Offener Brief an Bundespräsident Steinmaier (von Hans-Otto Dinse)

„Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

beeindruckt von Ihrer Weihnachtsansprache, wende ich mich heute an Sie mit der Frage, wie haben Sie sich die Aufforderung,“wir müssen miteinander reden“, in der Praxis vorgestellt“?

Ich bin Mitglied der AfD und gehöre zu denen, die wie Sie sagen, voller Wut sind und erkennen, wie sich unser Land innerhalb kürzester Zeit verändert. Der alte, immerwährende Auftrag den Kindern ein Land zu hinterlassen in dem sie in Sicherheit leben und voller Zuversicht in die Zukunft schauen können, scheint nicht mehr erfüllbar.

Ich bin jetzt 67 Jahre alt, habe 2 Kinder und 3 Enkelkinder. 48 Jahre lang habe ich in einem Stahlwerk geschuftet, meine Frau 46 Jahre als Laboratin gearbeitet.
Wir waren fleißig….für unsere ganz persönliche und für die Zukunft unserer Heimat. Wir sind nicht bereit, das alles widerstandslos aufzugeben und einem multikulturellen Heilsversprechen zu opfern. Wir haben das Recht, eine Diskussion über unsere Zukunft einzufordern! Nichts ist alternativlos, auch wenn Frau Merkel das meint!

„Wir müssen miteinander reden“, sagten Sie. Wir würden es gern tun, jedoch werden alle unsere Bemühungen durch einen sich immer weiter verstärkenden
linksfaschistischen Strassenterror zu nichte gemacht. Wir als AfD Mitglieder sind Berufsverboten (nein, niemand sagt es öffentlich) ausgesetzt. Unsere Häuser und Autos werden beschmiert und zerstört. Unsere Kinder einer infamen Gesinnungsüberprüfung, schon in Kindergärten, ausgesetzt.
Erinnert sei da nur an die jüngste Handreichung für Kindergartenerzieherinnen durch die Familienministerin Giffey. Unsere Wahlkreisbüros werden durch linksfaschistoide Chaoten angegriffen und zerstört. Unsere Parteiinternen Treffen müssen wir an geheim zu haltenden Orten durchführen, um die Wirte nicht der Zerstörung ihrer Lokale auszusetzen.





All dies, und vieles mehr, verhindert den Dialog in der Gesellschaft.
Erinnert sei da leider auch an ihre Werbung für eine sogenannte Punkband „Feine Sahne Fischfilet“, die mit Menschenverachtenden Texten den Kampf gegen Rechts führt, der tatsächlich nur ein Kampf gegen die AfD, unserer Meinung nach gegen die Demokratie, ist.

Von uns, der AfD, geht niemals Gewalt aus! Kommen Sie und schauen sich unsere friedlichen Demonstrationen an. Schauen Sie sich an, wie wir in Wahrnehmung unseres Versammlungsrechtes von hunderten Polizisten geschützt werden müssen. Schauen Sie sich an , wie die Polizei bei unseren Demos steht.
Immer mit dem Rücken zu uns, abwehrbereit in Richtung der roten Chaoten!
So stehen sie, weil sie wissen, dass von uns keine Gefahr ausgeht!

Sie, Herr Bundespräsident, geben dem linken Terror jedoch die moralische Legitimation! Starker Tobak, stimmts? Das tut weh, stimmts?
Es ist genau die Tonalität, die uns aus allen Medien und der gesamten Öffentlichkeit entgegenschlägt. Starker Tobak! Wir haben aber gelernt, damit umzugehen und unser Ziel trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren.

Wir müssen miteinander reden, sagten Sie! Tun wir es! Uns als Opposition wird das öffentliche Gespräch verweigert. Die Initiative kann nur von denen ausgehen, die den öffentlichen Raum beherrschen. Das sind Sie, Herr Bundespräsident.

Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten des Diskurses Sie nun eröffnen werden?
Wie Ihr Appell an die Öffentlichkeit aussehen wird, um der sich immer mehr steigernden Gewalt Einhalt zu gebieten?

Werden Sie aktiv! Das Zeitfenster zur Deeskalation schließt sich langsam, aber beständig.

Hochachtungsvoll
Hans-Otto Dinse“

Quelle: heumanns-brille

Offener Brief an Bundespräsident Steinmaier (von Hans-Otto Dinse)
13 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

7 Kommentare

  1. Tja Herr Dinse, da werden Sie wohl keine Antwort erhalten. Genauso wenig, wie Frau Merkel sich zu diesem Mordversuch an Ihrem Kollegen geäußert hat. Das verstehen die Herrschaften unter Dialog….. das Schweigen im Walde. Oh nein, Herr Steinmeier hat ja angeblich einen Brief an Ihren Kollegen auf der Intensivstation geschickt. Stimmt das eigentlich? Und Herr Ramelow von den Linken hat ja angeblich auch getwittert. Ja was eigentlich ? Mindestens 50 mal " #nazisraus". Und Cem Ötzdemir hat sich ja auch über Twitter gemeldet, indem er schrieb man solle nicht Hass mit Hass bekämpfen, oder so ähnlich. Ja, das nenne ich geistreiche Dialoge. Herr Dinse, was erwarten Sie eigentlich von so viel Intelligenz?

  2. Herr Dinse sprcht mit freundlich/höflichen Worten das aus, was Millionen Deutsche denken. Lassen Sie es mich mit den Worten des großen Deutschen Theordor Körner sagen:
    Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten.  Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch bald wird wieder Gerechtigkeit walten. Dann richtet das Volk und dann gnade euch Gott.

    Oder treffender:
    Zitat:
    Wir haben eine Parteiendiktatur und die “ 8 Arschlöcher “
    des ersten Senats des Verfassungsgerichts
    ohne Verfassung, leisten Beihilfe gegen das Volk !!
    Hatten wir das nicht schon einmal ???

    © Herbert Wehner, ehemals spD
     
     

  3. 09.01.2018
    Herr Dinse legt überzeugend dar, daß wie keine Meinungsfreiheit und Demokratie haben, weil diese in der Schule zwar  von den beamteten Lehrern gelehrt werden, genauso wie von den Politikern in ihren Märchenreden, was jedoch mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt.
    Wir leben allesamt in einer Matrix, aus der wir nicht rauskommen.  Dafür gibt es tausende von Beispiele.  Eines davon ist § 80 Betriebsverfassungsgesetzt (BetrVG).  Als Betriebsangehöriger darf man sich nicht zur AfD bekenne, ansonsten könnte man seinen Arbeitsplatz verlieren, wenn der links-grüne Betriebsrats gegen einen vorgeht.
    https://dejure.org/gesetze/BetrVG/80.html
    "(1) Der Betriebsrat hat folgende allgemeine Aufgaben:
    7.die Integration ausländischer Arbeitnehmer im Betrieb und das Verständnis zwischen ihnen und den deutschen Arbeitnehmern zu fördern sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Betrieb zu beantragen;"
    Wenn sich jemand im Betrieb gegen die illegale Masseneinwanderung ausspricht, kann er spielend leicht als Rassist verunglimpft und vor die Tür gesetzt werden.

    • "Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her."

      Jürgen, das wird schon werden! Glaub´s mir!

      Nicht, "weil nicht sein kann, was nicht sein darf", sondern, weil "Unrecht Gut gedeihet nicht". Zumindest nicht auf Dauer!

      • 09.01.2019

        Wie hoffnungsvoll aus dem Munde eines Mitglieds des Personalrats!

        Ich glaube nicht mehr, daß von irgendwo ein Lichtlein herkommt bzw. das Gute sich letztendlich durchsetzt.  So endete noch Johannes Haller in seinen "Epochen der deutschen Geschichte":  "Die Götter heißen Euch hoffen."

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?tn=%22Die+Epochen+der+deutschen%22&an=Haller,+Johannes&cm_sp=exo-author-srp

        Heute ist es nicht mehr angebracht auf das Gute zu hoffen;  denn das Böse hat sich letztendlich durchgesetzt und wird sich auch nicht mehr verdrängen lassen, eher kommen wir alle um.

        Ein bekannter Selbstmörder, der am Hochzeitstag seine Ehefrau ermordete, sagte am 31. Dezember 1941:

        "Wie wenig berechtigt der Angriff gegen Deutschland war, geht auch deutlich aus dem Fehlen jedes klaren Kriegsgrundes hervor, den sie selber angeben könnten.  (Genausowenig wie Merkel etwas erklären konnte!)

        Denn warum haben sie nun Deutschland 1939 den Krieg erklärt? „Weil sie in einer Art von Welt nicht leben wollen, wie wir sie wünschen“, plaudert am Kamin der größte Kriegshetzer unserer Zeit, Herr Roosevelt. Nun hat die deutsche Welt mit Amerika so wenig zu tun, wie die amerikanische mit uns. Keinem Menschen wäre es eingefallen, etwa Frau Roosevelt einzuladen,nach deutscher Art zu leben, genau so wie sich das deutsche Volk niemals mit amerikanischen Prinzipien oder Lebensgrundsätzen abfinden wird.

        Oder stimmt etwa die Behauptung, daß England und Frankreich uns den Krieg erklären mußten, weil wir die Welt erobern wollten? War Danzig die Welt? Aber überhaupt: Wer hat denn nun die Welt erobert? 85 Millionen Deutschen wurde nicht einmal ein Lebensraum von knapp 500 000Quadratkilometer zugebilligt. Die von unseren Vorfahren einst durch Verträge, Kauf oder Tausch erworbenen Kolonien wurden unter verlogenen Vorwänden geraubt. Allein 45 Millionen Engländer dürfen 40 Millionen Quadratkilometer der Erde beherrschen und haben damit das Recht, Völker zu unterdrücken, von denen allein die indischen siebenmal mehr Menschen zählen, als das englische Mutterland selbst Einwohner hat.

        Nein! Dieser Krieg wurde begonnen genau wie der Krieg fünfundzwanzig Jahre vorher, durch die gleichen Männer und aus den gleichen Gründen.

        Die (…)-angelsächsische Finanzverschwörung kämpft nicht für irgendeine Demokratie, sondern durch die Demokratie für ihre kapitalistischen Interessen. Und Herr Roosevelt sucht nicht eine neue Art von Welt, sondern eine bessere Art von Geschäften, durch die er vor allem hofft, die Kritik an der Mißwirtschaft zum Schweigen zu bringen, die seine Regierung dem amerikanischen Volk gebracht hat.

        Und bei allem aber war es die gemeinsame Sorge, daß das nationalsozialistische Deutschland im Laufe der Jahre durch seine erfolgreiche Wirtschafts- und Sozialpolitik vielleicht auch anderen Völkern die Augen über die wirklichen Gründe ihrer Verelendung öffnen könnte. Denn in derselben Zeit, in der es im neuen Deutschland gelang, in wenigen Jahren die unter der Demokratie und der mit ihr verbundenen allgemeinen Verlotterung entstandenen Erwerbslosen zu beseitigen, fand in anderen Ländern der umgekehrte Prozeß statt: Die Zahl der Millionäre stieg, aber die der in Arbeit befindlichen Menschen sank.
         
         Amerika hat nach wenigen Jahren Regierung Mister Roosevelts 13 Millionen Erwerbslose und zerrüttete Finanzen. Zur gleichen Zeit begann in diesem reichsten Lande der Welt eine soziale Krise die andere abzulösen."

  4. " Heute ist es nicht mehr angebracht auf das Gute zu hoffen;  denn das Böse hat sich letztendlich durchgesetzt und wird sich auch nicht mehr verdrängen lassen, eher kommen wir alle um."

    Und wenn wir denn umkommen; es ist doch nicht die Frage, daß wir umkommen?

    Die Frage ist doch, in welcher Haltung?

    Jürgen, sei versichert, ich habe in diesem Gremium einen schweren Stand!  🙂

    Es ist auch nur eine Seite von mir …

    Möglicherweise neige ich dazu, meine Energien zu verschwenden, wohl wissend, daß hierzulande alles instrumentalisiert ist und mißbraucht wird.

    Aber, was soll ich tun? Ich versuche, im Kleinen, soweit es möglich ist, für andere einzutreten. Im Personalrat oder im Verein. Ich habe es mir nicht herausgesucht.

    Ich werde mir auch keine pessimistische Sichtweise "aufschwätzen" lassen. Schon allein deshalb, weil dies am wenigsten weiterhilft!

    Ich zitiere jetzt mal meine verstorbene Schwiegermutter: "Es gibt Leute, die schreien schon vor den Schlägen!"

    In diesem Sinne; vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist! 

    • 10.01.2019

      " … ich habe in diesem Gremium einen schweren Stand!"

      Das kann ich gut verstehen;  denn ich war auch Betriebsrat in einem großen Unternehmen, das durch die Steuergesetzgebung der SPD und Grünen KKR ins Land brachte mit dem Verlust von Hunderttausenden von Arbeitnehmern.  Ich war im Betriebsrat angesehen, weil ich für die Kollegen Einfühlungsvermögen hatte und manchen Streit ausgefochten habe.  Allerdings mußte ich meine Meinungen zur Politik und Geschichte verstecken, weil die allermeisten Menschen doch vom Rundfunk indoktriniert worden sind und im übrigen wenig bereit sind, eine einmal vorgefaßte Meinung zu ändern – und diente diese auch zu ihrem eigenen Untergang.  Es wäre dann gemeingefährlich gewesen, nicht unter falscher Flagge zu segeln.  Ich vermute, daß viele Menschen hierzulande  – wie ich – ein Leben lang unter falscher Flagge segeln mußten wie Günter Grass (17jähriges SS-Mitglied),  Heinz Buschkowsky und Thilo Sarrazin.  Es spricht entschieden dagegen daß wir in einer Demokratie leben, wenn die Gegner der Mainstream-Politik erst im Ruhestand wagen dürfen, ihre Meinung zu äußern;  denn die Rente oder Pension zu streichen wegen inkorrekter Meinungsäußerung ist – bisher – noch nicht erfolgt.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*