Moneta secreta

Vor genau 400 Jahren begann der 30-jährige Krieg – als neuer Kreuzzug gegen die germanischen Nationen. Genau 100 Jahre nachdem Luther den Großteil Deutschlands der Kurie entrissen hatte, begann das unermessliche Blutbad, mit dem die Deutschen wieder unter das Joch des Papstes gezwungen werden sollten.

Die „Gegenreformation“ stand unter der Leitung der Jesuiten. Georg Kausch schreibt darüber in seinem Buch DIE UNBEQUEME NATION:

Wann es erstmals zu einem Zusammengehen zwischen druidisch- katholischer und jüdischer Priesterschaft kam, liegt im Dunkel. (…) Erkennbar für Wissende wurde ein Bündnis zwischen Judentum und Katholizismus, als der baskische Adlige Ignatius de Loyola 1534 die »Gesellschaft Jesu« gründete. Hinter Loyola standen zwei Juden, Lainez und Polanco, die ihn »beraten« haben.

Der besessene Katholik Loyola war ihnen sehr dankbar, er hat stets »bedauert nicht jüdisch geboren zu sein«. Lainez und Polanco wurden seine Vertreter bzw. Nachfolger. Der Name der Gesellschaft dient nur der Täuschung und Tarnung (wie das Christentum bei den Druiden). Der Jesuitenorden führt zwar Christus – noch viel häufiger Maria – in Predigten und Sprüchen der ahnungslosen Welt vor Augen, seine Mitglieder geloben Armut, Keuschheit und Gehorsam wie in allen Mönchsorden, aber die Ordenssatzungen, Regeln und Vorschriften sind nicht von Essenern, Jesus oder Urchristen, sondern von islamischen Geheimbünden abgeleitet, die damals auf der iberischen Halbinsel noch bestanden.

(…) in erster Linie ist der Jesuitenorden Großkapitalist ersten Ranges. In der Antike gehörte zum Priestertum die Einheit zwischen Geldkapital, Tempel und Religion, die man mit Einführung des Christentums zwecks Täuschung der Gläubigen getrennt hatte. Die Gesellschaft Jesu will im Grunde die Wiederbelebung des uralten, vorchristlichen Druidenprogramms: Absolute Priesterherrschaft, brutale Unterdrückung der menschlichen Natur durch formelstarre Religion, Kontrolle des Geldes und erbarmungslose Ausbeutung des Volkes.

Um dies zu verstehen, versetze man sich in die Finanzwirtschaft der Kirche infolge der Geldvermehrung/Konjunktur: Sie war in die Hände von Privatkapitalisten gelangt, die ganze höhere Priesterschaft korrupt, das Wirtschaftssystem der Klöster bankrott, und Einkünfte aus Religionsdiensten genügten ihr nie. Daher mußte die Priesterverschwörung zunächst eine ihr unmittelbar gehörende Finanzmacht schaffen: Neben der Kirche stehend, unkorrumpierbar, unangreifbar und – unsichtbar.

Der Jesuitenorden sollte die Elite bilden, sie zu verwirklichen. Denn das eigentliche Geheimnis dieser Gesellschaft ist sein menschenzerstörender Kapitalismus. 99% der Jesuiten aller Einweihungsstufen erfahren allerdings nichts darüber, auch nichts über die Finanzierung des Ordens. Nur ganz wenige ausgesuchte Jesuiten wurden und werden in die »Geldgeheimnisse« (moneta secreta, getarnt durch die »monita secreta«, d. h. »geheimen Ermahnungen«; die Ähnlichkeit der Bezeichnungen soll irreführen) eingeweiht, die eigentlichen Priesterlehren der Zusammenhänge von Religion und Kapitalismus.

Ständig das Endziel vor Augen, sucht der General der Jesuiten bis heute dieses Programm hartnäckig zu verwirklichen. Der Jesuitenorden trat in unmittelbaren Wettbewerb mit dem privaten Großkapital. Er gründete internationale Banken, Unternehmen, Bergwerke, Handelsgeschäfte, betrieb landwirtschaftliches Großgrundeigentum, griff rücksichtslos in die Politik ein, kämpfte gegen den nicht eingeweihten Klerus. Er schreckte nicht vor Spekulationen aller Art, vor Geldwucher und betrügerischen Bankrotten zurück. Mit ungeheuren Geldmitteln versehen, haben die Jesuiten von Spanien ausgehend, die alte Inquisition übernommen und wo immer sie zu Macht und Einfluß gelangten, eine wahre Schreckensherrschaft errichtet.

(…) Als Träger der Gegenreformation eroberten Loyolas Schüler ein Land nach dem anderen der Kirche zurück. Sie brachten nach alter Druidenstrategie zuerst die Führer, die Fürsten unter ihren Einfluß. Nachdem die als Werkzeug gefügig gemacht waren, führten sie das Volk in die wirtschaftliche Sklaverei zurück. Menschen, die vertrieben wurden oder auswandern durften, waren noch glücklich zu nennen. Für die Verbliebenen, nunmehr innerlich und äußerlich wehrlos, war das Los trauriger als zuvor. Die Spuren dieses Schicksals sind bis in unsere Tage sichtbar.

Über den 30-jährigen Krieg gibt es bei Georg Kausch ein besonderes Kapitel.

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