Prof. Homburg: Das wurde im öffentlichen Teil der Enquete-Kommission zensiert

Der Sachverständige Prof. Dr. Stefan Homburg berichtete am Montag nach der Sitzung der Corona-Enquetekommission im Deutschen Bundestag aus dem nicht-öffentlichen Teil. Dies ist außergewöhnlich, denn normalerweise wird der Gesprächsinhalt dieses Sitzungsteils nicht bekannt gegeben.

Er sieht eine massive Benachteiligung der AfD-Fraktion und ihrer Sachverständigen durch die anderen Mitglieder der Kommission.

So berichtet er, dass sein Antrag in der öffentlichen Sitzung Grafiken einblenden zu dürfen, abgelehnt worden. Das sei bei den meisten Anträgen der AfD ebenfalls so gewesen „und zwar sogar mit dem Verbot einer Aussprache“, so sein Vorwurf.

Die Obfrau der Unionsfraktion in der Enquete-Kommission, Mechthilde Wittmann, erklärte nach der Sitzung zur Aufgabe der Enquetekommission: „Es geht nicht darum, hinterher intelligenter zu sein als vorher. Es geht darum, dass wir die richtigen Lehren daraus ziehen und alles so aufbauen, dass unsere Bürger sich darauf verlassen können, dass die Entscheidungsträger dann auch alles zur Hand haben, was es braucht, um unsere Bürger zu schützen.“

Man wolle verhindern, dass er im Falle einer zukünftigen Pandemie „eben nicht zu Bildern wie Bergamo kommt oder New York“ komme.

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