Kamikaze-Politik

80.000 Refugees sollen 2016 „freiwillig“ in ihre Heimatländer zurückgekehrt sein. Daß dem freien Willen mit Geldbeträgen nachgeholfen wurde, wird nur im Nebensatz berichtet. Die Schlagzeile lautet: „Zehntausende Flüchtlinge kehren zurück“. Na, das ist doch mal eine gute Nachricht. Die schlechte steht nicht in den Schlagzeilen. 

Trotz der Rückreisen – so sie denn stimmen (?), sind immer noch 1,5 Millionen Flüchtlinge, Wirtschaftsmigranten, kriminelle Ausländerbanden und Terroristen im Land. Wer kann die schon auseinander halten?

Im Ruhrpott kaum jemand. Dort entgleitet dem Staat das Gewaltmonopol Stück für Stück in die Hände krimineller Ausländer- und anderer Clans.

Polizisten, der Polizeipräsident und auch mehrere Gutachter sprechen offen vom Problem mit den Banden aus Nahost und Südosteuropa in Duisburg, in Essen, in Gelsenkirchen. In gleichem Atemzug aber wird heruntergespielt, noch lange nicht könnte die Rede von rechtsfreien Zonen sein.

Natürlich nicht. Die Polizei traut sich schließlich in jeden noch so gefährdeten Stadtteil – wenn auch allenfalls mit Hundertschaften und gesicherten Fahrzeugen. Wer will schon im Krankenhaus landen?

Gegenüber der Presse schwafelt man verniedlichend von der „Streetcorner Society“ und „anpassungsunwilligen Südosteuropäern“. Gefährliche Stadtteile? Nein. Niemand soll stigmatisiert werden, und Duisburg-Marxloh, Bochum-Stahlhausen, das Essener Nordviertel wollen um Gottes Willen nichts von „gefährlichen Stadtteilen“ hören. Viel zu schnell sei man stigmatisiert.

Ist man das nicht längst?

Wer glaubt noch das Märchen von der Gefahr einer sich abzeichnenden Parallelgesellschaft? Wer den Menschen weiter nach dem Merkel-Motto: „Wir schaffen das“ einen Bären aufbindet, obwohl Bandenkriege, Terror und Abzocke längst zum Alltag für Polizei, Ämter und Sozialeinrichtungen gehören, muß sich nicht wundern, wenn die Bürger den etablierten Parteien in Scharen von der Fahne gehen.

Intern weiß jeder Polizist, in welchen Gebieten inzwischen kriminelle Asoziale schalten und walten können, wie sie wollen. Angespornt durch einen Staat, der sich im Ruhrpott bis auf die Knochen blamiert. Die Gangster lachen über die Polizei, spucken ihr vor die Füße. Die Gangster wissen, man wird ihnen nichts tun und fressen diesen Staat von innen auf. Und eine erbärmlich kastrierte Justiz darf sich allenfalls auf´s Ermahnen beschränken.


Tatort Unterwelt

Wöhrle, Christoph

Nichts bewegt die Medien derzeit mehr als das Thema Kriminalität. Viele Menschen haben große Ängste und sind verunsichert. Von Ohnmacht der Polizei ist die Rede, von einer Unterwanderung der Gesellschaft durch kriminelle Strukturen, die sich immer weiter ausbreiten. Aber gibt es diese Parallelwelten wirklich und wie sieht es in ihnen aus? Burkhard Benecken ist einer der bekanntesten Strafverteidiger Deutschlands. Zu seinen Mandanten gehören die Größen der Unterwelt, aber auch mit der alltäglichen Kriminalität hat er zu tun. Dieses Buch richtet seinen Blick auf die dunkle Seite dieser Republik: Angefangen von Drogenhändlern, Zuhältern und Einbrechern über Geldeintreiber, Heiratsschwindler, Rocker sowie Flüchtlingsschleuser, Cyberkriminelle bis hin zu arabischen Familienclans – sie alle geben Benecken unzensierte Einblicke in Sphären, die den Menschen sonst verschlossen bleiben. Tatort Unterwelt ist durch authentische Interviews sowie gründliche Recherchen ganz nah dran an den kriminellen Parallelgesellschaften und beschreibt, was man über sie wissen muss und wie man die Probleme lösen kann.


Derweil kümmert sich der Justizminister um kritische Bürger, die nichts anderes tun, als die Mißstände anzuprangern. Der bestgekleidete Minister entblödet sich nicht, mit bezahlten Altstasi-Denunzianten jeden Kritiker als sogenannten rechten Nazi aus dem Verkehr zu ziehen. Je mehr diese perfide Methode um sich greift, desto dreister feiert der Irrsinn in jenen Städten, die der Moloch bereits erobert hat.

Denn in den Amtsstuben, Gerichtssälen, auf Polizeirevieren und bei den Journalisten regiert die Angst, durch ein politisch unkorrektes Wort oder Urteil seine Pfründe zu verlieren. So leben wir in einem Land, das immer mehr Teile seines Gebietes abgeschrieben hat. Es gibt Gesetze, die dort nicht mehr angewendet werden. Lieber Verniedlichen, Augen zu drücken und höchstens mit dem Finger drohen, aber bloß keine rigorose Null-Toleranz-Politik. Dieser Staat läßt sich an der Nase herumführen.

Kamikaze bis zum Untergang des Rechtsstaates.

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