„JÄHE WENDUNGEN SIND MÖGLICH“ oder „WER ZU SPÄT KOMMT, DEN BESTRAFT DAS LEBEN“

Jim Mattis (fit4russland)

Wie das „Gleichgewicht des Schreckens“ am 02.02.2018 für beendet und zum US-Übergewicht erklärt wurde aber sich das Blatt am ersten März überraschend wendete

Der Sinn des Lebens besteht tatsächlich darin, glücklich zu sein? Ein verführerischer Gedanke. Man könnte sich dran gewöhnen. Dem Glücklichsein stehen natürlich immer Hindernisse im Weg und unter denen gibt es lösbare Probleme die Menge. Das, was leider nicht durch einen selbst beeinflussbar ist, nennen wir Schicksal. Etwas, was man eben  n i c h t  selbst in die Hand nehmen kann, trotz gegenteiliger Vermutungen von primitiven Redenschreibern beim Schreiben ihrer primitiven Reden. („Deutschland geht es gut!“) Hier jedoch kann man nicht so einfach unterscheiden ob da nicht doch unser winziger Einfluss, wenn er sich bündeln ließe, bestimmte, als schicksalhaft erscheinende Glücksbremsen ausbremsen könne. Das bekannte Schneeflockengleichnis …

  • So sammeln sich unzufriedene konservative Deutsche in und hinter der AfD. Dadurch wird mit Sicherheit diese neue Partei bei der nächsten Bundestagswahl die verrottete SPD um Längen überholen. Und, wenn die CDU/CSU die „Flüchtlings“posse weiterspielt, auch die.
  • Für die vielen Linken in Deutschland, denen die transatlantisch bedenklich unterwanderte LINKE nicht mehr Interessenvertreter sein kann, wird dagegen die Wagenknecht´sche Linke Sammelbewegung zur neuen Hoffnung. (www.team-sahra.de)
  • Wer die laufenden politischen Enwicklungen in Deutschland und der Welt in ihrem Gesamtzusammenhang erkennen will, kündigt seine bisherigen Abos der Nachrichten-Unterdrückungs-Presse. Zunehmend sie, er und inzwischen fast alle Jugendlichen informieren sich vielseitig im Web um ihre Urteilsfähigkeit bezüglich Schicksal oder Veränder-Bar hochzuhalten.

Bei all dem, was uns derzeit weltpolitisch extrem Unangenehmes hätte widerfahren können, hat da aber ein Land `ne Bremse reingehauen, so dass der bevorstehende Stellvertreterkrieg der USA in Europa, NATO gegen Russland, wegen überraschend eingetretener militärischer Unpässlichkeit der USA und der NATO ausfallen muss:

(„Mit ihrer am 2. Februar 2018 veröffentlichten Nuclear Posture Review erweckte die US-Regierung den Eindruck, zu einem atomaren Erstschlag gegen Russland fähig und bereit zu sein, also die atomare Abschreckung der Russen ausgehebelt zu haben.“ Dmitry Orlov)

„Der aus Russland stammende US-Autor Dmitry Orlov ist der Meinung, dass die neuen Atomwaffen Russlands die Flugzeugträger und den Raketenabwehrschild der USA, die NATO und das weltweite Netz der US-Militärbasen völlig wertlos machen.

Russlands neue Atomwaffen setzen die kriegslüsternen USA schachmatt und machen die Welt sicherer

Nachdem die US-Flugzeugträger, der globale US-Raketenabwehrschild und die NATO nutzlos geworden sind, können die USA auch ihr aufgeblähtes und völlig überdehntes globales Netz von Militärbasen abbauen.

Von Dmitry Orlov, Quelle: RUSSIA INSIDER, Übersetzung: „Luftpost“ Kaiserslautern

Viele Leute scheinen die von Atomwaffen ausgehende Gefahr völlig verdrängt zu haben. Sie halten Atomwaffen für normale Kriegswaffen. Das ist aber eine totale Fehleinschätzung. Nach allen verfügbaren Erkenntnissen wurden Atomwaffen eigentlich entworfen, um nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Einsatz anderer Waffen zu verhindern. Atomwaffen sollten eigentlich weitere Kriege unmöglich machen. Wenn sie trotzdem eingesetzt würden, könnten sie alles Leben auf der Erde auslöschen. Das ist aber auch von anderen Gefahren bedroht: von der fortschreitenden Erderwärmung und der unkontrollierten Verbrennung von Kohlenwasserstoffen. Vielleicht sollten wir auch gegen diese Bedrohungen eine „Waffe“ entwickeln.

Einige Menschen meinen, die bloße Existenz von Atomwaffen werde mit ziemlicher Sicherheit auch zu ihrem Einsatz führen, wenn der ein oder andere Atomwaffenstaat in eine extreme finanzielle, wirtschaftliche oder politische Notlage geriete. Als „Beweis“ führen sie den von Anton Tschechow formulierten dramaturgischen Grundsatz an: „Если вы говорите в первой главе, что на стене висит ружье, во второй или третьей главе оно должно непременно выстрелить. А если не будет стрелять, не должно и висеть.“ [Wenn im 1. Akt von einer an der Wand hängenden Waffe geredet wird, muss im 2. oder spätestens im 3. Akt auch damit geschossen werden. Wenn nicht damit geschossen wird, sollte im 1. Akt auch nicht darüber gesprochen werden.] Wenn diese Menschen darauf hingewiesen werden, dass Atomwaffen etwas mit Militärstrategie und Geopolitik, aber nichts mit dem Theater zu tun haben, zitieren sie Shakespeare (aus „Wie es euch gefällt“): „Die ganze Welt ist eine Bühne, und alle Frauen und Männer sind nur Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab …“ und glauben, damit den endgültigen Beweis (für ihre These) geliefert zu haben. Ich gebe Tschechow recht, wenn es um Dramaturgie geht, ebenso Shakespeare, wenn mit „Welt“ nur „die Welt des Theaters“ gemeint ist, von der sich die Welten der Geopolitik und der Kernphysik allerdings sehr unterscheiden.

Ich möchte  das an einem besonders dramatischen Beispiel aus der Welt des Theaters erklären: Wenn im ersten Akt eine Atombombe an der Wand hinge, wäre sie vermutlich auch dann noch an ihrem Platz, wenn am Ende des Stücks der Vorhang fällt, völlig unabhängig davon, welche sonstigen Waffen während des Stücks zum Einsatz kamen, denn niemand setzt gern Atomwaffen ein. Bei ihrem Einsatz würden nämlich alle Zuschauer sterben und könnten, wenn sie dazu noch in der Lage wären, ihr Geld zurückfordern, weil man ihnen ja ein familienfreundliches Stück versprochen hatte.

Es ist nicht zu bestreiten, dass durch das Vorhandensein von Atomwaffen in der realen Welt tatsächlich schon konventionelle Kriege und natürlich auch ein Atomkrieg verhindert wurden. Als die US-Regierung Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abwerfen ließ, tat sie das nur, weil sie nicht mit atomarer Vergeltung rechnen musste. Hätte Japan oder sein Verbündeter (Deutschland) damals schon über Atomwaffen verfügt, hätten die Atombombenabwürfe nicht stattgefunden. Außerdem sind viele Historiker der Meinung, dass die US-Amerikaner Japan nicht mit Atomwaffen angegriffen haben, um es zu besiegen, weil es ohnehin kapituliert hätte, sondern um Josef Stalin eine Botschaft zu senden.

Stalin verstand die Botschaft, und sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure begannen sofort (an der Entwicklung einer eigenen Atombombe) zu arbeiten.

Die Gefahr eines Atomkrieges bestand nur bis zum ersten erfolgreichen Atombombentest der Sowjetunion; die US-Regierung ließ tatsächlich einen Plan entwickeln, der die Zerstörung aller wichtigen sowjetischen Städte vorsah, konnte ihn aber nicht umsetzen, weil die Anzahl der verfügbaren Atombomben noch nicht ausgereicht hätte, um die Rote Armee an der als Vergeltungsmaßnahme zu erwartenden Eroberung ganz Westeuropas zu hindern. Als die Sowjetunion am 29. August 1949 ihre erste Atombombe testete, wurden diese Pläne zwar ausgesetzt, aber nicht endgültig aufgegeben; das Risiko, dass es der Sowjetunion trotz eines umfassenden atomaren Erstschlages der USA doch noch gelingen könnte, New York oder Washington atomar auszulöschen, war der US-Regierung damals noch zu hoch.

Seither haben die Atomwaffen einen weiteren Weltkrieg verhindert – die Kriegsgefahr ist aber ab 2002 bis zum 1. März 2018  wieder gewachsen. Die zwischen 1949 und 2002 entstandenen Krisensituationen konnten alle „entschärft“ werden. Als die USA die Sowjetunion mit in der Türkei aufgestellten Atomraketen bedrohten, wollten die Sowjets Atomraketen auf Kuba stationieren. Die Kubakrise wurde dadurch beendet, dass die USA ihre Atomraketen aus der Türkei abzogen und die Sowjetunion keine Atomraketen auf Kuba aufstellte. Die abschreckende Wirkung der Atomwaffen drohte auch durch die Entwicklung von Abwehrraketen, die ballistische Atomraketen abfangen können, verloren zu gehen. Weil weder die USA noch die Sowjetunion das wollten, einigten sie sich 1972 auf den Anti-Ballistic Missile Treaty (den ABM-Vertrag). Das Prinzip der Mutual Assured Destruction / MAD (der gesicherten gegenseitigen Zerstörung) hat bisher den Weltfrieden gesichert: Keine Seite konnte einen Atomkrieg riskieren, weil sie damit gleichzeitig Selbstmord begangen hätte. Beide Seiten trugen ihre Konflikte in Stellvertreterkriegen in anderen Ländern aus; die wurden zwar dadurch verwüstet, es bestand aber nie die Gefahr, dass sich daraus ein atomares Inferno entwickeln könnte.

Außerdem hat man erfolglos zu verhindern versucht, dass sich weitere Staaten Atomwaffen verschafften. Auch dadurch wurde die abschreckende Wirkung von Atomwaffen bestätigt. Weil der Iraker Saddam Hussein nicht über „Massenvernichtungswaffen“ verfügte, wurde er gehängt.

Und der Libyer Muammar Gaddafi konnte nur deshalb zu Tode gefoltert werden, weil er sein Atomwaffenprogramm freiwillig aufgegeben hatte.

Pakistan konnte sich Atomwaffen verschaffen und infolgedessen seine Beziehungen zu seinem Erzfeind Indien (der ebenfalls Atomwaffen hat) deutlich verbessern; im Juni 2017 wurden sogar beide Vollmitglieder der Shanghai Cooperation Organization, der auch China, Russland und andere eurasische Staaten angehören. Auch Nordkorea hat von seinen Atombomben und ballistischen Raketen profitiert; die USA beschränken sich jetzt auf wirkungslose Drohungen, und Südkorea begegnet seinem Nachbarn im Norden nun mit mehr Respekt und bemüht sich um Annäherung.

Im Jahr 2002 hat die atomare Abschreckung einen schweren Rückschlag erlitten, weil die USA (einseitig) vom ABM-Vertrag zurücktraten. Russland protestierte entschieden dagegen und kündigte eine angemessene Reaktion an. Die US-Regierung ignorierte diesen Protest, in der irrigen Annahme, die russischen Atomraketen abfangen zu können. Die US-Amerikaner gaben sehr viel Geld für den Aufbau eines Raketenabwehrschildes aus.

Die damit verfolgte Absicht ist leicht zu durchschauen:

Mit einem atomaren Erstschlag wollen die USA möglichst viele der russischen ballistischen Raketen vor dem Start am Boden vernichten und die wenigen, die vor ihrer Vernichtung gestartet werden, mit US-Abfangraketen im Flug zerstören.

Mit ihrer am 2. Februar 2018 veröffentlichten Nuclear Posture Review erweckte die US-Regierung den Eindruck, zu einem atomaren Erstschlag gegen Russland fähig und bereit zu sein, also die atomare Abschreckung der Russen ausgehebelt zu haben.

Mit der Rede, die Wladimir Putin am 1. März 2018 gehalten hat, ist wieder eine Wende zum Guten eingetreten; darin kündigte er mehrere neue Waffensysteme an, die den US-Raketenabwehrschild und Anderes völlig wertlos machen. Das war die Reaktion, die Russland versprochen hat, als die USA 2002 vom ABM-Vertrag zurücktraten. Sie erfolgte 16 Jahre danach, mit neuen russischen Waffensystemen, die den ABM-Vertrag völlig irrelevant gemacht haben. Im ABM-Vertrag ging es um ballistische Raketen, die mit beinahe Fluchtgeschwindigkeit ihre ballistische Flugbahn erreichen und darauf wie eine Artilleriegranate oder ein Geschoss weiterfliegen. Deshalb ist die Flugbahn einer ballistischen Rakete leicht zu berechnen und sie selbst leicht abzufangen. Die US-Raketenabwehrsysteme beruhen auf der Fähigkeit, die Rakete mit Radarschirmen zu erfassen, ihre Position, Richtung und Geschwindigkeit zu berechnen und ihre Flugbahn mit einer Abwehrrakete zu kreuzen. Wenn sich die Abwehrrakete der ballistischen Rakete nähert, explodiert sie und zerstört die anfliegende Rakete.

Keine der neuen russischen Raketen benötigt eine ballistische Flugbahn. Die neue Sarmat ist eine Interkontinentalrakete / ICBM ohne „B“ (für „ballistisch“), weil sie sowohl in der Atmosphäre als auch im luftleeren Raum darüber fliegen kann. Da sie eine sehr kurze Startphase hat, ist sie beim Start kaum abzufangen. Wegen ihrer großen Reichweite kann sie auf beliebigen Bahnen um unseren Planeten fliegen und jeden Punkt auf der Erde erreichen – auch über den Nord- oder Südpol. Ihre zahlreichen, manövrierfähigen, überschallschnellen Atomsprengköpfe können durch kein existierendes oder in Planung befindliches Raketenabwehrsystem aufgehalten werden.

Unter den neuen Waffen, über die Putin informiert hat, befinden sich auch ein Marschflugkörper mit Atomantrieb und praktisch unbegrenzter Reichweite, der schneller als Mach 10 (zehnfache Schallgeschwindigkeit) fliegt, und eine Unterwasserdrohne mit Atomantrieb, die viel tiefer als alle U-Boote tauchen und sich schneller als jedes Überwasserschiff bewegen kann. Putin hat auch eine mobile Laserkanone erwähnt, über die noch sehr wenig bekannt ist, die aber vermutlich militärische Satelliten zerstören kann. Alle diese Waffen beruhen auf physikalischen Prinzipien, die bisher noch nicht in dieser Form genutzt wurden. Sie wurden erfolgreich getestet und werden bereits produziert; eine der Waffen steht den russischen Streitkräften sogar schon für Kampfeinsätze zur Verfügung.

Die Russen sind deshalb auch sehr stolz auf ihre Wissenschaftler, Ingenieure und Soldaten, denn ihr Land ist jetzt wieder sicher. Die US-Amerikaner können den in der Nuclear Posture Review geplanten atomaren Erstschlag gegen Russland vergessen, weil er ihre totale Auslöschung zur Folge hätte. Der Stolz der Russen ist berechtigter, als es scheinen mag.

Überlegene Atomwaffensysteme gleichen den sekundären Geschlechtsmerkmalen von Tieren: den gespreizten Schwanzfedern des Pfaus, dem Geweih des Hirsches oder der Mähne des Löwen, mit denen die Tiere ihre Lebenskraft zur Schau stellen.

Wenn ein Staat in der Lage ist, einen Marschflugkörper mit vielfacher Schallgeschwindigkeit und unbegrenzter Reichweite zu entwickeln, muss er hervorragende Wissenschaftler, besonders leistungsfähige Ingenieure, gut ausgebildete Soldaten und sehr kompetente Sicherheitsexperten haben, die für die nötige Geheimhaltung sorgen; außerdem muss seine Rüstungsindustrie sehr leistungsfähig sein, um alle erforderlichen Materialien ohne Importe beschaffen und alle notwendigen Prozesse durchführen zu können. Nachdem die Russen das Wettrüsten gewonnen haben, können sie jetzt ihre ganze Kompetenz für zivile Zwecke nutzen.

Die ersten Reaktionen des Westens auf Putins Rede ähneln dem Beispiel (von dem unbeschädigt entliehenen Kessel, der beschädigt zurückgegeben wird), mit dem Sigmund Freud die häufig auch in Träumen vorkommende Unlogik erläutert hat (Gesammelte Werke, Bd. 2):

  1. Ich habe niemals einen Kessel von Ihnen geliehen.
  2. Ich habe den Kessel unbeschädigt zurückgebracht.
  3. Der Kessel war bereits beschädigt, als ich ihn entliehen habe.

Ähnliche Ausreden benutzt ein Kind, das seine Hausaufgaben nicht gemacht hat:

„Ich habe mein Heft verloren“,
„mein Hund hat das Heft gefressen“, oder
„ich wusste überhaupt nicht, dass wir Hausaufgaben zu machen hatten.“

Die westlichen Kommentatoren haben ganz ähnlich auf Putins Rede reagiert:

  1. Diese Waffen gibt es überhaupt nicht, Putin blufft.
  2. Solche Waffen können nicht funktionieren.
  3. Mit diesen Waffen beginnt ein neues atomares Wettrüsten.

Schauen wir uns diese Argumente nacheinander an:

  1. Putin blufft nicht; er ist bekannt dafür, dass er tut, was er sagt. Er hat angekündigt, dass Russland eine angemessene Antwort auf den Rücktritt der USA vom ABM-Vertrag geben wird und das ist jetzt geschehen.
  2. Diese neuen Waffen sind Weiterentwicklungen auf der Basis von Planungen, die bereits vor 30 Jahren in der Sowjetunion gestartet, (nach Abschluss des ABM-Vertrages) aber bis 2002 ausgesetzt wurden. Durch seither neu entwickelte Materialien konnte die Spitzengeschwindigkeit von Raketen auf über Mach 10 gesteigert werden, wobei sich deren Außenhaut auf bis zu 2.000 Grad Celsius erhitzt. Hinzu kommen dramatische Verbesserungen in den Bereichen Mikroelektronik, Kommunikation und künstliche Intelligenz. Putins Behauptung, die neuen Waffensysteme seien produktionsreif oder würden sogar schon produziert, trifft ebenfalls zu. Im größten Teil der Rede Putins ging es nicht um militärische Sachverhalte. Er sprach vor allem über Einkommenssteigerungen, Straßenbau, Krankenstationen und Kliniken, Kindergärten, Kinderhorte, Rentenerhöhungen, Wohnungen für junge Familien, Verbesserungen für Kleingewerbetreibende und ähnliches. Die russische Regierung will sich in den kommenden sechs Jahren vor allem um die Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung kümmern. Weil das militärische Hauptproblem gelöst und das Wettrüsten gewonnen sei, werde Russland seine Verteidigungsausgaben sogar senken können und nicht erhöhen müssen.

Im Westen wird auch behauptet, Putin habe über die neuen Waffen, deren Entwicklung mindestens 16 Jahre gedauert hat, gerade jetzt informiert, weil er am 18. März wiedergewählt werden wolle. Das ist absurd. Putin kann sich seines Sieges sicher sein, weil ihn eine riesengroße Mehrheit der Russen sehr schätzt. In der Wahl geht es eigentlich nur darum, wer den 2. Platz erringt, die (rechtsextremen) Liberaldemokraten mit ihrem berüchtigten Schlachtross Wladimir Schirinowski oder die Kommunisten, die den Oligarchen und Unternehmer Pavel Grudinin, der kein Kommunist ist, zu ihrem Spitzenkandidaten gemacht haben; der hat sich auch prompt selbst disqualifiziert, weil er Bankkonten im Ausland und andere „Unschicklichkeiten“ verschwiegen hat und untertauchen musste. Damit haben sich die Kommunisten, denen der 2. Platz zugetraut wurde, selbst ins Abseits manövriert und Schirinowskis Chancen erhöht. Da die US-Amerikaner Putin ablehnen, dürften sie an Schirinowski noch weniger Freude haben. Putin ist pragmatisch und spricht immer noch von „unseren Partnern im Westen“. Schirinowski ist ein Revanchist, der Streit mit dem Westen sucht.

Gleichzeitig wird einer Gruppe ernst dreinblickender Männer und Frauen vorgeworfen, sich im Auftrag der USA in die russische Politik eingemischt zu haben. Es ist aber äußerst unwahrscheinlich, dass es der CIA, dem US-Außenministerium und den „übrigen Verdächtigen“ gelingen wird, in Russland Veränderungen zu bewirken. Die Ära der bunten Revolutionen ist zu Ende, und der Zug zu einem Regimewechsel (in Russland) ist abgefahren … zurück nach Washington – wo Trump ein an die Ukraine erinnernder Umsturz drohen könnte.

Eine andere Möglichkeit zur Beurteilung der westlichen Reaktionen auf die neuenrussischen Waffen bieten die von Elizabeth Kübler-Ross entwickelten Stufen der Trauer.

Neben der als Stufe 1 bezeichneten Leugnung [Putin blufft, die Waffen funktionieren nicht.] ist auch schon der Beginn des als Stufe 2 bezeichneten Zorns [über das neue Wettrüsten] zu beobachten. Der dürfte sich noch steigern, bevor der Übergang zu der als Stufe 3 angegebenen Verhandlungsbereitschaft [Die Russen können die Ukraine haben, wenn sie auf die Sarmat-Rakete verzichten.] erfolgt.

Nach der russischen Antwort [Ihr habt die Kämpfe in der Ukraine zu verantworten und müsst deshalb auch den Wiederaufbau bezahlen.] wird der Westen in eine Depression verfallen [Die Russen haben uns nicht mehr lieb!] und am Ende die Existenz der neuen russischen Waffen hinnehmen müssen. Sobald die Stufe der Akzeptanz erreicht ist, werden die US-Amerikaner sich entscheiden müssen, wie sie auf diese neue Realität reagieren wollen.

Erstens

werden die USA ihre sämtlichen ABM-Systeme verschrotten können, weil sie jetzt völlig wertlos geworden sind. Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu hat dazu gesagt:

„То, что сегодня создаётся в Польше и Румынии, создаётся на Аляске и предполагается к созданию в Южной Корее и Японии — этот „зонтик“ противоракетной обороны, получается, „дырявый“. И не знаю, зачем за такие деньги теперь этот „зонтик“ им приобретать.“ [Was in Polen, Rumänien und Alaska gebaut wurde und wird und in Südkorea und Japan geplant ist – der gesamte US-Raketenabwehrschild – ist löchrig wie ein Sieb geworden. Es lohnt sich einfach nicht mehr, weiteres Geld für diesen „Regenschirm“ auszugeben.]

Zweitens

können die US-Amerikaner ihre Flugzeugträger-Flotte eigentlich stilllegen. Damit können sie allenfalls noch wehrlose Staaten bedrohen, und das können sie auch billiger haben. Die Seewege und den Welthandel werden sie damit nicht mehr kontrollieren können – weil die superschnellen russischen Marschflugkörper mit unbegrenzter Reichweite und die russischen Unterwasser-Drohnen, die jahrelang in großen Tiefen patrouillieren können, das unterbinden würden; die Flugzeugträger-Gruppen der U.S. Navy könnten sogar schon bei größeren mit konventionellen Waffen ausgetragen Konflikten ausgeschaltet werden, weil die neuen russischen Waffen sie jederzeit aus jeder beliebigen Entfernung zerstören können – ohne jede Gefahr für russische Soldaten.

Letztlich können die USA auch auf die NATO verzichten, weil auch sie nutzlos geworden ist; sie können die rund eintausend US-Militärbasen rund um die Welt schließen und ihre Truppen nach Hause holen. Im Licht dieser neuen Entwicklungen sind auch die Sicherheitsgarantien die USA nichts mehr wert, und ihre „Verbündeten“ werden das schnell begreifen. Russische Sicherheitsgarantien könnten sich als sehr viel wertvoller erweisen: Denn anders als die USA, die zunehmend zu einem Schurkenstaat verkommen sind, der viel verspricht und wenig hält, steht Russland zu seinen internationalen Verpflichtungen und hält sich an das Völkerrecht. Außerdem hat Russland bei der Entwicklung seiner neuen Waffensysteme keine internationalen Vereinbarungen, Verträge oder Gesetze verletzt.

Und Russland macht auch keine Angriffspläne gegen andere Staaten, es bekämpft nur Terroristen. Putin hat in seiner Rede auch gesagt: „Мы ни на кого не собираемся нападать и что-то отнимать. У нас у самих всё есть.“[Wir bedrohen niemand, greifen niemand an und wollen auch niemand unter Androhung von Waffengewalt etwas wegnehmen. Wir brauchen nichts, weil wir alles selbst haben.]

Ich hoffe, dass auch die USA keine weiteren Angriffe auf andere Länder planen, was sie in Anbetracht (der Fehlschläge in) ihrer jüngeren Geschichte auch nicht tun sollten. Mit Drohungen haben sie alle Staaten dieses Planeten dazu gezwungen, den US-Dollar (als Weltreservewährung anzuerkennen und) als Zahlungsmittel im gesamten internationalen Handel zu verwenden. [Staaten wie der Irak und Libyen wurden zerstört, weil sie das abgelehnt haben.] Die USA selbst haben riesige Handelsdefizite mit fast allen Ländern der Erde „erwirtschaftet“ und die Zentralbanken dieser Länder gezwungen, US-Schuldverschreibungen zu kaufen; damit haben sie einen riesigen Schuldenberg angehäuft der durch ständige Haushaltsdefizite jährlich um rund eine Billion Dollar weiter wächst. Durch pausenloses Drucken (eigentlich wertloser) Dollars rauben sie nicht nur den gesamten Planeten aus, sie verwenden sie auch, um alle Politiker zu bestechen, die für sie wichtig sind. Meine Freunde, das ist der eigentlich Businessplan der USA seit den 1970er Jahren.

Und er wird vor unser aller Augen durchgezogen. Ich bin so kühn, zu hoffen, dass sich der Zerfall des US-Imperiums genau so glatt vollziehen wird wie der Zerfall der Sowjetunion. [Das soll nicht heißen, dass der US-Bevölkerung dabei Demütigungen und Verarmung erspart bleiben, und dass die Anzahl der Verbrechen und Todesfälle nicht steigen wird.] Eine meiner größten Ängste im Laufe des letzten Jahrzehnts war, dass Russland die Bedrohung durch die USA und die Nato nicht ernst genug -nehmen und versuchen könnte, sie auszusitzen. Warum hätten sich die Russen auch vor einem Staat fürchten sollen, der über 100 Billionen Dollar ungedeckte Schulden hat, voller Drogenabhängiger ist, sich 100 Millionen arbeitslose Menschen im arbeitsfähigen Alter leistet, dessen Infrastruktur zerfällt und der eine vergiftetet Politik betreibt? Oder vor der NATO, zu der auch die Deutschen gehören, die ihre Nationalhymne umschreiben wollen, damit sie „geschlechtsneutral“ wird?

Was werden sie als nächstes tun? Unter Regenbogenfahnen nach Moskau marschieren, in der Hoffnung, dass sich die Russen totlachen werden? Dann gibt es ja auch noch den größten eurasischen Aktivposten der NATO, die Türkei; die ist aber derzeit damit beschäftigt, mit den USA verbündete Kurden in Nord syrien abzuschlachten.

Die Bedrohung (durch die USA und die NATO) einfach auszusitzen, wäre aber trotzdem ein Glücksspiel für Russland gewesen, weil das US-Imperium gerade im Todeskampf noch sehr gefährlich hätte werden können.

Ich freue mich wirklich, dass Russland sich doch noch entschlossen hat, etwas für seine Sicherheit zu tun. Seit Russland die USA mit seinen neuen Waffensystemen schachmatt gesetzt hat, ist auch die ganze Welt viel sicherer geworden. Wer den Frieden liebt, muss wohl auf Atomwaffen setzen, die nicht abzuwehren sind und zum Glück von einem friedliebenden Staat entwickelt wurden, der das Völkerrecht achtet und nichts Böses gegen den Rest der Welt im Schilde führt.“

07.03.2018

Es ist sehr interessant, wie die Amerikaner ihren Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland in Europa ankündigen. („Mit ihrer am 2. Februar 2018 veröffentlichten Nuclear Posture Review erweckte die US-Regierung den Eindruck, zu einem atomaren Erstschlag gegen Russland fähig und bereit zu sein, also die atomare Abschreckung der Russen ausgehebelt zu haben.“ Dmitry Orlov)

Dazu zitieren wir die amerikanischen „Friedenskämpfer“ per Übersetzung durch „Luftpost“ Kaiserslautern:

„Die Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin

Quelle: Nuclear Posture Review, Vorwort des US-Verteidigungsministers Jim Mattis (Seite I – III), Übersetzung: www.luftpost-kl.de

Am 27. Januar 2017 hat der Präsident (Trump) das Verteidigungsministerium angewiesen, eine neue Nuclear Posture Review / NPR (Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin) vorzunehmen, um eine sichere und wirksame Abschreckung zu gewährleisten, die unser eigenes Land und unsere Verbündeten schützt und Angriffe unserer Gegner verhindert. Diese Überprüfung erfolgt in einem für die Geschichte unserer Nation sehr kritischen Moment, in dem sich die USA mit einer internationalen Sicherheitssituation konfrontiert sehen, die komplexer und herausfordernder als jede andere seit dem Ende des Kalten Krieges ist. In dieser kritischen Lage dürfen wir die Modernisierung unserer atomar bewaffneten Streitkräfte nicht länger hinauszögern, wenn wir eine glaubwürdige atomare Abschreckung sicherstellen wollen, die unseren Diplomaten die Möglichkeit erhält, aus einer Position der Stärke heraus über Krieg und Frieden verhandeln zu können.

Jahrzehntelang haben die USA eine führende Rolle bei allen Versuchen gespielt, die Anzahl der in der Welt vorhanden Atomwaffen zu reduzieren.

In dem 1991 (zwischen den USA und der Sowjetunion) ausgehandelten Strategic Arms Reduction Treaty / START wurde die Gesamtzahl der strategisch einsetzbaren Atomsprengköpfe (für beide Seiten) auf (jeweils) 6.000 begrenzt, im Vergleich zum Kalten Krieg also stark verringert. Anfang der 1990er Jahre wurden die Atomwaffen kürzerer Reichweite fast vollständig aus dem Arsenal der USA entfernt. Mit dem Strategic Offensive Reduction Treaty 2002 und dem New START Treaty 2010 wurde die Gesamtzahl der strategisch einsetzbaren Atomsprengköpfe nochmals verringert – (für beide Seiten) auf (jeweils) 1.550.

Verglichen mit dem Kalten Krieg wurde das US-Atomwaffenarsenal also um rund 85 Prozent verkleinert. Viele hofften damals, die in der Welt vorhanden Atomwaffen könnten noch weiter verringert, ja sogar ganz abgeschafft werden.

Anfangs schloss sich Russland den USA bei der deutlichen Reduzierung der strategischen Atomwaffen an, verfügt aber bis heute über eine große Anzahl taktischer Atomwaffen.

Russland ist gerade dabei, seine taktischen und die ihm verbliebenen strategischen Atomwaffen zu modernisieren.

Noch besorgniserregender ist die Änderung der russischen Militärstrategie, die jetzt einen relativ frühen Einsatz von Atomwaffen vorsieht.

Diese Entwicklungen, die Annexion der Krim und die Bedrohung unserer Verbündeten durch russische Atomwaffen belegen, dass sich Moskau wieder mit anderen Großmächten messen will. Auch China ist dabei, seine ohnehin schon beträchtliche Anzahl von Atomwaffen zu modernisieren und zu vergrößern. Wie Russland will auch China völlig neue Atomwaffen entwickeln; damit und durch die Modernisierung seiner konventionellen Streitkräfte hofft es seine politischen Ziele besser durchsetzen und die traditionelle militärische Überlegenheit der USA im westlichen Pazifik beseitigen zu können.

Auch andernorts wachsen die strategischen Herausforderungen. Die atomaren Provokationen Nordkoreas bedrohen den regionalen und globalen Frieden, auch wenn sie von den Vereinten Nationen verurteilt werden. Das Streben des Irans nach Atomwaffen ist ein ungelöstes Problem. Die Bedrohung der Welt durch Atomwaffen, die in die Hand von Terroristen geraten könnten, bleibt eine reale Gefahr.

Wir müssen diese Gefahren im Auge behalten und die Welt so sehen, wie sie ist und nicht wie wir sie gerne sehen möchten. Diese NPR widerspiegelt die gegenwärtig bestehenden Bedrohungen, mit denen wir uns konfrontiert sehen, und die ständig wachsende Unsicherheit.

Unter Berücksichtigung der potenziellen Gegner, ihrer Fähigkeiten und strategischen Zielsetzungen untersucht die NPR, wie wir unsere Nuklearstrategie anpassen müssen. Diese Überprüfung hat ergeben, dass der Präsident der USA über verschiedene atomare Kapazitäten verfügen muss, um einen oder mehrere potenzielle Gegner in ganz unterschiedlichen Bedrohungssituationen abschrecken zu können.

Jeder Präsident wird den Einsatz von Atomwaffen nur in Extremsituationen erwägen, wenn die vitalen Interessen der USA und unserer Verbündeten geschützt werden müssen.

Unsere atomaren und konventionellen Streitkräfte werden wie die anderen Instrumente unserer Macht in erster Linie zur Abwehr von Aggressionen und zur Bewahrung des Friedens eingesetzt. Unsere Absicht ist es, unsere Gegner davon zu überzeugen, dass sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können, wenn sie uns mit Atomwaffen angreifen.

Durch die geplanten Veränderungen wird die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen keinesfalls gesenkt; weil unsere Gegner damit rechnen müssen, dass sie schon ein begrenzter Atomwaffenangriff sehr teuer zu stehen käme, wird diese Schwelle sogar erhöht.

Die Ergebnisse früherer NPRs wurden durch die jüngste Überprüfung bestätigt: Die nukleare Triade der USA (bestehend aus Interkontinentalraketen, Langstrecken-Atombombern und atomar bewaffneten U-Booten), die Kampfjets von NATO-Verbündeten, die konventionelle oder Atombomben tragen können und das besonders gesicherte Nuclear Command and Control System bleiben die Garanten einer funktionierenden nuklearen Abschreckung. Die Triade sichert dem Präsidenten die notwendige Flexibilität und schützt vor technologischen Überraschungen oder einer plötzlichen Veränderung geopolitischer Gegebenheiten. Um effektiv zu bleiben, müssen wir jedoch die aus dem Kalten Krieg stammenden Atomwaffen modernisieren.

Durch die notwendige Modernisierung unserer Atomstreitkräfte können wir ihre ursprünglich geplante Einsatzfähigkeit um Jahrzehnte verlängern. Mit der jüngsten Überprüfung führen wir die bereits unter der vorherigen Regierung begonnenen Programme zur Modernisierung der mit ballistischen Atomraketen bewaffneten U-Boote, der strategischen Bomber mit luftgestützten Marschflugkörpern, der Interkontinentalraketen und der dazu gehörenden Kommando- und Kontrolleinrichtungen fort. Mit den doppelt verwendbaren Kampfjets der neuesten Generation vom Typ F-35 erhalten wir nicht nur die Abschreckungsfähigkeit unserer NATO-Verbündeten, sondern auch unsere Fähigkeit, taktische Atomwaffen in vorgeschobenen Positionen zu stationieren, falls eine veränderte Sicherheitslage das erfordert.

Die Modernisierung der Atomwaffenlaboratorien und -fabriken ist ebenfalls schon lange überfällig und dringend notwendig, weil nur dadurch erreicht werden kann, dass wir auch künftig Atomwaffen entwickeln, produzieren, evaluieren und warten können, so lange das erforderlich ist. Wegen der jahrelangen Unterfinanzierung werden in den kommenden Jahrzehnten hohe Investitionen notwendig sein, um sicherzustellen, dass die National Nuclear Security Administration die benötigten Atomwaffen liefern und die nukleare Abschreckung bis in die 2030er Jahre und darüber hinaus gewährleisten kann.

Das Aufrechterhalten einer wirksamen atomaren Abschreckung ist viel günstiger als die Führung eines Atomkrieges, wenn unsere Abschreckung versagt. Die pro Jahr anfallenden Kosten für die Aufrechterhaltung unserer Abschreckungsfähigkeit betragen etwa 3 Prozent unseres jährlichen Verteidigungsbudgets. Diese Kosten werden länger als ein Jahrzehnt um zusätzliche 3 bis 4 Prozent steigen, weil wir unsere veralteten Systeme modernisieren müssen. Die Modernisierung unserer Atomwaffen hat für das Verteidigungsministerium höchste Priorität. Wir sind der US-Bevölkerung und dem Kongress sehr dankbar dafür, dass uns die dafür benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Auch wenn wir sicherstellen müssen, dass unsere Atomwaffen auf dem neuesten Stand sind, halten die USA an der Abrüstung und der Nichtweitergabe und sicheren Verwahrung von Atomwaffen fest. Wir achten auch auf die strikte Einhaltung des NPT-Vertrages, der die Weitergabe von Atomwaffen verbietet.

Wir müssen aber feststellen, dass bei der gegenwärtigen Sicherheitslage weitere Fortschritte bei der Verminderung von Atomwaffen äußerst unwahrscheinlich sind.

Die Sicherstellung unserer atomaren Abschreckungsfähigkeit wird andere Atomwaffenstaaten noch am ehesten dazu bringen, sich auf neue Abrüstungsverhandlungen einzulassen.

Diese Überprüfung beruht auf einer grundlegenden Einsicht: Atomwaffen spielen jetzt und in der vorhersehbaren Zukunft eine wichtige Rolle bei der Verhinderung eines größeren atomaren oder konventionellen Krieges zwischen Atomwaffenstaaten. Die US-Atomwaffen schützen nicht nur unsere Verbündeten vor konventionellen oder atomaren Bedrohungen, sie ersparen ihnen auch die Entwicklung eigener Atomwaffen. Auch das fördert die globale Sicherheit.

Ich will nicht versäumen, auch auf die überlebenswichtige Rolle unserer Soldaten, Matrosen, Flieger, Marineinfanteristen, der Männer der Coast Guard und der zivilen Angestellten bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit, der Sicherung und der Einsatzbereitschaft unserer atomaren Streitkräfte hinzuweisen. Ohne ihren unermüdlichen und häufig unterbewerteten Einsatz würde die atomare Abschreckung der USA nicht funktionieren. Von den Männern und Frauen in Uniform in den Raketensilos, in den Atombombern und in den U-Booten hängt letztlich unser aller Sicherheit ab.

Ich möchte allen und jedem/r einzelnen von ihnen meinen persönlichen Respekt und den einer dankbaren und sicheren Nation ausdrücken.

Jim Mattis

Februar 2018″

fit4Russland bedankt sich herzlich bei „Luftpost“ für das zur Verfügung gestellte Schatzkästlein an wichtigen Übersetzungen.

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