von Egon W. Kreutzer
Es liegt Pulverdampf in der Luft – und die Gemengelage ist einigermaßen verrückt.
Die USA sind, je nachdem, von wo aus man misst, etwa 11.000 Kilometer vom Iran entfernt, und drohen dem Iran mit Krieg (schlimme Dinge!), sollte er in den so genannten „Verhandlungen“ nicht den Forderungen der USA nachgeben. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, umstellen die USA den Iran mit ihren Streitkräften.
Der Iran, der nicht anders kann, als sich von den USA bedroht zu fühlen, droht damit, im Falle eines US-Angriffs die Straße von Hormus zu blockieren und mit allem, was er hat, auf die umliegenden US-Stützpunkte und Israel zu feuern.
Die große Unbekannte ist die tatsächliche Stärke des iranischen Raketen-Arsenals.
Was die USA an Militärgerät aufgefahren haben und noch weiter auffahren werden, lässt sich einigermaßen abzählen, was damit angerichtet werden kann, lässt sich einigermaßen ausrechnen. Jedenfalls sind die Analysten beider Seiten dazu in der Lage.
Worüber der Iran verfügt ist nur dem Iran bekannt. Außerhalb mögen einigermaßen zutreffende Abschätzungen vorliegen, an der letzten Gewissheit fehlt es jedoch.
Noch größere Ungewissheit vermittelt ein Schifflein namens „Stoikiy„, das aus seinem Operationsgebiet in der Ostsee an die Straße von Hormus entsandt wurde und dort an einer gemeinsamen Übung mit der iranischen Marine und (wahrscheinlich auch) chinesischen Schiffen teilgenommen hat. Im Vergleich mit einer US-Träger-Kampfgruppe ist diese russische Korvette ein Nichts, ihr Auftauchen mitten in der größten Spannungslage hat jedoch ein nicht zu unterschätzendes Gewicht und könnte den drohenden Kriegseintritt Russlands symbolisieren.
Dies vergrößert das Problem der Analysten und das der auf deren Erkenntnissen aufsetzenden strategischen Planer. Es ist zwar keineswegs so, dass Russland nun eine den Amerikanern Furcht einflößende Marine in die Schlacht werfen könnte, aber darauf kommt es nicht an. Wichtiger ist, dass sich Russland an der Seite Irans zu einem wichtigen Waffenlieferanten entwickeln könnte, so dass sich ein neuer Iran-Krieg unter umgekehrten Vorzeichen zum nächsten Stellvertreterkrieg entwickeln könnte, ebenfalls mit der Option, im Zweifelsfall bis zum letzten Iraner zu kämpfen.
Um die Verrücktheit dieses möglichen Krieges komplett aufzuzeigen, muss auch darauf eingegangen werden, dass es sich um einen weiteren „Religionskrieg“ handelt, dessen Kondensationskern Israel ist. Die Drohungen, Israel vernichten zu wollen, und Israels Bestreben, die militärische dominante Macht im Nahen Osten zu sein, sind auch diesmal die Reibungsfläche, an der sich der Brand entzünden wird. M.E. sind auch alle Bestrebungen der USA, die iranische Atombombe zu verhindern, primär darauf zurückzuführen, die Auslöschung Israels mit Atomwaffen zu verhindern. Die Verflechtungen der US-Politik mit dem Judentum sind eng, und ein Präsident, der Israel im Stich lässt, könnte sich wahrscheinlich kaum noch einen Tag im Amt halten.
Die wahrscheinliche Einmischung Russlands als Unterstützer des Iran hätte mit diesem „Religionskrieg“ allerdings nicht das Geringste zu tun. Für Russland ist der Iran einzig von geostrategischem Interesse. Für Putin ist nicht die Rettung des Gottesstaates von Interesse, sondern der Erhalt einer „Pufferzone“, was noch einmal als Parallele zur Ukraine angesehen werden kann.
Auch bei Russland stellt sich natürlich die Frage, was an Waffen – außer Atomwaffen – noch in den Arsenalen steckt, und was davon im Iran sinnvoll eingesetzt werden könnte. So lange die Attacken auf den Iran ohne Bodentruppen ausschließlich mittels Raketen, Marschflugkörpern, Kampfflugzeugen und Drohnen vorgetragen werden, liegt ein hochgradiger Bedarf im Bereich der Luftverteidigung. Die hat beim letzten Angriff der USA auf die Atomanlagen des Iran nicht besonders gut funktioniert. Allerdings gibt es nach wie vor Gerüchte, dies sei Gegenstand einer komplexen Absprache gewesen. Der Iran hat allerdings inzwischen mit russischen S400 Systemen nachgerüstet und auch die Eigenentwicklung Bavar 373 steht dem russischen S400 System kaum nach. Angriffe aus der Luft dürften also, anders beim Angriff auf Bagdad, mit deutlichen Verlusten, auch an Flugzeugen, verbunden sein.
Die andere Seite dürfte natürlich in dem Versuch bestehen, US-Stützpunkte in der Region und die schwimmenden Basen der US-Marine zu versenken. Hier gibt es eine ziemlich dicke rote Linie in der US-Verteidigungsdoktrin, die besagt, auf die Versenkung eines Flugzeugträgers werde man mit dem Einsatz von Atomwaffen reagieren. Eine heikle Angelegenheit.
Allerdings sind die Träger selbst ja nur ein Ziel innerhalb einer Trägerkampfgruppe. Es wird davon ausgegangen, dass der Iran über eine große Zahl von Antischiffsraketen verfügt, wobei die Zahl der Kriegsschiffe, um die es geht, deutlich kleiner sein dürfte.
Zu nennen sind vor allem „Abu Mahdi“, ein weitreichender Marschflugkörper (1000 km) , der gegen Schiffe und Landziele eingesetzt werden kann, „Khalij Fars & Hormus“ eine Überschall-Antischiffsrakete mit allerdings nur 300 km Reichweite und die Fattah-1, eine Hyperschallrakete (Mach15), gegen die eine Verteidigung noch nahezu unmöglich ist.
Auch Russland hat im Ukraine-Krieg eher wenige Antischiffsraketen verbraucht und könnte daher im Bedarfsfall durchaus noch aushelfen. Es wird auch gemunkelt, dass der Iran die chinesische Antischiffsrakete YJ20 kaufen will, eventuell sogar bereits im Einsatz hat.
Jetzt kommt es darauf an. Wer zuckt zuerst?
Da kommt es nun weniger auf die militärischen Fähigkeiten an, sondern auf das Verlustrisiko. Dem Iran droht der Verlust der Souveränität, während die USA nicht mehr als einen Teil ihrer Militärmaschinerie verlieren können. Von daher sehe ich den Iran zwar als entschlossen zur konsequenten Gegenwehr, aber eben nicht als entschlossen an, den ersten Schlag zu führen.
Welchen Nutzen sich Trump von einem Militärschlag gegen den Iran verspricht, kann ich nicht abschätzen. Ich gehe davon aus, dass ein Waffengang gegen den Iran keinesfalls schnell beendet werden kann, dass er aber von Beginn an auch hohe Verluste des US-Militärs mit sich bringen wird, die in der Bevölkerung ein neues „Vietnam-Trauma“ auslösen könnten. Vom Welt-Öl-Schock, den die Sperrung der Straße von Hormus auslösen wird, ganz zu schweigen.
Von daher glaube ich nicht, dass Trump dieses Risiko tatsächlich eingehen wird. Er hat hoch gepokert, höher als je zu vor in seiner Präsidentschaft, und er zielt darauf ab, dass es doch noch zu einem Deal kommen wird. Der Iran dürfte dabei sogar eher gewinnen, weil man in Persien eben auch zu pokern weiß. Wenn Trump nicht nachgibt, muss er angreifen – und das kann er sich nach meinem Dafürhalten nicht leisten.
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Das Internet überbietet sich derzeit mit Videos, in denen die Waffenstärke der beiden Kontrahenten (Zionisten gegen den Iran) verglichen werden und die möglichen Auswirkungen auf den ganzen Nahen Osten. Die Menge der Angriffswaffen, die Trump zusammengezogen hat, ist so groß, daß einem schwindlig werden kann. In keinem der Videos wird es für möglich gehalten, daß es NICHT zu einem Angriff Trumps kommen könnte. Der Zeitpunkt des Angriffs schwankt zwischen heute und morgen (Dienstag) oder noch eine ganze Woche, wobei zu vermuten ist, daß der Angriff bald starten wird, weil die Iraner sich erkühnen nicht nachzugeben, was von Anfang an klar war und woran sich auch nichts geändert hat, noch wird. Und Vance und Tulsi Gabbard sollen dagegen sein, werden jedoch von der Zionisten-Lobby, wie Rubio, überstimmt werden.
Die Menschheit wird wohl den vergifteten Kelch trinken müssen!
„THE DECISION IS MADE: Ex-CIA Insider Leaks „Monday Strike“ Date on Iran“
(„Die Entscheidung ist gefallen: Ex-CIA sagt: Eingeweihter gibt undichte Stelle weiter über Montags-Angriff auf den Iran“)
James David „JD“ Vance und Tulsi Gabbard sollen gegen den Krieg mit dem Iran sein, Rubio jedoch schon, über den sich Trump 2016 wegen seiner kleinen Hände noch lustig machte, und den er jetzt als Gouverneur von Kuba einsetzen will!
In Minute 3.25 begründet Wikoff, warum er sich über die Unnachgiebigkeit des Irans wundert und ab Minute 6.36 und 8.55 antwortet der iranische Außenminster sehr geschickt auf die Fragen der Moderatorin, wie er es nur wagen könnte, Widerstand gegen die Zionisten zu leisten. Er gibt zu, daß die Zionisten seine Flugabwehr im Juni überraschend gut zerstörten, aber sie hätte sich jetzt verbessert, und die Flugabwehr von Israel sei im JUni auch nicht besser gewesen, weil sie nach dem iranischen Angriff Trump um einen Waffenstillstand gebeten hätten.
„Witkoff makes extraordinary revelation on Trump’s miscalculation on Iran | Janta Ka Reporter“
Wenn Trumps Abenteuer mit dem Iran schief läuft, ist sehr wahrscheinlich daß er aus dem Amt getrieben wird.
„Trump Likely Impeached if Iran War Goes Bad; Even GOP Senate Might not Save Him“
Noch einmal Witkoffs Verwunderung auf Minute 1.37:
„Wenn Trumps Abenteuer mit dem Iran schief läuft, ist sehr wahrscheinlich daß er aus dem Amt getrieben wird.“
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Wer wird ihn schon vermissen ???
Man kann klar erkennen, daß Trump diesen Krieg nicht will, was aber vollkommen unbedeutend ist, weil er auch nur eine Marionette, wie Merz & Co. ist.
Im Wahlkampf haben die Altbekannten der zionistischen Lobby sehr viel in ihn investiert und fordern jetzt ihre Dividende ein, und auch was Eppstein betrifft, haben sie ihn voll in der Hand – er hat quasi seine Seele dem Teufel verkauft, und nun ist die Zeit gekommen, um seinen Teil des Paktes zu erfüllen.
Ich wollte jedenfalls nicht in seiner Haut stecken !!!
„und auch was Eppstein betrifft, …“
Sorry, muß natürlich „Epstein“ heißen, oh wie ich das Verschreiben hasse, kommt aber leider immer wieder vor.
Steve Witkoff versteht nicht, daß der Iran nicht nachgibt, da die US-Amerikaner so eine überwältigende Streitmacht um den Iran herum versammelt haben, und Trump nur den Verzciht auf die Urananreicherung fordert.
Allerdings dürfte das nur der Anfang des regime changes (Regimewechsel) sein, da anschließend weitere Forderungen kommen werden bis zum unconditional surrender (bedingunslose Kapitulation), die Churchill und Roosevelt nach der verlorenen Schlacht um Stalingard vom Deutschen Reich forderte, um einen unannehmbaren Grund zu haben, um unser Land restlos zu zerstören. Klar, daß dann Goebbels anschließend die Deutschen zu bedingungslosem Widerstand aufstachelte: „Wolt Ihr den totalen Krieg?“ Auf den totalen Krieg der Gegenseite, sollte mit dem totalen Krieg der Deutschen reagiert werden!
Nichts, alber auch gar nichts, kann der Iran tun, um durch Entgegenkommen den eventuellen Angriff der beiden zionistischen Mächte zu verhindern, es sei denn er gibt sich selbst auf.
Da fiel mir ein, daß Saddam Hussein in 2003 mit allem nur möglichen Entgegenkommen versuchte den Krieg zu verhindern, der dann doch auf Wunsch Israels durchgeführt wurde und ca. eine Million Menschen das Leben kostete.
Vor dem Angriff forderte man Saddam auf, seine Raketen zu zerstören mit dem Hinweis, daß es dann NICHT zum Krieg kommen würde. Das war ziemlich gemein, weil man ihn dadurch reinlegte, so daß er dann tatsächlich seine Raketen zerstörte, und man ihn umso sicherer besiegen und später durch einen Schauprozeß, wie 1946 in Nürnberg, töten konnte.
Übersicht mit KI: „Die Raketen, die der Irak unter dem Druck von UN-Chefinspektor Hans Blix Anfang 2003 zerstörte, hießen Al-Samoud 2. Diese Raketen wurden von der UNMOVIC als illegal eingestuft, da sie bei Tests eine Reichweite von über 150 Kilometern erreichten und somit gegen UN-Auflagen verstießen.
Bezeichnung: Al-Samoud 2 (oder Al-Samud 2).
Zeitraum: März 2003, kurz vor dem Einmarsch der USA.
Hintergrund: Die Zerstörung war eine Reaktion auf ein Ultimatum von Hans Blix, um das Raketenprogramm [Anm.: vor Kriegsbeginn] zu vernichten.
Die Amis werden definitv nicht angreifen. Mit Luftschlägen allein ist kein Blumentopf zu gewinnen und Bodentruppen werden mit Sicherheit keine eingesetzt, weil das ein nicht zu verantwortendes Himmelfahrtskommando für die Amis wäre und außerdem einen Flächenbrand auslösen würde, der kaum mehr zu löschen wäre. Im Übrigen können sich die Amis einen Krieg im Hinblick auf die ohnehin schon gigantische Verschuldung definitiv nicht leisten.
Es geht nur um psychologische Kriegsführung. Netanjahu sieht das natürlich anders, was aber nichts nützen wird.
Der 7.Oktober harrt weiterhin seiner Aufklärung. Wird es die jemals geben ?
Es ist schon reichlich seltsam, daß der US-Botschafter Mike Huckabee Netanjahus Expansionsdrang mit dem Alten Testament begründet und als gerechtfertigt ansieht. Die Golf-Araber bedrängen bestimmt Trump ihr Gebiet nur wegen Netanjahu nicht einem iranischen Raketenhagel auszusetzen, wegen dem es übrigens gestern eine große Demo in Tel Aviv gab, weil er die Hintergründe des 7. Oktober 2023 partout nicht aufgeklärt sehen will. Irgendetwas ist faul mit dem 7. Oktober 2023, weswegen Ronen Bar seinen Job aufgab. Hatte Bar vielleicht Netanjahu vorab informiert, der wollte jedoch den Angriff der Hamas, um mit der großangelegten Vertreibung der Palästinenser zu beginnen???
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/ronen-bar-schin-bet-geheimdienst-ruecktritt-istael-100.html
Wenn die Golf-Araber jedenfalls wegen Netanjahus Krieg in Mitleidenschaft gezogen werden sollten, hat Trump es mit denen verschissen!
https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose15
„18 An dem Tage schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dies Land von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom, den Euphrat: 19 die Keniter, die Kenasiter, die Kadmoniter, 20 die Hetiter, die Perisiter, die Refaïter, 21 die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgaschiter, die Jebusiter.“
https://www.spiegel.de/ausland/nahostkonflikt-us-botschafter-mike-huckabee-loest-mit-aussagen-zu-israels-gebietsanspruechen-empoerung-aus-a-0d48f8d2-5f71-4f16-ad28-428f38e523d5
US-Botschafter löst mit Aussagen zu Israels Gebietsansprüchen Empörung aus
Der US-Botschafter Mike Huckabee hat in einem Interview gesagt, Israel habe aus biblischer Sicht Anspruch auf weite Teile des Nahen Ostens. Ägypten, Jordanien und die Arabische Liga reagierten prompt.
…
Im jüngsten Interview drängte Carlson Huckabee zu seiner Interpretation von Bibelversen aus dem Buch Genesis, in denen er sagte, Gott habe Abraham und seinen Nachkommen Land vom Nil bis zum Euphrat versprochen. »Das wäre der Levante-Raum, also Israel, Jordanien, Syrien, Libanon. Es würde auch große Teile Saudi-Arabiens und des Irak umfassen«, sagte Carlson. Huckabee entgegnete: »Nicht sicher, ob wir so weit gehen würden. Ich meine, es wäre ein großes Stück Land.«
„Und Gott sprach weiter zu Abraham: So bewahre du nun meinen Bund, du und dein Same nach dir, von Geschlecht zu Geschlecht! Das ist aber mein Bund, den ihr bewahren sollt, zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden. Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Das soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. Jedes Männliche von euren Nachkommen soll bei euch beschnitten werden, wenn es acht Tage alt ist, sei es im Haus geboren oder um Geld erkauft von irgendwelchen Fremden, die nicht von deinem Samen sind. Was in deinem Haus geboren oder um Geld erkauft wird, soll unbedingt beschnitten werden. So soll mein Bund an eurem Fleisch sein, ein ewiger Bund. Und ein unbeschnittener Mann, einer, der sich nicht beschneiden läßt am Fleisch seiner Vorhaut, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat!“
Mose 17, 9 – 14
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Daß dieser Bund sich nicht allein auf Israel beschränkt (wie z.B. der am Sinai bzw. in Moab) zeigt folgende Passage:
„Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle in seinem Haus geborenen [Knechte], und alle, die um sein Geld erkauft waren, alles, was männlich war unter seinen Hausgenossen, und er beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut am selben Tag, wie Gott es ihm gesagt hatte. Und Abraham war 99 Jahre alt, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. Ismael aber, sein Sohn, war 13 Jahre alt, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. Am selben Tag ließen sich Abraham und sein Sohn Ismael beschneiden;
und alles, was männlich war in seinem Haus, daheim geboren und von Fremdlingen um Geld erkauft, wurde mit ihm beschnitten.“
Mose 17, 23 – 27
„Wenn Trump nicht nachgibt, muss er angreifen – und das kann er sich nach meinem Dafürhalten nicht leisten.“ So ist es!
Zweifelsohne wäre es das vernünftigste von Trump den Angriff abzusagen, aber dies ist vielleicht die letzte Chance für ihn, sich um Israel Verdienst zu machen. Außerdem würde zu kneifen erst recht an seinem Renommee kratzen. Also hält ein mehr oder weniger verrückter Goy die Welt in Atem, und es wäre geradezu tragisch, daß gerade ein superzionistischer Goy Israel einen Sargnagel verpaßt. Und für uns, die wir wissen, was ein Krieg dort für uns bedeuten könnte, gelten die Worte von Hugo von Hofmannsthal:
https://projekt-gutenberg.org/authors/hugo-von-hofmannsthal/books/hugo-von-hofmannsthal-jedermann/chapter/3/
„Ich sag nit ja, sag auch nit nein.“
Jedermanns Mutter
„So muß ich allweg in Ängsten sein.“
Jedermann
„Auch morgen ist halt noch ein Tag.“
Jedermanns Mutter
„Wer weiß, wer den noch sehen mag.“
Jedermann