Linksradikale Rechtspopulisten übernehmen die Macht

Linksradikale Rechtspopulisten übernehmen die Machtaltermann (qpress)

Und wenn dann noch der Himmel runterfällt, sind alle Spatzen tot. Der Mainstream giftet und gallt gegen Italien. Wer nicht die Augen verschließt und dem Macron huldigt, hat in der Welt der Selbstgerechten nichts zu suchen. Mal gespannt, wie lange es dauert, bis Brüssel die Tiger aus Rom zu Bettvorlegern verarbeitet hat. Man denke an die Zeit mit Tsipras/Varoufakis.

Das Unheil naht und die Szenarien von schlimm bis halbschlimm sind schon beschrieben. Bazonline liegt vollkommen richtig, wenn man die Dinge aus dem Blickwinkel der alemannischen Hausfrau betrachtet. Aber verschiedene Dinge, die im Privaten segensreich sind, treffen auf Volkswirtschaften nicht zu. Eine Volkswirtschaft kann zum Beispiel nicht sparen. Ich kann die Semester meines Studiums nicht auf eine Seite zusammendampfen, aber manchmal frage ich mich schon, weshalb man nach der Verinnerlichung von:

nicht schon seinen Master hat. Alles weitere ist nur logische Weiterentwicklung (zu diesem Thema hat der altemann schon mal was geschrieben. Interessant sind da auch die Zuschriften).

Richtig Kompetenz hat Heiner Flassbeck, der bei Oskar Lafontaine damals für sechs Monate Staatssekretär war und der dann vom unfähigsten Finanzminister aller Zeiten (Hans Eichel) entlassen wurde. Einer der Gründe, weshalb Lafontaine damals hingeschmissen hat, war ja die Hinwendung Schröders zum Neoliberalismus seines Freundes Blair. Der Beginn des Niedergangs der SPD, der zur Stunde noch andauert. Flassbeck sieht eine deutsche Falle für Italien.

Jetzt im Klartext: Wir meinen ja immer, Exportweltmeister zu sein, sei etwas ganz besonderes. In Wirklichkeit ist das ein Indiz, das wir unter unseren Verhältnissen leben. Anders ausgedrückt: Wir haben für andere gearbeitet und Waren geliefert – aber auf Pump. Man kann auch sagen, die Deutschen sind die Chinesen Europas. Die Lohnstückkosten sind zu niedrig. Die Ausländer „kaufen“ gerne bei uns, aber viele lassen anschreiben. Das Eurofinanzsystem lädt förmlich dazu ein. Der Guiseppe kauft mit seinen Euros einen Mercedes in Deutschland, aber die Deutschen kaufen zu wenig Fiats oder Mozzarellas in Italien. Die Zentralbanken schieben nur Zahlen hin und her. Ein Indikator für dieses Ungleichgewicht ist der target2-Saldo, der unerbittlich steigt, weil die deutsche Wirtschaftspolitik einfach nicht darauf reagiert.

Steigt Italien aus dem Euro aus, dann kommt §4 des Kölschen JJ zum Einsatz. Dann wird buchhalterisch das vollzogen, vor dem jeder die Augen verschließt: Man schreibt die Milliarden ab. Wir haben für andere umsonst gearbeitet und Waren geliefert. Um im Bild zu bleiben: Das Bier wurde gesoffen, der Bierdeckel nicht bezahlt und weil man einem nackten Papagali nicht in die Taschen greifen kann, bleibt die Entsorgung des Bierdeckels über das Altpapier. Vergelt’s Gott! Watt fott es, es fott. Der Guiseppe hat seinen Mercedes, und Zetsches Dieter darf seine 9 Millionen abholen und seine Pensionsansprüche in Richtung 50 Millionen hochschrauben. Die Bundesbank weist ihr Eigenkapital auf der Sollseite aus, die Bundesrepublik erhöht die Mehrwertsteuer und alles geht seinen Gang.

Ausblick

Was Italien kann, können andere auch. Der Bankster namens Draghi druckt nur Geld. Krisen werden nicht gelöst. Der Drogenabhängige kriegt weiter seinen Schuss, damit er nicht randaliert. Am Euro hängt die EU und die ist so tot, toter geht es nicht. England ist klugerweise raus – das wird sich bald zeigen und rein wollen nur noch die, die betteln wollen. Für Historiker: Die EU erinnert mich an den Attischen Seebund.

Linksradikale Rechtspopulisten übernehmen die Macht Der größte Witz der Aachener Printenfresser war die Ernennung von Macron zum Karlspreisträger. Dieser Oberschlaue will seine Macht mit deutschem Geld aufbauen. EU-Steuern und ein EU-Finanzminister ist Demokratieabbau pur. Der Trunkenbold Schoo Klod Juncker, zusammen mit dem Sprach-Scharnier Oettinger – so stelle ich mir Europas Zukunft vor. Ich warte nur, bis einer auf die glorreiche Idee kommt, die Schutzzölle im europäisch/amerikanischen Handelskrieg direkt in Brüssel einzusacken. Besser könnte es für die Eurokraten nicht laufen. Schoo Klod, darauf trinken wir einen im Club Med!

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