Reichen immer reicher. Dass, was hier mit den Einwanderern gemacht wird, ist ein anderes Thema. Denn das ist pure Absicht. Das zerstört nicht nur unsere Sozialsysteme, sondern auch die Gesellschaft.

      • " Dass, was hier mit den Einwanderern gemacht wird, ist ein anderes Thema. Denn das ist pure Absicht. Das zerstört nicht nur unsere Sozialsysteme, sondern auch die Gesellschaft. "

        Richtig Angsthase! Es ist ein Problem für sich! Und damit argumentieren zu wollen, es ist ein Totschlägerargument, damit kann man wirklich alles kaputt machen. Dann könnten wir es gerade bleiben lassen?

        Zum Thema: Würden wir, im derzeitigen Stand, was vermutlich nur im produzierenden Gewerbe statthaft ist, die Löhne verdoppeln. Sprich aus einem Lohnkostenanteil von 10 20 % machen, die Gesamtkosten also lediglich um 10 % erhöhen. Was für einen Effekt würde das haben?

        Also neben der Einführung des GEK?   😉

        Nur weil Du selbst es angesprochen hast! Für das Ausland würden sich die Produkte verteuern! Die Inlandskaufkraft stiege aber enorm!

        Und da ja nicht nur Autos oder Möbel gekauft werden, sondern auch Dienstleistungen nachgefragt werden, könnten auch diese entsprechendes Salär verlangen und Löhne bezahlen! Einfach weil das Geld dann da wäre!

        Freilich, gäbe es keine Gier auf der Welt, keinen Neid, eine "gerechte" Besteuerung, keine Ausbeutung, keine Schuldzahlungen, keine Staatsräson, keine Kriegstreiber, keine ideologisch Verblendeten … wir hätten uns nie kennengelernt? Sprich, uns nie darüber unterhalten!

        Die Welt ist aber, wie sie ist! Was kann ich erreichen, indem ich tiefgreifende Hintergrund-Diskussionen anstosse? Wer kann was mit Zionismus anfangen? Mit Rothschilds, der FED; dem IWF, der Nato oder UNO? Für die meisten sind das doch böhmische Dörfer!

        Alles, was Haken im Kreuz hat, ist böse! Swastika, was ist das? Was hat die Sonne mit "dem Licht" zu tun?

        Wie soll ich die Unbedarften aus ihrer Haltung, ihrem Status, herausbringen? Dazu bringen, nachzudenken? Das Grundeinkommen, ist wenigstens eine Möglichkeit dazu!

        Die Finnen haben es ansatzweise probiert und wieder eingestellt. Ja warum wohl?

        Im Mittelalter gab es "verfallende" Währungen, damit das Geld zirkuliert und nicht angehäuft wird. Wurde eingestellt! Warum wohl?

        Es gab einen Kanzler, der stellte, notgedrungen, seinen Außenhandel auf Tausch um. Es wurde, bekanntermaßen, eingestellt? Warum wohl?

        • Die Vermutung von Jürgen bezüglich der gezielten Zuwanderung trifft auch meine Vermutung. Merkel hat sich an der Klagemauer sehr verdient gemacht. Dann hat sie die Grenzen mal richtig aufgemacht, damit mehr Fremdbesatz das Land bunter macht. Divide et impera (lateinisch für teile und herrsche) ist eine Redewendung (im lateinischen Imperativ); sie empfiehlt, eine zu besiegende oder zu beherrschende Gruppe (wie z. B. ein Volk) in Untergruppen mit einander widerstrebenden Interessen aufzuspalten. Die Joshua Fisher Partei jubelt. In Berlin hat die Hertie Stiftung eine private Universität eröffnen dürfen. (Stiftung Hermann Tiez, jüd. Kaufmann, Hertie wurde unter dem NS etwas verkleinert und eine Marionette an die Spitze gebracht; nach WWII großzügig entschädigt) Das Ziel der Hertie Stiftung Universität ist geeignete Politiker heranzubilden die sodann den BRD Staat und dessen Wirtschaft stützen sollen

      • Richtig, dieses Problem wird mit der negativen EKST angegangen wenn auch nicht gelöst. Ich gehe davon aus, dass es allgemein bekannt ist, dass die USA die negative EKST schon lange haben. Gleichzeitig werden Firmen negativ sanktioniert, welche nicht mindestens 12 USD Pro Stunde zahlen. Damit wird Druck gemacht, die Löhne anzuheben. Die BRD Regierungsflaschen in den Parlamenten kriegen selber den Hals nicht voll und nehmen den Armen noch das letzte Hemd weg. Übrigenns, jedermann in den USA, auch Richter und Politiker, müssen dort in die staatliche Rentenversicherung einzahlen. Nach 15 Jahren Einzahlung erhält bereits jeder im Rentenalter eine Grundrente. Außer dem gibt es die 304 und 404 K Pläne, unter denen jeder ein Vermögen steuerbegünstigt für das Alter ansammeln kann. Wie traurig sieht es dagegen im angeblich so reichen Deutschland aus und was für einem Parteienschrott sind die Deutschen bloß aufgesessen?

        • Ach Josef!

          Unsere Befreier brachten uns welche Form der Demokratie? Wir sind doch, aufgrund dessen, daß es einen Bundestag und -rat gibt, quasi unregierbar!

          Davon abgesehen, daß wir besetztes Land sind! …

          Ich kenne zwar diese Pläne nicht, aber, wer kann sie sich in VSA leisten? Auch denen täte ein GEK mehr als gut!

          • Jürgen, jeder der arbeitet hat sie und kann sie sich leisten. In der BRD leistet sich die arbeitende Bevölkerung den "Generationenvertrag", in den USA den 304K Plan. Die Kosten sind adäquat. Die Amis haben im Alter Vermögen, die BRDler haben ein Versprechen der Machthaber und sind über den Tisch gezogen worden.

  4. Jürgen, das mit der Besatzung sollten wir nicht so eng sehen. Unsere frei gewählten Politiker in CDU, SPD, FDP, Grünen sind es doch, welche sich freiwillig von außen durch deren Eliten dirigieren lassen, um deren Unterstützung zu erheischen, damit sie D besser ausbeuten und jedwede, politische Konkurrenz klein halten können. Typische Totschlagargumente sind Nazi, Neonazi, Rassist, Kommunist. Das deutsche Volk ist doch jederzeit in der Lage sich über diese Parteien hinwegzusetzen und eine unabhängigere Regierung zu bilden, die immer noch in allen westlichen Bündnissen bleibt, aber deutsche und europäische Interessen in den Vordergrund stellt. Russland ist in alter Tradition dabei der natürliche osteuropäische Partner Deutschlands, Das werden dann auch die westlichen Eliten von Jerusalem bis zur Ostküste einsehen müssen.

    • Josef,

      "Freiwillig" betrachte ich jetzt mal relativ?

      Wer wird denn etwas in der Politik? Doch wohl nur der, der sich entsprechend anpasst? Es geht ja nicht nur um Ausbeutung! Diese, die persönlichen Vorteile, ist doch nur Lockmittel der "Eliten", damit Parteien sich so verhalten, wie sie es sollen! Das scheint eher einer alternativlosen "Notwendigleit" zu gleichen?

      Zu, was das Deutsche Volk jederzeit in der Lage ist, naja, es tut mir leid! Das kann ich, bei allem Respekt, wirklich nicht ernst nehmen!

      Entweder wir haben hier Eliten, die uns fremdbestimmen, oder eben nicht! Und zu glauben, daß ausgerechnet jene ein "Einsehen" haben müßten … Puh!

      • Jürgen, wenn die nächste Rezension kommt, werden viele Wähler ins Grübeln geraten. Gehen wir einmal davon aus, dass es in der BRD freie Wahlen gibt, dann können doch alle andere Parteien wählen als bisher, oder? Die Gegenrede könnte nun sein, "es gibt aber keine freien Wahlen"
        Die übliche Massen-Suggestion durch die fremdgesteuerten Massenmedien einschließlich ARD und ZDF, die nach wie vor Werbeträger der Lizenzparteien sind, schließen wir als Argument mal aus. Wie würdest Du begründen, dass es keine freien Wahlen gibt?

        • Josef,

          das ist doch ganz einfach!

          Es werden hierzulande nur Parteien zur Wahl zugelassen, die gewissen "staatsrechtlichen" Grundlagen entsprechen! Was ist daran "frei"?

          Wenn ich der Meinung bin, jetzt mal grob gesagt, ich gründe eine "NSDAP", dann wird das nicht zugelassen! Ich gründe eine Partei, die "den Kaiser wieder haben will". Dann wird das nicht zugelassen!

          Da fängt es doch schon an! Was soll ich also von einer "Demokratie" halten, die von vornherein ausschließt? Was treibt sie um? Was für Ängste liegen dahinter verborgen? Ist es nur Angst oder Kalkül?

          Welchen ethischen Wert hat solch´ eine Veranstaltung, genannt Demokratie, die gewisse Ansichten nicht aushalten will oder kann!? Was hat sie zu befürchten?

          • Jürgen, mit der NSDAP zu argumentieren halte ich für einen Schlag unter der Gürtellinie. Die NSDAP weckt bei den Besatzern und auch vielen Deutschen recht negative Assoziationen. Aber es gibt doch NPD, zugelassen, Republikaner, zugelassen, etc. alle zugelassen, von der Meinungsindustrie aber niedergemacht. Die AfD ist nun unter der Knute des Staatsschutzes, veralbert als Verfassungsschutz. Mehr als 6 Millione4n Wähler haben erkannt, dass dieses Parteienkartell Deutschland in den Abgrund driften lässt und das Deutsche Volk Platz für Ausländer machen soll. Die negative Familienpolitik seit dem Hochverräter Willy Frahm beweist die Statistik. Von damals 120 Millionen Deutschen in Europa sind nur noch 90 Millionen über. Die Lizenzparteien, von Agenten fremder Mächte durchsetzt, fahren seit 1972 das Deutsche Volk in den Dreck.

  5. Rep. Ilhan Omar (D-MN) launched a new antisemitic volley on Twitter on Sunday, accusing a pro-Israel group of buying influence in Congress, and referring to an offensive Jewish stereotype that even fellow critics of Israel found abhorrent.

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