NATO: 70 Jahre Mord und Totschlag für den Frieden

NATO: 70 Jahre Mord und Totschlag für den Friedenvon WiKa (qpress)

B-Rüssel: Wenn das kein Grund zum Feiern ist, was dann? Wer es schafft, die Welt siebzig Jahre lang zu terrorisieren, völkerrechtswidrige Kriege ohne Konsequenzen für sich durchzuziehen, der kann sich wahrlich auf die Schulter klopfen. Soviel Schlechtigkeit findet man nicht allerorten, da braucht es schon gewiefte Spezialisten und viel Geld. Die kapitalhörigen Jubelmedien haben zu dieser Feierlichkeit logischerweise eine etwas andere Agenda. Ist doch der „Embedded Journalism“ inzwischen ein veritabler Begleiter einer jeden gerechten wie humanitären Abschlachtung, die seitens der NATO und ihren Bandenmitglieder durchgezogen wird.

Genau dazu, sich selbst zu feiern, treffen sich dieser Tage alle Bandenchefs. Dabei erfreuen sie sich besonders daran, dass die Steuerzahler nicht nur ihre Feldzüge finanzieren. Nein, auch der Champagner, den sie anlässlich dieses Jubiläums in sich hineinschütten dürfen, wird von selbigem finanziert. Unter den Verbrecherorganisationen auf diesem Planten traut sich so eine öffentlich Selbstbejubelungsrunde allenthalben noch der Vatikan. Die Mafia und andere, kleinere Verbrecher-Organisationen gehen an ihre Jubiläen für gewöhnlich etwas seriöser und diskreter heran.

Was war die einstige Zielsetzung der NATO?

Der erste Generalsekretär der Nord-Atlantische-Terror-Organisation, Hastings Ismay, pflegte dies wie folgt auf den Punkt zu bringen:

„… die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten halten“.

Man sieht, diese guten Vorsätze haben sich bis heute zum größten Teil halten können. Donald Trump hat in diesem Zusammenhang seine neue Leidenschaft für Deutschland entdeckt, wenn er eine Verdoppelungen der Anstrengungen für Mord & Totschlag fordert. Der Bundeshaushalt beträgt 2019 rund 356 Mrd. Euro. Davon werden bislang gut 43 Mrd. für edle Rüstungszwecke verbraten. Nach den Vorstellungen von Trump sollte Deutschland aber eher um die 86 Mrd. Euro für die bereits erwähnte Terror-Organisation spendieren. Das wäre dann rund 25% des Gesamtetats und auch mehr als Russland für den Unfug ausgibt. Wir sehen also, der Gedanke, Deutschland unten zu halten, wenn auch nur finanziell, scheint bei der NATO noch nicht gänzlich aufgegeben worden zu sein. Nützliche Idioten sind dort stets willkommen.

NATO: 70 Jahre Mord und Totschlag für den Frieden

Die Russen hätten gerne mitgemacht …

NATO: 70 Jahre Mord und Totschlag für den FriedenTatsächlich, kurz nach der Gründung der NATO hat sich Russland erboten in dem Verein mitspielen zu wollen. Hier kann man das nachlesen: Heute vor 65 Jahren: Sowjetunion wollte der NATO beitreten[RT-Deutsch]. Aber wie das Motto des ersten Generalsekretärs schon vermuten lässt, musste dass postwendend abgeschmettert werden. Mit der Wende 1991, machte Russland einen weiteren Anlauf zu einer NATO-Mitgliedschaft. Man kann unschwer erraten wie es zu dem Zeitpunkt ausging. Stattdessen nahm man zur Pflege und Animation des wohlfeilen Feindbildes lieber Russlands direkte Nachbarn mit ins NATO-Bündnis auf, zur Sicherung und Erhaltung eines Feinbildes. Dies ganz entgegen vorheriger Zusicherungen gegenüber Russland.

NATO: 70 Jahre Mord und Totschlag für den FriedenSowas nennt man dann Bündnis-Strategie. Sind wir ehrlich. Wäre damals die Sowjetunion oder später Russland Mitglied der NATO geworden, wäre das ein Grund für ihre Auflösung gewesen. Wer aus dem militärisch-industriellen Komplex hätte daran ein Interesse haben können? Eben! Denn dann hätte die NATO schon seit der Gründung keinen Feind und auch keine Existenzberechtigung mehr gehabt. Das haben sogar die Russen begriffen und mussten sich mehr oder minder zwangsweise in die ihnen zugewiesene Rolle des Feindes drängen lassen. Selbst haben sie dazu relativ wenig Anstrengungen unternehmen müssen. Das kann man auch am Vergleich der Rüstungsetats USA/Russland sehen. Russland kommt in etwa mit einem Zehntel dessen aus, was die USA als Hegemon dafür aufwenden. Man merke: Eine NATO ohne Feindbild ist so gut wie tot.

Die wundersame Selbstlegitimation

Da die NATO es also geschickt verstand nicht nur Russland draußen und Deutschland unten zu halten, sondern sich auch noch in einer Weise zu erweitern, die jetzt zwingend weitere Aufrüstung erfordert, kann man von einer völligen Erfolgsgeschichte des dahinterstehenden militärisch-industriellen Komplexes reden. Wie sollte diese Welt auch ohne tödliche Bedrohungen überleben? Um nun aber den Geburtstag der Nord-Atlantischen-Terror-Organisation würdig zu begehen, lassen wir einmal einen Fachmann die passende Laudatio auf die NATO halten. Hier also einige Betrachtungen zur persisten Realitätsverweigerung der NATO. In diesem Fall von einem NATO-erfahrenen Oberstleutnant der Bundeswehr, Jochen Scholz:

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3 Kommentare

  1. Das Video mit Jochen Scholz kann man auf der qpress Seite ansehen. Ich denke Dieter hat den Link dazu vergessen, weil der Text am Schluß abbricht.

    Man kann an diesem Oberstleutnant genau erkennen, dass die klugen und brauchbaren Köpfe eben nicht in der/dieser Politik sitzen. Und das gilt für viele andere Bereiche auch. Was ich durchaus verstehen kann, solange das Affentheater dort oben versucht zu regieren.

  2. Man sollte nicht die vielen Milliarden vergessen, die die BRD schon jetzt für die Basen und die Stationierung der US-Soldaten bezahlt. Meines Wissens sind das ca. 50 Mrd pro Jahr versteckt in unterschiedlichen Haushaltstiteln.

    Ich habe mich auch schon gefragt, ob auch andere besetzte Gebiete für die Stationierung zahlen müssen. Japan, Italien usw…

    Lustig ist es immer dann, wenn die US-Politikdarsteller mit dem Abzug aus Deutschland z.B. nach Polen drohen… Etwas besseres könnte uns gar nicht passieren.

    Hätte die BRD in den letzten 70 Jahren einen Teil des Geldes für die Amerikanische Besatzung in einen deutsche Armee gesteckt, dann sähe es ganz anders aus, was die Verteidigungsfähigket angeht.

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