Scott Ritter: Das „leere Hülle“-Imperium: US-Niedergang & die Nahost-Falle

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3 Kommentare

  1. „Die jüdische Herrschaft in den USA ist sowieso gefährdet, seitdem Abdul El-Sayed, Sohn ägyptischer Einwanderer, die demokratische Vorwahl für den Senatsitz in Michigan gewonnen hat, der ihn bei den Midterms bestimmt für Michigan bekommen wird. Dabei gelang es den Juden nicht mit 60 Millionen Dollar an Wahlhilfe, daß AIPAC, American Israel Public Affairs Committee, eine Israel-freundliche demokratische Wahlbwerberin gegen El-Sayed durchzusetzen, der übrigens auch von dem Juden Bernie Sanders unterstützt wurde.“

    Es ist ja -spätestens seit 2015- klar, von wo aus diese Herrschaft fortgesetzt werden wird. Von der ökonomisch, finanziell bankrotten, delegitimierten, kollabierenden „politischen Klasse“ dieses „wo“ in ihrer Einfalt sehnsuchtsvoll als letzter Strohhalm, der noch zu greifen ist, herbei gesehnt. Aber genau diese „politische Klasse“ -eine adverse Selektkion- hat leider überhaupt nix verstanden.

  2. Trump befindet sich in einer Sackgasse. Der Iran will schon jetzt die Straße von Hormus nur dann öffnen, wenn Trump von ihm unmöglich zu gewährende Zugeständnisse erbringt: So unter anderem Entschädigungszahlungen für seinen und Netanjahus Überraschungsangriff am 28. Februar und darauf folgenden Bombardierungen des Irans. Wenn Trump jetzt die Bombardierung des Irans verstärkt, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach zwar viele unschuldige Zivilisten töten, aber den Iran nicht zum Einlenken bringen, aber sein eigenes Raketenarsenal von Angriffs- und Abwehrraketen auf ein Minimum reduzieren, das er auch für China bereithalten muß, falls China es auf Australien abgesehen hat. Trumps Militärs sagen, der Krieg könne nur siegreich beendet werden durch eine Bodenoffensive, also mit boots on the ground, was jedoch sehr verlustreich sein würde, weil die schiitischen Revolutionsgardisten bereit sein werden gegen den großen Satan zu sterben, der ihr Land am 28. Februar völlig ungerechtfertigt überfallen hat.

    Vor allem muß ein Bodenkrieg mit US-Toten negative Auswirkungen auf Israel und Juden in den USA selbst haben, weil die große Mehrheit der US-Bürger Opfer für Juden oder Israelis ablehnt. Die jüdische Herrschaft in den USA ist sowieso gefährdet, seitdem Abdul El-Sayed, Sohn ägyptischer Einwanderer, die demokratische Vorwahl für den Senatsitz in Michigan gewonnen hat, der ihn bei den Midterms bestimmt für Michigan bekommen wird. Dabei gelang es den Juden nicht mit 60 Millionen Dollar an Wahlhilfe, daß AIPAC, American Israel Public Affairs Committee, eine Israel-freundliche demokratische Wahlbwerberin gegen El-Sayed durchzusetzen, der übrigens auch von dem Juden Bernie Sanders unterstützt wurde.

    Jeffrey Sachs meinte unlängst, daß so wie die Dinge nun einmal liegen, die USA sich aus dem Iran-Krieg zurückziehen werden, also French leave, aber was wird dann aus Israel, das sich durch seine Eroberungskriege nicht nur Freunde gemacht hat, weil es seine Nachbarn in Schutt und Asche legte? Steht dann Israel alleine da und muß die Samson-Option zünden?

    Heraklit sagte: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ Vielleicht auch zum Untergang des Menschengeschlechts?

  3. Eine wirklich gute Darstellung der Kriege in der Ukraine und Iran, die gerade konvergieren, wie man es sich für einen echten Dritten Weltkrieg vorstellt. Allerdings fällt in den 35 Minuten kein einziges Mal das Wort Israel. Scott Ritter sagt, die Ziele des Iran seien umfassender als die Rußlands, das sich nur Teile der Ukraine einverleiben will und die Rest-Ukraine zu einem Binnenland, abgeschlossen vom Schwarzen Meer, entwickeln will, die natürlich sein Klientel-Staat wird, wie Deutschland von den USA.

    Das Ziel des Iran ist umfassender, weil es den Abzug der USA aus seiner Umgebung will, wovon es bisher bombardiert wurde, was sehr verständlich ist. Allerdings sind diese Golf-Monarchien Sunniten, die die Schiiten hassen wie den Tod, und deswegen lieber antinational arabisch mit Israel zusammenarbeiten, wie Marokko, UEA oder Bahrain, als mit dem Iran.

    Das gestern geschlossene Bündnis der Sunniten in Mekka: Saudi-Arabien, Pakistan und Türkei könnte zunächst dazu dienen die schiitischen Houthis im Jemen zu beseitigen und damit auch Verbündete des Iran. Dabei haben sich drei fürchterliche Tyrannen zusammengetan: Der ewig nach Vorteil suchende Erdogan, der Khashoggi-Mörder Salman und der Imran-Beseitiger Shehbaz Sharif, der sich genauso wenig scheut Justizverbrechen einzusetzen wie Erdogan, um jegliches Demokratieverständnis ad absurdum zu führen.

    KI: „Der saudi-arabische Journalist Jamal Khashoggi wurde am 2. Oktober 2018 im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul von einem 15-köpfigen saudi-arabischen Sonderkommando ermordet und zerstückelt. US-Geheimdienste und UN-Ermittler lasten die Tat dem Umfeld des de facto herrschenden Kronprinzen Mohammed bin Salman an.“

    Shehbaz Sharif, der freundlicherweise Tehmina Durrani nach ihren langen ehelichen Enttäuschungen noch geehelicht hat und auch ganz gut Deutsch spricht, ist wie Salman auch Milliardär und Plutokrat und dürfte in jeder Hinsicht auf Seiten der USA stehen, weswegen er auch Imran wegen seiner neutralen Haltung von der Justiz beseitigen ließ.

    Die großte Unbekannte ist auch Israel, deren Befürworter die USA beherrschen und das jederzeit die Samson-Option zünden kann, wenn seinem Land-Eroberungszug sich was in den Weg stellt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Samson-Option

    Der Iran müßte also die Atombomben Israels zerstören, bevor dieses es einsetzen kann. Die Zukunft des Iran ist also nicht so einfach, um es mit Heraklit zu sagen: Panta rhei, d. h. alles fließt.

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