Krieg in Nahost | Prof. Homburg

Gestützt auf historische Fakten und Erfahrungen behandelt die Sendung die Frage, welche Gefahren durch den Krieg im Nahen Osten drohen.

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1 Kommentar

  1. Prof. Homburg wartet immer auf absolute Beweise, bis er der Öffentlichkeit über seine Erkenntnisse informiert, die immer richtig und erhellend sind. Ich wiederum bin nur ein kleiner Walnußbauer, der nicht viel Zeit hat zur akribischen Recherche. Deswegen bin ich eher ein Prophet, verhinderter Pfarrer, der aus seinem Gefühl heraus spricht. Fakt ist, daß an den Kriegen in Syrien, Irak und jetzt Iran sicher Israel ursächlich beteiligt ist. Warum die USA und EU schon immer zu seiner Unterstützung herbeieilen, kann ein intelligenter Mensch sich selbst zusammenreimen. Jedenfalls gilt für seine Gründung nicht, was Theodor Herzl dem Deutschen Kaiser 1898 beim Einzug in Jerusalem sagte, der jüdische Landkauf werde für die Einwohner nicht nachteilig sein.

    Vielmehr stellte sich heraus:

    https://www.aphorismen.de/zitat/1170

    „Das eben ist der Fluch der bösen Tat,
    Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“

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    Jürgen II sagt:
    31. Mai 2024 um 12:37 Uhr

    Die ursprünglichen Vorstellungen Theodor Herzls sahen anders aus!

    https://web.archive.org/web/20201031110414/http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2360

    Denkwürdigkeiten der Reichskanzlers Bernhard von Bülow, Band 1

    Die Reise des Kaisers in den Orient

    Der Besuch des Kaisers Wilhelm II in Jersualem und die Probleme mit der Zionisten-Deputation, geleitet von Dr. Theodor Herzl:
    Am 29. Oktober (1898) ritten wir in Jerusalem ein. Der Augenblick des Einzugs ist durch ein Gemälde festgehalten worden, leider von einem sehr mittelmäßigen Künstler, Hermann Knackfuß, der uns auf der Orientreise begleitete und durch seine albernen Vorträge über Kunst und Natur allen Mitreisenden auf die Nerven ging. Vor dem Tor, durch das wir einzogen, wollte eine Deputation von Zionisten eine Ansprache an den Kaiser richten. An ihrer Spitze stand Dr. Theodor Herzl, ein geistreicher, von heiligem Eifer für die Sache des Zionismus erfüllter Wiener Publizist. Er war Kaiser Wilhelm durch den Großherzog von Baden vorgestellt worden. Wilhelm II. war anfänglich Feuer und Flamme für die zionistische Idee, weil er auf diese Weise sein Land von vielen ihm nicht besonders sympathischen Elementen zu befreien hoffte. Als ihm aber der damalige türkische Botschafter in Berlin, der uns auf unserer Orientreise begleitete, klargemacht hatte, daß der Sultan vom Zionismus und von einem unabhängigen jüdischen Reich nichts wissen wollte, ließ er die zionistische Sache fallen und weigerte sich ihre Vertreter in Zion zu empfangen. Am gleichen Tage wurde zuerst die Grabeskirche besucht, wo leider seit langem das Osterfest entweiht zu werden pflegte durch blutige Schlägereien zwischen orientalisch-orthodoxen Mönchen und römisch-katholischen Franziskanern, die nur mit Mühe von den türkischen Zapties, einen Bambusstock in der Hand, beigelegt wurden.

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    Jürgen II sagt:
    31. Mai 2024 um 12:39 Uhr

    Warum hat mich WordPress zweimal untgerdrückt?

    Alex Bein, Theodor Herzl Biographie, mit 63 Bildern und einer Ahnentafel, Fiba-Verlag, Wien, 1934, S. 704 ff.

    Theodor Herzls (beabsichtigte) Ansprache an den deutschen Kaiser Wilhelm II. am 2.11. 1898 beim Einzug in Jerusalem:

    https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?an=Alex%20Bein&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=Herzl&ref_=search_f_hp&sts=t

    (Die eingeklammerten Stellen kennzeichnen die Streichungen in Herzls Manuskript von der Hand des Legationsrats Kemeth.)

    „Ew. Kaiserliche und Königliche Majestät! Allergnädigster Kaiser und Herr!

    Eine Abordnung von Söhnen Israels naht sich in tiefster Ehrfurcht dem deutschen Kaiser im Lande, welches das unserer Väter war (und uns nicht mehr gehört). Durch keinen geltenden Besitztitel sind wir mit diesem heiligen Boden verknüpft. Viele Geschlechter sind gekommen und gegangen, seit diese Erde jüdisch war. Spricht man davon, so ist es nur noch wie von einem Traum aus sehr alten Tagen. Aber der Traum lebt noch, lebt in vielen hunderttausend Herzen; er war und ist ein wundervoller Trost in gar manchen schmerzensreichen Stunden unseres (armen) Volkes. (Immer, wenn Feinde uns mit Anklagen und Verfolgungen bedrängt, wenn man uns das bißchen Recht zum Leben nicht gönnen wollte, wenn man uns ausschaltete aus der Gesellschaft unserer Mitbürger, deren Schicksale treu zu teilen wir doch immer bereit waren – stieg der Gedanke an Zion in unserem gepreßten Gemüt auf). Es ist etwas Ewiges in diesem Gedanken, der seine Formen freilich mit den Menschen, mit den Einrichtungen, mit den Zeiten mannigfach gewandelt hat.
    Die zionistische Bewegung vom heutigen Tage ist denn auch eine vöIlig moderne. Sie knüpft an die Zustände und Bedingungen des gegenwärtigen Lebens an, und will aus den Möglichkeiten unserer Zeit heraus die Judenfrage lösen. Ja, wir glauben, daß es jetzt endlich gelingen kann, weil die Menschheit so reich geworden ist an Verkehrsmitteln und technischen Errungenschaften.

    usw.

    Wir planen die Errichtung einer jüdischen Landgesellschaft für Syrien und Palästina, welche das große Werk in Angriff nehmen soll (und erbitten für diese Gesellschaft den Schutz des deutschen Kaisers).

    Niemandes Rechte oder fromme Empfindungen bedroht unser Gedanke (aus dem eine langbegehrte Versöhnung weht). Wir verstehen und achten die Pietät aller Konfessionen für den Boden, auf dem ja auch der Glaube unserer Väter erwuchs.

    Das ist das Vaterland von Ideen, die nicht einem Volke, nicht einer Konfession ausschließlich gehören. Je höher die Menschen in der Gesittung steigen, umso deutlicher erkennen sie das Gerneinsame in diesen Ideen. Und so ist auch aus der wirklichen Stadt Jerusalem mit ihren schicksalsvollen Mauern längst eine symbolische Stadt geworden, die allen Kulturmenschen heilig ist.

    Ein Kaiser des Friedens zieht mächtig ein in die ewige Stadt! Wir Juden grüßen Ew. Majestät in diesem hohen Augenblick und wünschen dabei aus tiefster Brust, daß ein Zeitalter des Friedens und der Gerechtigkeit anbrechen möge für alle Menschen. (Auch für uns.)

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