Menschliche Schutzschilde: Selensky hat Evakuierungen von Zivilisten verhindert

Im Westen gilt es als russische Propaganda, dass die Ukraine Zivilisten nicht aus umkämpften Städten evakuiert, sondern sie als menschliche Schutzschilde missbraucht. Das hat Präsident Selensky nun bestätigt.

Quelle: anti-spiegel

Seit Beginn der russischen Intervention in der Ukraine gibt es Berichte darüber, dass die ukrainische Armee Zivilisten daran hindert, umkämpfte Städte zu verlassen und sie sogar als menschliche Schutzschilde missbraucht. Vor allem in Mariupol passierte das so offen, dass man es sogar in einem Spiegel-Artikel zwischen den Zeilen lesen konnte. Aber auch aus anderen Städten gab es darüber Berichte in westlichen Medien, die allerdings kein breites Echo fanden. Und auch Amnesty International hat diese ukrainische Praxis bestätigt.

In all den Berichten ging es darum, dass die ukrainische Armee Zivilisten nicht aus umkämpften Städten lässt und dann ihre Artillerie in Wohngebiete, auf Kinderspielplätze, vor Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser stellt, von dort aus feuert, um das russische Antwortfeuer dorthin zu lenken, und die Artillerie dann schnell abzieht. Bei der russischen Antwort werden zivile Objekte getroffen und es kommen auch Zivilisten zu schaden. Diese Praxis der ukrainischen Armee verstößt klar gegen die internationalen Regeln der Kriegsführung und ist als Kriegsverbrechen anzusehen.

Obwohl dieses Vorgehen der ukrainischen Armee gut dokumentiert ist, stören sich die westlichen Politiker und Medien daran nicht, sondern bestreiten es sogar meistens. Nun hat der ukrainische Präsident Selensky sich dazu geäußert und mitgeteilt, dass er persönlich die Evakuierung von umkämpften Städten verweigert hat und nicht der Meinung ist, das sei ein Missbrauch der Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Darüber hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Selensky erklärte, er habe sich absichtlich geweigert, Menschen aus Städten zu evakuieren

Der ukrainische Präsident sagt, er habe das getan, um das Militär zu motivieren, die Einwohner zu schützen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky hat erklärt, dass er trotz eines entsprechenden Vorschlages die Massenevakuierung von Städten abgelehnt hat, damit das Militär motiviert ist, die Einwohner zu schützen.

Er sagte, man habe ihm eine „große globale Evakuierung“ vorgeschlagen. „Wer wird dann verteidigen? Sind Sie der Meinung, dass das nur Menschen mit Maschinengewehren tun sollten, die keine Frauen und Kinder haben? Die haben auch Eltern und Familien. Und was motiviert sie auf dem Schlachtfeld?“, begründete Selensky seine Position gegenüber Journalisten während einer Fernsehsendung.

Er sagte, er sei nicht der Meinung, das mache sie zu „menschlichen Schutzschilden“. „Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn der Präsident des Landes gesagt hätte: Lauft und ich werde mit euch laufen. Ja was, soll ich alleine hier bleiben?“, fügte er hinzu.

Das russische Verteidigungs- und das russische Außenministerium haben wiederholt darauf hingewiesen, dass das ukrainische Militär Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht und absichtlich schweres militärisches Gerät und Kampfstellungen in Wohngebieten platziert.

In einem Interview mit der New York Times sagte Roman Tkatschuk, Leiter des Sicherheitsdienstes der Kiewer Stadtverwaltung, Anfang November, dass die Kiewer Behörden im Falle eines vollständigen Stromausfalls die Evakuierung der Hauptstadt in Erwägung ziehen. Es ging um die Umsiedlung von etwa drei Millionen Menschen. Am 1. November erklärte der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmygal, dass für jede Region des Landes ein Evakuierungsplan ausgearbeitet worden sei.

Ende der Übersetzung

Damit hat Selensky bestätigt, dass die ukrainische Armee Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht hat, wobei er jedoch der Meinung ist, das Verbot der Evakuierung umkämpfter Städte mache die Menschen dort nicht zu menschlichen Schutzschilden.

Ob sich in Zukunft an dieser ukrainischen Praxis etwas ändert, darf bezweifelt werden, auch wenn es nun Evakuierungspläne gibt. Jedoch war dabei nicht davon die Rede, die Menschen vor etwaigen Kampfhandlungen in Sicherheit zu bringen, sondern es geht um die Evakuierung von Menschen, falls im Winter Strom und Heizung ausfallen, was zu erwarten ist.

Da in Europa in diesem Fall befürchtet wird, es könnten bis zu zehn Millionen ukrainische Flüchtlinge zusätzlich in die EU strömen, dürfte die Motivation der ukrainischen Regierung darin liegen, diesen Flüchtlingsstrom in die EU zu befeuern, denn in der Ukraine gibt es keine Möglichkeit, diese Menschen unterzubringen. Dieser Flüchtlingsstrom würde den Druck auf die EU und die Regierungen der EU-Staaten erhöhen, die im Winter schon genug damit zu tun haben werden, die aufgrund der steigenden Preise wachsende Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerung unter Kontrolle zu behalten. Zehn Millionen zusätzliche Flüchtlinge wären zu diesem Zeitpunkt ein fast unlösbares Problem.

Es scheint also weniger um das Leid der Ukrainer zu gehen, das Selensky und seinen Leuten egal war, als man ihre Evakuierung aus umkämpften Städten verhindert hat. Es geht darum, Druck auf die EU auszuüben.

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Und die EU, Deutschland und andere Schurkenstaaten schieben diesem Kriegsverbrecher auch noch reichlich Millionen in den …, die zu Hause dringend benötigt würden. Aber was soll’s, immer schön gegen Russland hetzen und die Befehle des Großen Bruders befolgen.

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