RKI: 95 Prozent der Omikron-Fälle sind geimpft

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Die letzten Daten des RKI bestätigen, was Moderna schon vor einer Woche gemeldet hat: Zweifach Geimpfte sind schlechter geschützt gegen Omikron als Ungeimpfte. Laut den Daten des RKI ist die Wahrscheinlichkeit „Omikron-positiv“ zu werden für Geimpfte mindestens sechsmal höher als für Ungeimpfte.

Bereits die ersten Einreisenden aus Südafrika, die die Variante Omikron nach Deutschland brachten, waren alle geimpft und sogar „geboostert“. Das war noch irgendwie logisch, denn es können nur Geimpfte reisen. Die Zahlen in Deutschland zeigen jetzt aber, dass das kein Zufall war. Allerdings ist zunächst festzustellen, dass der Rummel um Omikron übertrieben ist. Es mag zwar ansteckender sein, aber aus aller Welt wird gemeldet, dass „Omikron-Verläufe“ eher mild sind und zu 80 Prozent weniger Hospitalisierungen führen. Der zu beobachtende Alarmismus ist nicht angebracht. Die neuen Zahlen des RKI sollten aber alle Alarmglocken schrillen lassen.

Unter diesem Link vom 30.12.2021 kann man am Ende auf Seite 14 folgendes lesen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-12-30.pdf?__blob=publicationFile
„Zu den im Meldesystem vorliegenden Omikron-Fällen sind zum Teil Zusatzinformationen bekannt. Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. …. 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert. …. 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.“

Wieder einmal sind die Zahlen nicht kohärent

Als Erstes fällt auf, dass die Zahlen mal wieder nicht kohärent sind. Es werden 6.788 Fälle angegeben, aber nur für 4.206 der Impfstatus. (4.020 + 186) Es bleibt offen, ob es sich bei den 6.788 Fällen um bestätigte handelt, die durch eine Gensequenzierung festgestellt wurden, oder teilweise nur um Verdachtsfälle. Betrachtet man dazu die Meldung vom 24.12.2021 erhärtet sich der Verdacht, dass da Verdachtsfälle mitgezählt worden sind. Da wurde nämlich bestätigt, dass es am 21.12.2021 erst 441 Fälle gab, die durch eine Gensequenzierung ermittelt wurden. Bei 1.438 Fällen bestehe nur ein Verdacht darauf. Abgesehen davon, dass ein solcher Rummel bei 441 Fällen nicht angemessen ist, ist er es auch für 4.206 Fälle immer noch nicht. Aber bleiben wir bei den 4.206 Fällen, die als gesichert für Omikron angenommen werden können.

Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind ungeimpft. Auf die entfallen 186 Fälle von 4.206. Das heißt, weniger als fünf Prozent der Omikron-Fälle sind ungeimpft. Wäre das Risiko, sich Omikron einzufangen, gleich verteilt zwischen geimpft und ungeimpft, müssten etwa 1.200 Fälle auf Ungeimpfte entfallen. Es sind aber weniger als 200 und so zeigt eine erste Überschlagsrechnung, dass das Risiko für Geimpfte und Geboosterte sechs Mal höher ist, Omikron-positiv zu werden. Geht man tiefer in diese Rechnung, liegt dieser Faktor sogar näher am Achtfachen. Richtig gelesen, sagt der RKI-Bericht also, dass man geimpft und geboostert ein achtmal höheres Risiko hat, Omikron-positiv zu werden. Wer meinen Artikel dazu vom 20.12. gelesen hat, den kann das nicht verwundern:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20212/moderna-meldet-2-fache-impfung-schwaecht-die-immunabwehr-gegen-omikron/

Dennoch überrascht, wie krass sich die „Impfung“ auf das Immunverhalten auswirkt. War bei der Meldung von Moderna nur die Rede von „das könnte für Geimpfte zu einem erhöhten Risiko einer Covid-Erkrankung führen“, zeigen die Zahlen des RKI ein erschreckend hohes Risiko. Ja, nicht einmal mehr nur das Risiko, sondern die realen Fakten, dass sich die Geimpften achtmal häufiger als Ungeimpfte Omikron eingefangen haben. Zum Zweiten widerlegen die RKI-Zahlen auch die Aussage nicht nur von Moderna, eine Auffrischimpfung würde das Omikron-Risiko deutlich reduzieren. Immerhin werden von den 4.020 geimpften Omikron-Fällen 1.137 mit Auffrischungsspritze angegeben. Nachdem behauptet wird, etwa 30 Prozent wären geboostert, also etwa so viele wie ungespritzt sind, ist das Risiko Omikron-positiv zu werden, für Geboosterte exakt sechsmal höher als für Ungeimpfte. (1.137 geteilt durch 186)

Die Corona-Spritzen schaden mehr als sie nützen

Wie gesagt, diese Zahlen kommen nicht von irgendwoher, es sind die Zahlen des RKI. Die muss auch Herr Lauterbach kennen und alle, die mit dem Thema regierungsamtlich befasst sind. Wie kann man angesichts dieser Zahlen überhaupt noch über eine Impfpflicht diskutieren oder weiterhin Menschen zur „Auffrischungsimpfung“ nötigen? Mit diesen Zahlen steht unwiderlegbar fest, dass die Corona-Spritzen mehr schaden als nützen und da muss man nicht einmal über Impfschäden oder gar Tote reden. Weiterhin bestätigt sich, was die unabhängigen Fachleute von Anfang an gesagt haben. Die Corona-Spritzen beschädigen das natürliche Immunsystem. Wie sonst könnte man die RKI-Zahlen interpretieren?

Herr Drosten selbst bestätigt mittlerweile, dass Omikron generell ungefährlicher ist. So schreibt der Chef-Virologe der Charité in Berlin am 22. Dezember 2021 auf Twitter: „Wegweisende Studie von Neil Ferguson zu Omikron“, „Ungeimpfte haben bei Infektion mit Omikron vs. Delta ca. 24% weniger Risiko einer Krh-Aufnahme. Omikron ist also gegenüber Delta etwas abgeschwächt. Etwas. Unterschied bei schweren Verläufen weiter unklar.“ Dieser Tweet ist schwammig formuliert. Wahrscheinlich absichtlich. Er sagt nur etwas aus darüber, dass Omikron für Ungeimpfte weniger gefährlich ist als „Delta“. Wie es für Geimpfte aussieht, fehlt vollständig. Aber am 22. Dezember hatte Drosten auch noch nicht die jüngsten Zahlen des RKI. Immerhin gibt er aber endlich zu, dass Omikron nicht so gefährlich ist, wie uns Angst gemacht wird. Natürlich legt er sich nicht fest darauf, dass die Verläufe bei Ungeimpften weniger schwer sein können. Das ist „unklar“ und muss es auch sein und bleiben, denn es kann keinen wissenschaftlichen Beweis geben, welche Maßnahme einen milderen Verlauf garantieren könnte. Dafür gibt es einfach zu viele Parameter, die berücksichtigt werden müssten. Nur für die Anwendung von Ivermektin könnte eine solche Aussage haltbar sein.

Impfungen gegen Corona müssen eingestellt werden

So stehen wir jetzt an dem Punkt, wo das RKI selbst bestätigen muss, dass sich die Corona-Spritzen negativ auf das Infektionsgeschehen auswirken. Man muss dazu annehmen, dass das den Verantwortungsträgern schon lange bekannt ist. Warum sonst sind sie so erpicht darauf, die Kontrollgruppe der Ungeimpften möglichst auf Null zu bringen, mit fortschreitenden Impfnötigungen? Jetzt aber hat es sie kalt erwischt, denn die offiziellen Statistiken müssen diese Kontrollgruppe ausweisen und das Ergebnis ist vernichtend. Ungeimpfte sind weniger gefährdet als Geimpfte, zumindest was die Mutation Omikron betrifft. Allerspätestens jetzt müssen die „Impfungen“ sofort eingestellt werden. Es kann nicht sein, dass man weiterhin Menschen zu etwas nötigt, was nachgewiesenermaßen die Gefahr einer Infektion befördert. Und selbst dann, wenn es sich nur um eine einzige Virus-Variante handelt.

So oder so, wer die Abwehrkräfte von Menschen schädigt, begeht ein Verbrechen. Insbesondere dann, wenn der Nachweis erbracht und öffentlich gemacht worden ist. Dazu kommt, dass sich der beschworene Nutzen der Corona-Spritzen mehr und mehr als unhaltbar herausstellt. Diese Spritzen schützen niemanden vor Nichts. Nicht einmal die versprochene „Freiheit“ bringen sie und die Intensivstationen sind voll mit Geimpften. Nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen der fortschreitenden Impfschäden. Noch nie hat es eine „Impfung“ gegeben, die derart viele Impfschäden ausgelöst hat, bis hin zum tausendfachen Tod.

Wer also jetzt noch, nach den Zahlen des RKI, weiterhin die Corona-Spritzen propagiert, oder auch nur eine Impfpflicht andenkt, macht sich schwerster Verbrechen schuldig. Zumindest der vorsätzlichen Schädigung der körpereigenen Immunabwehr, wenn nicht sogar der Beihilfe zu todbringenden „Behandlungen“, deren sich alle „Impfärzte“ schuldig gemacht haben. Und nein, ich sage nicht, dass Corona keine schweren Verläufe verursachen kann, bis zum Tod. Aber wenn man das Risiko vervielfacht, Omikron-positiv zu werden, eben mit den Corona-Spritzen, dann erhöht man auch das Risiko, daran zu versterben. Dass dem so sein soll, wird ja allenthalben kolportiert und genau deswegen dürfen die Corona-Spritzen nicht mehr verabreicht werden. Nach der RKI-Veröffentlichung kann sich niemand mehr darauf berufen, es gäbe keine ausreichenden Daten dazu.

Zum Abschluss noch einen Gruß an Lauterbach, Söder & Co. Wenn der große Betrug mit den Covid-Spritzen die breite Öffentlichkeit erreicht hat, müssen Sie sich nicht vor den Ungeimpften fürchten. Die werden einfach froh sein, dass der Zirkus ein Ende hat und sie standhaft geblieben sind. Das Ausmaß des Zorns der Geimpften aber ist kaum abschätzbar. Schließlich sind sie es, die mit einem beschädigten Immunsystem leben müssen und der Angst, welche Langzeitschäden noch auf sie zukommen könnten. Die werden es sein, vor denen Sie sich dann fürchten dürfen.

Langsam müsste doch jeder Depp in der Politik, in den Medien, bei den sogenannten „Experten“ begriffen haben, dass die Covid19-Impfungen nicht das Immunsystem gegen das Virus stärken, sondern schwächen. Sie wissen es auch, können es aber nicht zugeben, weil sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben. Die Antwort nach dem Teufel überlasse ich den Lesern.

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RKI: 95 Prozent der Omikron-Fälle sind geimpft
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3 Kommentare

  1. Es ist doch wirklich zum Heulen!
    Da pickt man sich ein paar Zahlen heraus, glaubt, man verstünde alles besser und rechnen kann man ja auch, und schwupp, hat man bewiesen, das die Impfung nicht nur nicht wirkt, sondern man noch viel eher krank wird.

    Nur leider ist hier die Beweisführung mangelhaft. In dem verlinkten RKI-Dokument sollte man zumindest auch die Seite vor obigem Zitat lesen (S.13).

    Dann wäre klar, dass die Gesamtzahl der Omikron-Fälle weder 4.206 noch 6.788 ist, sondern 10.443.

    Aus dieser Gesamtzahl liegen zu einem Teil zusätzliche Infos vor, bei 6.788 wurden Angaben zu Symptomen übermittelt, das heißt nicht, dass der Rest bspw. pauschal symptomlos war – es wurde einfach nicht angegeben.

    Ebenso beim Impfstatus: Bei 4.020 Personen wurde eben der Status „vollständig geimpft“ übermittelt. Und zwar 4.020 von der Gesamtzahl 10.443. Das wären irgendwas um die 38,5%. Aber wie aussagekräftig diese Zahl ist, kann man auch nicht sagen, weil bei der Mehrheit der Fälle, nämlich bei 6.237 der Impfstatus gar nicht übermittelt wurde!

    Die Daten sind also vollkommen ungeeignet, die Effektivität der Impfung zu beurteilen oder gar daraus abzuleiten, durch die Impfung würde man eher krank.

    Wenn man es genau wissen will, müsste man beim RKI nachfragen, warum bei so vielen Fällen der Impfstatus nicht übermittelt wurde, und wie dieser normalerweise seinen Weg in die Daten findet. Wenn das bei Geimpften bspw. automatisch über die Impfdatenbank passiert, bei Ungeimpften aber nur, wenn explizit danach gefragt wird, dann wäre die große Lücke bspw. leicht erklärbar.

    Jedenfalls ist die Rechnung oben so einfach nicht zutreffend.

  2. Fazit: Wir Ungeimpfte müssen sehr vorsichtig sein im Umgang mit Geimpften und Booster-Mitmenschen, weil sie uns tatsächlich sehr leicht mit Omikron infizieren können!

    Es wäre sicher eine lohnende Aufgabe, diesmal „wissenschaftlich“ zu berechnen (quantifizieren) wie groß die Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen tatsächlich sind.

    Das fängt an mit vernichteten ökonomischen Existenzen, ganz allein im Krankenhaus sterbende Angehörige, Selbstmorde labiler Mitmenschen in einer zunehmend unfreundlichen, unpersönlichen Umgebung, Gesundheitsschädigung älterer Menschen durch Verhindern des Urlaubs, bis zu denen, die Selbstmord machen wegen der wahnsinnig hohen „Straftaten“ die mit Corona-Verstößen belegt werden.

    So z. B. die Auslöschung einer fünfköpfigen Familie, weil ein Berufsschullehrer in Königs Wusterhausen meinte wegen eines gefälschten Impfzertifikats seiner Ehefrau würden ihnen die Kinder abgenommen werden, könnte er die unglaublich hohen Geldstrafen nicht aufbringen.

    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/tote-koenigs-wusterhausen-impfzertifikat-100.html
    Königs Wusterhausen – Familie getötet wegen falschem Impfnachweis?

    Datum:
    07.12.2021 17:49 Uhr

    Nach dem gewaltsamen Tod einer Familie in Königs Wusterhausen finden Ermittler einen Abschiedsbrief. Darin äußerte der Vater Sorgen wegen eines gefälschten Impfnachweises.

    Im Fall von fünf Toten in Königs Wusterhausen (Brandenburg) sind Details aus dem Abschiedsbrief des Vaters bekannt geworden – und sie deuten auf Sorgen des Mannes vor einer Verhaftung wegen eines gefälschten Impfzertifikats hin. Daraus ergab sich nach Justizangaben vom Dienstag die Befürchtung des 40-Jährigen, dass man ihm und seiner Frau die Kinder wegnehmen werde.

    Der Brief, den Ermittler im Haus der Familie gefunden hatten, liegt der Staatsanwaltschaft Cottbus vor. Demnach hatte der Mann ein Impfzertifikat für seine Frau fälschen lassen, und ihr Arbeitgeber hatte dies erfahren. Nun hatte das Paar Angst vor einer Verhaftung und dem Verlust der Kinder, wie Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon am Dienstag sagte.
    Abschiedsbrief des Vaters

    Der 40-Jährige sei nach Kenntnissen von Bantleon polizeilich nicht bekannt gewesen. Ob sich die Familie in Quarantäne befunden habe, wie mehrere Medien berichteten, wollte der Oberstaatsanwalt nicht bestätigen.

    Nach der Entdeckung der fünf Toten am Samstag in einem Einfamilienhaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Senzig gilt der Vater laut Ermittlern als verantwortlich. Der Mann habe nach der Tat Suizid begangen, ergaben erste Ermittlungen, über die Polizei und Staatsanwaltschaft Cottbus am Montag informiert hatten. Ein Abschiedsbrief weise auf den 40-Jährigen hin, hieß es.

    Die Familie war nach Angaben des Landkreises nicht beim Jugendamt bekannt. Auch der Staatsanwaltschaft ist nicht bekannt, ob an den Befürchtungen des Vaters, ihm könnten die Kinder weggenommen werden, etwas dran ist.

    Opfer hatten Schussverletzungen

    Der Mann soll seine Frau, ebenfalls 40 Jahre alt, und seine drei Kinder im Alter von vier, acht und zehn Jahren getötet haben – man fand alle mit Schussverletzungen. Zunächst hieß es, sie wiesen Schuss- und Stichverletzungen auf. Das revidierte die Staatsanwaltschaft jetzt. Eine Schusswaffe fanden die Ermittler ebenfalls im Haus. Ob es sich dabei um die Waffe handelt, mit der geschossen wurde, sei derzeit aber noch offen.

    Ein Anwohner hatte am Samstagabend berichtet, einige Tage zuvor einen Schuss gehört zu haben – sein Haus befindet sich wenige Häuser vom Ort des Verbrechens entfernt. Nach Angaben der Fahnder gehen die Ermittlungen auch im Umkreis der Getöteten weiter.
    Gefälschter Impfnachweis strafbar

    Die Gesetzgebung zum Anfertigen oder Vorlegen eines gefälschten Impfnachweises ist vor zwei Wochen verschärft worden. Seitdem ist der „Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ allgemein strafbar und kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden.

    Auf Grundlage der Gesetzesänderung muss man nun auch als Privatperson mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, wenn man einen Impfnachweis fälscht. Das Fälschen selbst kann ebenfalls mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/koenigs-wusterhausen-tatverdaechtiger-soll-impfpass-gefaelscht-haben-17671794.html
    Nach dem Fund von fünf Leichen in einem Einfamilienhaus in Königs Wusterhausen fanden Ermittler einen Abschiedsbrief des tatverdächtigen Vaters. Er soll Angst vor einer Verhaftung gehabt haben – weil er einen Impfpass fälschte.
    Nach dem Fund von fünf Toten in einem Haus in Brandenburg sind nun weitere Details aus dem Abschiedsbrief des tatverdächtigen Vaters bekanntgeworden. Demnach soll der 40 Jahre alte Mann ein Impfzertifikat für seine Frau gefälscht haben. Der Arbeitgeber der Diplom-Betriebswirtin habe davon erfahren. Nach Informationen von Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon von der Staatsanwaltschaft Cottbus habe das Paar daher Verhaftung sowie Kindesentzug befürchtet.
    Der Brief wurde von den Ermittlern im Haus der Familie im brandenburgischen Königs Wusterhausen sichergestellt, zudem wurde eine Schusswaffe gefunden. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist bislang unklar. Den Ermittlern zufolge gilt der Vater nach bisherigem Kenntnisstand als verantwortlich, seine 40 Jahre alte Frau und seine drei Kinder im Alter von vier, acht und zehn Jahren getötet zu haben. Man fand alle mit Schusswunden. Zunächst hieß es, dass die Getöteten Schuss- und Stichverletzungen aufwiesen, inzwischen wurde dies revidiert. Im Anschluss an die Tat soll der Berufsschullehrer Suizid begangen haben. Die Obduktion der fünf Toten wird einige Tage dauern. Die Staatsanwaltschaft ließ eine Anfrage der F.A.Z. bislang unbeantwortet.

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