Was für Viren?

von Jürgen

Was für Viren plagen uns denn wirklich, außer der gemeinen Grippe und vielleicht einem Zickenvirus? Welcher jetzt aber auch nicht wirklich neu ist … das meiste dürfte sich, wer kennt sie nicht, auf die virtuelle Welt beschränken. Die Fallstricke liegen am Wegesrand, auch wenn er „online“ ist!

Die wahren, des Volkes Körper Gesundheit betreffenden Schädlinge werden allerdings ausgeklammert. Weil Penicillin da nicht weiter hilft und somit nichts verdient wird. Die „Ärzte“ mit dem Rezeptblock also nicht weiterkommen und dann eher zur Überweisung greifen, bevorzugt zum Facharzt, Abteilung psychologische Fakultät. Die können ja, bekanntermaßen, immer helfen!

Und wo das Schröpfen früher ein probates Mittel in der Heilkunde war, wird der Mensch heute nicht nur als Patient geschröpft (nur Bares ist wahres), sondern auch bevor er diesen Status überhaupt erst erreicht, zum Patienten wird! Seine Zeit, sein Fleiß; sein Glauben an das Gute, die Demokratie, an Gerechtigkeit, ARD und ZDF, da gibt es nichts was nicht ausgesaugt werden könnte!

Und wehe, er neigt dazu, sich selbst heilen zu wollen! Oh ha! Da sind die Diagnosen aber gleich gestellt! Wer anfängt, seiner geistigen Verwirrung Herr zu werden, sich seine eigene Welt der Wahrnehmung zu schaffen, gar Lüge von Wahrheit scheiden zu wollen; na dann, viel Spaß, im Kreise neuer Freunde und großherziger Helfer!

Es gibt Zwangsjacken, die kommen Stoff- und Ärmellos daher … sind aber um so wirkungsvoller. Und darüber hinaus auch noch rezeptfrei! Man möchte es nicht glauben! Fragen Sie die Regierung oder den Präsidenten Ihres Vertrauens, oder lesen sie den Beipackzettel. Der nennt sich GG und wird regelmäßig aktualisiert! Darauf können Sie einen lassen, oder wie das heißt …

Bleibt noch die Frage nach den eigentlichen Verursachern, den ungenannt bleibenden Viren! Da gehen die Meinungen allerdings schwer auseinander! Es soll da einen passiven und aktiven Befall geben.





Im passiven Fall, liegt es üblicherweise am Vorliegen von Desinteresse, Konsumwut oder auch Gutgläubigkeit. Alternative Wissenschaftler sprechen auch von einem Wahn des sich Schuldig fühlen, der zu deutlichem Unwohlsein und einem übermäßig kompensatorischen Helfersyndrom führen kann!

Die aktive und deutlich aggressivere Form tritt, erstaunlicherweise, allerdings in eher verschleierter Form auf. Die Herkunft ist zwar eindeutig menschlicher Natur; läßt sich aber nicht so leicht verorten, da sie gelernt hat ihr Wirken als selbstverständlich zu deklarieren!

Sie kommt daher als das so genannte Gute; sie versucht uns Werte zu verkaufen, die keine sind; sie deklariert Kriege als Problemlösung und versucht uns zu lösen von den Gesetzmäßigkeiten der Natur; also der Schöpfung!

Dieser Virus geht also direkt an unsere Grundfesten! Kein Fundament, welches er nicht durchlöchern und zum Einsturz bringen könnte! Kaum einer da, der sich immun zeigen würde, gegen diese Volkskrankheit der seuchenhaft um sich greifenden Vergiftung! Oh je, das hätte auch ein gewisser Österreicher sagen können?!

Es ist allerdings ein Problem der Weltanschauung, mitunter des Glaubens, ob und was viral geht; dem Menschen dient oder auch nicht! Egal, ob mehr oder weniger biblisch, hebräisch, vatikanisch, muslimisch oder protestantisch. Egalitär, freiheitlich, sozialistisch oder konservativ.

Es ist, nicht zuletzt, ein Virus der Ausgrenzung, schlußendlich, der Überhöhung über andere. Und der hat, mit Sicherheit, mehr Leben gekostet wie jede Influenza, Pest oder Cholera!

Euer Jürgen

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15 Kommentare

  1. "Sie kommt daher als das so genannte Gute; sie versucht uns Werte zu verkaufen, die keine sind; sie deklariert Kriege als Problemlösung …"

    Das Böse kommnt üblicherweise als Moralapostel, der uns im Interesse der Moral gegen irgendjemand aufhetzen will:  seien es Rechte, Sexualstraftäter, Flugzeug-Besteiger, Vermieter, Fleischesser, CO2-Produzierer, Antisemiten, Rassisten usw. Das Motiv ist allerdings nie diese Sache selbst, sondern es geht immer indirekt um materielle Vorteile von hinter durch die Brust ins Auge.  

    Nur wer wahrhaftig ist, kann den unwahrhaftigen erkennen, woraus sich messerschaf ergibt, daß wir ziemlich viel unwahrhaftige haben, die notwendigerweise überall in die Irre gehen.  Im übrigen tritt das Böse immer so in sich verständlich auf, daß man Jago richtig verstehen kann, wenn er Othello so aufhetzt, daß der die Desdemona erwürgt. 

    Schopenhauer warnt davor, es dem Teufel rein äußerlich ansehen zu wollen, daß er der Böse ist:

    "Und dann wieder, nachdem er die erhaltene Belehrung wirklich beherzigt hat, wird es ihm dennoch zu Zeiten begegnen, daß er, in eine Gesellschaft ihm noch unbekannter Menschen geratend, sich zu wundern hat, wie sie doch sämtlich, ihren Reden und Mienen nach, ganz vernünftig, redlich, aufrichtig, ehrenfest und tugendsam, dabei auch wohl noch gescheit und geistreich erscheinen. Dies sollte ihn jedoch nicht irren: denn es kommt bloß daher, daß die Natur es nicht macht wie die schlechten Poeten, welche, wenn sie Schurken oder Narren darstellen, so plump und absichtsvoll dabei zu Werke gehen, daß man gleichsam hinter jeder solchen Person den Dichter stehen sieht, der ihre Gesinnung und Rede fortwährend desavouiert  und mit warnender Stimme ruft: „Dies ist ein Schurke, dies ist ein Narr; gebt nichts auf das, was er sagt.“ Die Natur hingegen macht es wie Shakespeare und Goethe, in deren Werken jede Person, und wäre sie der Teufel selbst, während sie dasteht und redet, Recht behält; weil sie so objektiv aufgefaßt ist, daß wir in ihr Interesse gezogen und zur Teilnahme an ihr gezwungen werden: denn sie ist eben, wie die Werke der Natur, aus einem inneren Prinzip entwickelt, vermöge dessen ihr Sagen und Tun als natürlich, mithin als notwendig auftritt. – Also wer erwartet, daß in der Welt die Teufel mit Hörnern und die Narren mit Schellen einhergehen, wird stets ihre Beute oder ihr Spiel sein. Hierzu kommt aber noch, daß im Umgange die Leute es machen wie der Mond und die Buckligen, nämlich stets nur eine Seite zeigen, und sogar jeder ein angeborenes Talent hat, auf mimischem Wege seine Physiognomie zu einer Maske umzuarbeiten, welche genau darstellt, was er eigentlich sein sollte, und die, weil sie ausschließlich auf seine Individualität berechnet ist, ihm so genau anliegt und anpaßt, daß die Wirkung überaus täuschend ausfällt. Er legt sie an, sooft es darauf ankommt, sich einzuschmeicheln. Man soll auf dieselbe soviel geben, als wäre sie aus Wachstuch, eingedenk des vortrefflichen italienischen Sprichworts: Non è si tristo cane, che non meni la coda (so böse ist kein Hund, daß er nicht mit dem Schwanze wedelte)."

    • Es ist des Belesenen Vorteil, daß er sich immer auf einen berufen kann!? 😉

       Nicht, daß ich mit anschaulichen Beispielen ein Problem hätte! Nur, manchmal wünsche ich mir ein wenig mehr Jürgen II. Vielleicht auch nur deshalb, weil ich mir alles selbst erarbeiten muß …so als gelernter Tischler … ohne Abi und was einem sonst noch weiterhelfen könnte …

      • Tischler haben ausgezeichnete Arbeiten verfaßt.  Ich denke z. B. an Peter Höh und sein Sardinienbuch, eine äußerst saubere und gediegene umfangreiche Arbeit:

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=&an=peter+h%F6h+&tn=sardinien&isbn=

        Der französische König Ludwig XVI. war sogar ein Hobby-Tischler, der von den Tischlern in Versailles in ihre Innung aufgenommen wurde, worüber die feine Gesellschaft die Nase rümpfte:

        "Man weiß, daß Ludwig XVI. Libhaberei für das Schreinerhandwerk hegte, das Schlosserhandwerk war jedoch seine Leidenschaft."

        https://books.google.de/books?id=tDMVAAAAYAAJ&pg=PA465&lpg=PA465&dq=K%C3%B6nig+Ludwig+XVI.++liebhaberei&source=bl&ots=KJSf-g15Y7&sig=ACfU3U2j5gFRjZhVcliCUDBJHsSsfzAyug&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiq1J-y_dfnAhUN4aQKHUHSBYoQ6AEwD3oECAsQAQ#v=onepage&q=K%C3%B6nig%20Ludwig%20XVI.%20%20liebhaberei&f=false

        Daran kann man wieder erkennen, wie falsch es ist, Ludwig XVI. als blutrünstigen Tyrannen zu verteufeln und durch den Rundfunk zu verkaufen, nur um den Illuminaten Napoleon in besserem Licht stehen zu lassen.

        Der Apostel Thomas war ein Zimmermann.

        Du befindest Dich also durchaus in guter Gesellschaft.  Und es geht auch nichts über praktische Arbeit, was mir leider abgeht.  Ich glaube, Du hast unlängst erfolgreich einen Dachboden ausgebaut???

        Schopenhauer zitiere ich jetzt manchmal, um seine Aphorismen später ins Netz stellen zu können.  

        https://d-nb.info/1041219032/34

        Der letzte deutsche Reichskanzler war ein begeisterter Architekt, der unbedingt seinen Stil verwirklicht sehen wollte.  Aus reiner Rachgier wurden inzwischen fast alle seine Bauten abgerissen, weil alles, war er schuf, von Grund auf zerstört werden muß, zuletzt wurde das Braune Haus in München durch ein häßliches Ungetüm sondersgleichen ersetzt:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Haus

        Die Rachgier, die Shakespeare mittels Shylock so treffend charakterisiert, hat Jahrzehnte später jetzt auch Francos Grab erreicht aufgrund des Geheiß der zionistisch-marxistischen spanischen Sozialisten.  75 Jahre Umerziehung durch den Rundfunk haben die Deutschen domestiziert und lebensunfähig gemacht.  Warten wir es ab, wie es weiter geht!

        •  Es spricht für Dich, daß Du meinen kleinen Frustanfall so elegant umschifft hast und Dich davon auch nicht beirren läßt! Dafür möchte ich Dir danken! 🙂

           "Wie es weitergeht?"  Alles wird gut! Auch ohne Abi! cheeky

           

        •  Ich weiß nicht? Tischler = Industrieschreiner … Im dritten Lehrjahr lief das deutlich auseinander! Die anderen lernten Fenster und Türen setzen, wir NC Steuerung …

          • Achso..ich verstehe. Das ist schon etwas ganz anderes, als meine Zeit "damals". Wir waren ein Kleinbetrieb und haben recht viel Möbelbau betrieben….das war eine schöne Zeit.

            Aber ich denke dein Herz schlägt ebenso für den Werkstoff Holz 🙂

            • Ja freilich!

               Habe meinem Sohn seine Küche in Massivholz und Solitärmöbeln gebaut! Ein Schubladenschränkchen steht allerdings noch aus …

                Möbel braucht jeder!

              • " Ich weiß nicht? Tischler = Industrieschreiner …"

                Ach, dann warst du weiter oben aber sehr bescheiden. Eine Massivholzküche ist schon alles andere, als einfach umzusetzen. Der Schubladenschrank wird hoffentlich mit traditionell geführten und gezinkten Schubläden versehen cheeky

                Das Werkeln ist ja auch eine nette Abwechslung, um den Kopf mal von dem sonstigen Kummer zu befreien…zumindest zeitweise

                  • Hat natürlich seine Vorzüge – keine Frage. Aber die Dinger sind teuer und ich mags lieber traditionell hölzern cheeky

                    Hat halt jeder seine Vorlieben.

                    •  Das wird eh mein Sohn entscheiden. Und so wie ich ihn kenne, er mag alte Möbel, könnte es schon sein, daß ich mal wieder in mein altes Fachbuch schauen muß! 😉

                      Ansonsten kann ich ja Dich fragen!?

                    • Na klar. Ich bin gern behilflich! Im Zweifelsfall müsste ich mein altes Notizheft aus Lehrzeiten rauskramen. Da habe ich mir immer Dinge notiert, die ich für wichtig erachtete. Dazu zählen auch alle Arten Verbindungen, die uns gelehrt wurden 🙂

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