Satire ist ein zweischneidiges Schwert…

Folgenden Artikel setzte ich im Januar hier ein, nicht wissend das es bald einen Böhmermann geben würde und auch nicht wissend, das irgendwelche politischen Eierköpfe es tatsächlich in Betracht ziehen. Doch heute erreichte mich folgender Link:

http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-ansiedlung-101.html

und ich fiel aus allen Wolken. Hier nun mein damaliger Artikel:

Jörg Münchhoff

  1. Januar ·

Wie soeben verlautbarte hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Gesetzesentwurf zur Vorlage gebracht, der voraussichtlich für Brisanz bei der ländlichen Bevölkerung auslösen könnte.
In dem Papier hat Minister Schmid u.a. vorgeschlagen, nicht genutzte Scheunen, Dreschböden oder auch Heuschober schnellstmöglich umzurüsten, um Wohnraum für Flüchtlinge zu beschaffen. Gleiches gilt auch für Stallungen und Remisen, die hauptsächlich von Landwirten benutzt werden, die zudem auch von der EU Subventionen erhalten. Sollten die Landwirte sich weigern, droht ihnen nicht nur eine drastische Kürzung der Finanzierung sondern auch eine mögliche terminliche Enteignung, um das Unterbringungsproblem in der Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen.
Zum anderen sind die Landwirte ab dem 30.03.2016 verpflichtet, eine genaue Inventur in ihren Stallungen, Weiden und Äckern vorzunehmen. Diese Verpflichtung entstammt aus einem geheimen Papier des Bundesfinanzministeriums, welches klar belegt, wie und in welchem gewaltigen Umfang Landwirte finanzielle Verluste darlegen, weil sie u.a. große Landmaschinen benötigen, die eigentlich durch Handarbeit ebenso ersetzt werden könnten. Auch die Unmengen an großkalibrigen Mehrfachnägeln, 25-mm Einsatzschrauben, Elektrodraht aus Kupfer oder auch das mehrfache Ausbringen von tierischer Jauche durch zahlende Endverbraucher oder auch Dienstleister sei nicht mehr hinnehmbar.

Hierzu Bundesminister Schmid: „Seit Jahren beobachten wir bei den Landwirten die Tendenz durch lukrative Ankäufe kleinerer Gehöfte und dem dadurch zusätzlichen Zwangserwerb von zusätzlichen Landmaschinen oder auch Utensilien wie Eisenwaren, dem Finanzamt und damit uns allen Schaden zuzufügen. Mit unserer Vorlage können wir das Übel an der Wurzel fassen und gleichzeitig den nicht mehr genutzten Wohnraum gerade für bedürftige Flüchtlinge zu nutzen.“

Bei einem Treffen von betroffenen Landwirten im Kreis Diepholz kochten die Emotionen hoch. Niemand will dem Minister bei seinen Bemühungen helfen und es wurden desöfteren fremdenfeindliche und rechtspopulistische Rufe laut. Der dortige Landrat beschwichtigte und bat um Verständnis bei den Landwirten, die für ihre Bemühungen nun von den einzelnen Ländern finanzielle Hilfen bekommen sollen. Die geschätzten Gesamtkosten dürften sich auf mehr als 40 Milliarden belaufen und sollen durch einen Aufpreis bei den Treibstoffen eingebracht werden.

(Ironie off)

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