Lebensversicherung und Covid-19: irgendetwas macht keinen Sinn

Jeff Harris (antikrieg)

Man sollte meinen, dass während der schlimmsten Pandemie seit der Spanischen Grippe 1918 die Lebensversicherungsgesellschaften ihre Risiken absichern würden, um größere Verluste durch Covid-19 zu vermeiden. Ich habe seit einigen Jahren keine Lebensversicherung mehr abgeschlossen und fragte mich, was da los ist. Ich rief eine der Maklerinnen an, mit denen ich zu tun habe und die mit Hunderten von großen Lebensversicherern zusammenarbeiten, um einen Einblick zu bekommen, wie die Covid-Krise ihr Geschäft verändert hat.

Stellen Sie sich meine Überraschung vor, als sie sagte, es sei so ziemlich alles wie immer! Letztes Jahr, als die Hysterie gerade erst aufkam, sagte sie, dass die Unternehmen vorübergehend das Kleingedruckte verschärften und die Deckungssummen reduzierten, die sie anbieten würden. Aber als die Zeit verging und die harten Daten eintrafen, gingen dieselben Unternehmen wieder zur Tagesordnung über.

Ich fragte sie konkret, ob Lebensversicherer einen Covid-Test als Teil des Abschluss-Prozesses wollten, und sie sagte, dass ihr davon nichts bekannt sei. Hmm, das ist ziemlich interessant, oder? Die tödlichste Pandemie seit Jahrzehnten bricht über den Globus herein, mit tödlichen Mutationen, die Millionen von unschuldigen Menschen das Leben kosten, und die Lebensversicherer kümmert das nicht im Geringsten.

Ich fragte auch, ob die Kosten pro Tausend der Deckung aufgrund von Covid gestiegen seien, und wieder sagte sie nein. Die Tarife waren so ziemlich die gleichen wie vor der Covid-Pandemie, die die Erde verwüstete. Lebensversicherungsgesellschaften sind sehr risikoscheu. Sie mögen es nicht, Geld durch unnötige Ansprüche zu verlieren. Die Tatsache, dass sie Covid als ein Nicht-Ereignis behandeln, sollte ein Indikator dafür sein, dass mit der ganzen Geschichte etwas ganz und gar nicht stimmt.

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Lebensversicherung und Covid-19: irgendetwas macht keinen Sinn
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6 Kommentare

  1. "Die Tatsache, dass sie Covid als ein Nicht-Ereignis behandeln, sollte ein Indikator dafür sein, dass mit der ganzen Geschichte etwas ganz und gar nicht stimmt."

    Wieder so ein Hinweis, daß mit dem Covid-Kram was nicht stimmt!

    • Appropose Lebensversicherung… Vielleicht eine gute Variante, um die Nöte hinter sich zu lassen, wenn man auf einpaar Geimpfte für die nächsten drei Jahre Riskolebensversicherungen abschließen würde. Die Einzelne Police muss nicht so hoch sein, dass die Versicherer ablehnen oder extreme Untersuchungen verlangen. 

      Und dem Geimpften kann man ja einpaar Euro dafür zahlen, dass er mitmacht. Allerdings müssten das Leute sein, die eigentlich noch etliche Jahrzehnte vor sich haben, damit der Beitrag schön niedrig ist.

      Im Vergleich zu Lotto sicher ein Glückspiel mit viel höheren Gewinnwahrscheinlichkeiten…

      • Hehe…gute Idee! Darauf wär i net gekommen. Bin schließlich ein braver Bub. Ob die Versicherungen dann jedoch zahlungsfähig sind und was das Papier anschließend wert ist bleibt abzuwarten. Wäre aber vor ein paar Jahren sicher ne gute Kapitalanlage gewesen…falls man die Ex-Frau oder Ex-Mann mit Profit loswerden will und so.
        Diesen Zug haben wir Gott sei Dank verpennt. Interessanter Einwurf, Martin 🙂

      • "A propos Lebensversicherung… Vielleicht eine gute Variante, um die Nöte hinter sich zu lassen, wenn man auf ein paar Geimpfte für die nächsten drei Jahre Riskolebensversicherungen abschließen würde."

        Das nenne ich schwarzen Humor, um das System legal mit seinen eigenen Methoden auszubeuten!  Allerdings gebietet die Ehrlichkeit, dem Versicherten mitzuteilen, daß man mit ihm einen Rebbach zu machen gedenkt!

        • Ich habe mal drüber nachgedacht und vielleicht schreibe ich meine Sachbearbeiterin im Sozialamt an.

          Die müsste doch ein Interessen haben, dass ich aus Hilfsbedürftigkeit ausscheide. Und jung genug ist die mit Ihren Kolleginnen auch.

          Und Verständnis für mein Anliegen müssten die auch haben. Ich kann Ihr ja anbieten, dass ich Fall des Falles die Beerdigungskosten für ein angemessenes Begräbnis übernehme.

          Und geimpft werden die auch sicher bei der ersten Gelegenheit wegen des Kundenverkehrs.

          Ich kenne da nichts, was mich zurückhalten würde, freundlich zu fragen…

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