Linke für Merkel

„Pandemie nicht vorbei, bevor nicht alle Menschen auf der Welt geimpft sind“

Autor: Uli Gellermann (rationalgalerie)

Jüngst missbrauchte die „Friedenskooperative Berlin (FRIKO)“ ihr reiches Adressen-Reservoir für eine Impfkampagne und versendete einen „Appell für eine zügige weltweite Zulassung für russische, chinesische und kubanische Impfstoffe und Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19“ an jede Menge Leute, die sich in die Listen der FRIKO eigentlich zwecks Friedenskampf eingetragen hatten.

Diffuse Solidarität von UNTEN und OBEN

Brav ordnet sich die einst außerparlamentarischer Friedens-Opposition der Regierung-Erzählung von der Pandemie unter: Kein Zweifel an der Panik-Kampagne im Begleit-Text des Impf-Appells, Null Kritik an der Beschädigung der Demokratie unter dem Deckmantel staatlicher Gesundheitsfürsorge. Stattdessen: „Wir brauchen internationale Solidarität in dieser Krise“. Eine diffuse Solidarität von UNTEN und OBEN, eine internationale Solidarität der Impffreunde.

Querfrontschnüffler Heiner Bücker

Angeführt werden die Unterzeichner vom dubiosen Querfrontschnüffler Heiner Bücker. Hinter seiner Unterschrift finden sich auch durchaus respektable Linke. Immerhin langt deren Bewußtsein noch zu diesem Satz: „In den meisten westlichen Ländern hingegen wurde während dieser Pandemie eine an Profitinteressen ausgerichtete Strategie betrieben. Insbesondere private Pharmaunternehmen und Dienstleister konnten – so auch in Deutschland – von der Gesundheitskrise in hohem Maße profitieren.“

Sinopharm-Gruppe an der Hongkonger Börse notiert

Leider langt diese Analyse nicht bis zu den Unternehmen, die in China oder Russland die Impfstoffe produzieren. In China ist es die Firma Sinopharm, die mit Ihrem Impfstoff auf den internationalen Markt drängt. Die Sinopharm-Gruppe lag 2020 auf Platz 169 unter den 500 umsatzstärksten Unternehmen weltweit. Es versteht sich, dass die Gruppe an der Hongkonger Börse prima notiert wird. Und es versteht sich auch, dass die Gruppe „bei Strafe ihres Untergangs“ wie Karl Marx einst anmerkte, „verurteilt ist“, Profit zu machen. Jenen Profit, der die Profiteure tollkühn bis zum Verbrechen macht.





Impfstoff Sputnik V gehorcht denselben bekannten Profitgesetzen

Das seit Jelzin kapitalistisch strukturierte Russland gehorcht mit seinem Impfstoff Sputnik V denselben bekannten Profitgesetzen. Das profitable Sputnik-Vakzin wird mit Hilfe des „Russian Direct Investment Fund (RDIF)“ hergestellt. Das ist eine private Gesellschaft, an der der Staat beteiligt ist, die ein Anlagevermögen von 10 Milliarden Dollar verwaltet.

Krebs durch Genmutation verursacht

Mehr über die Wirkweise des Sputnik-Gen-Impfstoffs weiß die russische Mikrobiologin Elena Kalle: „Was bedeutet es, Gene einzubauen? Es ist eine Mutation, dies ist eine der schwersten Mutationen. Jetzt sprechen selbst Ärzte davon, daß Krebs durch eine Genmutation verursacht wird und dabei wenden sie einen Impfstoff an, dessen Gefährlichkeit in der Mutation von Genen besteht. Und die hauptsächlichste Nebenwirkung ist der Einbau von Genen — das ist Onkologie“.

Jens Spahn – Gespräche mit Moskau

Noch mehr scheint Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu wissen, er teilte mit: „Es werden Gespräche mit Moskau geführt, um Produktionskapazitäten für den Impfstoff in Deutschland auszuloten“. Einen Tag später bestätigte die Landesregierung von Sachsen-Anhalt, dass die russischen Entwickler die Firma IDT Biologika in Dessau kontaktiert haben. Dort setzt man jährlich 220 Millionen Euro um und gehört zur Klocke Holding GmbH, einem international tätigen Pharmaunternehmen im Familienbesitz.

Kinderglaube – Ende im GAU von Tschernobyl

Es ist ein Kinderglaube anzunehmen, dass Unternehmen, nur weil sie in Russland oder China sitzen, eine Gewähr für ungefährliche Seren geben. Es erinnert stark an den Glauben daran, dass sowjetische Atomkraftwerke weniger gefährlich wären als AKW´s im Westen. Dieser Glaube fand sein Ende im GAU von Tschernobyl. Wieviele Impftote wird man brauchen, um dem neuen Aberglauben ein Ende zu bereiten?

Linke ordnen sich den Wünschen des Corona-Regimes unter.

Erneut ordnet sich ein Teil der deutschen Linken den Wünschen des Corona-Regimes unter. „Ich habe in meiner Rede betont, dass die Pandemie nicht vorbei ist, bevor nicht alle Menschen auf der Welt geimpft sind“, diesen Satz konnte man von Angela Merkel nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G-7-Gruppe hören. Schon die randalierende „Antifa“ schrieb auf ihre Transparente „Wir impfen Euch alle“. Jetzt schreibt sich die früher demokratische FRIKO diesen Slogan auf ihre verblichenen Fahnen. – Wer in dasselbe Horn tutet wie Merkel, der hat fertig. Intellektuell ebenso wie moralisch.

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