Nach EFSF und ESM nun EDIS

Der seit langem geplante europäische Einlagensicherungsfonds wird jetzt als „European Deposit Insurance Scheme“ (EDIS) zu einem „Mitversicherung-System“, in dem ausschließlich eine gemeinsame europäische Entschädigung von Einlegern gilt.

Im absehbaren Fall einer Staatspleite in Südeuropa, wenn Forderungsausfälle, etwa italienischer Banken nicht mehr durch den Staat aufgefangen werden können, würde EDIS erbarmungslos zuschlagen. Ohne Rücksicht würden die wirtschaftlichen Folgen für diese Banken durch EDIS vergemeinschaftet.

Über den schönen Tarnnamen „Europäische Einlagensicherung“ werden dann Jahrzehntelang angesparte Rücklagen deutscher Sparkassen und Raiffeisenbanken mit europäischen Hochrisikobanken in einem Topf verrührt:

Von einem regulatorischer Raubüberfall spricht man in der Regulierungstheorie dann, wenn sich Organisationen und Menschen, die im Vertrauen auf die Gültigkeit eines Regulierungssystems ihr Verhalten daran ausgerichtet und langfristig investiert haben, durch einen regulatorischen Systemwechsel dann aber um die Erträge ihrer Investitionen gebracht oder in höhere Risiken gezwungen werden. (Quelle)

Die Aussicht auf die Möglichkeit, über EDIS auf die Bankrücklagen vor allem in Deutschland zugreifen zu können, hilft diesen Banken, trotz aller Krisen ihre Kunden und damit sich selbst über Wasser zu halten. Den Staatslenkern der Krisenstaaten hilft EDIS, Steuergelder für Bankenrettungen und Einlagensicherungen zu sparen und entlastet sie so vom Druck zur Sanierung ihrer Haushalte.
Dem EZB-Präsidenten Mario Draghi ermöglicht EDIS, das finanzpolitische Kartenhaus der EU noch eine Weile vor dem Einsturz zu bewahren.
Für EU-Oberkommissar Jean-Claude Juncker wäre EDIS ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum EU-Superstaat. (Quelle)


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Die Deutschen wären wieder einmal die Goldesel. Die Implementierung von EDIS in die Währungsunion würde 2018 ins Karl-Marx-Jahr passen. Die marxistisch-kommunistische Unterjochung wird nun auf die Spitze getrieben. Wer aber glaubt, die Deutschen würden rechtzeitig aufwachen und dem Euro-Spuk ein Ende bereiten, verkennt deren Beharrungsvermögen.

Man müsste ja ein denkendes Individuum werden, sich selbst verändern und nicht mehr mit der Konsumdroge zudröhnen.

Die Sparer könnten sofort ihre Sparbücher räumen und kooperative Gemeinschaftseinrichtungen gründen, in denen sie ihr Geld deponieren. Nein, sie werden nicht zum Tauschhandel übergehen und schon gar nicht zu Millionen gegen den geplanten Irrsinn demonstrieren. Nein, das liegt den Deutschen fern. Was in Griechenland oder Spanien selbstverständlich wäre, passiert bei den Deutschen nicht.

Dabei hätten sie die Kraft, das öffentliche Leben samt Wirtschaft zum Innehalten zu bringen und den Kampf für Freiheit und Unterdrückung für sich zu entscheiden.

Aber nein, die Masse wird nicht agieren, sondern allenfalls am Stammtisch reagieren.

Trotzdem fürchten Politiker offenbar doch Widerstand und halten sich gegenüber einem vollen EDIS-System noch zurück. Der EU-Kommission zufolge wird EDIS nun langsamer eingeführt als geplant. In Phase eins sollen bei Bank-Pleiten nur die Guthaben der Sparer gesichert werden und erst in einer weiteren Phase die Verluste des Finanzhauses. (Quelle)

Die Frösche werden langsam gar gekocht. Wieder einmal.

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