Nächste EU-Selbstbeschädigung: Komplett-Verbot von russischem Erdgas

von Dr. Peter F. Mayer (tkp)

Die EU verfolgt offenbar zwei Ziele im Auftrag des US-Deep-State: Erhöhung der Lebenshaltungskosten für eigene Bürger samt Vertreibung von Unternehmen sowie Kriegsvorbereitungen gegen Russland.

Der EU-Rat hat laut einer Erklärung des EU-Rates offiziell ein vollständiges Verbot der Lieferungen von russischem Flüssigerdgas (LNG) in die Europäische Union ab dem 1. Januar 2027 und von Pipelinegas ab dem 30. September 2027 beschlossen.

„Gemäß der Verordnung wird die Einfuhr von russischem Pipelinegas und LNG in die EU verboten. Das Verbot tritt sechs Wochen nach Inkrafttreten der Verordnung in Kraft. Für bestehende Verträge gilt eine Übergangsfrist. Dieser schrittweise Ansatz wird die Auswirkungen auf Preise und Märkte begrenzen. Ein vollständiges Verbot tritt für LNG-Importe ab Anfang 2027 und für Pipelinegasimporte ab Herbst 2027 in Kraft“, heißt es in der Erklärung.

Dies wird angesichts eines Tiefststandes der Gasreserven europäischer Länder – allen voran von Deutschland – beschlossen. Her die Stände der Gasreserven von heute laut AGSI (Aggregated Gas Storage Inventory).

Damit nimmt der offenbar von der Kommission hypnotisierte Rat in Kauf, dass die Energiepreise weiter steigen, damit die Lebenshaltungskosten erhöhen und die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft an die Wand fahren.

Was ein komplettes Entleeren der Gasspeicher im Winter bedeuten wurde, ist in diesem Beitrag plastisch ausgeführt.

Die USA freut das aus mehreren Gründen. Einerseits ist sie praktisch mit ihrem erheblich teureren LNG mittlerweile zur einzigen Quelle von Erdgas geworden. Andrerseits wird die europäische Konkurrenz immer mehr geschwächt und steht vor der Wahl entweder insolvent zu werden oder die Produktion zu verlagern – vorzugsweise in die USA

Der EU-Rat führte außerdem Strafen für Verstöße gegen das Verbot des Kaufs von russischem Gas ab 2027 ein. „Die Nichteinhaltung der neuen Vorschriften kann zu Höchststrafen von mindestens 2,5 Millionen Euro für Einzelpersonen und mindestens 40 Millionen Euro für Unternehmen, mindestens 3,5 % des weltweiten Jahresumsatzes des Unternehmens oder 300 % des geschätzten Transaktionsumsatzes führen“, teilte der Pressedienst mit.

„Die EU-Länder müssen bis zum 1. März dieses Jahres nationale Pläne zur Diversifizierung der Gasversorgung ausarbeiten und potenzielle Herausforderungen beim Ersatz von russischem Gas identifizieren“, teilte der Pressedienst mit. „Unternehmen müssen den Behörden und der Kommission alle verbleibenden russischen Gasverträge melden. EU-Länder, die weiterhin russisches Öl importieren, müssen ebenfalls Diversifizierungspläne vorlegen“, fügte er hinzu.

Die EU-Kommission gebärdet sich immer mehr als zentralstaat, die europäischen Nationen werden zu Bundesländern degradiert, die nationalen Regierungen zu Erfüllungsgehilfen.

Der Kommentar aus Russland dazu ist wenig überraschend: „Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen, ob sie glückliche Vasallen oder unglückliche Sklaven sind – die Zeit wird es zeigen. Aber auf jeden Fall haben sie ihre Freiheit aufgegeben“, sagte der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums.

Es ist auch klar, dass die Verschuldung der EU-Nationen durch diese selbstmörderischen Aktionen weiter zunehmen werden. Solange bis nur mehr ein Krieg hilft um  mit Notstandsmaßnahmen die Schuldenberge verschwinden zu lassen.

Laut dem führenden Ökonomen Martin Armstrong sind es genau diese wirtschaftlichen Verhältnisse und die Schuldenberge, die Krieg für die verantwortlichen „Führer“ unvermeidlich macht:

Die Welt steuert auf eine Staatsschuldenkrise zu. Das ist der eigentliche Hintergrund all dessen. Die Regierungen sind verzweifelt, weil sie sich nicht mehr auf ehrliche Weise finanzieren können. Sie werden Kriege nutzen, um Kapitalverkehrskontrollen zu rechtfertigen. Sie werden Kriege nutzen, um Überwachung zu rechtfertigen. Sie werden Kriege nutzen, um alles zu rechtfertigen.

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4 Kommentare

  1. Das passt doch alles wie die Faust aufs Auge!
    Dass wir wahrscheinlich auf eine Gasmangellage zusteuern ist wohl nicht mehr zu bestreiten. Wieso hat man es „versäumt“ die Gasspeicher 2025 richtig aufzufüllen? Wieso hat die Bundesnetzagentur die Aktualisierung der Speicherstände ab dem 21.01.2026 ausgesetzt? Wurde die Bevölkerung schon informiert evtl. mit dem Gas sparsamer umzugehen?

    Und jetzt habe ich etwas im Netz gefunden, was mir ein gewisses Bauchgrummeln beschert. Einfach mal nach LÜKEX 18 gockeln. Da hat man genau solch eine Gasmangellage als theoretische Übung durchgezogen. Zwar hat man da fiktive Extremtemperaturen zugrunde gelegt, welche bei uns noch nicht eingetroffen sind, aber dafür haben wir unsere Gasspeicher (absichtlich?) nicht ordentlich im Sommer 2025 aufgefüllt. So kommen wir wahrscheinlich auch mit den jetzigen Temperaturen in die Mangellage.

    Und zum Schluss habe ich nur eine einzige Frage: Haben sie die Corona-Plandemie nicht auch vorher theoretisch als Übung durchgezogen? Wie war das damals mit dem “ EVENT 201″?

    https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/LUEKEX/luekex18-auswertungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=6

    Wer das liest könnte meinen, man sieht hier den Ablauf von dem, was auf uns zukommen könnte. Wurde das etwa alles schon vorher geplant? Verschwörungstheorie?

    • Ich glaube zwar nicht, daß es zu einem Gasmangel kommt, es wäre jedoch die Aufgabe einer verantwortungsbewußten Regierung gewesen, das geringste Risiko eines Gasmangels zu verhindern. Warum macht sie das nicht??? Wollen sie das Gas in den Augen der Bevölkerung herabsetzen im Interesse der Wärmepumpen, von denen sie sich noch immer nicht verabschiedet haben, obwohl diese gerade bei unseren derzeitigen Temperaturen sündhaft teuer und ineffizient wären, weil sie bei unseren derzeit tiefen Temperaturen sehr viel Strom bräuchten, um daraus Wärme zu erzeugen.

      Meinhard Müller versteht auch nicht, daß aus Gasmangel demnächst weder Bier noch Weißwürste produziert werden können.

      https://www.mmnews.de/wirtschaft/245311-wegen-gasmangel-bald-kein-bier-mehr-in-bayern

      „Wegen Gasmangel: bald kein Bier mehr in Bayern?

      26. Januar 2026

      Die Vereinigung der Gasspeicherbetreiber INES warnt aktuell: Ein Loch ist im Eimer, Fritz-Markus, ein Loch! Kein Gas – kein Bier und keine Weißwurst mehr.

      Von Meinrad Müller

      6 % im Bier sind gut, 6 % bei Gas aber tödlich

      Im Speicher Wolfersberg im idyllischen Örtchen bei Oberpframmern sind’s nur noch 6 % – im Vergleich mit einem Biermaßkrug wären das gerade mal 2 Stamperl Enzian. Die INES, also die echten Profis von den Speicherbetreibern (Uniper, SEFE, RWE und Co., die über 90 % der deutschen Gasspeicher kontrollieren), veröffentlichen das täglich auf ihrer Webseite. Link am Ende der Seite.“

      Ich habe in

      https://krisenfrei.com/laberecke-2/#comment-325706

      darauf hingewiesen, daß am 6. Februar 1709 eine vernichtende Kälte zum zweiten Mal kam und die meisten Obstbäume vernichteten, weil die Kälte auch die Wurzeln erreichte.

      Und warum wird in diesem Versuchstest

      https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/LUEKEX/luekex18-auswertungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=6

      gerade Nietzsche zitiert, der den Übermenschen forderte. Sollen wir durch einen Gasmangel alle zu Übermenschen erzogen werden? Scholz sagte bei Corona, die Menschen seien Versuchskaninchen, und gilt das für einen künstlich herbeigeführten Gasmangel gleichfalls???

      „Alle Hindernisse und
      Schwierigkeiten sind Stufen,
      auf denen wir in die
      Höhe steigen.“

      Friedrich Nietzsche

      Fazit. Unsere Regierung samt ihrer Beamten sind alle plemplem!

      • Ich glaube nicht dass sie plemplem sind. Sie sind gefährlich, weil sie ihre ideologische Agenda durchziehen! Und zwar koste es was es wolle. Und die meisten Menschen merken es erst wenn es zu spät ist. War Berlin vielleicht sogar ein Probelauf? Ich traue denen mittlerweile alles zu.

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