Offenes Schreiben an Herrn Dr. Frank Johannes Hensel – Diözesan-Caritasdirektor des Diözesan-Caritasverbands für das Erzbistum Köln e.V.

von Doris Auerbah (politonline)

Sehr geehrter Herr Dr. Hensel, im Rahmen der Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria sei hier auf Ihre Stellungnahme hingewiesen, der zufolge sich die Caritas fünf Jahre nach dem großen Flüchtlingsandrang hinter den Leitsatz »Wir schaffen das« von Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt. [1] Wie erklärte doch die Kanzlerin am letzten Septembertag: »Die Flüchtlingsproblematik werde die Mitgliedsstaaten der EU noch die gesamten nächsten Jahrzehnte beschäftigen«. Wo wäre hier ein Hinweis darauf, daß wir diese Problematik bereits geschafft hätten?

Sie kann auch nicht bewältigt werden, da Sie doch selbst einräumen müßten, daß die Migration mitnichten aufhören, sondern mittels Ausbau legaler Wege unverändert bzw. verstärkt weitergehen soll. [2]

Dies geht auch daraus hervor, daß man uns soeben erklärt hat, »daß die Aufnahme von der recht überschaubaren Zahl von rund 2,5 Millionen Migranten jährlich in Zukunft in Asylzentren an den Außengrenzen von der EU-Kommission administrierend bearbeitet werden soll«. Das bedeutet ganz klar eine beabsichtigte anhaltende Flutung unseres Kontinents mit fremden Ethnien, deren Folgen ich als nicht mehr verkraftbar einschätze. Die riesige Zahl von 2.5 Millionen mit dem Beisatz überschaubar zu versehen, werte ich als blanken Zynismus. [3]

Insgesamt fügt sich dies genau in den Rahmen der bereits 2017 für uns getroffenen Feststellung des UNHCR ein, daß die Kapazitäten in Europa noch lange nicht ausgelastet sind. [4]

Wie Sie darlegen, sei der Ausspruch der Bundeskanzlerin nicht naiv gewesen, sondern programmatisch. »Heute haben erfreulich viele Geflüchtete eine Ausbildung, eine Arbeit und einen Platz in der Gesellschaft«. Dieser Behauptung ist grundlegend zu widersprechen, da ich sie als schlichtweg erfunden bezeichnen muß.

Tatsächlich sind bis heute nur 13 % der Flüchtlinge erwerbstätig, und das meistens nur als Praktikant oder Hilfskraft, die keinerlei Abgaben in die Sozialkassen leisten. So wehrte sich der Personalchef von Daimler, Wilfried Porth, bereits im Oktober 2016 gegen die Forderung aus der Politik, mehr Flüchtlinge einzustellen. »Es könne nicht funktionieren«. [5]

Wie sollte dies auch möglich sein, treffen doch überwiegend ungebildete junge Männer ein, die nicht einmal unsere Sprache verstehen. Die Regierung läßt so im großen Stil Analphabeten ohne jede Erfolgsaussicht in der Arbeitswelt eines entwickelten Industrielandes in die BRD kommen. Wie also soll eine Industriegesellschaft, die gegenwärtig unter dem dreifachen Druck von Rezession, überlasteten Sozialkassen und demographischem Wandel steht, hiermit zurechtkommen? [6]

Im März 2016 ging der damalige Chef des BAMF, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, davon aus, »daß nur rund 10 % der Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert sind«. Insgesamt stellten die Flüchtlinge seinen Worten zufolge eine Belastung für den Arbeitsmarkt dar, was sich natürlich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlägt. [7] So hat beispielsweise die für Beschäftigung zustehende Beauftragte in Bad Dürkheim ihren Job Ende Dezember 2019 nach einem Jahr hingeworfen: Das Ziel, 500 Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu vermitteln, ist grandios gescheitert. Dessen ungeachtet hat der Migrationsbeirat des Kreises gleich nach weiteren Flüchtlingen gerufen. [8] Man fragt sich, was in den Köpfen der Migrationsbefürworter vor sich geht …..

Fakt ist, daß nach einem halben Jahrzehnt die Mehrheit der Asylbewerber des Jahres 2015 aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien, die sich offiziell in Deutschland aufhalten, keiner normalen Arbeit nachgeht, von der sie leben können und die nicht staatlich subventioniert wird; sie leben nach wie vor auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. [9]

Laut dem jetzigen Chef des BAMF, Hans-Eckhard Sommer, »seien derzeit 450.000 der sogenannten Flüchtlinge als arbeitssuchend gemeldet«. [10] Wobei die Bezeichnung arbeitssuchend für meine Begriffe nicht wirklich zutreffend sein dürfte, da ich daran zweifle, daß diese Personen tatsächlich insgesamt nach Arbeit suchen.

Gegenwärtig beträgt das Arbeitslosengeld für Flüchtlinge mehrere Milliarden Euro im Jahr. Arbeitsuchende Flüchtlinge und deren Familienmitglieder kosten den Staat jährlich über 6 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Harald Weyel hervor. Demnach beliefen sich die Sozialkosten für arbeitslose beziehungsweise geringverdienende Flüchtlinge sowie deren Familien- oder Haushaltsmitglieder allein im Mai auf mehr als 551 Millionen Euro, also rund 550 Millionen Euro pro Monat. Hochgerechnet auf das Jahr wären das ungefähr 6,6 Milliarden Euro. Mehr als 6 Milliarden Euro seien eine enorme Summe, die sich der Normalverdiener nur schwer vorstellen könne, erläutert Weyel.

»Ich rechne solche Zahlen deshalb gern in Einfamilienhäuser um, damit es begreifbarer wird. Setzt man die durchschnittlichen Kosten für ein Eigenheim bei rund 350.000 € an, reden wir hier von knapp 19.000  Einfamilienhäusern: Dies jedes Jahr, und nur für Unterstützungsleistungen für arbeitslose Flüchtlinge und ihre Familien. Das ist Wahnsinn !«.





Umso unverständlicher sei es deshalb für ihn, daß die Bundesregierung wie zuletzt im Fall des Flüchtlingscamps Moria immer mehr Migranten nach Deutschland hole, anstatt deren Zahl durch konsequente Abschiebungen und Rückführungen zu verringern. »Horst Seehofer und Angela Merkel mögen sich in ihrer sich selbst bescheinigten Humanität sonnen, bezahlen jedoch müssen das die deutschen Steuerzahler«. Mit der Aufnahme weiterer Kostenverursacher müsse deshalb »endlich Schluß« sein. [11]

»Die Absturzgefahren für Deutschland«, schrieb Dr. Dietmar Siebholz Ende Mai 2018, »wachsen ins Unermeßliche. Die Warnsignale, die historischen Menetekel an der Wand, werden schlicht und einfach ignoriert. Die 1,5 Millionen Zuwanderer ohne Sprachkenntnisse und Ausbildung   – die noch heute bestehenden Parallelgesellschaften aus der Türkei sind nach 25 Jahren immer noch nicht integriert – kosten uns pro Kopf mindestens 3.000.- Euro pro Monat und dies für die unterste Dauer von 10 Jahren  –  bis zur partiellen Integration dann schlappe 540 Milliarden €. Natürlich werden diese Kosten in diversen Haushaltspositionen versteckt, aber gezahlt werden sie, denn sonst würde es ja zu Aufständen à la Ellwangen kommen. Den Familiennachzug gibt es als Schlagsahne noch dazu«.  [12]

»Passend zum fünfjährigen Jubiläum von Merkels Wahnsinnsentscheidung zum Dammbruch bei der Massenimmigration nebst der Programmansage Wir schaffen das«, heißt es auf journalistenwatch, »liefern staatsnahe Wissenschaftler und Journalisten die passend zurechtgeklitterte Fakten- und Datenbasis, um die Katastrophe in eine bilanzielle Erfolgsstory umzudichten. Alles in allem, so der regierungsamtliche Mythos, sei das Mammutprojekt Integration auf einem guten Wege. Und die Erde ist eine Scheibe.« »Allen Regierungsmärchen und Faktenfinder-Fakes zum Trotz: Weit mehr kriminelle Flüchtlinge als berufstätige«. [13]

In den nächsten Jahren, schreibt Lars Patrick Berg unter dem Titel Gekommen um zu bleiben, fallen durch Automatisierung, Digitalisierung und Elektromobilität in Deutschland Arbeitsplätze in kaum vorstellbarer Dimension weg. Bei dieser industriellen Revolution wird es auch gut bezahlte und bislang sicher geglaubte Arbeitsplätze treffen. Wie sollen in einen derartigen Arbeitsmarkt gering bis unqualifizierte Einwanderer aufgenommen werden? Es gibt keine Arbeit für diese Leute. Wer finanziert das Sozialsystem, wenn Einwanderer es in Anspruch nehmen, die noch nie einzahlten, aber nach kurzer Zeit mit jemandem gleichgestellt werden, welcher Jahrzehnte seinen Beitrag leistete? Wie finanziert man dauerhaft die Kosten für Gesundheitsbehandlungen, wenn das Jobcenter/Sozialamt der Beitragszahler ist, sprich am Ende der Steuerzahler die Rechnung begleichen muß?   [14]

Auch journalistenwatch hält fest, »daß rund 70 % der sogenannten Schutzsuchenden, also zwei von drei, eben nicht arbeiten und voll von einem Sozialsystem alimentiert werden, in das sie noch nie eingezahlt haben und auch nichts einzahlen. Ganz abgesehen davon sind auch die ruhmreich verkündeten Beschäftigten nicht etwa Vollerwerbskräfte, sondern hier wird wirklich alles eingerechnet, was sich irgendwie propagandistisch für die große Erzählung vom Integrationserfolg verwenden läßt: Umschulungen, Praktika, geförderte Ausbildungsverhältnisse, bezuschußte öffentliche und befristete   Arbeitsverhältnisse, Aushilfs- und Teilzeittätigkeiten mit hoher Fluktuation«.

Immigranten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan brechen ihre in Deutschland begonnene Ausbildung, wie dies Lothar Semper, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer München und Oberbayern, laut der Welt berichtet hat, überdurchschnittlich häufig ab: 7 von 10 Auszubildenden aus diesem Personenkreis hätten ihre Ausbildung frühzeitig beendet. Semper: »Wir müssen erhebliche Überzeugungsarbeit leisten, damit die jungen Leute überhaupt eine Ausbildung anfangen.« [15]





Hartz IV

Die jährlichen Kosten für ausländische Hartz-IV-Bezieher haben sich vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrisen in den vergangenen 12 Jahren fast verdoppelt. Die jährlichen Zahlungsansprüche ausländischer Hartz-IV-Bezieher sind nach diesen Angaben auf 12,9 Milliarden Euro im Jahr 2018 angestiegen. 2007 hatten die Ansprüche ausländischer Hartz-IV-Bezieher bei knapp 6,6 Milliarden Euro gelegen. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gehören zu den Regelleistungsberechtigten im August dieses Jahres rund 2 Millionen Ausländer. Im August 2007 waren es noch rund 1,3 Millionen Ausländer gewesen.

»Der dramatische Anstieg der Hartz-IV-Ausgaben für Ausländer«, so die Süddeutsche Zeitung, »zeigt, daß die Regierung die Einwanderung in die Sozialsysteme und die daraus resultierenden finanziellen Lasten völlig unterschätzt hat«. [16] Fakt ist, daß jeder zweite Hartz-IV-Empfänger einen Einwanderungshintergrund hat; Stand November letzten Jahres. [17] Der Milliardär und Knorr-Eigentümer Heinz Hermann Thiele hatte Ende Oktober 2018 mit heftiger Kritik an Angela Merkel zum Widerstand aufgerufen: Merkel, erklärte er, war noch nie eine Demokratin!. Aus Sicht des Unternehmers machte er klar, wie hoffnungslos die Lage ist, wenn es darum geht, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren: »Wir beschäftigen Flüchtlinge, weil man sich dem irgendwo stellen muß. Aber in kleiner Zahl, zehn vielleicht. Sie müssen aber auch sehen, daß in den meisten Fällen gar keine Qualifikation vorliegt, keine Fähigkeit oder Bereitschaft, die Sprache zu erlernen. Insofern sind die Möglichkeiten sehr erschöpft«. [18]

Integration und Bildung

Bereits im September 2015 hatte die damalige Arbeitsministerin Andrea Nahles bei der Beratung des Bundeshaushalts 2016 im Bundestag zugegeben, daß rund 90 % der Hereinströmenden minderqualifiziert oder Analphabeten sind. In einer auf den 21. 9. 17 datierten Mitteilung erklärte das BAMF, daß die Integrationskurse für Flüchtlinge bisher kläglich gescheitert seien. Von den 340.000, die den Kurs belegten, war nicht einmal die Hälfte zum Abschlußtest angetreten. Auch Universitätsprofessor Christoph Schroeder, Mitglied im Rat für Migration, schätzt, daß rund die Hälfte zu den Sprachtests gar nicht erst antritt. Zwar schafft der durchschnittliche Flüchtling den Abschlußtest, was aber daran liegt, daß dieser peinlich einfach ist. Die Kurse verschlingen unglaubliche Summen: Allein für 2017 waren 600 Millionen Euro vorgesehen worden. [19] Solange die Bundesregierung nicht dafür Sorge trägt, Migration nach der Aufnahmefähigkeit und den Interessen der deutschen Industriegesellschaft zu steuern und die anhaltende massive Zuwanderung in die Sozialsysteme abzustellen, bringt eine Erhöhung der Mittel und Stellen für Integrationskurse überhaupt nichts. Zuwanderer, die einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten können, brauchen im übrigen keine Integrationskurse, sondern sind motiviert und qualifiziert genug, ihre Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt selbst zu leisten. In der gegenwärtigen Form sind die vom BAMF angebotenen Integrationskurse vor allem ein Konjunktur- und Beschäftigungsprogramm für die Asyl- und Sozialindustrie. Das Modell ist gescheitert und sollte grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt werden. [6]  

Hans-Eckhard Sommer berichtete Anfang Februar in der Rheinischen Post, daß jeder 6. Teilnehmer eines Integrationskurses gar nicht lesen und schreiben könne. »Rund 17 % der Teilnehmenden unserer Integrationskurse sind Analphabeten, ganz überwiegend sind dies Geflüchtete« und nur etwa 13 % dieser Personen erreichten dann das Sprachniveau B1. Letzteres stellt den Mindeststandard dar. Sommer sagt auch, daß man sich beim BAMF immer bewußt gewesen sei, »daß über den Fluchtweg nur wenige Fachkräfte ankommen würden«.   [10]

Wie dies Dr. Gottfried Curio im Februar erklärt hat, offenbart der diesjährige Integrationsbericht folgendes: »Deutsch wird nicht gelernt, Schulabschlüsse nicht erstrebt, Ausbildungen nicht abgeschlossen«. [20]

Warum sollten sie auch, muß man sich hier fragen: Sie wissen doch, daß sie so oder so vollumfänglich versorgt werden.

Einem weiteren Bericht von diesem Juni zufolge hat jeder zweite Zuwanderer 2019 seinen Deutschtest nicht bestanden. [21] Bleibt der Fakt, daß der Bundeshaushalt 2020 dennoch 700 Millionen Euro für »Integrationskurse« ausgibt. [22] 

Dementsprechend düster

sind die Perspektiven. Doch darüber redet man lieber nicht, oder wenn, dann nur sehr gewunden. Also weshalb diese unverständliche Unterstützung des Leitsatzes Wir schaffen das?





NEIN, wir schaffen das nicht –
wie dies auch die nachstehenden Zeilen weiter belegen.

Denn inzwischen behauptet kein Ökonom oder Manager mehr, daß die massenhafte Zuwanderung für den deutschen Staat ein Segen sei. Im Gegenteil: Wegen des geringen Bildungsniveaus kalkuliert der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, »daß jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit per Saldo 450.000 Euro kostet«. Bei 2 Millionen Zugewanderten bis 2018 summiere sich das auf Gesamtkosten von 900 Milliarden €. Allerdings könnten die Zahlen noch höher sein – wegen der vielen neuen Langzeitarbeitslosen.

Wer bei der Berliner Regierung nach der Gesamtsumme der Kosten der Flüchtlingspolitik fragt, wird in ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt. Nur die EINE entscheidende Zahl gibt es nicht: Die aller Aufwendungen für einen klar definierten Personenkreis. Für ein Land, das sonst jede Schraube zählt, ist das nur mit der Angst vor dem Bürger zu erklären. Der Bochumer Verwaltungswissenschaftler Jörg Bogumil hat zudem ein eklatantes Kompetenz- und Organisationsversagen ausgemacht.

Und schließlich handelt es sich nicht um Kleinigkeiten, sondern um gewaltige Etatposten. Allein der Bund hat zur Versorgung der Flüchtlinge von 2016 bis 2020 93,6 Milliarden € berechnet.

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) kommt auf den Betrag von 50 Milliarden pro Jahr, den auch der Sachverständigenrat für 2017 errechnet hatte. Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kalkuliert mit bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr. Unklar bleibt, ob dabei die zusätzlichen Ausgaben für 180 000 neue Kindergartenplätze, 2400 zusätzliche Grundschulen und die zugesagten 15.000 Polizisten eingerechnet sind.

Das Robert-Koch-Institut wiederum weist auf eine drastische Zunahme gefährlicher Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis oder Aids hin, die mit den Flüchtlingen ins Land gekommen sind; nicht umsonst explodieren die Kosten der Krankenversicherung.   [23]

Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen – Reich werden mit Armut

Das ist das Motto einer Branche, die sich nach vorn sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert, wie dies Udo Ulfkotte in seinem Buch Die Asyl-Industrie – Wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren bereits 2015 zeitig festgehalten hat: Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler etwa 3.500 €, bei 1 Million neuer Asylbewerber allein im Jahr 2015 sind das monatlich 3,5 Milliarden €, also pro Jahr 42 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die in einem Jahr an alle Arbeitslosen ausgezahlt wird. Es sind nicht nur Betreuer, Dolmetscher und Sozialpädagogen oder Schlepper und Miethaie, die davon profitieren. Die ganz großen Geschäfte machen die Sozialverbände, zu denen auch die Caritas gehört, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten. Für sie alle ist die Flüchtlingsindustrie ein profitables unerschöpfliches Milliardengeschäft mit Zukunft, solange die Flüchtlingsströme nicht abbrechen. Jeder neue Asylant bringt der Asyl-Industrie Gewinn. [24]

Deshalb werden diese ach so humanitären Organisationen jubeln, wenn in Afrika und dem Nahen Osten Abertausende, die übers Mittelmeer nach Europa einreisen wollen, auf gepackten Koffern sitzen. Wie bedenkenlos und destruktiv muß man eigentlich sein? Denn statt die Außengrenzen auf See zu sichern, fördert die EU die afrikanische Migration mit Wassertaxisnach Italien. Dem Bürger verkauft man das als Seenotrettung. [25]

Das Ziel der Regierung und aller von der Migration profitierenden Einrichtungen scheint zu sein, mit möglichst vielen Winkelzügen das politische und finanzielle Scheitern des Projektes Multikulti zu verschleiern. Auch die Folgekosten der unterstützten Projekte werden nirgends aufgelistet. Im Rahmen dieser Förderung werden zum Beispiel Kurse finanziert, die Illegalen vermitteln, wie sie rechtliche Grauzonen und juristische Tricks nutzen können, um ihren Aufenthalt immer und immer wieder zu verlängern, bis z.B. eine Duldung erwirkt wird. Jahrelang schon nutzen Asylbewerber so unser Sozialsystem zur Alimentierung ihres Lebens. [26]  

Wer als Asylbewerber vor Gericht zieht, für den entfallen die Gerichtskosten. Kein Wunder, daß die Zahl der Asylklagen explodiert. Ist es vielleicht an der Zeit, über ein Ende der Gratisgerichtsbarkeit nachzudenken?

Halten wir uns ausnahmsweise an die Zahlen. Rund 370.000 Verfahren sind derzeit bei Gerichten anhängig, weil Asylbewerber die Entscheidung des Bundesamtes für Migration nicht akzeptieren wollen und einen Anwalt beauftragt haben, sich ihrer Sache anzunehmen. [27]

Da wäre die Frage an Sie, Herr Dr. Hensel: Wer soll für diese Kosten aufkommen?

Wäre es ferner für Sie möglich, in aller Ehrlichkeit zu bedenken, daß Sie, wie ich das beurteile, mit Ihrer Aussage der Einstellung Vorschub leisten, daß sich der Staat der Arbeitskraft seiner Bürger zugunsten einer Massenanzahl von Flüchtlingen – illegale, das Sozialnetz schröpfende, kriminelle und untergetauchte Asylanten eingeschlossen – auch in Zukunft in der beschriebenen Weise bedienen kann, was aus meiner Sicht einer unbeschränkten Ausbeutung gleichkommt.

Im übrigen kann man sich nur noch verhöhnt fühlen, macht man sich unter den gegebenen Umständen bewußt, daß ein Zehn-Punkte-Papier des Bundesbeirat für Integration vom März 2012 u.a. die Forderung enthält, daß »die Medien zeigen müßten, daß die Einwanderungsgesellschaft mehr positive als negative Seiten habe«. [28]

 

Doris Auerbach

Redaktion www.politonline.ch

d.auerbach@gmx.ch

 

Siehe hierzu unter anderem auf politonline
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2634
12. 2. 2017 Asylkosten – Ein riesiges Konjunkturprogramm? – Von Doris Auerbach

sowie weitere Artikel zur Migration

[1] https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/caritas-stellt-sich-hinter-merkels-wir-schaffen-das/   25. 8. 20
[2]  https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/248746/   30. 9. 20
[3] https://conservo.wordpress.com/2020/09/24/der-wahnsinn-nimmt-seinen-lauf/ 24. 9. 20
[4] http://www.journalistenwatch.com/2017/09/02/un-fluechtlingswerk-kapazitaeten-in-europa-sind-noch-lange-nicht-ausgelastet/ 2. 9. 17
[5] https://www.freiewelt.net/nachricht/daimler-will-keine-fluechtlinge-einstellen-10069017/   31. 10. 16
[6] https://www.mmnews.de/politik/130793-weidel-deutschland-importiert-analphabeten 18. 9. 19
[7] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/16/bundesamt-nur-10-prozent-der-fluechtlinge-fuer-arbeitsmarkt-qualifiziert/   16. 3. 16
[8] https://www.journalistenwatch.com/2019/12/19/von-fachkraefte-in/
19. 12. 19
[9] http://www.pi-news.net/2020/08/leben-auf-kosten-des-deutschen-steuerzahlers/   20. 8. 20   Manfred Rouh
[10] http://www.pi-news.net/2020/02/viele-fachkraefte-in-integrationskursen-sind-analphabeten/   1. 2. 20   Keine Papiere und keine Basisbildung
[11] https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/arbeitslosengeld-asyl/
25. 9. 20
[12] https://www.goldseiten.de/artikel/376719–Absturzgefahren-fuer-Deutschland-wachsen-ins-Unermessliche.html?seite=1     24. 5. 18
[13]   https://www.journalistenwatch.com/2020/09/02/allen-regierungsmaerchen-faktenfinder/   2. 9. 20
[14] https://www.info-direkt.eu/2018/06/29/achtung-so-will-die-eu-afrikaner-und-asiaten-bei-uns-ansiedeln/   29. 6. 18   Gekommen um zu bleiben – Von Lars Patrick Berg
[15] http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/birgit-stoeger/integration-auf-dem-ruecken-unserer-kinder.html;jsessionid=16348364BB59811F4794815177741A48
3. 5. 16
[16] https://www.sueddeutsche.de/leben/soziales-hartz-iv-kosten-fuer-auslaender-fast-verdoppelt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191227-99-271162
[17] https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/jeder-zweite-hartz-iv-empfaenger-hat-einwanderungshintergrund/ 18. 11. 19
[18] https://www.journalistenwatch.com/2018/10/27/multi-milliardaer-widerstand/ 27. 10. 18
[19] http://unser-mitteleuropa.com/2017/09/21/600-millionen-euro-teure-integrationskurse-vollig-nutzlos/   21. 9. 17
[20] https://dieunbestechlichen.com/2020/02/dr-gottfried-curio-integration-ist-gescheitert-video/     20. 2. 20
[21] https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/haelfte-der-einwanderer-faellt-beim-sprachtest-durch/   18. 6. 20
[22] https://www.deutschland-kurier.org/schulen-verrotten-das-internet-ist-langsamer-als-in-rumaenien-aber-dafuer-ist-geld-da-bundeshaushalt-2020-700-millionen-euro-fuer-integrationskurse/   11. 9. 19
[23] https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333 
[24] Quelle: Das Buch von Udo Ulfkotte Die Asylindustrie‹ 
[25] Dr. Tassilo Wallentin, Rechtsanwalt in Wien: Offen gesagt
[26] https://www.einprozent.de/blog/recherche/bawue-320-millionen-fuer-die-asylindustrie/2103 
[27] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/asylindustrie-auch-ein-rechtsstaat-kann-zu-grosszuegig-sein-kolumne-a-1207129.html
[28] http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M509eec3a036.0.html 13. 3. 2012

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Offenes Schreiben an Herrn Dr. Frank Johannes Hensel – Diözesan-Caritasdirektor des Diözesan-Caritasverbands für das Erzbistum Köln e.V.
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