Mit dem Corona-Virus wird der Globalisierungswahnsinn enttarnt

Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)

In Verbindung mit den um sich greifenden Horrormeldungen zum Thema Corona-Virus stellte die Mehrheit der Amerikaner in den letzten Tagen unter Schrecken fest, dass viele der von ihnen dringend benötigten, überlebenswichtigen Medikamente aus China stammen. Antibiotika nebst Insulin zum Beispiel liefert die Volksrepublik.

Die bange Frage beschäftigt die Amerikaner: Was tun, falls die Chinesen auf die Idee verfallen sollten, in einer sich anbahnenden Krisensituation sich primär um ihre eigenen Bürger zu kümmern und der Versorgung der U.S.A. mit solchen Medikamenten nicht die notwendige Priorität zu geben? Übrigens kommen die Atemschutzmasken natürlich auch aus China.

Zum ersten Mal seit der Propagierung von rücksichtsloser, jedoch hochprofitabler Globalisierung, wird uns jetzt vorgeführt, dass eben die Auslagerung von Produktionsstätten nicht nur Segnungen zur Folge hat. Zwar haben Konzerne durch die Verschiebung der Produktion in kostengünstige Regionen stets weiter steigende Profite eingefahren, dadurch aber die Gefährdung der Sicherheit der Versorgung der Bevölkerung in Kauf genommen. Es war eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis dieses bewusst oder unbewusst eingegangene Risiko enttarnt und in seiner Konsequenz vor aller Welt offengelegt wurde.

Freiheit kann man heute eben nicht durch Militär allein garantieren. Die wirtschaftlichen Zwänge wiegen oftmals schwerer als eine potentielle physische Bedrohung. Wenn es um die Deckung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung geht, helfen Panzer und Raketen leider wenig. Und bei der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung hört der Spass auf. “Make America Great Again” durch mehr und mehr Waffen wird plötzlich als hohle Nuss entlarvt. Wen interessiert schon der Unterschied zwischen tot durch Terroristen oder tot durch Mangel an Medikamenten. Welche Option ziehen Sie vor? Tot ist tot.

Deutschland ist als einer der wichtigsten Produktionsstandorte in der Welt bisher gut davongekommen. Die Auslagerung hielt sich in Grenzen. Die Abhängigkeit von Importen aus anderen Ländern ist nicht so extrem wie in den U.S.A. Trotzdem hat sich auch Deutschland dem Trend der Globalisierung nicht entziehen können. Die sich aufdrängende Frage ist natürlich, ob man soviel wie möglich importieren sollte, nur weil sich das für bestimmte Herren rechnet?





Die potentielle Dramatik um den Virus könnte als Augenöffner dienen, eben nicht weiter auf globale Expansion zu setzen, sondern sich auf die eigenen Ressourcen zu besinnen, wieder mehr Industrien im Lande selbst zu fördern, die zur Aufrechterhaltung von Freiheit und Unabhängigkeit notwendig sind, wenn denn die medizinische Sicherheit der Bürger wichtig sein soll.

Die Monetarisierung der Welt, die Herrschaft des Geldes als Primat über die Realitäten der wirklichen Welt, ist enttarnt und in ihrem Wahnsinn aufgezeigt. Nicht nur kann man Geld nicht fressen, man kann mit dem Zeugs auch keine Krankheiten behandeln oder einem Virus Angst einjagen. Der Mensch muss wieder in dem Zentrum allen Denkens und Handelns seinen ihm angestammten Platz in der Schöpfung einnehmen und nicht ein paar ungehemmte Konzerne, die Entscheidungen nur noch entsprechend finanzieller Interessen treffen.

Kein Land sollte es erlauben, seine Freiheit zu verkaufen.

Wie in dem gerade im Anderwelt Verlag erschienenen Buch “Ausverkauf vom Traum Neuseeland” aus einer deutschen Perspektive analysiert und angeklagt wird, ist der sogenannte Fortschritt oftmals Rückschritt. Wir waren in der Tat schon einmal viel weiter.

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Die zwei Neuseeländischen Inseln sind flächenmäßig größer, als der ehemalige Kolonialherr Großbritannien, hat aber nur einen Bruchteil der Einwohnerzahl. Auch wegen seiner isolierten Lage kann Neuseeland gleichsam als Labor bezeichnet werden, in dem gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen wie unter der Lupe beobachtet werden können. So ist die Analyse der Entwicklung Neuseelands trotz seiner großen Entfernung zu Deutschland für Deutschland ein echter Augenöffner.

In Neuseeland hat der Siegeszug des Kapitalismus bereits Mitte der 1980-er Jahre das Land mit dem ehemals höchsten Lebensstandard auf das Niveau seines ehemaligen Kolonialherren gebracht. Hans-Jürgen Geese versteht es meisterhaft, am Beispiel Neuseeland aufzuzeigen, wie mit denselben Methoden zehn Jahre später dieselbe Entwicklung in Deutschland vorangetrieben worden ist. So hilft er uns verstehen, wie die Erkenntnisse aus dem Labor Neuseeland bei uns angewendet worden sind, um auch Deutschland zu einem Paradies für den Raubtierkapitalismus zu machen. In diesem Sinn wird die Frage überflüssig, was uns Neuseeland überhaupt angeht. Lesen Sie „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ und sie werden noch besser verstehen, was bei uns wirklich abläuft. „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ ist erhältlich im Buchhandel oder direkt zu bestellen beim Verlag hier.

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