Merkels Machtwort zu Hamburg: „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“

Merkels Machtwort zu Hamburg: „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“von WiKa (qpress)

Burg ham oder nich: Die Demokratie ist ein kompliziertes Gebilde. Die kann man nach Meinung der Bundesmutti weder Laien noch Leyen überlassen. Da müssen sturmerprobte Profis ran. So wie es aussieht, ist gerade die nächste Landtagswahl in Deutschland gründlich in die Anzughose gegangen. Diesmal haben sich nicht die Thüringer Würstchen verwählt, nein diesmal waren es die Hamburger. Zwar kann Rot-Grün dort ganz komod ohne Tolerierung seitens der AfD durchregieren, aber ein Riesenskandal bleibt die Wahl aus Sicht der „Übermutter“ trotzdem.

Kommen wir zur Schadensanalyse in Hamburg. Größter Gewinner der Bürgerschaftswahl ist die SPD mit einem Verlust von 6,6 Prozent. Die Feiern bei der SPD dauern an, denn niemand hätte mit so milden Abstrafungen gerechnet, gemäß der Politik, die diese Partei auf Bundesebene innerhalb der GroKo betreibt. Da sieht man mal wie verstört die Hamburger sein müssen, dass sie nicht mal mehr für sowas klaren Blick haben. Das kann natürlich auch am stürmischen Wahl-Wetter gelegen haben. Bei einer steifen Brise neigt der Hamburger generell zu Fehleinschätzungen, falschen Anlehnungen und Weltuntergängen. Hier deshalb mal ein grober Überblick zur Verklärung der Situation.

Es gibt noch mehr Wunderliches

Positiv fällt hingegen ins Auge, dass sich die Hamburger bezüglich der AfD anständig haben ins Bockshorn jagen lassen. Der Terror, die entsprechende Propaganda und die glasklaren Schuldzuweisungen scheinen hierbei Wunder gewirkt zu haben. Dabei ist zur Stunde völlig unklar, ob der Rechtsterrorismus in Deutschland ohne den Verfassungsschutz überhaupt eine Überlebenschance hat. Wenn diese Schwachmaten nicht von gut ausgebildeten Staatsterroristen an die Hand genommen werden, kommt meist nichts mörderisches dabei heraus. Das ist selbstverständlich ein anderes Thema. Zum „Bangemachen“ hat es bei der aktuellen Hamburgwahl allerdings gute Dienste geleistet, aber dennoch nicht für einen steilen Abflug der AfD aus der Bürgerschaft gereicht.

Für die FDP steht der Gong zum Beenden der Runde noch aus. Bis dahin darf sie noch ein wenig hanseatisches Schattenboxen trainieren. Betrachtet man das Hamburger Treiben unter dem wackeleierigen Kurs des Lindner zu Thüringen, scheint die ohnehi®n marginale FDP-Basis in Hamburg echt Schlagseite bekommen zu haben. Ob die FDP nun innerhalb der Bürgerschaft versenkt wird oder nicht, soll sich wohl erst am heutigen Tagesende, mit dem letzten Gong entscheiden. Insoweit zählt die FDP eindeutig zu den zweifelhaften Siegern.

CDU als zweiter Siecher … das ist undemokratisch

CDU als zweiter Siecher … das ist undemokratischDie CDU konnte nicht so hohe Verluste wie die SPD feiern. Mit einem Minus von gerade mal 4,7 Prozent wurde sie nur zweiter Siecher. Allerdings war es wohl das schlechteste Ergebnis der letzte 70 Jahre und genau das ist der Skandal. Soviel Undankbarkeit kann Mutti nicht durchgehen lassen. Wir wissen auch, dass Kanzlerin Merkel ihre ureigene Vorstellung von der Demokratie hegt. Die dürften selbst in Hamburg nicht mehr ihren Ansprüchen gerecht geworden sein. Wir rechnen daher mit Merkels alsbaldiger Wortmeldung aus Südafrika oder aus irgendeiner anderen Bananenrepublik, um die Hamburger zur Räson zu bringen. Der Tenor der von ihr erwarteten Meldung ist allen klar: „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“. Es ist so undemokratisch, Merkels langjährigen Leistungen und ihre Beliebtheitswerte durch eine so schäbige Landtagswahl zu untergraben. Das darf so nicht stehen bleiben.

Analog zu Thüringen, muss es nun so hingeferkelt werden, dass die CDU auskömmlich an der Regierungsbildung in Hamburg beteiligt werden kann. Das kann man durch Toilettengänge während der Abstimmungen machen oder auch durch offenes Tolerieren von Rot-Grün. Bestens wären natürlich alsbaldige Neuwahlen. Nur dazu müsste man erst noch mehr Terror veranstalten, sonst geht das gleich nochmal in die Anzughose, soweit man nicht gleich danach einen Demokratienotstand vorgesehen hat.

Die Politik wird inzwischen sowas von langweilig und vorhersehbar, dass sich immer mehr Menschen geistig anspruchsvolleren Programmen zuwenden. Wahlen zählen inzwischen nicht mehr dazu. Zuvorderst seien hier Formate wie Dschungelcamp und Container angeführt. Die sozialverträgliche Totalverblödung ist mehr oder minder die Vorstufe zur grenzenlosen (transnationalen) Apathie, auf die die Politik seit Jahrzehnten hinarbeitet, um ungestört ihre Arbeit für die Lobbys und andere bezahlte Interessen verrichten zu können.

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4 Kommentare

  1. Nicht nur Merkels Machtwort zeigt die Idiotie unserer Politik, sondern auch die weiteren Äußerungen der Politiker in der Angelegenheit Thüringen. Jetzt tut sich Röttgen ganz besonders hervor:

    http://www.journalistenwatch.com/2020/02/26/wir-probleme-roettgen/

    "Röttgen verlangt Anti-Rechtsextremismus-Kabinett"

    Die Bundesregierung sollte ein Kabinett bilden für den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

    Andere Sorgen haben wir anscheinend nicht in unserem Land.

    Wir müssen vor allem auch die Frage beantworten, wie wir mit dem Sprachgift umgehen, das die AfD unserer Gesellschaft einträufelt.

    Das Wort Gift scheint wohl der neueste Begriff zu sein, den man kreiert hat. Er findet sich  fast in jedem Worterguss der Politiker wieder. Dass es aber gerade die Altparteien sind, die der Gesellschaft das Gift Gesellschaftsspaltung e i n t r ä u f e l n mit ihrer unsäglichen Politik, darauf kommt Röttgen nicht.

    Man dürfe nicht zur Tagesordnung übergehen, wenn die Nazizeit als Vogelschiss verharmlost werde. Das liefert nämlich Munition für Rassisten und Extremisten.

    Mir scheint, die Politiker incl. Röttgen haben Probleme mit Textverständnis. Der Vogelschisss bezog sich nämlich auf die 12-jährige Zeitspanne in unserer kompletten Geschichte und nicht auf die Machenschaften in dieser Zeit. Und eine Zeitspanne ist nunmal keine Munition. Die Munition zur Spaltung der Gesellschaft kommt von Politikern wie Röttgen mit solchen Aussagen.

    Er verteidigt den Entschluss der CDU, weder mit der AfD noch mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten. Er warnte die CDU in Thüringen davor, den Linken-Politiker Ramelow zum Ministerpräsidenten zu wählen.

    Er entblödete sich allerdings nach dieser Aussage mit folgendem Statement:

    Das Patt könne gelöst werden, wenn Ramelow im 3. Wahlgang zum Ministerpräsidenten einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung gewählt werde. Die könne die CDU sicherstellen, durch Enthaltung.

    Ja was denn nun Herr Röttgen? Was ist das denn anderes als Beihilfe für die Linkspartei, Herrn Ramelow zum Ministerpräsidenten zu wählen? Mehr Idiotie geht eigentlich nicht mehr.

    Aber der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus muß unbedingt verstärkt werden. Schon klar.

    Vielleicht sollte sich die Bevölkerung endlich mal besinnen, den Kampf gegen diese Deutschlandzerstörer, Gesellschaftsspalter/Vergifter und Wahlklüngeler, die offensichtlich ein merkwürdiges Demokratieverständnis haben, aufzuznehmen!

    ES REICHT!

     

     

     

     

     

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