Seymour Hersh: USA tragen Verantwortung für Krieg in der Ukraine

US-Präsident Joseph Biden ignoriere die Realität in der Welt, was sich auch beim Krieg in der Ukraine zeige. Das schreibt der US-Journalist Seymour Hersh, der sich auch über die Aussichten für ein Ende des Krieges in der Ukraine äußert.

Quelle: transition-news

Der Krieg in der Ukraine werde «nur durch Diplomatie» beendet – «oder aber durch die überwältigende Niederlage der unterbesetzten, schlecht ausgebildeten und schlecht ausgerüsteten ukrainischen Armee». Das schreibt der US-amerikanische Journalist Seymour Hersh in seinem jüngsten, am Donnerstag veröffentlichten Text.

Ein diplomatisches Kriegsende sei aber nur möglich, «wenn in Kiew und Washington die Vernunft siege, stellt Hersh fest. Er schreibt, die USA hätten in der Amtszeit von Joseph Biden 175 Milliarden US-Dollar ausgegeben, «um einen Krieg zu führen, der nicht gewonnen werden kann und wird».

Dabei hätte dieser Krieg vermieden werden können, meint der bekannte investigative Journalist und beruft sich dabei auf US-Geheimdienstkreise. In diesen gebe es einige, aus deren Sicht die USA «selbst die Verantwortung für den Krieg in der Ukraine tragen». Der Schlüssel dafür liegt aus seiner Sicht in der NATO-Osterweiterung, worauf die russische Führung und Russlands Präsident Wladimir Putin seit langem aufmerksam machten.

«Putin und seine Vorgänger in Moskau haben drei Jahrzehnte lang – seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 – zugesehen, wie die Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) neue Mitgliedsstaaten aufnahm, welche die NATO bis vor die Haustür Russlands brachten. Putins offensichtliche Befürchtung bei Amtsantritt der Regierung Biden [2021], dass die Ukraine als nächstes beitreten würde, hätte mit ein paar Worten aus Washington besänftigt werden können.»

Doch Biden und seine wichtigsten außen- und sicherheitspolitischen Berater hätten nichts dergleichen verlauten lassen. Der gegenwärtige US-Präsident werde in seiner harten Haltung gegenüber Russland von seinen beiden hochrangigen außenpolitischen Beratern unterstützt: von Antony Blinken und dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan.

Hersh schreibt, dass es in den US-Geheimdiensten «schon immer» Bedenken gegenüber Bidens irrationalen Ansichten über Russland und dessen Präsidenten gab. Diese würden bis in Bidens Zeit als Mitglied des US-Senats zurückreichen. Ein US-Geheimdienstmitarbeiter habe Hersh berichtet, Biden sehe den russischen Präsidenten als «Todesengel».

Der US-Journalist macht auch auf Bidens «seit langem bestehende Unfähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie ist», aufmerksam. Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 habe er keine Anstrengungen unternommen, um ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin zu arrangieren.

Hingegen habe er in einer «erstaunlich theatralischen» Rede zur Lage der Nation im März den Krieg in der Ukraine zur «existenziellen Krise» erklärt, «in der die Zukunft Amerikas auf dem Spiel stehe». Biden behauptete dabei, Putin stifte in Europa Chaos und werde nach der Ukraine nicht Halt machen.

Der US-Präsident forderte den US-Kongress dabei auf, noch mehr Mittel für die Ukraine im Krieg gegen Russland bereitzustellen. Und er behauptete, dass die «freie Welt» in Gefahr sei, wenn die USA sich jetzt zurückziehen würden. Biden wolle «nicht klein beigeben», denn «die Geschichte schaut zu».

Hersh bezeichnet das «nach mehr als zwei tödlichen Jahren des Krieges in der Ukraine und wenig Erfolg» als «erstaunlich theatralisch». Zu dem fehlenden Realitätssinn trügen nach seinen Angaben Blinken und Sullivan bei, die unlängst forderten, das bisherige Verbot zu lockern, wonach die Ukraine keine US-Waffen gegen Raketen- und Artillerie-Standorte in Russland einsetzen dürfe.

Er verweist auf einen Bericht der New York Times, dem zufolge Biden und seine Berater glauben, «dass es eine rote Linie gibt, deren Überschreitung eine heftige Reaktion Putins auslösen würde, obwohl sie nicht wissen, wo diese rote Linie liegt». Sie würden genauso wenig wissen, wie die mögliche russische Reaktion aussehen könnte.

Es sei « für einen Amerikaner leicht, Putin nicht zu mögen, der Reporter ins Gefängnis stecke und keine nennenswerte politische Opposition dulde, einschließlich der Ermordung seiner Feinde», schreibt Hersh. Beweise für seine Behauptungen führt der investigative Journalist nicht an, fügt aber hinzu, dass er deshalb bisher keine Einladungen zu politischen Gesprächen in Moskau angenommen habe.

Er verweist auf Informationen, laut denen inzwischen mehrere ukrainische Kampfbrigaden sich weigerten, sich «an einer selbstmörderischen Offensive gegen eine besser ausgebildete und besser ausgerüstete russische Truppe» zu beteiligen. Die russische Führung unter Putin setze auf Zeit und werde die eigene Offensive in der Ukraine zu einem selbst gewählten Zeitpunkt ausweiten und Charkow einnehmen.

Russland befinde sich in einer Position der Stärke, während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weiter um weitreichende US-amerikanische Waffen bitte. Er verlange auch Truppenunterstützung durch die NATO, «die wahrscheinlich nicht kommen wird». Hersh vermisst Worte von Selenskyj für die im April verabschiedete US-Hilfe in Höhe von 61 Milliarden US-Dollar.

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17 Kommentare

  1. Das Gerichtsurteil gegen Trump rückt die USA immer näher an den Bürgerkrieg; denn die freimaurerisch-jüdisch kosmopolitische Clique hält sich tatsächlich für stark genug zwei Patrioten auf einmal zu vernichten: Putin und Trump. Trump griff den Richter Juan Merchan wieder direkt an, nannte das Verfahren einen Betrug (scam) und manipuliert (rigged). Der Richter sei ein Teufel (devil). Er riskiert deswegen, daß sich der ihn in seinem Urteil am 11. Juli ins Gefängnis stecken läßt. Der Staat New York gehört den Demokraten, die Stadt New York gehört den Demokraten und hat ca. 2 Millionen Juden,

    https://www.tekla-szymanski.com/die-geschichte-der-juden-in-new-york/

    und die Geschworenen waren bestimmt auch demokratisch und Juden. Juan Merchan ist eigentlich Kolumbianer,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Juan_Merchan

    seine Tochter hat für die Demokraten gearbeitet und sammelte Pareispenden ein für die Amtsenthebung von Trump.

    https://www.bbc.com/news/world-us-canada-65182727

    „The judge’s daughter, Loren Merchan, has been at the centre of a bigger conflict-of-interest storm.
    Ms Merchan is president of Authentic Campaigns, a firm that has worked on digital fundraising and advertising for Democratic clients, including Mr Biden and Representative Adam Schiff, who led impeachment efforts against Mr Trump.“

    Es ist also sehr unglücklich, daß ein Latino mit spanischem Vornamen als Speerspitze gegen ein führendes Mitglied der WASPs eingespannt wird, der im übrigen gegen Trump in jeder Hinsicht mit drakonischer Härte vorging. Dabei ist der Hintergrund banal. Trump soll sich bei einer unzüchtigen Porno-Darstellerin vergnügt haben, was er verneint. Sie sagt aber, er habe ihr ein Schweigegeld zukommen lassen über seinen Rechtsanwalt Cohen, einen erwiesenen Lügner, der den Senat schon belogen hatte. Diese Hure will offensichtlich ihre unnütze Existenz durch den Ruin von Trump verewigen.

    Wir nähern uns dem barbarischen Zeitalter, weil die Justiz des „Westens“ korrupt und vollkommen politisiert ist, – man denke an den häufigen „Gedankenaustausch“ der undeutschen Politiker mit den Richtern des Bundesverfassungsgerichts -, aber Urteile auch nicht anerkannt werden, wie die Erkenntnis des Strafgerichtshofs gegen Israel. Da es keine funktionierende Justiz mehr gibt, bleibt nur noch Hauen und Stechen übrig!

  2. Bei Lothar De Maiziers Besuch in New York gab ihm im September 1990 Edgar Bronfman mit auf den Weg:

    „Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige Generationen die Zahlungen an Israel (…) einstellen. Dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden.“

    Harold C. Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, S. 119 Joachim Kohln, „Die Erbschaft Mose“, S. 3

  3. Nun erlaubt Berlin auch den Einsatz deutscher Waffen durch die Ukraine um nach Russland reinzuschießen. Diplomatie scheint wohl ein Fremdwort für diese „Regierung“ zu sein.

    Vielen Dank auch Ihr Kriegstreiber!

    • Komm her Marie, ein letztes Glas
      Genießen wir den Augenblick
      Ab morgen gibt′s statt Wein nur Wasser

      Komm her und schenk uns noch mal ein
      Soviel wird morgen anders sein
      Marie, die Welt wird langsam blasser

      Die weißen Tauben sind müde
      Sie fliegen lange schon nicht mehr
      Sie haben viel zu schwere Flügel
      Und ihre Schnäbel sind längst leer
      Jedoch die Falken fliegen weiter

      Sie sind so stark wie nie vorher
      Und ihre Flügel werden breiter
      Und täglich kommen immer mehr
      Nur weiße Tauben fliegen nicht mehr

      Bleib doch Marie
      Der letzte Rest reicht für uns beide alle mal
      Ab morgen gibt’s statt Brot nur Steine
      Komm her und schenk uns noch mal ein
      Denn so wie heut wird′s nie mehr sein
      Marie, die Welt reist von der Leine

      Die weißen Tauben sind müde
      Sie fliegen lange schon nicht mehr
      Sie haben viel zu schwere Flügel
      Und ihre Schnäbel sind längst leer
      Jedoch die Falken fliegen weiter

      Sie sind so stark wie nie vorher
      Und ihre Flügel werden weiter
      Und täglich kommen immer mehr
      Nur weiße Tauben fliegen nicht mehr

      Sieh dort Marie, das leere Bett
      Der Spiegel uns’rer großen Zeit
      Ab Morgen gibt’s statt Glas nur Scherben
      Komm her und schenk uns noch mal ein
      Den letzten Schluck vom letzten Wein
      Marie die Welt beginnt zu sterben

      Die weißen Tauben sind müde
      Sie fliegen lange schon nicht mehr
      Sie haben viel zu schwere Flügel
      Und ihre Schnäbel sind längst leer

      https://www.youtube.com/watch?v=1eEheZCm9Yo&list=RDMM&index=3

  4. „Herr Roosevelt verlangt endlich die Bereitwilligkeit, ihm die Zusicherung zu geben, daß die deutschen Streitkräfte des Staatsgebiet oder die Besitzungen folgender unabhängiger Nationen nicht angreifen und vor allem nicht dort einmarschieren würden. Und er nennt als dafür in Frage kommend nun: Finnland, Lettland, Litauen, Estland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Belgien, Großbritannien, Irland, Frankreich, Portugal, Spanien, die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Rußland, Bulgarien, Türkei, Irak, Arabien, Syrien, Palästina, Ägypten und Iran. […] Ebenfalls ist Herrn Roosevelt ersichtlich die Tatsache entgangen, daß Palästina zur Zeit ja gar nicht von deutschen Truppen, sondern von Engländern besetzt ist und mit brutalsten Gewaltmitteln in seiner Freiheit beschränkt und um seine Unabhängigkeit gebracht wird und zugunsten jüdischer Eindringlinge die grausamsten Mißhandlungen erduldet. Die in diesem Lande lebenden Araber dürften sich gegenüber Roosevelt daher sicher nicht über eine deutsche Aggression beschwert haben, aber sie beklagen sich in andauernden Appellen an die Weltöffentlichkeit über die barbarischen Methoden, mit denen England dort ein seine Freiheit liebendes und nur seine Freiheit verteidigendes Volk niederzuzwingen versucht. Auch dies wäre vielleicht ein Problem, das man nach der Auffassung des Herrn Roosevelt am Konferenztisch würde lösen müssen, vor einem gerechten Richter also, und nicht durch brachiale Gewalt, durch militärische Mittel, durch Massenerschießungen, durch das Niederbrennen von Dörfern, Sprengungen von Häusern usw. Denn eines steht doch unzweifelhaft fest, daß England in diesem Fall nicht in Abwehr eines drohenden arabischen Angriffs auf England handelt, sondern als von niemand gerufener Eindringling in einem England nicht gehörenden fremden Gebiet seine Gewalt aufrichten will.“

    Adolf Hitler am 28. April 1939 in seiner Antwort an Roosevelt

    • Die ursprünglichen Vorstellungen Theodor Herzls sahen anders aus!

      https://web.archive.org/web/20201031110414/http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2360

      Denkwürdigkeiten der Reichskanzlers Bernhard von Bülow, Band 1

      Die Reise des Kaisers in den Orient

      Der Besuch des Kaisers Wilhelm II in Jersualem und die Probleme mit der Zionisten-Deputation, geleitet von Dr. Theodor Herzl:
      Am 29. Oktober (1898) ritten wir in Jerusalem ein. Der Augenblick des Einzugs ist durch ein Gemälde festgehalten worden, leider von einem sehr mittelmäßigen Künstler, Hermann Knackfuß, der uns auf der Orientreise begleitete und durch seine albernen Vorträge über Kunst und Natur allen Mitreisenden auf die Nerven ging. Vor dem Tor, durch das wir einzogen, wollte eine Deputation von Zionisten eine Ansprache an den Kaiser richten. An ihrer Spitze stand Dr. Theodor Herzl, ein geistreicher, von heiligem Eifer für die Sache des Zionismus erfüllter Wiener Publizist. Er war Kaiser Wilhelm durch den Großherzog von Baden vorgestellt worden. Wilhelm II. war anfänglich Feuer und Flamme für die zionistische Idee, weil er auf diese Weise sein Land von vielen ihm nicht besonders sympathischen Elementen zu befreien hoffte. Als ihm aber der damalige türkische Botschafter in Berlin, der uns auf unserer Orientreise begleitete, klargemacht hatte, daß der Sultan vom Zionismus und von einem unabhängigen jüdischen Reich nichts wissen wollte, ließ er die zionistische Sache fallen und weigerte sich ihre Vertreter in Zion zu empfangen. Am gleichen Tage wurde zuerst die Grabeskirche besucht, wo leider seit langem das Osterfest entweiht zu werden pflegte durch blutige Schlägereien zwischen orientalisch-orthodoxen Mönchen und römisch-katholischen Franziskanern, die nur mit Mühe von den türkischen Zapties, einen Bambusstock in der Hand, beigelegt wurden.

      • Warum hat mich WordPress zweimal untgerdrückt?

        Alex Bein, Theodor Herzl Biographie, mit 63 Bildern und einer Ahnentafel, Fiba-Verlag, Wien, 1934, S. 704 ff.

        Theodor Herzls (beabsichtigte) Ansprache an den deutschen Kaiser Wilhelm II. am 2.11. 1898 beim Einzug in Jerusalem:

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?an=Alex%20Bein&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=Herzl&ref_=search_f_hp&sts=t

        (Die eingeklammerten Stellen kennzeichnen die Streichungen in Herzls Manuskript von der Hand des Legationsrats Kemeth.)

        „Ew. Kaiserliche und Königliche Majestät! Allergnädigster Kaiser und Herr!

        Eine Abordnung von Söhnen Israels naht sich in tiefster Ehrfurcht dem deutschen Kaiser im Lande, welches das unserer Väter war (und uns nicht mehr gehört). Durch keinen geltenden Besitztitel sind wir mit diesem heiligen Boden verknüpft. Viele Geschlechter sind gekommen und gegangen, seit diese Erde jüdisch war. Spricht man davon, so ist es nur noch wie von einem Traum aus sehr alten Tagen. Aber der Traum lebt noch, lebt in vielen hunderttausend Herzen; er war und ist ein wundervoller Trost in gar manchen schmerzensreichen Stunden unseres (armen) Volkes. (Immer, wenn Feinde uns mit Anklagen und Verfolgungen bedrängt, wenn man uns das bißchen Recht zum Leben nicht gönnen wollte, wenn man uns ausschaltete aus der Gesellschaft unserer Mitbürger, deren Schicksale treu zu teilen wir doch immer bereit waren – stieg der Gedanke an Zion in unserem gepreßten Gemüt auf). Es ist etwas Ewiges in diesem Gedanken, der seine Formen freilich mit den Menschen, mit den Einrichtungen, mit den Zeiten mannigfach gewandelt hat.
        Die zionistische Bewegung vom heutigen Tage ist denn auch eine vöIlig moderne. Sie knüpft an die Zustände und Bedingungen des gegenwärtigen Lebens an, und will aus den Möglichkeiten unserer Zeit heraus die Judenfrage lösen. Ja, wir glauben, daß es jetzt endlich gelingen kann, weil die Menschheit so reich geworden ist an Verkehrsmitteln und technischen Errungenschaften.

        usw.

        Wir planen die Errichtung einer jüdischen Landgesellschaft für Syrien und Palästina, welche das große Werk in Angriff nehmen soll (und erbitten für diese Gesellschaft den Schutz des deutschen Kaisers).

        Niemandes Rechte oder fromme Empfindungen bedroht unser Gedanke (aus dem eine langbegehrte Versöhnung weht). Wir verstehen und achten die Pietät aller Konfessionen für den Boden, auf dem ja auch der Glaube unserer Väter erwuchs.

        Das ist das Vaterland von Ideen, die nicht einem Volke, nicht einer Konfession ausschließlich gehören. Je höher die Menschen in der Gesittung steigen, umso deutlicher erkennen sie das Gerneinsame in diesen Ideen. Und so ist auch aus der wirklichen Stadt Jerusalem mit ihren schicksalsvollen Mauern längst eine symbolische Stadt geworden, die allen Kulturmenschen heilig ist.

        Ein Kaiser des Friedens zieht mächtig ein in die ewige Stadt! Wir Juden grüßen Ew. Majestät in diesem hohen Augenblick und wünschen dabei aus tiefster Brust, daß ein Zeitalter des Friedens und der Gerechtigkeit anbrechen möge für alle Menschen. (Auch für uns.)

  5. Die geringe Achtung des nicht-jüdischen Lebens könnte einer der Gründe dafür sein, daß doch relativ häufig Israelis durch friendly fire sterben. Maria Finoschina

    https://de.rt.com/

    live/

    brachte heute ausführlich die Geschichte des Liv Niv, eines KFZ-Mechanikers aus Jerusalem, der mit einem blauen Auto am 8. Oktober zu seiner Einheit fahren wollte, um gegen die Hamas zu kämpfen, aber mit einem blauen Auto verwechselt wurde, in dem vier Hamas-Kämpfer vermutet wurden. Die Mutter, die noch drei weitere Kinder hat, kämpft bisher vergeblich darum, daß ihr Sohn als Kriegsgefallener anerkannt wird, was auch finanzielle Auswirkungen auf seinen kleinen Sohn und seine Frau haben würde. Sie tröstet sich, daß ihr Sohn wenigstens seinen Samen an seinen Sohn weitergegeben hat, ist aber maßlos enttäuscht über die beharrliche Weigerung der Behörden, daß die Armee ihr eigenes Versagen zugibt.

    Die Toten liegen in Jerusalem in Steinsarkophagen in riesigen Hochhäusern bei Jerusalem. Mir selbst würde das gar nicht gefallen. Ich möchte lieber wieder der Mutter Erde zurückgegeben werden, indem mein Körper im Boden verwest, denn es steht geschrieben:

    https://www.die-bibel.de/bibel/LU12/GEN.3

    „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“

    Ich finde die EU-Wahl am 9. Juni ist kompletter Quatsch, weil man uns ja gar nicht für mündig hält, ansonsten würde man alternative Medien nicht mit allen nur möglichen Mitteln sabotieren. Dies gilt insbesondere auch für WordPress, das mir nicht gestatten würde, den russischen live stream zu zitieren, so daß ich ihn verballhornen muß. Da es bei uns keine Meinungsfreiheit gibt, weswegen bei uns schon die jugendlichen Gröhler in Sylt alle gekündigt wurden oder von der Uni Hausverbot erhielten, die Staatsanwaltschaft auf alternative historische Ansichten Jagd macht, leben wir de facto in einer Medien-Diktatur, deren Legitimität ich nicht unbedingt durch Wahlbeteiligung unterstützen muß. Man kann nicht von allen Menschen erwarten, daß sie sich gewählt ausdrücken und juristischen Spitzfindigkeiten ausweichen können. Immerhin sehen sie doch an dem Rentenbetrug ihrer Eltern, daß sie als kleine Kohorte unmöglich die ausufernde Staatsverschuldung und die Renten der vielen Alten stemmen können. Außerdem werden ihre Töchter, sofern sie das Wagnis der Elternschaft überhaupt auf sich nehmen, vermutlich in ca. 20 Jahren auch gezwungen sein, einen Hidschāb zu tragen.

  6. Wer fälschlich dachte die „regelbasierte Ordnung“, der Lieblingsspruch unserer Fehlbesetzung im Auswärtigen Amt, würde für alle Menschen gelten, wird spätestens jetzt eines anderen belehrt. Die in Personalunion agierenden USA und Israel betrachten sich als exzeptionell, also außerordenlich, und die für sie geltende Ordnung ist nicht die regelbasierte Ordnung der Gojjim: quod licet Jovi, non licet bovi. Was derzeit in Gaza passiert, ist so erschütternd, daß man es kaum fassen kann, man schaue sich das Türkische Fernsehen mit der SAT-Antenne an: schreiende kleine verletzte Mädchen und Knaben, ihre vor Entsetzen aufgelöste und sprachlose Mütter, ein Vater, der sich unendlich häufig vor seiner kleinen getöten Tochter beugt, und es nicht glauben können.

    Der anglo-zionistische Westen hat zwar schon immer mit seiner satanischen Grausamkeit solche Bilder produziert, in den ersten Konzentrationslagern im Burenkrieg, in Dresden und Vietnam, aber immer gelang es ihm dies mehr oder weniger heimlich zu betreiben. Jetzt ist die ganze Welt Zeuge seiner Inhumanität und denkt sich seinen Teil. Ich glaube, Erdogan sprach heute vom jüdischen Imperium, und das Parlament in Ankara hat einstimmig für Resolutionen zugunsten der Palästinenser gestimmt. Ich glaube, die Nato und die EU kann sich von der Türkei verabschieden, denn sie hat im inneren Spaltpilze wie die Türkei, Ungarn, Slovakei, die ihre Kraft entscheidend schwächt.

    Die Anerkennung der Zweistaatenlösung duch Spanien, Irland und Norwegen halte ich für einen Fake, dazu bestimmt eine gewisse Humanität der doch prinzipiell jüdischen Welt vorzutäuschen. Dänemark will sich wieder nicht beteiligen. In der EU hat jeder seine Augabe in dem gemeinsamen Theaterstück, wobei der Ministerpräsident Irlands die Sache vielleicht aus Unkenntnis sogar ernst nimmt. Erdogan hat heute Meloni angerufen, um sie auch zur Anerkennung der Zweistaatenlösung zu drängen. Wie stellt er sich das vor. Italien ist bankrott, wie es gar nicht mehr geht, sah sich deswegen gezwungen den Ukraine-Krieg aktiv zu unterstützen. Würde Italien die Zweistaatenlösung unterstützen, würden am nächsten Tag die Zinsen für seine mehr als 150 % Staatsschulden gleich um 3% steigen.
    Es gibt keine Zweistaatenlösung mehr; denn die ca. 1 Million Siedler im Westjordanland werden niemals weichen. Wer das fordert, will entweder nachträglich sein schlechtes Gewissen erleichtern nach jahrzehntelangem Versäumnis oder eine echte Lösung weiter verzögern, indem die Klärung auf den Sankt Nimerleinstag verschoben wird. Man hofft dann darauf, daß irgendwann wieder wie bei uns durch Parteienpolitik jemand hochkommt, der dann auf alle Gebiete verzichtet, weil das Realpolitk wäre, die dem Frieden für immer dienen würde. Und jetzt betreiben unsere fremdbestimmten Agenten Realpolitik in unserem Interesse, indem sie uns in einen Atomkrieg mit Rußland treiben!!!

    • „Es gibt keine Zweistaatenlösung mehr; denn die ca. 1 Million Siedler im Westjordanland werden niemals weichen.“

      Auch vor den Siedlern hat es diese sogenannte Zweistaaten-Lösung nie gegeben, denn sie war von Anfang an von den Zionisten nur als Täuschung für die Palästinenser und die Weltöffentlichkeit gedacht.

      Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach, es gibt nur ein Land aber zwei Völker, also muss eines davon weichen und welches dazu bestimmt war und ist können wir ja seit vielen Jahrzehnten beobachten.

      Ergo, die Zweistaaten-Lösung war und ist ein raffinierter bzw. gigantischer Fake, wie man heutzutage zu sagen pflegt, war also nie Bestandteil realer Politik.

      • Ich finde die ganze Politik betreffend Israel ist irgendwie surreal (traumhaft-unwirklich). Erinnert mich irgendwie an den Tanz der Vampire.

        https://www.dailymotion.com/video/x38ve79

        Heute sagte Xi in Peking seinem Besucher as-Sisi man setze sich für die Zweistaatenlösung ein, dabei begann Israel sofort nach Camp David 1979 mit dem Bau von jüdischen Siedlungen im Westjordanland – und diesen Widerspruch haben die Medien einfach nicht bemerkt! Und alle Politiker, insbesondere die Fehlbesetzung, kämpfen für die irreale Zweistaatenlösung. Der Journalist des türkischen Rundfunks Al Kassem berichtete heute aus Ost-Jerusalem, heißt bei den Türken immer strikt occupied Jersualem, dem besetzten Jerusalem, daß in West-Jerusalem ein jüdischer Wohnblock nach dem anderen erbaut wird, den Arabern ihr Land weggenommen wird, sie selbst aber in occupied Jerusalem kein eigenes Haus mehr bauen dürfen. Es ist doch klar, daß der Hamas-Angriff vom 7. Oktober für Netanjahu, der ihn vermutlich wußte und nicht verhinderte, die ideale Gelegenheit bot, die Palästinenser endgültig zu vertreiben. Und immer sagt er, es ginge him darum, die Geiseln zu befreien, die sind ihm aber scheißegal; denn die könnte er jederzeit bekommen, wenn er mit der Hamas einen dauerhaften Waffenstillstand abschließen würde, will er aber nicht trotz der schon ca. 36.000 Kollateralschäden. Die müßten ihm eigentlich als Revanche genügen! Vermutlich würden die Geiseln von der Hamas liquidiert, wenn die Armee sie aufgestöbert hätte. Denn ihre Hamas-Bewacher würden bei dieser Gefangennahme bestimmt umkommen, warum sollten sie deswegen der israelischen Armee diesen Erfolg gönnen wollen?

        Dazu paßt auch, daß parallel zum Gaza-Krieg sich die getöteten Palästinenser im Westjordanland häufen. Es geht halt darum alle Palästinenser endgültig zu vertreiben, indem sie immer mehr schikaniert werden und ihre Lebensgrundlage zerstört wird. Gestern wurde in Nablus eine Markthalle von der israelischen Armee in Brand geschossen, so daß hunderte von palästinensischen Familien ihren Lebensunterhalt verloren haben. Den Versorgern wurde die Möglichkeit des Verkaufens zerstört, aber auch ihren Kunden das Warenangebot verhindert. Israels Gründung war auch ein klarer Schlag gegen das Christentum. Früher waren 30 % der Palästinenser Christen, jetzt ca. 5 %, auch im Irak und Syrien wurden uralte christliche Gemeinden vertrieben.

        In der Geiselangelegenheit handelt sich wieder um eine ziemliche Rücksichtslosigkeit der Juden gegenüber ihren eigenen Volksgenossen. Zu dieser ganzen letztlich aus politischem Interesse nicht richtig aufgeklärten Auschwitz-Geschichte wäre es nicht gekommen, wenn die US-Juden nicht Hitler bis zum letzten gereizt hätten. Sie wußten, daß es sich bei ihm um einen Fanatiker handelt, jedes dritte Wort war bei ihm „fanatisch“. Und er hatte ihnen angekündigt, wenn sie Amerika in einen Krieg gegen das Deutsche Reich eintreten, würde er sich an den europäischen Juden revanchieren. Deswegen setzten irgendwelche angeblichen Pläne für eine Endlösung erst ein, als Roosevelt durch den Pearl Harbor-Fake mit dem Umweg über Japan in Krieg mit uns geraten war.

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?an=Charles%20Callan%20Tansill&cm_sp=SearchF-_-NullResults-_-Results&kn=Hintert%FCr%20&sts=t

        Die amerikanischen Juden tragen deswegen ein gerüttelten Maß an Schuld an den Leiden ihrer europäischen Volksgenossen. Vgl. S. 172:

        https://web.archive.org/web/20190712090516/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

        „Und nicht vermeiden möchte ich auch den Hinweis noch darauf, den ich schon einmal, nämlich am 1. September 1939 im Deutschen Reichstag tat, daß nämlich, wenn wirklich die andere Welt [Anm.: Amerika] von dem Judentum in einen allgemeinen Krieg gestürzt würde, das Judentum damit seine Rolle in Europa ausgespielt haben wird! Sie mögen auch heute noch lachen darüber, genau so, wie sie früher lachten über meine inneren Prophezeiungen. Die kommenden Monate und Jahre werden erweisen, daß ich auch hier richtig prophezeit hatte. Schon jetzt aber sehen wir, wie unsere Rassenerkenntnis Volk um Volk ergreift, und ich hoffe, daß auch die Völker, die heute noch in Feindschaft gegen uns stehen, eines Tages ihren größeren inneren Feind erkennen werden, und daß sie dann doch noch in eine große gemeinsame Front mit uns eintreten werden: die Front einer arischen Menschheit gegenüber der internationalen jüdischen Ausbeutung und Völkerverderbung!“

        Vgl. auch Jerzy Potocki über die jüdische Hetze gegen uns in den USA 1939:

        https://krisenfrei.com/wieder-hunderte-demos-gegen-rechts-am-wochenende/#comment-227609

      • „Ich entsinne mich weiter, daß dieselbe Israelische Regierung ja letzten Endes nur durch eine Aggression entstanden ist, die nach Nürnberger Recht mit einem Urteil enden würde, das vielleicht manchen Leuten in Tel Aviv oder Jerusalem nicht passen würde. Würde man nach dem Nürnberger Recht urteilen, damit auch die Aggressoren im vorderasiatischen Raum, jene, die den Arabern ihre Heimat genommen haben, treffen. Dann würde man wahrscheinlich andere Wege und Methoden finden müssen. Ich habe gar keinen Grund, mich zu schämen. Genau so, wie ich mich als Vertriebener jederzeit für meine Heimat einsetze, kann ich den Wunsch der Araber verstehen, daß ihre Heimat nicht für dauernd von den Juden gestohlen bleiben soll.“

        Dr. Franz Richter, Bundestagsabgeordneter
        Irgendeine Strafe finden, Der Spiegel, 21. November 1951

      • „Die Regierung Seiner Majestät verkündet jetzt unzweideutig, daß es nicht ihre Politik ist, aus Palästina einen jüdischen Staat werden zu lassen.“

        Aus dem Britischen Weißbuch von 1939

      • Wir können uns eigentlich glücklich preisen, daß unser Kanzler zwar ein Schurke ist, aber wenigstens einer der Angst hat gegen die Russen Taurus zu liefern, während Merz, Vampirella, Kiesewetter, Hofreiter usw. offenbar so dumm sind, daß sie keine Angst bei ihren Provokationen haben. Letztere sind alle gekaufte Agenten, die ihre Bestechungsgelder über das Wohl der von ihnen gewählten Menschen stellen, traurig aber wahr!

        Seymour Hersh und Norman Finkelstein, nicht Maxim Litwinow-Finkelstein!, sind echte Ehrenretter des jüdischen Volkes

        https://de.wikipedia.org/wiki/Maxim_Maximowitsch_Litwinow

        von denen Werner Sombart sagte, daß es neben der vielen Materialisten auch aufopfernde Propheten hervorbrachte, die häufig auch von ihren eigenen Volksgenossen umgebracht wurden.

        https://www.bibleserver.com/de/verse/Matth%C3%A4us23,37

        „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!“ (Lk 13,34)

        Die heutige Parallele ist offensichtlich!

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