Schluss mit dem Dauerspektakel von Kaninchen und Schlange, weg mit den Sanktionen und Ostsee-Gas: Marsch!

von Hans Egeler (opposition24)

Es muss am unbegrenzten Leidensvermögen der Deutschen liegen, dass sie klaglos – gerne Blockwart- und Meldungs-gestützt – jede Zumutung in Organisation umsetzen, die ihnen die Führung aufgibt. So spielten die Berliner Philharmoniker noch im Frühjahr 1945 im Bombenhagel auf Berlin und von der Dauerkatastrophe „DDR“ hieß es, wenn Sachsen ihn betrieben, funktioniere sogar der Sozialismus. Revolutionen sind heute in Deutschland zwar „fällig – aber verboten“ (A. Müller) und sie sind auch deshalb undurchführbar, weil man dazu den Rasen betreten müsste, womöglich noch ohne Maske. Der britische Bombardierer Churchill soll anlässlich der Verleihung des Aachener Karlspreises für besondere Verdienste herausgefunden haben, dass man die Deutschen entweder am Hals oder zu Füßen habe. Letztere Position scheint im postmodernen allgemeinen Chill- und Relaxzustand des Landes die naheliegende zu sein und wird bis heute bevorzugt, wenn der nötige Druck von oben oder von außen kommt. Und der ist massiv wieder da, unter anderem als drohende Energiekatastrophe.

An jeder Ecke eine Pythia, die weissagt, was nach dem Gasausfall los sein wird

Alles bibbert widerstandslos einem kalten Winter entgegen, denn bei halbvollen Speichern und Ansprüchen zur Mitversorgung unserer Nachbarländer hält der aktuelle Gasvorrat nur 6 Wochen. Pikantes Detail: Anders als Wasser kann man Gas für die Haushalte nicht rationieren. Es muss immer ausreichend Druck in den Leitungen sein, weil sonst in den Thermen der Häuser die Sicherungen rausfliegen, welche  einzeln durch Mechaniker wieder wieder angeschaltet werden müssen (hier). So viele Techniker gibt es gar nicht, Frau „Baerbock-Nie-mehr“. Da helfen auch keine Kobolde im Gasnetz, das die Energie speichern soll. Niemand kann nach allen Sanktionsschlägen, die man den Russen reingehauen hat, von ihnen verlangen, den Gashahn nach dem Wartungsstopp im Juli artig wieder zu öffnen. Entgegen der rot-grün-gelben Vorstellung sind Blockaden und Sanktionen nämlich kein Wunschkonzert, bei dem man sich die passenden Stücke aussuchen und verlangen kann, dass sie genau so gespielt werden wie bestellt. Da muss man mit Kontra rechnen und das könnte von der größten Rohstoffmacht des Globus so schmerzhaft ausfallen, dass wir schon heute eine Konjunktur der Ausfallsexperten, Warner, Ersatzphilosophen, Temperaturfühler, Hochrechner und des substanzlosen Kemfertismus haben, die uns den Dauerblick des Kaninchens auf die Schlange präsentieren.

Sanktionen und Blockaden sind kein Wunschkonzert 

Die Russen sind seit je bereit und in der Lage, ein Vielfaches unseres Gasverbrauches zu liefern und das – Mengen-bedingt – zu relativ niedrigen Preisen. Aktuell müssen nur eine Zertifizierungs-Unterschrift her und die Blockaden weg, mit denen Frau B.’s Adlaten Russland „ruinieren“ wollen. Dass Lieferanten nicht ruiniert werden wollen, ist außerhalb der Berliner Regierung leicht zu verstehen und die Aufhebung der Sanktionen daher begründet.

Der Krieg und seine Verwüstungen müssen durch Waffenstopp und Verhandlungen beendet werden und das Gas muss fließen

Je schneller der furchtbare Krieg in der Ukraine beendet ist, desto besser. Ob dabei ein Landstrich diesem oder dem anderen Land zufällt und ob das USA-Interesse an Waffenverkauf und Zugang zum Schwarzen Meer befriedigt wird, ist für uns so lange nachrangig, wie wir unsere wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen müssen, um den gegenläufigen US-Nato-Vorgaben zu folgen. Für Deutschland muss Schluss sein mit einer grünrotgelb-bunt dekorierten Folgsamkeit, die zur Selbstaufgabe führt.

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Schluss mit dem Dauerspektakel von Kaninchen und Schlange, weg mit den Sanktionen und Ostsee-Gas: Marsch!
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8 Kommentare

  1. Keine Regierung hat das Recht, millionen Deutsche ärmer zu machen und die deutsche Wirtschaft zu ruinieren, Existenzen zu zerstören und psychischen Terror an der gesamten Bevölkerung auszuüben.

    Es sei denn, sie haben einen Auftrag zu erfüllen, der mit dem Regierungsauftrag der Bevölkerung und dem abgelegten Eid nichts zu tun hat, sondern anderen Interessen dient.

    Eine Regierung, welche als einzigste auf der Welt den Gasnotstand für sein Land ausruft, welcher selbst durch eine desaströse Ideologie hervorgerufen wurde, kann niemals zum Wohle der Bevölkerung agieren.

    Mit Inbetriebnahme von NS2 wäre der Notstand vorerst behoben. Aber die Ablehnung spricht Bände und bestätigt das, was s.g. Verschwörungstheoretiker schon lange befürchten. Die vorsätzliche, einer Ideologie folgende Zerstörung Deutschlands.

    Anders ist das alles, was diese Regierung und deren Vorgänger schon lange anrichten, nicht mehr zu erklären. Es fühlt sich an wie ein Krieg gegen die Bevölkerung Deutschlands durch die eigene Regierung. Und zwar, zumindest offensichtlich, seit 2015.

    • „Die vorsätzliche, einer Ideologie folgende Zerstörung Deutschlands.“

      Genauso ist es, …

      „Der Plan, den Morgenthau am 2. September 1944 niederlegte, sah eine Teilung Deutschlands in einen Norddeutschen Staat, einen Süddeutschen Staat und eine Internationale Zone sowie eine komplette Deindustrialisierung und die Umwandlung in ein Agrarland, einhergehend mit einer drastischen Dezimierung der Bevölkerung im Zeitraum von 20 Jahren vor. Morgenthau befürwortete auch eine Sterilisation aller Deutschen unter 40 Jahren. Der Plan enthielt, in der jeweils radikalsten Form, alle Vorschläge und Maßnahmen, die in der Kriegszieldebatte der Alliierten bis dahin schon einmal aufgetaucht waren. Vorrangig war es jedoch ein Massenmordplan an Deutschen; vorgesehen war die Vernichtung von bis zu 40 Prozent des deutschen Volkes. Der Plan wurde nur wegen des Todes des US-amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt nicht in die Tat umgesetzt.“

      Quelle: Metapedia / Morgenthauplan / Auszug
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      Vor allem die „Deindustrialisierung“ sticht mir hier ins Auge und ich denke nicht nur weil Roosevelt gestorben war, sondern weil der sogenannte Ost- Westkonflikt die Umsetzung dieses Planes unmöglich gemacht hatte, nach dem Untergang der Sowjetunion bzw. des gesamten Ostblocks konnte man die alten Pläne wieder ausgraben und nun endlich umsetzen.

      • Der Morgenthauplan passt aber nicht mit den Drangsalierungen der Bauern zusammen. Brachland darf nicht beackert werden, lt. Vorgaben der EU. Unter einem Agrarstaat verstehe ich anderes und nicht Nahrungsmittelverknappung durch unverständliche Auflagen, welche die Bauern in den Ruin treiben. Schau Dir an, was in den Niederlanden passiert. Einen Agrarstaat ohne Bauern kann ich mir nicht vorstellen. Industrie platt, Bauern dezimiert, keine Rohstoffe, Energieknappheit, künstliche Nahrungsmittelknappheit. Was soll das werden?

        • „Der Morgenthauplan passt aber nicht mit den Drangsalierungen der Bauern zusammen.“
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          Vollkommen richtig, der Plan paßt nur in Punkto Deindustrialisierung, so daß wir konstatieren können, daß die Dinge heutzutage noch viel weiter gehen, aber es wird ja auch der Hootenplan durchgeführt:

          „Am 4. Januar 1943 veröffentlichte Hooton im Neu Yorker „Peabody Magazine“ einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er – historische Tatsachen ignorierend – den Deutschen eine besondere Tendenz zum Krieg unterstellte und ihre Umzüchtung forderte mit der allgemeinen Zielrichtung, den deutschen Nationalismus zu zerstören.

          Zu diesem Zweck empfahl Hooton, der unterschiedslos alle Deutschen für „moralische Schwachsinnige“ hielt, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in Deutschland zu fördern:

          „Während dieser Zeit (der Überwachung und Besetzung) soll ebenfalls die Einwanderung und Ansiedlung nichtdeutscher Menschen, insbesondere nichtdeutscher Männer, in die deutschen Staaten gefördert werden.“

          Um größeren Widerstand bei den Deutschen zu vermeiden, schlug Hooton vor, diese Umzüchtung langsam durchzuführen. Ebenso äußerte sich Hooton am 10. Oktober 1944 in der jüdischen New York Times und an anderen Stellen. Außer vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die „kriegerischen Erbanlagen“ wegzuzüchten, empfahl er, den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen.“

          Quelle: Metapedia / Hooten-Plan / Auszug

    • @Angsthase

      Mensch, das ist wieder eine flammende Rede, die aufwecken könnte und sollte, wenn, wenn sie nicht leider ungehört verhallen würde, das System ist eben unschlagbar!

      • JürgenII,
        als Rede verstehe ich das eigentlich nicht. Aber stelle Dir vor, ich würde mich auf unseren Marktplatz stellen und das lauthals von mir geben. Was würde dann passieren? Nein. In diesen Zeiten gilt es vorerst in Deckung zu bleiben und Kraft zu sammeln für das, was voraussichtlich auf uns zukommt. Die Hilfe der Aufgewachten und gesundgebliebenen Ungeimpften wird ganz sicher noch gebraucht werden. Ich behalte erstmal meine Nachbarschaft in unserer Straße im Auge, denn fast alle Häuser haben Gasbetrieb und nicht alle sind so vorbereitet wie wir. Wenn ich mal was sagte, um Aufklärung zu betreiben, nannte man mich auch schon mal „Meckerer“. Also, ruhig bleiben, beobachten und gegebenfalls helfen, wenn der Laden zusammenbricht.

  2. „Niemand kann nach allen Sanktionsschlägen, die man den Russen reingehauen hat, von ihnen verlangen, den Gashahn nach dem Wartungsstopp im Juli artig wieder zu öffnen. Entgegen der rot-grün-gelben Vorstellung sind Blockaden und Sanktionen nämlich kein Wunschkonzert, bei dem man sich die passenden Stücke aussuchen und verlangen kann, dass sie genau so gespielt werden wie bestellt.“

    Zu erwarten, daß die Russen weiter Gas liefern und nach unserer Musik folgsam tanzen, wenn sie North stream 1 erst einmal geschlossen haben, ist im höchsten Maße eigenartig. Sie wären ja Masochisten. Und warum schafft es die Freimaurerclique nicht, sich aus dem Krieg herauszuhalten, der uns nichts angeht und dessen historischen Gründe uns doch nur böhmische Dörfer sind? Ich vermute, deren sprachlichen Unterschiede sind etwa so wie zwischen deutsch und holländisch. Die Niederlande sind offiziell erst 1648 aus dem Deutschen Reich ausgeschieden.

    „Je schneller der furchtbare Krieg in der Ukraine beendet ist, desto besser. Ob dabei ein Landstrich diesem oder dem anderen Land zufällt und ob das USA-Interesse an Waffenverkauf und Zugang zum Schwarzen Meer befriedigt wird, ist für uns so lange nachrangig, wie wir unsere wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen müssen, um den gegenläufigen US-Nato-Vorgaben zu folgen. Für Deutschland muss Schluss sein mit einer grünrotgelb-bunt dekorierten Folgsamkeit, die zur Selbstaufgabe führt.“

    Was interessiert es uns, wenn ein Teil der Ukraine russisch wird, das auch zum Teil russisch spricht? Wenn die Ukraine 40% ihres Staatsgebiets verliert, sollen sie es um des europäischen Friedens willen akzeptieren, wie auch wir um des europäischen Friedens willen 40 % Verlust unseres Staates 1970 akzeptiert haben.

    Der Ukraine-Krieg ist wieder ein schlagender Beweis dafür, wie sämtliche Staaten des anglo-zionistischen Westens gleichartig ticken. Das haben wir schon bei Corona gesehen, wo kein Widerspruch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk geduldet wurde und die privaten Massenmedien wie von Zauberhand alle mitgemacht haben. Diese Gleichartigkeit tritt bei allen Agenden auf, wie dem nicht-menschengemachten Klimawandel, aber auch dem Christopher-Street-Day, den der Herr Wüst in Köln vorgestern mit wahrer Inbrunst zelebrierte und vorstand. Wer diesbezüglich aus der Rolle tanzt, wie Polen, Ungarn oder dem Supreme Court wird sofort geächtet ohne Rücksicht auf Verluste. Auffällig auch, daß sämtliche Kriegsminster des anglo-zionistischen Westens Frauen sind, weil das Kriegshandwerk offensichtlich eine besondere weibliche Domäne ist. Oder sind Frauen biegsamer und folgsamer gegenüber den wahren Herrschern der Welt, wie auch Baerbock? Mit 12 mußte ich in der Schule Auschwitz-Filme ansehen. Ich erinnere mich an eine Kohorte weiblicher Aufseher, deren Physiognomie mir bei einigen Damen der Ampel wieder aufgefallen ist.

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