Fünf Landesmedienanstalten haben eine „Prüfgruppe Wallasch“ gegen den Blogger gebildet, der die Affäre um das Medienunternehmen von Medien-Staatssekretär Wolfram Weimer ins Rollen gebracht hat. Sie überziehen ihn mit Geldforderungen wegen angeblicher Verletzungen der journalistischen Sorgfaltspflicht. Es gibt anrüchige Verbindungen der Anstalten zu Weimer.
Quelle: norberthaering
Obwohl Alexander Wallasch in Niedersachsen arbeitet und die dortige Medienanstalt sich zuerst um ihn „kümmerte“, leitet nun die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg die Prüfgruppe aus fünf Landesmedienanstalten. Wolfram Weimer war von 2003 bis 2015 Mitglied im Medienrat dieser Anstalt.
Auch die bayerische Anstalt ist Teil der „Prüfgruppe Wallasch“. Wallasch wollte von ihr wissen, warum sie nicht stattdessen gegen das Medienunternehmen von Wolfram Weimer in ihrem Zuständigkeitsgebiet vorgeht. Immerhin sind dort massenhaft schwerste Verstöße gegen gesetzliche Regeln und journalistische Sorgfaltspflichten dokumentiert. Anstaltschef Thorsten Schmiege gab sich in seiner Antwort unwissend und desinteressiert an Weimers Skandalmedium. Wallasch fand im Internet ein potenziell erklärkräftiges Foto von Schmiege und Weimer auf der Dachterrasse des Kanzleramts in Berlin.
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