Mit Almosen werden die Betriebe vernichtet

Gerald Grosz

Ach, wie großzügig und ehrenwert. Kurz, Kogler, Van der Bellen spenden einen Monatslohn aus Solidarität für die wirtschaftlichen Opfer der Corona-Krise. Klingt nicht nur nett, sondern ist es auch und die symbolische Fortsetzung der nunmehrigen österreichischen Almosenpolitik. Nur nett ist nicht nur die unbeliebte Schwester von Arsch, sondern in diesem Fall die Fortführung der Verhöhnung, dieses menschenverachtenden Zynismus der Politik, gegenüber unseren Unternehmern und Arbeitnehmern, diese alternativlose Überheblichkeit gegenüber dem gesamten Land.

Gebt den Leistungsträgern Kuchenkrümel, wenn sie kein Brot mehr zu fressen haben, agieren Kurz und Co wie am Vorabend der französischen Revolution. Moralisch inspiriert durch Neuseeland und in Österreich ausgerechnet durch einen gewissen Herrn Strache, der sich wie die Made im Speck durch die Spesentöpfe seiner ehemaligen Partei gefressen hat, dessen Frau übrigens als wilde Abgeordnete nicht nur der Entrechtung der Unternehmer mit dem Ende des Epidemiegesetzes zugestimmt, sondern bis dato aus Gründen des schütteren Familieneinkommens ihres erfolglosen und Wodka-Red-Bull geschwängerten Couchpotatoes keinen Monatsgehalt gespendet hat, wird also nun kollektiv von den obersten Helden unserer Republik in den moralischen Beruhigungspott eingezahlt.

Das kleine Wort „Heuchelei“ bekommt da gleich eine ganz neue, größere Dimension. Einige Hunderttausend kommen zusammen. Aber was sind 100.000 Euro gegen die Milliardenschäden, die unsere Arbeiter, unsere Angestellten, unsere Unternehmer, unser Tourismus, unsere Wirte, unsere gesamte Wirtschaft – das sind jene Leistungsträger die dem Finanzminister einen halben Jahresgehalt spenden – zu bewältigen haben?





Was sind 100.000 Euro gegen die Milliarden, auf die unsere Arbeitnehmer und Angestellten aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit und der Kurzarbeit zu verzichten haben? Nichts. Nicht einmal ein Anfang. Einerseits das Epidemiegesetz außer Kraft zu setzen, wie es diese Regierung getan hat, den Betrieben die Umsatzentschädigung zu verweigern, sie zu Almosenempfängern der Wirtschaftskammer zu degradieren, sie in die Kredit- und Schuldenfalle der Banken zu treiben und andererseits einige Tausender aus dem prall gefüllten Portemonnaie der steuergeldfinanzierten Schmeißfliegen zu spenden, ist eine regelrechte Verspottung aller Bürger.

Den Steuerflüchtling McDo zu öffnen, aber den zigtausenden Gastronomiebetrieben die Gastgärten zu verweigern, die 2000 Quadratmeter Baumärkte zu öffnen, aber die 500 Quadratmeter Textilgeschäfte geschlossen zu halten sind einige dieser dramatischen Beispiele dafür, dass die Verantwortungsträger nicht nur dauerhaft auf ihren gesamten Gehalt, aufgrund eines anzudenkenden Rücktritts verzichten sollten, sondern für diese krassen Fehlentscheidungen mit ihrem gesamten Vermögen haften sollten. Denn das Verschuldensprinzip, für jeden Unternehmer gültig, sollte es auch für die Politik geben!

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Zu McDo noch ein Hinweis: McDonald’s öffnet nach Quarantäne-Lockerung wieder – Franzosen stehen kilometerlang Schlange

„Nach der Wiedereröffnung eines McDonald’s-Restaurants im Großraum Paris bilden Autofahrer, die während der Corona-Quarantäne das klassische Fastfood vermisst haben, eine kilometerlange Schlange, berichtet der Fernsehsender BFMTV.“

Fällt Euch etwas auf? Die Big Player, die kaum Steuern zahlen, werden von den westlichen ReGIERungen regelrecht gepampert. Die Kleinen hingegen werden in den Ruin getrieben. Und wer ist dafür verantwortlich? Politische Parteien natürlich. Und was macht das Volk? Es wählt diese kriminellen Vereine immer und immer wieder. Wie blöd muss man sein, um seine Peiniger auch noch seine Stimme zu geben? Wahrscheinlich genauso hirnlos, wie sein Geld in kilometerlangen Schlangen zu steuerflüchtigen Unternehmen zu bringen.

Herr, lass Hirn regnen!

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2 Kommentare

  1. "Denn das Verschuldensprinzip, für jeden Unternehmer gültig, sollte es auch für die Politik geben!"

    Das Verschuldensprinzip ist eine Strafe, wenn jemand sein Unternehmen nicht sachgemäß führt.  Warum wird das Verschuldensprinzip nicht für die Politiker angewandt, wenn sie der Gesellschaft leichtsinnig Schaden zufügen?  Das mindeste wäre doch, daß sie ihres Vermögens verlustig gehen und die Pensionen gestrichen werden! Sollte die Strafe als Erziehungspädagogie nur für Privatleute und Unternehmen gelten, nicht aber für Politiker, weil die Politiker sich selbst exempt stellen konnten und gestellt haben?

  2. Bei uns ist es doch nicht anders. Den Kurzen mochte ich noch nie. Sein schmieriger Wiener Schmäh und die auffällige Freundschaft zu Soros haben mich immer schon  abgeschreckt.

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