Paul Craig Roberts (antikrieg)
Julia Schapowalowa, Moskau-Korrespondentin von Al Jazeera, berichtet, dass Putins immer weiter eskalierender Krieg, wie ich vorausgesagt hatte, sich tief ins russische Hinterland ausgedehnt hat, weit weg vom Schlachtfeld im Donbass. Schapowalowa schreibt: „Die Krise ist tiefgreifend“, da sich die Treibstoffknappheit für die Zivilbevölkerung verschärft. Die erfolgreichen Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien und Treibstofflager haben die Versorgung gefährdet und zu Benzinrationierungen im ganzen Land sowie zu langen Schlangen geführt, da die Russen stundenlang auf ihre rationierten Lieferungen warten müssen. Putin hat damit das Vertrauen der Russen in ihre Regierung untergraben. (> LINK)
Russland musste die Exporte von Benzin und Kerosin stoppen und die Kraftstoffnormen für Benzin senken. Auf der Krim wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Es werden Bedenken geäußert, dass die Sicherstellung einer ausreichenden Treibstoffversorgung für die Landwirtschaft zu Industriestillständen führen könnte. Russland musste bereits 80.000 Tonnen Benzin aus Indien kaufen und hofft, monatlich 400.000 Tonnen Benzin importieren zu können, egal woher es kommt. Dies wird die russische Zahlungsbilanz eindeutig belasten, und die pro-amerikanische Zentralbankchefin wird dies nutzen, um die russische Bevölkerung weiter zu bestrafen.
Wie reagiert Putin angesichts dieser echten Krise?
„Ich würde sagen, es ist nicht kritisch“, so der gescheiterte Kriegsführer Russlands. Zweifellos fragt die russische Bevölkerung: „Für wen ist es nicht kritisch?“ „Nicht kritisch für diejenigen von uns, die sich nicht auf den Transport verlassen können, weil Sie sich weigern, einen Krieg zu gewinnen?“ „Nicht kritisch für diejenigen von uns, die vor der Wahl stehen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder mit Lebensmittelknappheit konfrontiert zu werden?“ „Nicht kritisch für diejenigen von uns, die weitere Strafen von Ihrer Zentralbankchefin erleiden werden, um die Kosten des von Ihnen verursachten russischen Handelsdefizits auf uns abzuwälzen?“
Offensichtlich zerstören Putin und sein unfähiges Kreml-Gefolge inmitten eines immer weiter ausufernden und immer erfolgloseren Krieges das Vertrauen des russischen Volkes in die russische Regierung. Die amerikanischen zionistischen Neokonservativen scheinen in ihrem Lager Putin zu haben, der Washingtons Hegemonie unterstützt und fördert.
Warum tut Putin das? Warum lässt man ihn das tun?
Kürzlich fragte ich, mit einem Augenzwinkern: „Ist Putin ein unwissender Agent des Westens?“, und verlinkte auf einen Artikel von Gilbert Doctorow, der eine ähnliche Frage aufwirft. Beide Artikel wurden übersetzt und in einer russischen Zeitung veröffentlicht, was zeigt, dass die russischen Medien nicht länger schweigen und relevante Fragen stellen. Wir befinden uns nun mitten im fünften Jahr von Putins Krieg, den er offensichtlich nicht gewinnen will.
Die Ursache für dieses eklatante Scheitern ist schwer zu ergründen. Liegt die Ursache in dem Bündnis zwischen Kirill Dmitrijew, Putins wichtigstem Unterhändler, den russischen Milliardärsoligarchen und dem Westen sowie in dem Rat von Putins prowestlicher Zentralbankdirektorin, die absichtlich 300 Milliarden Dollar russischer Bankreserven dort beließ, wo der Westen sie beschlagnahmen konnte? Haben prowestliche Kräfte in Russland es Putin erschwert, russische Interessen zu vertreten?
Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber zumindest erklärt dies, warum ein militärisch starkes Land nach viereinhalb Jahren einen Konflikt mit einer drittklassigen Militärmacht nicht gewinnen konnte – deutlich länger, als Stalins Rote Armee brauchte, um die mächtige deutsche Wehrmacht zu besiegen. Putin gilt nun als der größte Fehlschlag eines Militärführers in der Weltgeschichte.
Frederica Marsi, ebenfalls Korrespondentin für Al Jazeera, berichtet: „Ukrainische Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur verschärfen die Treibstoffknappheit in Russland und veranlassten Präsident Wladimir Putin zu einem seltenen Eingeständnis der Ernsthaftigkeit der Lage. In ungewöhnlich offenen öffentlichen Äußerungen vor hochrangigen Beamten am Sonntag räumte Putin ausdrücklich ein, dass die ukrainischen Angriffe zu Treibstoffrationierungen geführt hätten.“ (> LINK)
Putin leugnet jedoch weiterhin, dass die ukrainischen Angriffe auf Russland Krieg sind. Putin bezeichnet die zunehmend erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf Russland, die von der NATO und Washington unterstützt und gefördert werden, als „Terroranschläge auf unsere zivilen Ziele und unsere Infrastruktur“.
Anders gesagt: Russland befindet sich nicht im Krieg. Russland erlebt lediglich Terroranschläge. Wie den US-Angriff auf die Nordsee-Pipeline. Wie den US-Angriff auf die russische strategische Bomberflotte. Wie den US-Angriff auf Putins Haus mit dem Ziel, ihn zu töten. Hier herrscht kein Krieg. Nur Terroranschläge.
Da Putin den Krieg als willkürliche Terrorakte neu definiert hat, muss er keinen Krieg gewinnen. Es genügt, Benzin zu rationieren, das russische Handelsdefizit durch Benzinimporte zu erhöhen, zivile Opfer in Russland infolge „terroristischer Aktivitäten“ hinzunehmen und nichts zu unternehmen, um einen Krieg zu gewinnen. Das Scheitern im Krieg demoralisiert die russische Bevölkerung und diskreditiert Russland als Militärmacht – eine Diskreditierung, die einen viel größeren und gefährlicheren Krieg mit dem Westen auslösen wird, einen Krieg mit Atomwaffen.
Also, liebe Leser, warum zerstört Putin Russlands militärisches Ansehen und macht die russische Bevölkerung immer angreifbarer? Wie lässt sich das völlige Versagen einer so mächtigen Militärmacht wie Russland erklären, nach viereinhalb Jahren einen Krieg gegen eine drittklassige Macht zu gewinnen?
Die einzig mögliche Antwort ist das totale Versagen der russischen Führung.
erschienen am 2. Juli 2026 auf > Paul Craig Roberts‘ Website > Artikel
Entdecke mehr von Krisenfrei
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
Allein die Überschrift ist totaler Müll, vom Rest ganz zu schweigen:
https://youtu.be/Pk8nBrAxcuA?si=4wkrLF3exi-NO5kG
Das mit den Tankstellen sieht Jacques Baud vollkommen anders, als Agincourt, siehe ab min 53
Paul Craig Roberts schreibt seit Jahren über den schwächlichen russischen Präsidenten, der nicht hart genug vorgeht.
Da wartet man doch ab was passiert wenn die erste deutsche Stadt mit ausgelagerter Waffenproduktion von einer russischen Rakete getroffen wird.
Wenn Russland beim Angriff der Nato konventionell verliert was wohl wird dann kommen?
Das Verlogene ist doch: das sich die Nato bereits im Krieg mit Russland befindet. Und da hat der Herr Röper aber wieder recht:
die Russen haben bisher noch nicht zurück geschossen!
Was hat Putin sich dabei gedacht, daß er, gleich zu Kriegsbeginn vor vier Jahren, Kiew nicht eingenommen hat? Rücksichten auf die ethnisch unterschiedlichen Bevölkerungen?
Fakt ist, egal von welcher Seite, es gibt keine Lageberichte mehr. Wer was an Territorium verloren oder gewonnen hat, es herrscht Stillschweigen an allen Fronten. Kann, darf oder soll es nicht mehr mitgeteilt werden? Zu welchem Zweck?
Wenn ich ein Land einnehmen kann, dann mache ich das auch! Die Sanktionen und etwaige Rektionen darauf kommen doch sowieso!
Ich vermag dem Beitrag von Craig Roberts kaum zu widersprechen.
Es war schon kaum zu verstehen, weshalb Putin geschlagene 8 Jahre gewartet hat, um den Angriffsbefehl gegen die UA zu geben – 8 Jahre, in denen die in 2014 desorganisierte und demoralisierte, ukrainische Armee zumindest auf der operativ-taktischen Ebene und der Aufklärung/Führung massiv umgebaut und nach „NATO“-Standards ausgerichtet wurde. „Drittklassig“, wie Craig Roberts es sagt, war die Armee Kiews 2022 gewiß nicht mehr I.ü. hat der britische „Senior Diplomat“ Ian Proud in seiner Kolumne in der „Sunday Times“ viele Hintergründe des aktuellen Krieges in der Ukraine ausgeleuchtet – nach Proud haben sich die Russen verschätzt; noch mehr allerdings die von einer existentiellen Krise ihrer Wirtschaft und des „€Z“-Projektes, rohstoffarmen „Europäer“, die von den U.S.A. mit einem ebenso tendenziösen wie vorsätzlich falschen C.I.A-Strategie-Papier zum Putin-Regime als angeblicher „Riese auf tönernen Füßen“, der unter dem Eindruck scharfer Sanktionen in einem Krieg mit der -da nach „NATO“-Standards trainierten- überlegenen, ukrainischen Armee schnell zusammenbrechen werde, in den Krieg gelockt worden sein. Die C.I.A. soll die Wahrscheinlichkeit, daß die Vorhersage ihres Papieres tatsächlich eintritt, aber nur mit 30% eingeschätzt haben – was den naiven „Europäern“ verschwiegen wurde.
Auf der anderen Seite scheinen die Militärreformen Rußlands nach 2000 nicht annährend die Ergebnisse gezeitigt zu haben, von denen die Moskauer Führung (angeblich) ausging und die auch im „Westen“ viele Militärs und Militärbeobachter erwartet hatten: Zwar wurde viel Material modernisiert und die Bestände an im 21.Jarhundert nutzlosen Waffen stark abgebaut, aber der in der russischen Armee tief verwurzelte Schlendrian, Korruption v.a. im Offizierskorps und ein Mangel an Initiative des Offizierskorps wegen starrer Kommandostrukturen und unfähiger Generäle als Folge falscher Ausleseverfahren, die schon der zaristischen Armee nach 1914 das Genick brachen und die Stalin, dessen Maßnahmen (Säuberungen, Liquidierung Tuchaschewskis) zunächst im sowjetisch-finnischen Winterkrieg und in der Anfangsphase von Barbarossa verheerende Konsequenzen zu zeigen schienen, dann aber doch zu einem verhältnismäßig jungen, moderner Kriegstechnik ggü. aufgeschlossenen, dynamischen und im Laufe des Krieges initiativ werdenden Offizierskorps und einer ebensolche Generalität führten, durch drakonische Maßnahmen ausmerzte. Allerdings kehrte all das spätestens seit der Breschnew-Ära wieder in die „Rote Armee“ zurück (es wurde in russischen Kanälen übrigens gemeldet, daß sich ein Urenkel Breschnews, der sich bei Krypto-Spekulationen verzockte und deswegen pleite ging, freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet hat).
Schließlich waren die Kräfte, die im Februar 2022 den Angriff gegen die Ukraine begannnen, weitaus zu schwach, um nach spektakulären Anfangserfolgen auch nur die Besetzung der von Moskau reklamierten Gebiete (plus zunächst noch Kiew, was nicht vergessen werden sollte) effektiv umzusetzen. Der aufkommende und sich intensivierende Drohnenkrieg taten ein übriges.
Es bleiben andere Fragen, die nicht nur unter russischen Militärbloggern, sondern auch in der russischen Öffentlichkeit zusehends lauter gestellt werden : Wieso vernichten die Russen nicht die Brücken über den Dnjepr, die i.w. nach wie vor intakt sind ? Das wäre eine unerläßliche Maßnahme zur Abschnürung des Nachschubs der Selenskij-Truppen in der Ost-Ukraine – die Westalliierten legten z.B. vor „Overlord“ im Juni 1944 1 Woche lang in rollenden Luftangriffen die gesamte Verkehrs-Infrastruktur Nord-West-Frankreichs (insofern nicht für die Invasion selbst benötigt) in Schutt und Asche. Ohne diese „einleitenden Maßnahmen“ im Hinterland wäre die Landung am 06.06.1944 mutmaßlich gescheitert, weil dann die Wehrmacht Reserven schnell hätte heranführen können und nicht kleckerweise auf eigener Achse und Kette, was v.a. unter Kettenfahrzeugen und Panzern zu erheblichen, technischen Ausfällen bereits auf den Anmarschwegen führte.
Zudem scheint auch die Nachschub mit „NATO“-Militärmaterial und Kraftstoff auf Seiten der Ukraine auch nach bald 5 Jahren Krieg keinerlei Mangel zu herrschen, da offenbar das Eisenbahnnetz der unter der Kontrolle Kiews stehenden Ukraine und auch die militärische Brennstoffversorgung insgesamt intakt ist. Russische PR-Meldungen, denen zufolge an Hauptverkehrsachsen „kaum noch eine Tankstelle“ stehe, werden das Kiewer Militär kaum interessieren, da die Armee dort nicht tankt.
Die „Bodenoffensive“, die zumindest Putin sich nach wie vor weigert, „Krieg“ zu nennen, stockt seit 4 Jahren: Im letzten Jahr „eroberten“ Moskaus Truppen unter sicherlich horrenden Verlusten nach „westlichen“ Angaben gerade einmal ca.5000 qkm Fläche, das wäre ein Quadrat von 70 msl 70 KM, gemessen nur an der Fläche der Ostukraine also eigentlich nichts. Merkwürdigerweise sprach Putin selbst sogar von nur 3500 qkm.
Wobei die schwindelnden Verluste dieses Krieges i.ü. beide Seiten betreffen: Die Meldungen „NATO“-finanzierter „think tanks“ z.B. über das Verhältnis der Panzerverluste der Ukraine und Rußlands, die bei 1:10 zugunsten der Ukraine liegen sollen sind ebensolcher PR-Bullshit wie der russische Narrativ des „Abnutzungskrieges“ und „Fleischwolfs“, der angeblich nur die ukrainische Seite betreffe. Als der sehr kremlnahe Blogger Röper, der in St.Petersburg lebt und das auch hierzulande viel gelesene Portal „Antispiegel“ betreibt -das bezeichnenderweise anders als „RT“ oder „Sputnik“ immer noch abrufbar ist- unlängst von seinem deutschen Partner Herr Stein unter Verweis auf Berichte aus Russland damit konfrontiert wurde, daß sich auf russischen Friedhöfen nun immer längere Reihen frisch beerdigter 17- und 18-Jähriger fänden, wurde Röper recht kurz angebunden, behauptete, daß man schließlich von den genauen Todesursachen dieser jungen Menschen nichts wisse und führte das u.a. „auf Autounfälle“ (!) zurück. Also exakt das Niveau von „ARD“/“ZDF“/ „ntv“/ „Welt“ /“Blöd“/“Sun“/TV Cinq etc.
Den Spritmangel in Russland hat Röper i.ü. bestätigt, will als Grund aber das „Tankverhalten russischer Autofahrer“ ausgemacht haben.
Putin behauptet fortgesetzt, er wolle das „ukrainische Brudervolk“ möglichst schonen: Eine merkwürdige Sentimentalität angesichts der Tatsache, daß das dann eben immer höhere Verluste an Russen bedeutet. Eigentlich ein Schlag ins Gesicht der mittlerweile hunderttausende russischer Witwen und Halbwaisen. Eine andere Dimension bekäme diese Dauerrechtfertigung Putins allerdings mit Blick auf dessen gleich Trump enge Verbindung zur jüdisch-orthodox chassidischen und weltweit im Verdacht von Mafia-Strukturen stehenden Sekte Chabad-Lubavitch und der Tatsache, daß bis heute ein großer Bevölkerungsanteil in UA aus khazarischen Juden besteht. Immerhin hat Putin den Chefrabbiner von Chabad, Lazar, bereits unmittelbar nach seinem Amtsantritt unmittelbar in den Kreml geholt und den bis dahin amtierenden Chef der russischen Juden, den Pressezaren Gussinski, verhaften, enteignen und aus dem Land werfen lassen (Gussinski ging nach England). Ein hoher Kreml-Beamte, der vor wenigen Wochen öffentlich den Einfluß von Chabad in der russischen Politik kritisierte, wurde von Putin umgehend entlassen. I.ü. kennt das russische StrafR einen dem § 130 „StGB-B.R.D.“ vergleichbaren Tatbestand.
Putin hat bisher auch weder den Gas- und Ölhahn für die „€U“ oder den „Westen“ zugedreht; ebenso wenig wie der „Westen“ ernsthaft seine Sanktionen durchsetzt.
Es erinnert mich in der Tat mittlerweile vieles an Yuri Bezmenov und dessen „4 Phasen“.
Auch die zumal von sog.alternativen Bloggern wie Krall, Ernst Wolff (der dass am lautesten herausposaunte), dem penetranten Dampfplauderer Marc Friedrich oder dem schmierigen Goldverkäufer Kettner getätigte Voraussagen, daß die Schließung der Straße von Hormus zum Kollaps der weltweiten Ölversorgung und dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft führe, ist auch 4 Monate nach dem Angriff Netanjahus und Trumps auf den Iran nicht eingetreten – offenbar weil das auffällt und ihre Narrative zu retten, wird nun unisono behauptet, daß der Zusammenbruch „nur deswegen nicht eingetreten sei, weil die U.S.A. und andere,
westliche Staatenihre strategischen Ölreserven freigegeben hätten.“ Das scheint aber ein ebensolcher Bullshit selbsternannter Welterklärer mit entsprechenden Geschäftsmodell zu sein, denn offenbar sind die strategischen Reserven der U.S.A. und des „Westens“ ja unerschöpflich. Krall wollte in seinem Kanal auch ganz genau gewußt haben, daß der Krieg zwischen den U.S.A. und dem Iran „nach spätestens 3 Wochen“ durch die militärische Supermacht U.S.A. mit ihren phänomenalen und unendlich weit überlegenen Waffensystemen siegreich beendet sein werde: „Das werde ein kurzer Krieg, da könne man sich ganz sicher sein.“ Nun behauptet der selbsternannte Universalgelehrte Krall ohne weitere Erklärung plötzlich das genaue Gegenteil und kündigt einen „langen Krieg“ an. Eben wie die Konjunktur eben gerade so steht.Ziemlich starker Tobak von dem ansonsten ganz vernünftigen Roberts.
Ertens ist Al Jazeera kein vertrauenswürdiges Medium, das von Briten mit klarer anglo-zionistischer Zielsetzung geführt wird, also im Interesse des jüdischen Imperiums.
Zweitens: Wo hätte die russische Zentralbankchefin die russischen Reserven sicher anderweitig anlegen sollen? Herr Roberts bleibt uns die Erklärung schuldig, was sie besser hätte machen können. Wer mehr exportiert als er selbst importiert, geht immer ein Risiko ein, was man einmal der betrügerischen Bundesbank (deutsches Gold in den USA!) einmal machen wird, wenn das Dollar-System falliert und die TARGET2-Salden bei der Bundesbank verloren gehen.
Bessent hat, um einer Energieknappheit wegen Rußland als auch des Irans vorzubeugen, die Öl-Sanktionen gegen beide Staaten aufgehoben. Beide Staaten sind führend im Ölexport, wozu auch der Irak gehört, der jetzt schiitisch dominiert ist.
Die ukrainischen Angriffe auf die russischen Ölraffinerien dürften für Putin prima Anlaß sein, seinen Ölhahn für den Rest der Welt zuzudrehen, um dem jüdischen Imperium einen Energiemangel spüren zu lassen. Dessen Hauptagent Merz wird uns einmal erklären müssen, warum wir der Ukraine für ihre Zerstörung russischer Raffinerien mit unseren Drohnen dankbar sein sollen, wenn im kommenden Winter der Energiemangel bei uns spürbar wird.