Merkel ist Deutschlands größter Sanierungsfall (Teil I)

Seit Ende 2005 ist Frau Merkel Bundeskanzlerin und sie behauptet immer noch: „Deutschland geht es gut“.

Ende 2013 hat die Armutsgefährdungsquote seit 2005 mit 15,5 Prozent den höchsten Stand erreicht (Quelle). Inzwischen wächst fast jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut auf.

Regelmäßige Mahlzeiten sind für Kinder, die in Armut leben, nicht selbstverständlich, was nicht selten zu einem schlechten Gesundheitszustand, zu einer Lebensunzufriedenheit und nicht selten auch zur sozialen Isolation führt. Die volkswirtschaftlichen Folgekosten sind gravierend und lassen sich nur schwer abschätzen.

So kommt es häufig vor, dass Kinder, die in Armut aufwachsen und wenig Bildungsangebote wahrnehmen, früher oder später in die Armutsfalle geraten. Arme Kinder haben nur selten die Gelegenheit, an Ferien- oder Freizeitausflügen teilzunehmen.

Deutschland geht es gut!

Unter Frau Merkel hat nicht nur die Kinderarmut zugenommen, sondern auch die Armut der Rentner. Immer mehr Rentner sind auf Unterstützung durch den Staat angewiesen. Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Rentner, die auf Sozialhilfe angewiesen waren um 7,4 Prozent auf knapp eine halbe Million. Im Jahr zuvor waren es noch 34.500 weniger.

Gründe für die Altersarmut

Im Jahr 2001 wurde unter der SPD-Grünen-Regierung die Rentenreform eingeführt, die das Rentenniveau der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2030 auf 43 Prozent des letzten Arbeitseinkommen absenken soll. Hätte Frau Merkel die zukünftige Altersarmut verhindern wollen, hätte sie diese Reform nach ihrer Wahl 2005 rückgängig machen können. Sie tat es aber bis heute nicht. Warum auch, sie dient ja nicht den Rentnern, sondern ausschließlich der Lobby.

Folgende Grafik zeigt einen Vergleich zum Netto-Rentenniveau. In Europa schneidet Deutschland dabei ziemlich schlecht ab. Nur Schweden, Irland und Großbritannien liegen noch darunter (Quelle).

Niedriglohnjobs

Die Beschäftigtenzahlen sind laut „Statistischem Lügenamt“ seit 2004 zwar kontinuierlich gestiegen, aber diese Entwicklung trügt. Der Grund der gefälschten Statistik liegt im Niedriglohnsektor oder den Minijobs. In 2005 gab es dank der Rot-Grün-Regierung 5,53 Millionen Minijobs. Unter Frau Merkel stieg die Zahl der Minijobs bis 2014 auf 7,51 Millionen an. Ein Anstieg von rund 35 Prozent, wie folgende Auflistung zeigt (Quelle) .

  • 2005: 5,53 Millionen Minijobs
  • 2006: 6,21 Millionen Minijobs
  • 2007: 6,43 Millionen Minijobs
  • 2008: 6,60 Millionen Minijobs
  • 2009: 6,78 Millionen Minijobs
  • 2010: 7,19 Millionen Minijobs
  • 2011: 7,31 Millionen Minijobs
  • 2012: 7,38 Millionen Minijobs
  • 2013: 7,50 Millionen Minijobs
  • 2014: 7,51 Millionen Minijobs

Beschäftigungverhältnisse im Niedriglohnsektor führen zwangsläufig zur Altersarmut, da nur ein extrem geringer Lohnanteil in die gesetzliche Rentenversicherung einfließt. Der Rückgang der vollbeschäftigten Arbeitnehmer hat während ihrer Amtszeit Rekordhöhen erreicht.

Seit wann interessiert sich Frau Merkel für die hart arbeitende Bevölkerung? Sie und alle anderen Polit-Darsteller haben nur eine politische Interessenvertretung im Auge: die mit Schmiermitteln gut ausgestatte Hochfinanz.

Deutschland geht es gut!

Russlandsanktionen

Zu den Sanktionen gegen Russland wurde von vielen Seiten der Wirtschaft gewarnt. Bis zu 300.000 Arbeitsplätze könnten in Deutschland dadurch verloren gehen, so Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft gegenüber dem Handelsblatt. Weiter sagte er: „Ich warne allerdings vor einer Spirale der Drohungen“ und machte auch gleich einen Gewinner durch den deutsch-russischen Schlagabtausch aus: China.

Das stimmt nur zum Teil, denn auch US-Unternehmen profitieren von den Sanktionen der EU gegenüber Russland, obwohl die USA der EU diese Sanktionen aufgezwungen habe. Daran erkennt man wieder einmal, dass Frau Merkel nicht dem Deutschen Volke diene, sondern lediglich USrael.

Hierzu ein Auszug aus dem Artikel, Nur EU soll sich an Sanktionen halten, der aufzeigt, dass die USA mit der EU ein perfides Spiel spielt, damit US-Unternehmen von den EU-Sanktionen gegen Russland profitieren.

„Russland hat sich prächtig darüber amüsiert, denn… das Handelsvolumen zwischen Russland und USA ist 2014 um 7% gestiegen.

Die USA haben unter anderem den Verkauf komplexer Ölfördertechnologien an Russland im Rahmen der Sanktionen verboten. Das hindert die US-Unternehmen nicht daran, diesen Handel weiter zu betreiben. Sie nutzen Tochterfirmen im Ausland und treiben ihre Geschäfte über diese Tochterfirmen weiter, weil die Sanktionen sich nicht auf im Ausland ansässige Firmen erstrecken.“

Mit der sinnlosen Sanktion durch die USA, auf die sich Frau Merkel und die europafeindlichen EU-Demokratten eingelassen haben, sollte die russische Wirtschaft geschwächt werden. Nichts von dem ist bisher eingetreten, außer das die deutsche und die gesamteuropäische Wirtschaft darunter leidet.

„Die russische Wirtschaft wird nicht zusammenbrechen, sie ist nicht einmal in der Nähe eines Zusammenbruchs und es wird auch nicht dazu kommen. Wir können nur von einer milden Rezession sprechen, währenddessen die russische Wirtschaft recht gut funktioniert”, sagte Stefan Hedlund, Professor für russische und osteuropäische Studien an der Universität Uppsala (Schweden).

Bei einer Rede an der Kennedy School of Government an der Universität Harvard erklärte US-Vizepräsident Joe Biden am 3. Oktober 2014 stolz, dass die US-Führer die EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen haben. Zur Erinnerung: Joe Biden ist der Vater von Hunter Biden, der gerade angefangen hat, in der Ukraine das Gas zu plündern….

Frau Merkel hat auch überhaupt kein Problem damit, von der USA in der Ukraine installierte Faschisten wie Arsenjuk und Poroschenko nach Berlin einzuladen. Das macht sie doch gerne, um ihren Befehlsgebern in Washington zu zeigen, dass sie sich besonders wohl fühlt in deren Allerwertesten. Sie hat auch kein Problem damit, den deutschen Steuerzahlern jährlich 30 Milliarden Euro an Besatzungskosten aufzubürden. Wir haben’s ja. Und der deutsche Michel zahlt ja gerne für seine Befreier Besatzer!

An der Lieferung von U-Booten nach Israel im Umfang von ca. drei Mrd. Euro ist der deutsche Steuerzahler mit einem nicht unerheblichen Anteil dabei. Wieviel genau lässt nur schwer ermitteln. Wahrscheinlich wird es aber ein Betrag weit im dreistelligen Millionenbereich sein. Auch was die Lieferung von Kriegsschiffen nach Israel anbetrifft, hat Frau Merkel gegenüber den deutschen Steuerzahlern keine Skrupel. Der Steuerzahler bezuschusst diesen Deal mit 115 Millionen Euro.

Gebetsmühlenartig wiederholt sie die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland, obwohl sie jegliche rechtliche Grundlage außer acht läßt. So ist das leider mit Politikern, aus denen Münder täglich nur Lügen an das Volk verbreitet werden.

Deutschland geht es gut!

Fortsetzung (Teil II) folgt in Kürze.

Merkel ist Deutschlands größter Sanierungsfall (Teil I)
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