Irrsinn aus der Hauptstadt

In den 80er Jahren bin ich oft und gerne nach Berlin gefahren. Ich hatte immer sehr viel Spaß und habe viel erlebt. Das letzte Mal war ich 1990 nach dem Mauerfall in Berlin und auch außerhalb von Berlin, wo so einiges heruntergekommen war. Landschaftlich ist die Umgebung von Berlin eine Augenweide – sehr zu empfehlen. Aber Berlin selbst? Heute würde ich keinen Fuß mehr  in diese Stadt setzen, nicht einmal, wenn ich eine Reise dorthin geschenkt bekäme. Ich weiß zwar nicht, wie es jetzt dort aussieht, aber ich will auch gar nicht wissen. Diese Stadt ist m.E., wie viele andere Großstädte im besetzten Merkel-Land unrettbar verloren.

Der rot-rot-grün verseuchte Senat will jetzt sogar das Dealen unter Polizei-Schutz erlauben. Und dann noch das (s. folgender Beitrag)! Nie wieder Berlin! Adios Berlin. Berlin ist eine Reise wert? Das ist lange her.

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Hubert von Brunn (anderwelt)

Berlin ist anders. War schon immer so. Das hat schon allein mit der Größe zu tun. Bei mehr als 3,5 Millionen Einwohnern ist die Wahrscheinlichkeit, dass darunter auch jede Menge Chaoten, Irre und Durchgeknallte sind, ausgesprochen hoch. Zum andern liegt es natürlich auch daran, dass die Hauptstadt seit Jahrzehnten von Leuten regiert wird, die in jedem Kasperletheater gut aufgehoben wären und in manchem Kabarett Karriere machen könnten. Der derzeitige rot-rot-grüne Senat ist diesbezüglich kaum zu toppen und dementsprechend zahlreich sind die Wahnsinns-Meldungen aus Berlin. Mit dieser Kolumne wollen wir unsere Leser künftig noch besser mit den Spezialitäten unserer Hauptstadt vertraut machen.

Die Nachtruhe von abgelehnten Asylbewerbern darf nicht gestört werden

Die deutschen Asylgesetze sind die besten – jedenfalls aus Sicht der Asylsuchenden – und es verwundert nicht, dass für jene Deutschland das mit Abstand beliebteste Reiseziel in Europa ist. Hier reinzukommen ist vergleichsweise einfach, wie man jetzt auch wieder im Falle des bereits abgeschobenen libanesischen Gangsters Miri miterleben durfte, die Gefahr, gleich wieder rausgeworfen zu werden, ist hingegen äußerst gering. Mit der nötigen Chuzpe und einem cleveren Anwalt an der Seite stehen die Chancen gut, wenigstens ein paar Jahre in der sozialen Hängematte auszuruhen. Und wenn irgend möglich muss man es schaffen, nach Berlin zu kommen. Dort herrschen geradezu paradiesische Zustände – auch für Drogendealer, Vergewaltiger, Messerstecher und sonstige Kriminelle.

Natürlich gibt es auch in der Hauptstadt Gerichte, die Asylanträge begründet ablehnen und entsprechend die Ausweisung des Antragstellers verfügen. Für die Umsetzung eines solchen Gerichtsbeschlusses vor Ort ist dann die Polizei zuständig. Sollte so sein, findet aber in der Regel nicht statt, weil der rot-rot-grüne Senat mit allerlei politischen Tricksereien verhindert, dass die Beamten ihrer Arbeit nachgehen und die Forderungen des Rechtsstaates durchsetzen können. Die Hyper-Gutmenschin Elke Breitenbach (Linke) ist als Sozialsenatorin zuständig für alles, was mit Migration zu tun hat. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Herrin über das Landesamt für Flüchtlinge (LAF) bereits Ende September verfügt, dass die Nachtruhe für abgelehnte Asylbewerber nicht gestört werden darf. Heißt: Die Beamten dürfen die gesuchten Personen nicht mehr nach 21 Uhr und erst wieder ab 6 Uhr morgens aufgreifen.





Da die Flieger, mit denen diese Leute wieder außer Landes gebracht werden sollen, ja meist sehr früh starten – die Nachtruhe der Piloten und all jener, die daran beteiligt sind, dass ein Flug sicher und reibungslos über die Bühne geht, interessiert natürlich niemand – kamen die Beamten bisher gegen 3 Uhr, damit der in Frage kommende Flieger auch zu erreichen war. Das ist mit der neuen Regelung nicht mehr möglich. Erschwerend hinzu kommt, dass eben jene Sozialsenatorin Breitenbach schon im Sommer d.J. verfügt hat, dass Asylunterkünfte zu werten sind wie Privatwohnungen und damit Durchsuchungen durch die Polizei nur mit richterlichem Beschluss möglich sind. Die Leiter von Asylheimen wurden angewiesen, der Polizei den Zutritt zu verwehren. (Wir haben darüber berichtet: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20192/alle-rechte-den-migranten-nieder-mit-der-polizei/).

Diese beiden eindeutig gegen Justiz und Polizei gerichteten Anordnungen sind nun endgültig ein Freibrief für Asylbewerber jeglicher Provenienz. Um der Abschiebung zu entgehen, hat die gesuchte Person jede Menge Möglichkeiten, rechtzeitig unterzutauchen – und sei es nur im Nachbarzimmer des Asylantenheims, denn um dort einzutreten, braucht die Polizei wiederum einen richterlichen Beschluss. Rund 50.000 abgelehnte Asylbewerber, die abgeschoben werden müssten, gibt es derzeit in Deutschland. In manchen Bundesländern wird es sicherlich auch noch Abschiebungen geben, aber wohl kaum noch in der Hauptstadt. Der im Zusammenhang mit dem Pokal-Endspiel von Fußballfans viel gesungene Slogan: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ könnte nun auch zur Hymne für Asylbewerber werden. Die Einwohnerzahl in der Hauptstadt ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und angesichts der paradiesischen Zustände für Asylsuchende wird sich dieser Trend verstärkt fortsetzen. Fragt sich nur, ob wir die denn auch alle hier brauchen…?

 

Wandere aus, solange es noch geht!

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