Seuchenminster Herrmann macht den Herrmann

Seuchenminster Herrmann macht den Herrmannvon WiKa (qpress)

MucMuc: Na das wurde ja jetzt auch höchste Zeit. Zur Virusbekämpfung braucht es knallharte Maßnahmen und harte Jungs, die wissen wie man an den Grundrechten vorbeikommt. Da kann sich der blöde Depp aus der Herde nicht einfach aufschwingen und ungenehmigt seine Grundrechte einfordern. Wo kämen wir denn da hin … bei unserer schönen neuen Seuchen-Diktatur? Deshalb muss Bayern jetzt bei der Niederhaltung der Grundrechte einmal mehr Flagge zeigen. Gerade mit Söders noch nicht amtlich verlautbarten Ambitionen auf das Bundes-Mutti-Erbe, muss er jetzt beweisen, dass er die Bürgerdressur mit seinen Bayern von A-Z im Griff hat.

Dazu schickt er jetzt seinen Innen-Seuchen-Deppen, den Herrmann an die Front, damit der da mal richtig den Herrmann macht. Hier kann man es in geschönter Form nachlesen: Bayern kündigt härteres Durchgreifen bei Corona-Demonstrationen an[AA]. Er soll ganz hart gegen die Corona-Leugner, Aluhuträger, Nazis, Rechte, Linke, Verschönerungstheoretiker und alles weitere Gesocks vorgehen, was noch nicht auf Seuchen-Diktaur-Kurs ist und meint noch irgendwelche Rechte gemäß Grundgesetz zu besitzen. Ok das ist jetzt leicht verzerrt dargestellt, nur gegen die, die sich nicht sozial distanzieren können oder wollen. Das neue Maß kann demnach heißen: Fünf „Gummiknüppellängen“, derweil dieses schlagkräftige Maß amtlich von der Polizei mitgeführt werden wird.

Der Bayer ist brav … oder, mit Söder geht’s noch blöder

Seuchenminster Herrmann macht den HerrmannJeder anständige Bayer geht in so schweren Zeiten nicht für dubiose Grundrechte auf die Straße, wenn Polizei und Ordnungsamt ihm dies nicht genehmigen. Er überlässt das Denken dem Söder und denunziert pflichtbewusst alle Abweichler, damit die in den Genuss einer Sonderbehandlung kommen können. Die Polizei weiß, gemäß ihrer Anweisung, wie wichtig es ist dem Virus keine Chance zu geben. Dass der Staat jetzt tatsächlich noch weitere Heilmethoden und Maßnahmen gegen dessen Ausbreitung gefunden hat, verwundert bei den Gesamtambitionen der Politik rein gar nicht. Bayern wird am kommenden Wochenende mustergültig vorführen wie wirksam Gummiknüppel und Tränengas gegen den SARS-COV-2 Erreger sein können.

Wer hätte sich vor wenigen Monaten noch träumen lassen, dass unser höchstes Rechtsgut, über den Sommer 2020, das IfSG (Infektionsschutzgesetz) werden sollte. Es hat inzwischen tatsächlich dem Grundgesetz den Rang abgelaufen. Parallel dazu sehen wir die verzweifelten Bemühungen der Politik, diesen (UN)Rechtszustand für möglichst lange Zeit aufrecht zu halten. Unterdessen wird selbstverständlich das Gegenteil beteuert. Offenbar empfinden immer mehr Regionalfürsten und Mini-Despoten eine große Genugtuung daran, ihre Bürger zu Tanzbären zu degradieren und mal ein wenig zu gängeln. Demzufolge ist die neue Marschrichtung des Seuchen-Herrmann bereits in der Provinz angekommen.

Und sowas passiert nun in der Provinz … in Weiden (Oberpfalz)

Hallo Leute …

Wir waren heute im Ordnungsamt Weiden und es gab ein „Gespräch“ bezüglich der geplanten Kundgebung am Samstag den 16. Mai vor dem Rathaus. Rainer wäre eigentlich alleine eingeladen gewesen und es saßen sieben Leute in dem Raum! Drei von der Polizei und vier Leute vom „Amt“ (haben sich nicht vorgestellt).

Zuerst ging es um die Teilnehmerzahl. 50 Personen wäre wohl nicht möglich, da es ja am letzten Samstag schon 300 Menschen waren. Der Platz vor dem alten Rathaus würde sowieso nicht freigegeben. Dies sei nicht mehr erlaubt, wohl in ganz Bayern.

Dann wurde vorgeschlagen eine Sondergenehmigung zu erlangen. Ein Herr sagte, dies sei möglich und die Teilnehmerzahl wäre unbegrenzt. Sofort sprach die Polizei dazwischen, dass bei einer unbegrenzten Teilnehmerzahl die „Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen“ nicht mehr „kontrollierbar“ wären! Somit solle es auf 300 Menschen begrenzt sein. Dazu braucht es 30 Ordner und die volle VERANTWORTUNG liege bei Rainer.

Dann wurde uns das Stadtbad Weiden vorgeschlagen. Die Polizistin meinte, dass es gut wäre, wenn man Absperrungen pro 50 Teilnehmer macht und das Stadtbad eingrenzt und nur 300 Leute zu der Veranstaltung hineinlässt. Dies haben wir rigoros abgelehnt!

Die AUFLAGEN wären gewesen:

    • Rainer muss eine Mundschutzempfehlung aussprechen
    • Rainer muss eine Teilnehmerliste vorlegen, in die sich Teilnehmer eintragen (freiwillig mit Name und Adresse), damit Infektionsketten nachvollzogen werden können. Diese muss Rainer 28 Tage lang aufbewahren als Dokument.
    • Die Teilnehmer müssen alle (egal ob aus gleichem Haushalt) 1,5m Abstand nehmen
    • Es dürfen nur 300 Teilnehmer an der Veranstaltung teilnehmen

Am Abend hat Rainer bei dem Pächter des Stadtbad angerufen, um die Stromversorgung für die Sprachanlage zu klären. Der Pächter hat gesagt: „Du kriegst von mir gar nichts und ich werde deine Veranstaltung stören wo immer es geht. Ich werde eine Gegendemonstration machen.“

Aufgrund all dieser Vorkommnisse werde ich keine Veranstaltung machen, da ich nicht für Eure Sicherheit garantieren kann. Das Wichtigste ist immer noch die Unversehrtheit der Menschen. Es tut uns sehr leid, dass wir nicht friedlich zusammenstehen können! Auch unsere letzte Möglichkeit uns zu äußern wird durch all die oben genannten Maßnahmen systematisch verhindert.

Herzliche Grüße Rainer, Gisela und Ilkay


Nachwort

Seuchenminster Herrmann macht den HerrmannVorstehender Text stammt aus dieser geschlossenen, Weidener Gruppe von Facebook: Wir stehen friedlich für Grundrechte, Menschlichkeit und Freiheit. Der Absage-Text erscheint hier mit der entsprechenden Genehmigung. Wir handelten den Komplex bereits am letzten Samstag, mit diesem Thema ab: Ab sofort braucht es die „politische Distanzierung“ … in Bild und Ton. Der Frust bei den Veranstaltern und den gutwilligen Teilnehmern ist gewaltig. Nicht zuletzt, weil der öffentliche Apparat sich nicht als Hilfe und Stütze der Bürger erweist, sondern lediglich als harter Vollstrecker einer Profilierungspolitik auf Kosten der gegängelten Menschen.

Und diese Bürgerdressur und Gehorsamsübung findet ausnahmslos unter dem Primat der Seuchenprävention statt? Wie armselig ist das denn? Wenn hier wer spaltet, dann sind es derzeit bedauerlicherweise nicht die Menschen, sondern deren sogenannte (Volks)Vertreter und Bedienstete, die sich just zu echten HERRmännern aufschwingen. Leute, die offensichtlich vergessen haben, dass sie selbst am Ende mit zu den Entrechteten zählen werden. Das ist sowohl Frust als auch bittere Ironie pur.

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3 Kommentare

  1. Der Schwimmbad-Pächter wäre bald auch kein Schwimmbadpächter mehr, machte er nicht den gehorsamen Söder-Kapo.

    Was nicht heißen soll, daß er den vielleicht nicht sogar gerne macht – denn subalterne Machtgelüste farbloser Mitläufer, mit pedantischer Perfektion anonym vom Schreibtisch aus weiterbefohlen, hielten nach "deutscher" [Bürokraten-]Art schon Majdanek und Treblinka selbst dann noch am Laufen, als der Russe schon fast in Buerlyn stand und besorgten auch zuverlässig das strafbewehrte Zuschauststellenmüssen gelber Sterne, natürlich nach amtlich penibel festgelegtem Größen- und Entwurfsmuster.

    Aber man weiß es natürlich, was den Pächter tatsächlich umtreibt – kaum allerdings eine freiheitlich-demokratische Grundordnung.

    Insofern ist doch die "Privatisierung" ("privare" lat.=rauben) ehemals kommunaler Einrichtungen eine wirkliche "win-win"-Situation für die Konjunkturdemokraten von "freedom&democrazy": Wäre das Schwimmbad noch eine kommunale Einrichtung, so wäre es auch kaum möglich, dessen Zurverfügungstellung an eine Gruppe von "Bürgern" zu Demonstrationszwecken zu versagen.

    Rechtlich gesehen natürlich – das "Recht" allerdings ist in diesem Lande bekanntlich aktuell in Schutzhaft.

    So dumm und primitiv wie Söder&Co oder Merkels ex-Stasi-Chargen in Buerlyn agiert der ex KBW-Genosse und ehemalige Pol-Pot Apologet Kretschmann aus Baden Württemberg allerdings nicht: Der weiß noch aus eigener Aktivistenerfahrung, daß nichts ein ohnehin wankendes System dem Abgrund so schnell entgegentreiben läßt wie der entfesselte Polizeiknüppel.

    Das haben die Kommunisten ja stets so vorexerziert – passiv wie aktiv.

    Genosse Kretschmann nimmt dem Widerstand dadurch die Spitze, daß er diesen einfach gewähren läßt.

  2. Zwangsbeatmung unter dem Sauerstoffzelt -Kapazität wäre ja- wird bei diesem "Minister" die Gehirnfunktion nicht wieder konsolidieren können.

    Insofern ein austherapierter Fall, wenn auch nicht als Folge von "Corona".

    Andererseits: Betrachtet man sich den "Chef" dieses do-ut-des Kofferträgers, dann stellen sich auch keine weiteren Fragen mehr.

    So wird er seinem Weißwurstführer melden können: "Virus befehlsgemäß staatspolizeiknüppeldicht umstellt, Abstand 3 Schlagstocklängen zum Grundgesetz- Bayern virusfrei."

     

     

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