Nichtwähler wählt dieBasis. Warum?

Gastbeitrag (opposition24)

Dieses Jahr werde ich wählen gehen. Es ist ganz einfach. Jede Stimme für dieBasis kann dazu beitragen, dass sie die 5-Prozent-Hürde nehmen und damit der Regierung die rote Karte zeigen können.

Die Chance ist nicht sehr hoch, aber es macht grundsätzlich keinen Unterschied, ob ich meine Stimme abgebe oder nicht. Stillschweigen wird immer als Zustimmung gewertet. Die AfD hat mich nie überzeugen können. Das lag weniger am Programm, sondern am Personal, welches sich kaum von den anderen Parteisoldaten unterscheidet. Die Doktoren Bhakdi und Wodarg machen für mich den Unterschied. Es wäre eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, wenn diese beiden Kandidaten in den Bundestag einziehen würden. Wenn nicht, dann ist meine Stimme wenigstens nicht den anderen Parteien zugute gekommen, es heißt ja immer, die größte Fraktion würde von Nichtwählern am meisten profitieren. Falls nicht sowieso gefälscht wird, wovon ich leider auch ausgehe, können wir es wenigstens versuchen. Wäre ich noch etwas jünger, würde ich allerdings über Auswandern nachdenken.

Danke an die Redaktion, dass Sie meinen Beitrag veröffentlichen wollen!

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3 Kommentare

  1. Das hört sich zwar alles gut an, aber die Bürger verstehen meist nicht, dass es kein Parteiprogramm gibt. Sie wollen wissen, welches Programm sie wählen. Das Demokratieverständnis – behaupte ich jetzt einmal – in der BRD ist derartig verkümmert, dass die Leute nicht begreifen, dass sie selber nach der Wahl die Entscheidungen treffen sollen.

     

    Und letztendlich sollte inzwischen jeder begriffen haben, dass das, was vor der Wahl versprochen worden ist, nach der Wahl keine Gültigkeit mehr hat

    •  Nun, auch die Freien Wähler haben kein Wahlprogramm und werden jetzt selbst im Osten  verstärkt gewählt. Offensichtlich ist der Merkelspruch doch angekommen?  Klar, man könnte das jetzt auch negativ auslegen … "wenn eh nicht zu halten sei" … aber, wenn der Wähler sich eben nicht mehr (an Wahlprogramme) bindet sondern wählt, was eher dazu beitragen könnte pragmatisch zu entscheiden und eben nicht nach Agenden, wer wollte es ihnen verdenken?

       "Die Basis" ist da recht erfrischend unterwegs!  Allerdings, auch ich habe mit sogenannter zur Säule erklärten "Schwarmintelligenz"  meine Probleme!  Die gab es schon immer und, was die aktuell so wählen … es muß eben nicht immer von Intelligenz zeugen, was Mehrheiten findet,  sondern eher von indoktriniertem Rudelverhalten!

       Aber, so lange die Qual der Wahl besteht, da darf der Wähler zurecht darauf pochen, was ihm als Entscheidungshilfe dienen könnte!  Mutmaßlich täte er sich noch schwerer, er müßte nur noch unter verschiedenen Köpfen wählen und nicht mehr nach parteilichen Vorgaben?  Man stelle sich vor, "Ein Land, ein Volk, eine Gesinnung" und Parlament findet im wesentlichen nur noch vor Ort statt! …

    • Genau: Bevor ich eine Partei wähle, will ich wissen, für was sie steht. Bei so vielen Gehirngewaschenen geht "Schwarmintelligenz" in eine ungewisse Richtung. Ich habe gehört, dass die Bayern-Basis inzwischen ein Parteiprogramm hat. 

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