Iran am Rande des Zusammenbruchs

von Thierry Meyssan (voltairenet

Das Massaker, das die Iraner erlebt haben, und die Drohung einer ausländischen Bombardierung stürzen die Iraner in Wut und Angst. Aber dieses Massaker spielte sich ganz anders ab, als es die westlichen Medien darstellen, und eine mögliche Bombardierung würde dem Schmerz nur noch mehr Schmerz hinzufügen.

Iran am Rande des Zusammenbruchs
Der iranische Konflikt dreht sich nicht allein um zwei Männer, Ayatollah Ali Khamenei und Präsident Donald Trump, sondern er betrifft alle Iraner, deren Gesellschaft blockiert ist. Man wird mit neuen Gewalttaten keine Lösung finden, sondern ausschließlich mit einer Reform der iranischen Gesellschaft.

Seit dem 28. Dezember 2025 ruft die internationale Presse zur Bombardierung des Iran auf, um das „Mullah-Regime“ zu stürzen. In fünf Wochen hat sie uns überzeugt, dass die iranischen Behörden absichtlich 40000 ihrer Mitbürger getötet haben. Dieses Massaker würde ein weiteres rechtfertigen.

Wer sind denn diese Journalisten, die sich so das Recht auf Leben und Tod über Iraner geben? Für welche dunklen Interessen setzen sie ihre Medien ein? Am Ende, wer will immer wieder die Iraner massakrieren?

Seit der antiimperialistischen Revolution von Ayatollah Ruhollah Khomeini im Jahr 1979 hat der Westen – besonders die Briten, US-Amerikaner und Israelis – nachdem sie die Flucht des Schahs Reza Pahlewi gefördert, und die Rückkehr seines Gegners organisiert hatten, einen tödlichen Hass geschworen – nicht diesem „Regime“, sondern diesem Land.

Eine klerikale Auffassung der Religion

Ich sage, nicht zu diesem „Regime“, weil dieses in siebenundvierzig Jahren mehrfach gewechselt hat. Seine einzige Beständigkeit ist die Macht, die der schiitische Klerus dort ausübt, und zwar unabhängig von seiner politischen Kompetenz. Paradoxerweise wurde Ayatollah Khomeini von seinen Kollegen vor seiner Rückkehr als Ketzer betrachtet, heute aber von denen, die ihn abgelehnt haben, vergöttert.

Der Iran, der nie Religionskriege oder die Trennung von Kirche und Staat erlebt hat, ist immer noch kulturell von der klerikalen Macht versklavt. Iraner, die beispielhaften Glauben zeigen, verehren die Religionswissenschaftler. Es spielt keine Rolle, ob diese glauben oder nicht, sie betrachten sie als Vertreter Gottes auf Erden.

Die Männer, die Khomeini umgaben, waren jedoch keine Götzendiener des Korans. Sie testeten muslimische Praktiken, um selbst festzustellen, welche sie für nützlich hielten und welche nicht. Ihr Anführer war der Soziologe ’Ali Sharî’atî, der kurz vor der Revolution von der Savak (der politischen Polizei der Diktatur) ermordet wurde.

Sharî’atî war ein persönlicher Freund von Franz Fanon und Jean-Paul Sartre. Er war es, der Persönlichkeiten wie Michel Foucault dazu brachte, die aufkeimende iranische Revolution begeistert zu unterstützen.

Ein platonisches Machtverständnis, das nicht funktioniert

Sharî’atî und Khomeini waren sich bewusst, dass das iranische Volk in einer Unterdrückungsideologie verankert war, die von ihm verlangte, sich wie der Prophet Ali aufzuopfern. Sie erklärten dem Volk, dass Ali im Gegenteil für Gerechtigkeit gekämpft habe, und dass wahre Muslime aufrechte Menschen seien. Ein Opfer hat nur dann Sinn, wenn es der Gerechtigkeit gewidmet ist.

Beide Männer waren tief in platonischen Schriften, besonders in der Republik, verwurzelt und träumten, den Staat einem „weisen Mann“ anzuvertrauen. Dies war die Idee des „Obersten Führers“ und des Velayat-e faqih.

Wenn Sharî’atî und Khomeini auch das iranische Volk aufgeweckt haben, sehen wir heute, dass ihre Vorstellungen vom „Obersten Führer“ und Velayat-e faqih ebenso katastrophal waren wie die von Blanqui und Marx von der „Diktatur des Proletariats“. In der Praxis haben die Iraner den Kult ihres Klerus von der Unterdrückungsideologie bewahrt. Es reicht immer, den Koran auswendig zu lernen und ihn wie ein Tonbandgerät zu rezitieren, um bewundert zu werden und mit der Macht betraut zu werden.

Die Islamische Revolution hat sich ständig verändert. Nur die Präsidenten Mohammad Ali Rajai (1981) und Mahmoud Ahmadinejad (2005–2013) sind dem antiimperialistischen Willen gerecht geworden. Alle anderen – außer Abolhassan Bani Sadr (1981), der ein Sonderfall war – haben nur die Macht zum Wohle des Klerus übernommen. Ebrahim Raisi (2021–2024) war einfach ein Fanatiker, besessen davon, seine Gegner physisch auszuschalten. Massoud Peseschkian (2024–2026) ist viel offener.

Die wichtigsten Mitglieder der Ahmadinejad-Regierung wurden inhaftiert. Sie wollten die Frauen vom islamischen Schleier befreien und die Männer von der Pflicht einen Bart zu tragen. Ahmadinejads erster Vizepräsident, Hamid Beghaie, wird noch immer in geheimer Haft gehalten. Dieser außergewöhnliche Mann wurde hinter verschlossenen Türen mittels geheimer Anklagen vor Gericht gestellt und verurteilt. Wahrscheinlich wurde er von diesem moralischen Regime wegen einer außerehelichen Affäre zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt [1].

Eine Bankenpleite, die ganze Familien ruinierte

Im Oktober 2025 beschuldigte die islamische Justizbehörde die Ayandeh-Bank. Sie hatte ein luxuriöses Einkaufs- und Freizeitzentrum, das Iran Mall, gebaut. Es zeigte den Prunk der herrschenden Klasse und ihre Überlegenheit gegenüber dem Volk, das mit der Hungersnot kämpfte. Am 23. Oktober ging die Bank in Konkurs und verursachte plötzlich Verluste von 5,5 Billiarden Rial (5 Milliarden Euro); eine Katastrophe, die auf ein weit verbreitetes System von Betrug und Korruption zurückzuführen ist. Obwohl der Staat versuchte, das Ausmaß des Zusammenbruchs der Bank zu vertuschen, waren ihre Kunden plötzlich ruiniert. Sie demonstrierten und steckten das Hauptquartier in Teheran in Brand. Das war der Anfang des Aufstands.

Das ganze Land stand bald in Flammen. Es ging nicht um einen „Regimewechsel“, sondern um seine armen Ersparnisse wiederzufinden. Die Klasse der Besitzenden, die sich bedroht fühlte, reagiert wie immer: mit Gewalt.

Am 21. Januar 2026 kommentierte Scott Bessent, US-Finanzminister, auf dem Weltwirtschaftsforum (Davos): „Es hat funktioniert, weil seine Wirtschaft im Dezember zusammengebrochen ist. Wir haben eine große Bank gesehen, wie sie Bankrott machte. Die Zentralbank hat begonnen, Geld zu drucken. Es gibt einen Mangel an Dollar. Sie können nicht importieren, und deshalb sind die Leute auf die Straße gegangen. »

Ein Thronanwärter, ein Agent der CIA und von Israel

In diesem Umfeld mischten sich israelische Agenten unter die Demonstranten und forderten ab dem 6. Januar 2026 die Rückkehr des Schahs und die Wiederherstellung des Persischen Reiches. Reza Pahlewi, der älteste Sohn des letzten Schahs, lebt heute im Exil in den Vereinigten Staaten.

1985 kaufte er eine Villa für 3 Millionen Dollar in der Nähe des CIA-Hauptquartiers in Langley. Seitdem erhält er eine Rente von der US-Regierung, und sein Porträt ist prominent in der Iran-Abteilung der CIA ausgestellt, verziert mit dem Slogan „Hoffnung auf Demokratie im Iran“.

1986, mitten in der Iran-Contras-Affäre, unterbrach die CIA die iranischen nationalen Fernsehsender und sendete eine kurze Rede von Kronprinz Reza Pahlewi.

Anlässlich der Proteste wegen hoher Lebenshaltungskosten von 2019, reichte er gegen Ayatollah Ali Khamenei beim Internationalen Strafgerichtshof eine Beschwerde ein. Sie wurde für unzulässig erklärt, da Iran kein Unterzeichner des Römischen Vertrags war.

2023 veröffentlichte er eine Solidaritätscharta und die Allianz für Freiheit (Mahsa) [2] , der sich mehrere Persönlichkeiten anschlossen, darunter Shirin Ebadi, die Friedensnobelpreisträgerin.

Er wurde 2023 bei einer Zeremonie in Ägypten, die von der saudischen Monarchie finanziert wurde, zum Kaiser Persiens gekrönt. In seinen öffentlichen Reden spricht er sich stets entschieden für Säkularismus und Demokratie aus. Allerdings hat er Persönlichkeiten in seinem Gefolge, die keinen Zweifel an seinen zukünftigen Handlungen zulassen. So der Anwalt Parviz Sabeti, ehemalige Nummer 2 der SAVAK und bewährter Folterer.

Kaiser Reza Pahlewi besuchte 2023 auf Einladung von Gila Gamliel, Israels Geheimdienstminister, zur Jahresfeier der „Schoa“ (israelitische Bezeichnung der „endgültigen Lösung der jüdischen Frage“). Er traf sich mit Präsident Isaac Herzog und Premierminister Benjamin Netanjahu. Er teilte seinen Gesprächspartnern seinen Wunsch mit, freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Völkern wiederherzustellen, vergaß aber dabei zu erwähnen, dass sein Vater auf Wunsch der Vereinigten Staaten unter Dwight Eisenhower und John Foster Dulles ein Abkommen mit Syrien unterzeichnet hatte, um den israelischen Expansionismus einzudämmen.

Seine Unterstützer gründen daraufhin die National Union for Democracy in Iran (NUFDI) in Los Angeles, wo er heute lebt, und die Tageszeitung Iran Watch, um die gesamte iranische Opposition zusammenzubringen. Nachdem er zweimal zur Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen wurde und die deutsche Regierung diese Einladungen abgesagt hat, organisiert er 2025 den „Konvergenzgipfel“, an dem verschiedene kleine Gruppen (Neu-Iran, „Die Offenbarung des Iran“, „Iranische Verfassungspartei/Liberaldemokraten“, „Republikanische Gesellschaft zur Unterstützung von Prinz Reza Pahlavi“, „Pan-Iranische Partei“ usw.) am „Konvergenzgipfel“ 2025 teilnehmen. „Paternalistisch-Iranischer Iran“, „Volksinstitution“, „Verfassungsorganisation“ und „Omid-Institut“). Bei dieser Gelegenheit wurde er als „Führer der nationalen Revolution und der Übergangszeit bis zur Bildung des ersten nationalen Parlaments und zum Beginn einer demokratischen Regierung durch freie Wahlen“ anerkannt.

Vom 18. bis 20. Februar 2025 wird Reza Pahlewi vom American Jewish Committee und etwa zwanzig pro-US- oder pro-israelischen Verbänden zum 17. Gipfel für Menschenrechte und Demokratie eingeladen. Dort begegnet er den wichtigsten jungen Mitarbeitern der CIA und des Mossad: den Russen Evgenia Kara-Murza und Gary Kasparov, den Venezolanern Maria Corina Machado und Edmundo González, den Chinesen Rahima Mahmut (Uygur) und Namkyi (Tibeter).

[Der ehemalige Premierminister Manuel Valls, der Anwalt Juan Branco, die Journalisten Annick Cojean und Caroline Fourest wurden bereits zu früheren Gipfeltreffen eingeladen].

Während der israelischen Bombardierungen im Juni 2025 zeigte er kein Mitgefühl für sein Volk, begrüßte sie aber und sagte der BBC, es sei eine „beispiellose Gelegenheit, das Regime zu stürzen“ [3].

Eine dschihadistische Aggression

Da nach einem französischen Sprichwort ein Feind niemals allein kommt, schließt sich nach den wirtschaftlichen Schlägen der Vereinigten Staaten und der pro-israelischen Monarchisten, nun auch noch Daesch an. Man denke daran, dass diese Terrororganisation von den Angelsachsen im Kontext der Rumsfeld-Cebrowski-Doktrin gegründet wurde. Es ging darum, den Nahen Osten neu zu gestalten, indem Bevölkerungen in homogene ethnische oder religiöse Gruppen aufgeteilt wurden. Das Pentagon trennte daraufhin al-Qaida, das die Einheit des Islam befürwortet, von Daesch, das sich der Vernichtung nicht-sunnitischer Muslime (und damit iranischer Schiiten) widmete.

Daesch hatte religiöse Minderheiten wie die Jesiden und ethnische Minderheiten wie die Kurden bevorzugt angegriffen. Die US-Unterstützung von Daesch endete zumindest auf Ebene des Weißen Hauses mit Donald Trumps Rede (während seiner ersten Amtszeit) in Riad am 21. Mai 2017 [4]. Tatsächlich fanden sich die Vereinigten Staaten und Iran wieder Seite an Seite im Kampf gegen terroristische Organisationen. Daesch begann dann sofort, sowohl die Vereinigten Staaten als auch den Iran anzugreifen. Am 7. Juni gab es einen Doppelangriff auf das iranische Parlament und das Mausoleum von Ayatollah Khomeini (17 Tote und 52 Verwundete). Am 22. September 2018 gab es den Angriff in Ahvaz während einer Parade der Revolutionsgarden (29 Tote). Am 26. Oktober 2022 war es das Mausoleum von Shah-Cheragh (15 Tote und 40 Verwundete). Am 3. Januar 2024 ist es der Angriff von Kerman, anlässlich der Erinnerung an den Tod von General Qassem Soleimani (94 Tote, 284 Verwundete). Diesmal, im Jahr 2026, steckt Daesch während der Demonstrationen Gebäude im Stadtzentrum in Brand, was eine apokalyptische Atmosphäre erzeugt.

Ein Angriff durch ausländische Spezialeinheiten

Zu diesem Zeitpunkt begannen Scharfschützen, die auf Dächern stationiert waren, wahllos Ziele zu beschießen, sowohl Demonstranten als auch Sicherheitskräfte. Das ist die „Dogfighting“-Strategie, die in den 1990er Jahren getestet und erfolgreich von Libyen bis zur Ukraine reproduziert wurde. Die Schützen sind wahrscheinlich Israelis iranischer Herkunft (es sind 250000 in Israel), aber ich weiß es nicht. Solche Morde machen alle Parteien zu Feinden. Die Polizei, terrorisiert, verwandelt sich in Wilde.

Innerhalb weniger Tage stieg die Zahl der Todesfälle von 1200 auf über 40000.

Was Trump will und was er tun kann

Als die Massaker beginnen, fordert Präsident Trump den Iran auf, seine eigenen Leute nicht mehr zu töten. Diese Botschaft, die für diejenigen, die die Verantwortung der Vereinigten Staaten und ihrer israelischen Verbündeten ignorieren, als gesunder Menschenverstand erscheint, hallt im gesamten Westen wider. Die öffentliche Meinung verlässt sich erneut auf die Vereinigten Staaten, den „Polizisten der Welt“. Es ist daher eine ausgezeichnete Kommunikationsoperation für das Weiße Haus.

Präsident Trump weiß jedoch, dass er den Verlauf der Ereignisse nicht ändern kann. Irans Probleme sind auf soziologischer Ebene die blinde Verehrung der Bevölkerung für den Klerus und auf politischer Ebene die „Republik der Weisen“, was zur Vervielfachung der Machtzentren und letztlich zur allgemeinen Lähmung der Macht geführt hat. Keines dieser beiden Probleme kann durch militärische Intervention, geschweige denn durch zeitlich begrenzte Luftangriffe gelöst werden.

Donald Trump nutzt daher die Situation, um die Themen anzusprechen, die ihn beschäftigen: Kernenergie und Raketen. Er weiß – und sein nationaler Geheimdienstdirektor hat dies bestätigt –, dass Iran seit 1988 kein militärisches Nuklearprogramm mehr hat, aber dass eine Fraktion der politischen Klasse will, dass Teheran Atomwaffen erwirbt, wie es Pjöngjang erfolgreich getan hat. Er weiß auch, dass Iran zwar das Recht hat – was Israel bestreitet – ballistische Raketen zu bauen, aber jetzt über Hyperschallraketen verfügt. Teheran nutzte sieben davon im zwölftägigen Krieg, um Israel damit zu treffen. Alle sieben haben ihr Ziel erreicht. Keine Flak konnte sie abfangen.

Deshalb diskutiert er diese beiden Themen mit den iranischen Behörden; zwei Themen, die nichts mit dem von ihm verurteilten Massaker zu tun haben und das alle Iraner ertragen haben.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser
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4 Kommentare

  1. Die Affenliebe Trumps für die Zionisten scheint keine Grenzen zu kennen, auch wenn es ihm die Midterms vermasselt. Er scheint jetzt fest entschlossen den zweiten Flugzeugträger Gerald R. Ford aus Venezuela abzuziehen und in den Nahen Osten zu verlegen, um mit versammelter Macht entweder den Iran zum Kapitulieren zu bringen oder zu zerstören. Er empfiehlt dem Iran einen Regimewechsel und 47 Jahre von Gesprächen hätten den Iran immer nur stärker gemacht, und er will, daß im Interesse Israels sich das jetzt ändert. Der Besuch Netanjahus in Washington seit Mittwoch hat ihn jetzt von einer Taube zu einem Falken verwandelt. Man sieht, es geht gar nicht um die amerikanische Bevölkerung, – wie bei uns -, die die ewigen Kriege satt hatte, sondern nur um Partikularinteressen, häufig jüdische, für die die Regierungen einspannt werden, bei uns gegen Rußland.

    Wie soll sich der Iran verhalten, bevor die zweite Streitmacht seine Küsten erreicht? Die Japaner hielten im Dezember 1941 einen Überraschungsangriff auf Pearl Harbor für geeignet, nachdem Roosevelt heimlich ein Embargo gegen Schrott und Erdöl gegen Japan verhängt hatte. Henry Stimson schrieb damals zugleich in sein Tagebuch: „It’s American policy to have Japan fire the first shot.“ Dieser Überraschungsangriff schlug fehl, weil Japan den Krieg verlor, und Roosevelt vorab informiert war und alle Flugzeugträger vorab Pearl Harbor verlassen hatte. Übrig blieben nur alte Schiffe, wie die Arizona, Jahrgang 1916.

    Auch der sog. Überraschungsangriff Hilters mit ca. 3,5 Millionen Soldaten über den Bug gegen Stalin 1941 schlug fehl, der mit Roosevelt und Churchill im Bunde war. Stalin verlor zwar Millionen Soldaten, dafür standen ihm die unermeßlichen Kräfte Roosevelts und Churchills, der damals noch Indien besaß, zur Verfügung.

    Der Iran wird sich also sorgfältig mit seinen Verbündeten Rußland und China überlegen müssen, wie er sich jetzt verhalten soll. Für China und Rußland steht mit dem Iran auch viel auf dem Spiel, für Rußland die Ukraine und China Taiwan und das Erdöl des Irans. Man weiß es halt nicht, was so ein von Zionistenliebe befallener Goy wie Trump alles noch fertigbringt! Sollte die Attacke Trumps auf den Iran auf Anhieb nicht gelingen, könnte der Hegemon gestürzt werden! Reqiescat in pacem!

    https://www.aljazeera.com/news/2026/2/13/trump-confirms-second-aircraft-carrier-headed-to-middle-east-very

    US will send second aircraft carrier to Middle East ‘very soon’: Trump

    Trump says he believes negotiations with Iran will be ‘successful’ as he confirms USS Gerald R Ford deployment.

    President Donald Trump says that he is sending a second aircraft carrier to the Middle East as the United States increases pressure on Iran over its nuclear and ballistic missile programmes.

    Speaking at the White House on Friday, Trump confirmed that the USS Gerald R Ford would be leaving the Caribbean for the Middle East “very soon” as tensions remain high following indirect talks in Oman last week.

    “If we need it, we’ll have it ready, a very big force,” said Trump, adding that he believed negotiations would be “successful” while warning it would be a “bad day for Iran” if the country failed to make a deal.

    Later, Trump said a change of government in Iran would be the “best thing that could happen”.

    “For 47 years, they’ve been talking and talking and talking. In the meantime, we’ve lost a lot of lives,” he said, in an apparent reference to Tehran’s crackdown on recent antigovernment protests that left thousands dead.

    The imminent departure of the Gerald R. Ford is part of an ongoing buildup of military hardware in the region, with the Abraham Lincoln carrier, several guided-missile destroyers, fighter jets and surveillance aircraft sent in recent weeks.

    Trump’s comments come days after he met Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu in Washington, with the latter saying a “good deal” was expected while voicing reservations if any agreement did not also curb Iran’s ballistic missile programme. Tehran has publicly rejected US pressure to discuss the missiles.

    Netanyahu has repeatedly called for further military action since Israel’s 12-day war against Iran in June, which the US briefly joined by attacking three Iranian nuclear sites, in a military operation dubbed “Midnight Hammer”.

  2. Trump hat jetzt wieder den Iran gewarnt, es würden schreckliche Dinge geschehen, wenn er nicht bis Ende März einen „Deal“ mit ihm abschließt. Dabei hat der Termin gar nichts zu sagen. Wie wir von den Verhandlungen im Oman im Juni wissen, kann er jederzeit zuschlagen, vor allem wenn Israel anfängt. Die Iraner werden NIEMALS zu einem „Deal“ (Geschäft) mit ihm kommen; denn ihre für Israel lebensgefährlichen Raketen sind ihre einzige Abschreckung. Ich glaube eher nicht, daß es jetzt zu einem Krieg mit den Iranern kommt; denn Trump muß jetzt im Vorfeld der Midterms die Wogen glätten und keine neuen Kriege anfangen, weswegen er die ICE aus Minnesota abziehen läßt und den Klimaquatsch abgesagt hat, was ihm unendlich viel Sympathie bei den kleinen Amerikanern einbringen wird, die das ganze Geschwafel über Klima sowieso nicht verstanden haben. Die Türken, die hofften durch den Klimaquatsch sich hochzuarbeiten, Geld zu kriegen und wieder zu einer führenden Stellung im Balkan durch die Deindustrialisierung des anglo-zionistischen Westens zu kommen, sind natürlich wieder schwer enttäuscht und bringen unbeweisbare Statistiken wieviel Menschen deswegen jetzt wieder durch Asthma sterben werden. Dabei verdunkelt sich jetzt schon der Himmel in Lahore und Neu-Delhi im Sommer durch Smog.

  3. Möglicherweise kommt es jetzt doch noch nicht zum großen Krieg im Nahen Osten. Trump scheint keine Lust zu haben, weil er vor den Midterms alle Probleme beseitigt sehen will, weswegen er Selenkij ein Ultimatum gesetzt hat den Krieg bis Ende Juni zu beenden. Der wollte dann noch im Februar Wahlen abhalten, aber nur wenn es einen Waffenstillstand gibt, was die Russen nicht wollen, weil während des Waffenstillstands Natotruppen einmarschieren, um die Wahlen zu überwachen und anschließend nicht mehr weggehen.

    Netanjahu war diesmal nicht nach Washington eingeladen worden, sondern hat sich selbst aufgedrängt, und das Weiße Haus nur durch den Hintereingang betreten können. Es gab bisher nur ein Photo-Shooting mit Rubio und nicht mit Trump. Trump wäre gut beraten sich nicht wieder erneut von Netanjahu belatschern zu lassen, sondern sollte daran denken, daß er von ihm wie eie heiße Kartoffel fallengelassen wurde, indem er sofort Biden damals zu seiner Fake-Wahl, so Trump, gratulierte.

    Trump hat mindestenss drei Probleme, die den Krieg gegen den Iran aufschieben.

    1.) Die US-Demokraten, also der anglo-zionistische Westen, hat unter Biden ca. 10 Millionen Migranten ins Land gelassen, um dadurch die Wahlen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Also muß er diese illegalen Migranten in US-demokratischen Städten wieder festnehmen und abschieben. Dabei ergaben sich jedoch einige unglückliche Vorgänge, zwei unnötige Tötungen und die Gefangennahme und Inhaftierung eines 5jährigen, weil sein Vater abhaute. All dies wird von den US-Demokraten gewaltig gegen ihn rührselig aufgebauscht.

    2.) Die Zinsen sind in den USA für die Wirtschaft zu hoch, insbesondere für den Immobiliensektor, müssen jedoch so hoch sein, um die Weltreservewährung zu verteidigen. Jerome Powell geht erst am 15. Mai 2026, vermutlich hat jedoch auch sein vermutlicher Nachfolger Kevin Warsh Trump schon signalisiert, daß das Ausbalancieren der Zinsen zwischen der heimischen US-Wirtschaft und der Weltreservewährung nicht so einfach ist.

    3.) Ein Krieg im Nahen Osten würde höchstwahrscheinlich die Erdölzufuhr weltweit stark vermindern und zu höheren Preisen von Benzin und Heizöl weltweit führen, was sich Trump angesichts seiner Wählerbasis nicht lesten kann.

    Die Zionisten wagen jedoch nicht den Angriff allein auf den Iran, weil seine letzten Raketen sie das Fürchten gelernt haben. Der Iran wiederum hat praktisch weder eine Luftwaffe noch Marine und kann auf seine Raketen unmöglich verzichten. Deswegen bleibt der Krieg Israels und der USA mit dem Iran zumindestens derzeit im Schwebezustand, was nicht daran ändern wird, daß Trump ab und zu Provokationen durchführen wird wie die Beschlagnahme von Tankern, die iranisches Öl transportieren, wie das ewig perfide Albion vor Gibraltar häufig gegen Assads Syrien zelebrierte. Damals hatte Syrien zwar genügend Ölquellen zur Selbstversorgung, die jedoch Trump ungebeten sich aneignete und Albion sperrte dann die Lieferung aus Iran ebenfalls, im Interesse Israels, das nach dem Fall Assads Teile Syriens besetzte.

    (Umgekehrt betreibt bei uns der Rundfunk eigenständige Untersuchungen über die russische „Schattenflotte“, die nicht gut versichert sein soll, weil „westliche“ Versicherungen mit Sanktionen belegt wurden. Der Rundfunk will deswegen, daß die Ostsee für russische Tanker durch die Nato gesperrt wird, damit die Russen keine Energieeinnahmen mehr erzielen, was den Weltpreis steigen läßt und sehr nachteilig für uns ist. Es geht halt nichts über den für uns schädlichen Parasiten „Rundfunk“, den wir von der GEZ-Steuer auch noch mästen müssen, weil alle Gerichte das für uns bestens halten!)

  4. Die Unterschiede zwischen Trump und Chamenei könnten kaum noch größer sein. Hier der diesseits materiell orientierte Trump, der den untergehenden Stern der USA mit Hilfe des Miltiärs und der Gewalt noch einmal aufrichten will, während der anglo-zionistische Westen mit Masseneinwanderung ein ganz anderes Ziel für seine Herrschaft vorhatte, und andererseits der Klerikale Chamenei, der einer Theokratie vorsteht, also so einer Art von Augustins Gottesstsaat (De civitate Dei).

    Natürlich könnten die meisten Iraner mit diesen theokratischen Vorstellungen nichts anfangen. Es könnte jedoch sein, daß in großen Teilen der Volksseele nach Jahrhunderten des Märtyrertums etwas hängengeblieben ist. Genauso haben die Deutschen eine intuitive Abneigungen gegen Revolutionen, was vielleicht auf den Dreißigjährigen Krieg zurückzuführen ist, weswegen Revolutionen bei uns regelmäßig nur von Juden organisiert wurden. Ludwig Bamberger erzählt von allen seinen Volksgesnossen 1848 und Henry Ford von der deutschen Revolution 1918 in seinem berühmten und gleichzeitig unterdrückten Buch.

    https://onemorelibrary.com/index.php/de/?option=com_djclassifieds&format=raw&view=download&task=download&fid=6664

    Ein Teil der schiitischen Bevölkerung zelebriert ein gewisses Märtyrertum, das auf dem Märtyrertod des Enkels Mohammeds, Hussein, in der Schlacht von Kerbela zurückzuführen ist. Deswegen feiern sie Aschura und geißelt sich den Rücken bis das Blut runterläuft.

    https://www.youtube.com/shorts/clAnMqqcxok

    Die Schiiten mußten unendlich viel unter den Wahabiten leiden, so daß erst vor einigen Tagen einer von ihnen sich in Islamabad vor einer Moschee in die Luft sprengte und ca. 31 schiitische Gläubige mit sich in den Tod riß. Daesh wurden von den USA, Israel und Katar nach Syrien verpflanzt, um den alawitischen Assad zu stürzen. Die Alawiten sind eine schiitische Gruppe, die alle Erdogan hassen. Nachdem Assad gestürzt wurde, war Al Saraa mit dem anglo-zionistischen Westen gut Freund und seine Leute tötetenj ca. 1500 Alawiten. Der Rest suchte Schutz in russischen Stützpunkten.

    Ich erinnere mich, daß der IS schiitische LKW-Fahrer, die er in Syrien gefangen nehmen konnte, sofort tötete.

    Als der Sunnite Saddam auf Anregung der USA dem Iran den Krieg erklärte, rannten Hunterttausende jugendliche Iraner todesmutig in Saddams Maschinengewehre und starben wie die Fliegen.

    Ich bin vielleicht ein bißchen ängstlich, weil ich es nicht für ausgeschlossen halte, daß der Angriff Israels und der USA auf den Iran eine Pandorabüchse öffnen wird.

    Europa hat schon einmal mit den Schiiten Bekanntschaft gemacht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Assassinen

    „Unter der Fremdbezeichnung Assassinen (Singular der Assassine) sind in der christlichen Geschichtsschreibung des Mittelalters Angehörige der schiitisch-islamischen Glaubensgemeinschaft der Nizariten oder diese Gemeinschaft in ihrer Gesamtheit bezeichnet worden. Das christliche Europa ist in der historischen Epoche der Kreuzzüge des 12. und 13. Jahrhunderts in direkten Kontakt mit dieser Gruppierung gekommen. Bis heute werden mit diesem Begriff vor allem bis zur Selbstaufopferung reichender Gehorsam, religiöser Fanatismus, geheimniskrämerisches Sektierertum und vor allem (politischer) Meuchelmord assoziiert, was sich mit seinem Einzug in den Wortschatz mehrerer europäischer Sprachen, vor allem der romanischen, als Ausdruck für Mörder, Mord und Morden manifestiert hat.“ Französisch, Englisch: assassin, Italienisch: assassino, Spanisch asesino!

    Wenn Trump Chamenei töten läßt, würde ich für ihn und seine Familie keinen Pfifferling mehr geben. Seine ganze Familie wird dann der Blutrache verfallen, so ähnlich wie aus ähnlichen Gründen Indira Ghandi.

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