Kein Monsanto-Gift mehr in kolumbianischem Koks

von WiKa (qpress)

monsanto_uns_ist_alles_banane_genfood_mafiaDröhn-Dorf: Endlich mal wieder eine richtig positive Botschaft. In kolumbianischem Kokain wird es zukünftig kein amerikanisches Monsanto-Gift mehr geben. Kolumbien verbietet den Einsatz von Glyphosat in Koksplantagen. Die WHO spricht von der Möglichkeit, dass dieses Gift krebserregend sein könnte, was Grund genug sein sollte, dieses „Teufelszeug” wenigstens in Südamerika vermehrt aus dem Verkehr zu ziehen und bewusstseinserweiternde Stoffe damit nicht mehr zu kontaminieren. Amerika gibt sich in diesem Zusammenhang ziemlich sauer, weil es so stolz auf die weltweite Akzeptanz dieses Herbizids ist und bestreitet demgemäß jedwede von diesem Stoff ausgehende Gesundheitsgefahr.

Natürlich ist dies nicht nur für die Kokser aller Herren Länder eine verheißungsvolle Botschaft, nein, auch die übrigen Konsum-Enten können es als Signal werten, dass doch endlich Bewegung in die giftigen Produktionsmethoden der Landwirtschaft kommen könnte, wenn auch zunächst nur in Südamerika. Der Anbau dieser Heilpflanze[Wikipedia] ist dort sehr weit verbreitet, allerdings illegal. In der EU wird der erwähnte Giftstoff natürlich noch lange erlaubt sein, denn die EU-Bürger erweisen sich immer wieder als die treuesten US-Fans und schlucken wirklich alles, was aus dem gelobten Land so rüberkommt. Hinzu kommt, dass die EU ihre Bürger eher vergiften lassen wird, als über Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TiSA später entsprechende Entschädigungzahlungen an US-Konzerne leisten zu müssen, für den Fall, dass man sich auch hier zu einem Verbot dieser Substanz durchringen wollte.

Wir sehen, für den Kommerz taugt selbst das schlimmste Gift. Sicher bedauern die USA, dass einige der südamerikanischen Länder noch keine Freihandelsabkommen mit ihnen unterzeichnet haben, denn dann könnte man auch dort gefahrlos für den „Nichteinsatz” dieses tollen Herbizids ordentlich zur Kasse bitten. Die EU hat hier ein erheblich besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Konzerne entwickelt und weiß, dass es viele seiner Menschen im Zweifelsfall für die Optimierung des Marktes und des Kommerzes vergiften lassen opfern muss. Wir haben hier allerdings auch genügend Menschenmaterial (ugs. Humankapital) herumzulaufen und wenn es nicht mehr ausreichen sollte, können wir jederzeit aus südlichen Gefilden mittels mächtiger Flüchtingswellen diesen Bestand wieder aufschwemmen lassen.

Agrarflugzeug Spruehflugzeug Gift Monsanto Kokainplantagen Kolumbien Herbizid Austrag Drogen Kampf SuedamerikaEine kleine Richtigstellung sollte in diesem Zusammenhang schon noch erfolgen, sofern durch diesen Bericht der Anschein erweckt worden sein könnte, dass Kolumbien der Kokainproduktion Vorschub leisten wolle. Dem ist nicht so, der Kampf gegen die Drogen geht auch dort heiter weiter, allerdings jetzt wieder vermehrt mit konventionellen Methoden. Man hat dort in der Vergangenheit mit Monsanto-Gift die Kokain-Plantagen mittels Besprühen aus der Luft niedergehalten. Die auf diese Weise gleich mitbesprühten Bauern verreckten in letzter Zeit vermehrt an Krebs und genau das soll künftig mit dem Verbot von Glyphosat abgestellt werden, wie man hier nachlesen kann: Kolumbien stoppt Sprüheinsatz gegen Kokaplantagen[DerStandard]. Denen gehen dort offensichtlich schon die Menschen aus und Flüchtlinge wollen partout nicht in der benötigten Zahl nach Kolumbien, insoweit nur eine folgerichtige Entscheidung zum Erhalt der dort noch lebenden Zweibeiner-Population.

Bildnachweis: Agrar-Flugzeug | Autor: Stefan Krause | Lizenz: Free Art License

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Zumindest müssen unsere Polit-Marionetten somit bei ihrem täglichen Kokskonsum keine Monsanto-Gifte mehr zu sich nehmen. Vielleicht kommen sie ja dann langsam wieder zu Verstand und erinnern sich an ihrem Amtseid! 🙄

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