Sozialamt treibt alte Rentnerin in Armut

Während Neubürger-Sippschaften, die zum Teil samt Zweit- und Drittfrauen, nebst einer expandierenden Kinderschar, gerade eigens für sie erbaute Doppelhaushälften in bester Wohnlage beziehen und zusätzlich satte monatliche Sozial-Bescheide von mehreren TausendEuro erhalten, muss eine arme alte Rentnerin die mit Grundsicherung aufstockt, ihr mühevoll erworbenes, kaum nennenswertes Zubrot an die Sozialbehörde abtreten.

Die 71-Jährige Hamburger Rentnerin „Lieselotte Tairi“ kann es vermutlich nicht fassen:

Nachdem sie von ihrer kargen Rente von 760 Euro rund 600 Euro für Miete und Nebenkosten aufwenden muss, verbleiben ihr rund 160 Euro, die von der Grundsicherung auf 416 Euro aufgestockt werden. Somit hat sie für das monatliche Überleben das Selbe wie ein Hartz 4 Empfänger zur Verfügung. Somit ist das Geld schnell verbraucht und der Monat noch lange nicht am Ende.

So nahm sie im Rahmen ihrer gesundheitlichen Verfassung die Möglichkeit wahr, der guten Tugend folgend, sich mit Treppen putzen und Rasenmähen abrackernd, lausige 80 Euro zu verdienen. Für die alte Dame bestimmt eine Menge Geld, um sich wenigstens einige zum Leben notwendige Ausgaben leisten zu können. Doch leider hatte Frau Tairi die Rechnung ohne das Sozialamt gemacht, das ihr daraufhin die Grundsicherungsleistung um über 50 Euro kürzte.

Als sie in Folge das Sozialamt aufsuchte, bügelte man sie kurzerhand ab indem man ihr in erniedrigender Weise nahelegte, sie solle sich doch im Tafelladen mit diesen dort erhältlichen Abfall-Lebensmitteln eindecken.

Die Zahl der Grundsicherung beziehenden Senioren ist zwischen 2006 bis 2016 um 44 Prozent gestiegen. Betroffen davon sind mehr Frauen als Männer. Zusätzlich ist ein überproportional starker Anstieg bei Ausländern feststellbar, die Grundsicherungsleistungen beanspruchen.

Laut Sozialgesetzbuch 12 werden „Nebeneinkünfte“ zu 70 Prozent angerechnet.

Als meldepflichtiges anrechenbares Vermögen oder Nebeneinkunftgelten neben Vergütungen aus Tätigkeiten tatsächlich auch Ersparnisse, Geschenke und Sachleistungen. Praktisch bedeutet das, sollte man etwa zum Geburtstag von einem Wohltäter 100 Euro als Geschenk auf das Konto überwiesen bekommen und diese Einnahme nicht melden, wird man im Nachgang 70 Prozent davon abdrücken müssen, sollte die zuständige Sozialbehörde auf diese Einkunft aufmerksam werden. Das gilt natürlich auch für Bargeschenke wenn man sie nicht meldet.

Im Fall der abgezockten Frau Tairi bedeutet das:

Nachdem sie aufgrund einer freiwilligen Tätigkeit, die keine Erwerbstätigkeit darstellend, ohne jegliche vertragliche Vereinbarungen geleistet wurde, einen Betrag von 80 Euro erhielt, musste sie nachdem das Sozialamt Wind davon bekam, 70 Prozent von ihren 80 Euro abdrücken. Somit hat sie sich für 24 frustrierende Teuronen abgerackert, die man ihr von den 80 Euro gnädigerweise überließ.

Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung bleibt also ein monatlicher Freibetrag von 30 Prozent zusätzlicher Einkünfte anrechnungsfrei. Der Freibetrag darf jedoch die Hälfte der Regelbedarfsstufe 1 nicht überschreiten. Das sind derzeit höchstens 208 Euro.

Das Sozialgesetzbuch SGB 12 ist ein unzumutbares Gesetz der Abzocke!

Dieses „Sozialgesetz“ macht es betroffenen Leistungsempfängern nahezu unmöglich, sich ihren ohnehin schon knapp bemessenen Standard auf legale Weise, wenigstens im bescheidenen Maß etwas zu erhöhen. Wer monatlich wenigstens lausige 90 Euro mehr legal auf seinem Konto haben will, muss vorher satte 300 Euro erwirtschaften, um am Ende 90 Euro davon für sich behalten zu „dürfen“.

Das ist ein Witz, aber ernüchternde bittere Realität.

Es gibt aber Möglichkeiten die Summe der anzurechnenden 70 Prozent zu minimieren, wenn man mit seiner Tätigkeit in Verbindung stehende Auslagen und Ausgaben, wie etwa Fahrtkosten oder Arbeitsbekleidung nachweisen kann. Aber auch Nachweise in Form von Quittungen oder Kassenbelege, das die zusätzlichen Einnahmen in die Kosten für den Lebensalltag notwendiger Anschaffungen wie z.B. Brillen, Hausrat, neue Winterschuhe oder Wohnungsrenovierung geflossen sind, kann sich für den Klienten begünstigend auswirken, das er am Ende einiges mehr als 30 Prozent seiner Nebeneinnahme behalten „darf“.

So werden die Ärmsten unserer Gesellschaft wie etwa Frau Tairi, die ohnehin schon jeden Cent 10 mal umdrehen müssen, gnadenlos abgezockt und haben somit keine reelle Chance ihre prekäre Lage etwas aufzubessern. Sie werden systematisch unten gehalten, während ausländische Sippschaften Wohnhäuser in bester Wohnlage gebaut bekommen und für ihren importierten Harem nebst Kindern, Tausende Euros erhalten, ohne jemals einen Nachweis über ihre Verhältnisse erbringen zu müssen. Gott mit uns.

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