Russisches Militär veröffentlicht neue Informationen über das US-Biowaffenprogramm in der Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium hat neue Erkenntnisse und Dokumente über das US-Biowaffenprogramm in der Ukraine veröffentlicht, die ich übersetzt habe.

von Thomas Röper (anti-spiegel)

Ich erinnere daran, dass die russischen Erklärungen über das US-Biowaffenprogramm keine russische Propaganda sind, sondern dass mir und meinem Informanten, mit dem ich für das Buch „Inside Corona“ recherchiert habe, viele der jetzt von Russland veröffentlichten Informationen schon aus öffentlich zugänglichen Quellen bekannt waren. Das Pentagon hat das meiste jedoch vor kurzem vom Netz genommen, um die Spuren zu verwischen, wie ich hier aufgezeigt habe.

Das russische Verteidigungsministerium erwähnt immer wieder die Firma Metabiota, die uns aus unserer Arbeit an „Inside Corona“ bestens bekannt ist. Die Firma wird vom Pentagon und der CIA finanziert und geführt, Details finden Sie hier. Auch über die Verbindungen von Joe Bidens Sohn Hunter Biden zu den Biowaffenlabors des Pentagon habe ich bereits berichtet.

In seiner letzten Pressekonferenz zu dem Thema hat das russische Verteidigungsministerium auch bereits Unterlagen über Menschenversuche mit Krankheitserregern, die unter US-Aufsicht in der Ukraine durchgeführt wurden, veröffentlicht. Am 14. April hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details dazu veröffentlicht. Ich habe die russische Presseerklärung übersetzt und die dazu veröffentlichten Folien finden Sie am Anschluss an die Übersetzung.

Beginn der Übersetzung:

Dank der Militäroperation russischer Truppen konnten zusätzliche Informationen über militärisch-biologische Aktivitäten der USA auf dem Gebiet der Ukraine gewonnen werden, die zahlreiche Verstöße gegen die Biowaffenkonvention bestätigen.

Unter Ausnutzung bestehender Lücken in der internationalen Gesetzgebung und des Fehlens eines klaren Überprüfungsmechanismus hat die US-Regierung ihre militärisch-biologischen Fähigkeiten in verschiedenen Regionen der Welt konsequent ausgebaut.

Die Russische Föderation hat sich kontinuierlich um die Einrichtung eines Verifikationsmechanismus in der Biowaffenkonvention bemüht, doch wird diese Initiative vom kollektiven Westen unter Führung der Vereinigten Staaten seit 2001 konsequent blockiert.

Der bestehende Mechanismus des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zur Untersuchung eines mutmaßlichen Einsatzes von biologischen Waffen und Toxinwaffen sowie das Genfer Protokoll von 1925 über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder anderen Gasen und bakteriologischen Methoden bei der Kriegsführung und in militärischen Konflikten befassen sich nicht mit der Frage der Überprüfung der biologischen Aktivitäten der Vertragsstaaten. Auch die Organisation für das Verbot chemischer Waffen mit Sitz in Den Haag verfügt nicht über eine solche Befugnis.

Wir haben das System zur Koordinierung der biologischen Laboratorien und Forschungsinstitute in der Ukraine durch die USA bereits aufgezeigt.

Eines der Elemente ist das Ukrainische Wissenschafts- und Technologiezentrum (STCU), eine auf den ersten Blick nicht-öffentliche Organisation, die nichts mit dem Pentagon zu tun hat.

Dem russischen Verteidigungsministerium ist es gelungen, seine Rolle bei den militärischen und biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine aufzudecken.

Laut seiner Satzung ist das STCU eine internationale zwischenstaatliche Organisation, die gegründet wurde, um „…die Verbreitung von Wissen und Erfahrung im Zusammenhang mit Massenvernichtungswaffen zu verhindern…“

Sein rechtlicher Status wird durch das Abkommen vom 25. Oktober 1993, das zwischen den Regierungen der Ukraine, Kanadas, der Vereinigten Staaten und Schwedens geschlossen wurde, und durch das Änderungsprotokoll vom 7. Juli 1997 festgelegt.

Das STCU hat seinen Hauptsitz in Kiew und verfügt über Regionalbüros in Baku, Chisinau und Tiflis sowie in Charkiw und Lwow.

Das Expertenzentrum für chemische und biologische Bedrohungen des russischen Verteidigungsministeriums hat jedoch festgestellt, dass die Haupttätigkeit des STCU darin besteht, als Zentrum für die Vergabe von Zuschüssen für Forschungsarbeiten zu fungieren, die für das Pentagon von Interesse sind, auch im Bereich der biologischen Waffen.

In den letzten Jahren hat Washington allein für Projekte des STCU mehr als 350 Millionen Dollar ausgegeben.

Das US-Außenministerium und das US-Verteidigungsministerium sind die Kunden und Sponsoren des STCU. Weitere Mittel werden von der US-Umweltschutzbehörde und den US-Ministerien für Landwirtschaft, Gesundheit und Energie bereitgestellt.

Beachten Sie auch das von den Verantwortlichen des STCU erstellte Dokument vom 11. März 2022, das den wahren Charakter dieser Organisation unterstreicht. Darin heißt es: „Es wird eine Abwanderung von wissenschaftlichen Experten im Bereich der Entwicklung von Trägermitteln und fortgeschrittenen Waffen beobachtet, die für ukrainische Einrichtungen arbeiteten, sowie von Experten im Bereich der Entwicklung biologischer, radiologischer, chemischer und nuklearer Waffen. Die am besten ausgebildeten Fachleute mit Erfahrung im Umgang mit Dual-Use-Materialien und -Technologien – es gibt zwischen 1.000 und 4.000 von ihnen – befinden sich in einer ungünstigen beruflichen und finanziellen Lage. Dies macht sie anfällig dafür, zu anderen Staaten überzulaufen, um sich an Programmen zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen, Trägermitteln und anderen Waffen zu beteiligen…“.

Mit dieser Formulierung erkennt Washington die Arbeit der ukrainischen Experten an der Entwicklung von Trägermitteln für Massenvernichtungswaffen an und hält es für sinnvoll, sie weiterhin zu finanzieren.

Wir kommen zu den Namen der Offiziellen, die an der Durchführung der militärisch-biologischen Programme beteiligt waren.

Der Posten des Geschäftsführers des STCU wird von dem US-Bürger Curtis Belayach bekleidet. Er wurde am 27. August 1968 in Kalifornien geboren und hat an der Anderson University of Management der UCLA studiert. Er hat einen Master-Abschluss in internationalen Finanzen und arbeitet seit 1994 in der Ukraine.

Vorsitzender des Verwaltungsrats des STCU ist für die Europäische Union Eddie Arthur Meier, dafür die USA ist es Phil Dalliff, Deputy Assistant Secretary for International Security and Nonproliferation Programmes im US-Außenministerium.

Dokumente, die das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erhalten hat, bestätigen die Verbindungen des STCU zum US-Militärapparat. Diese Folie zeigt eine offizielle Empfehlung des US-Außenministeriums, die die Zusammenarbeit des STCU mit dem Hauptauftragnehmer des Pentagon, Black & Veatch, befürwortet. In dem Schreiben erklärt Matthew Webber, der Vizepräsident des Unternehmens, seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem STCU bei der laufenden militärischen und biologischen Forschung in der Ukraine.

Zwischen 2014 und 2022 hat das STCU über 500 Forschungsprojekte in postsowjetischen Ländern – Ukraine, Georgien, Moldawien und Aserbaidschan – durchgeführt.

Die amerikanischen Kuratoren waren in erster Linie an der Dual-Use-Forschung interessiert, zum Beispiel am Projekt 6166 „Entwicklung von Technologien für die Modellierung, Bewertung und Vorhersage der Auswirkungen von Konflikten und der Bedrohung durch die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen“ und am Projekt 9601 „Transfer ukrainischer Technologien für die Herstellung komplexer Dual-Use-Materialien an die Europäische Union“

Viele davon dienen der Erforschung potenzieller biologischer Waffen – Pest, Tularämie – und der Erreger wirtschaftlich bedeutender Infektionen, wie pathogener Vogelgrippe und Afrikanischer Schweinepest.

Die Projekte P-364, 444 und 781 waren direkt im Interesse des Militärs und wurden von dem Zentrum finanziert, um die Verbreitung von Infektionserregern über Insektenvektoren, Wildvögel und Fledermäuse zu untersuchen.

Beachten Sie die Dokumente des Projekts 3007 „Überwachung der epidemiologischen und ökologischen Situation in Bezug auf gefährliche durch Wasser übertragene Krankheiten in der Ukraine“

Im Zuge der Arbeiten entnahmen ukrainische Fachleute unter Aufsicht amerikanischer Wissenschaftler systematisch Wasserproben in einer Reihe großer Flüsse der Ukraine, darunter Dnjepr, Donau und Dnjestr sowie im Nordkrimkanal, um das Vorhandensein besonders gefährlicher Krankheitserreger, darunter Cholera-, Typhus-, Hepatitis-A- und -E-Erreger, zu bestimmen und Rückschlüsse auf ihr Verbreitungspotenzial über das Wasser zu ziehen.

Im Rahmen des Projekts wurden die Proben auf ihre schädliche Wirkung bewertet, die Stämme in einer Sammlung hinterlegt und anschließend in die USA exportiert.

Dies ist eine Karte der Wasserressourcen der Ukraine. Die Analyse zeigt, dass die Ergebnisse dieser Arbeit dazu verwendet werden können, eine ungünstige biologische Situation nicht nur in der Russischen Föderation, sondern auch im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer sowie in Osteuropa – Weißrussland, Moldawien und Polen – zu schaffen.

Unsere Besorgnis über die Aktivitäten Washingtons in der Ukraine rührt daher, dass die Vereinigten Staaten entgegen ihren internationalen Verpflichtungen die Normen, die Arbeiten im Bereich der biologischen Waffen erlauben, in ihrer nationalen Gesetzgebung beibehalten haben.

Die Vereinigten Staaten haben die Ratifizierung des Genfer Protokolls von 1925 mit einer Reihe von Vorbehalten versehen, von denen einer den Vergeltungseinsatz von chemischen Waffen und Toxinwaffen erlaubt.

Nach dem US-Gesetz „Zur Vereinigung und Bindung Amerikas gegen den Terrorismus“ ist die Forschung an biologischen Waffen mit Genehmigung der Regierung der Vereinigten Staaten erlaubt. Die Teilnehmer an solchen Forschungen sind für die Entwicklung solcher Waffen nicht strafrechtlich verantwortlich.

Auf diese Weise setzt die US-Regierung den Grundsatz um, dass innerstaatliches Recht Vorrang vor internationalem Recht hat. Die ethisch umstrittensten Forschungsarbeiten werden außerhalb der nationalen Gesetzgebung durchgeführt.

So wurde bei dem Militäreinsatz auf dem Gebiet der Ukraine festgestellt, dass US-Wissenschaftler aus einem Labor in Merefa, Region Charkiw, zwischen 2019 und 2021 potenziell gefährliche biologische Arzneimittel an Patienten des regionalen klinischen psychiatrischen Krankenhauses Nr. 3 in Charkiw getestet haben.

Personen mit psychiatrischen Störungen wurden für die Experimente unter Berücksichtigung ihres Alters, ihrer Ethnie und ihres Immunstatus ausgewählt. Für die Erfassung der Ergebnisse der Rund-um-die-Uhr-Überwachung des Zustands der Patienten wurden spezielle Formulare verwendet. Die Informationen wurden nicht in die stationäre Datenbank aufgenommen und das Personal der medizinischen Einrichtung hat eine Geheimhaltungsverpflichtung unterzeichnet.

Im Januar 2022 wurde das Labor in Merefa geschlossen und alle Geräte und Medikamente wurden in die Westukraine transportiert.

Es gibt eine Reihe von Zeugen dieser unmenschlichen Experimente, deren Namen wir aus Gründen ihrer Sicherheit nicht nennen können.

Zum Abschluss: In einer früheren Pressekonferenz haben wir eine technische Vorrichtung zur Verabreichung und Anwendung biologischer Rezepturen beschrieben, die in den Vereinigten Staaten von Amerika patentiert wurde.

Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Ukraine bei der Herstellerfirma angefragt hatte, ob sie die Bayraktar-Drohnen mit einem Aerosolaufsatz ausstatten könne.

Es ist besorgniserregend, dass am 9. März drei unbemannte Luftfahrzeuge, die mit 30-Liter-Behältern und Geräten zum Versprühen von Rezepturen ausgestattet sind, von russischen Aufklärungseinheiten in der Region Cherson entdeckt wurden.

Berichten zufolge hat die Ukraine im Januar 2022 über zwischengeschaltete Organisationen mehr als 50 solcher Geräte erworben, die zur Verabreichung biologischer Rezepturen und giftiger Chemikalien verwendet werden können.

Wir analysieren weiterhin die dokumentierten Beweise für die von der US-Regierung und dem Kiewer Regime in der Ukraine begangenen Verbrechen.

Ende der Übersetzung

Es ist bemerkenswert, wie hartnäckig westliche Medien diese russischen Belege verschweigen. Wären all die von der russischen Armee präsentierten Unterlagen Fälschungen, könnten die westlichen Medien sie mit einem Lächeln als solche entlarven. Daher spricht das Schweigen des Westens über dieses Thema Bände.

Nun folgen die bei der Presseerklärung präsentierten Folien.


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Russisches Militär veröffentlicht neue Informationen über das US-Biowaffenprogramm in der Ukraine
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1 Kommentar

  1. Weiß man viel und tut nichts. Typisch auf der Erde, ja nichts tun, kann einem selbst ja auch Vorteile bringen….Biologische Waffen kann man sicher nicht so davontragen. Braucht es entsprechende Transportmöglichkeiten…. Leichen, woher auch immer die kommen, läßt man liegen……..sind die sicher samt Knochen in 20 Jahren ja eh nicht mehr zum Erkennen. Mußten die für Nothing sterben. Wahrheiten können nicht veröffentlich werden, weil Juristen langsam untersuchen. Ist doch prima….je länger Untersuchungen laufen, desto mehr kann man manipulieren…….Bin enttäuscht, hätte mir schon mehr Aufklärungsgeist erwartet….Arme Unreine—-..Juristen wofür?? .——–.Nette Tage für alle mit family.————————

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