Insolvenzen, Gasumlage und andere Peinlichkeiten: Der Bundesinkompetenzminister

Robert Habeck hat keinerlei Scheu, seine pralle Inkompetenz und sein ganzes Unwissen voller Stolz im Fernsehen zu präsentieren. Ob daran, wie schon bei Baerbock, auch wieder die Russen schuld sind?

Quelle: anti-spiegel

Der Philosoph und Kinderbuchautor Robert Habeck, der in Deutschland derzeit den Bundeswirtschaftsminister spielen darf, obwohl er von Wirtschaft keinen blassen Schimmer hat, vernichtet gerade die deutsche Wirtschaft und die Reste dessen, was vom Wohlstand der Deutschen nach 16 Jahren Merkel noch geblieben ist. Habeck präsentiert seine Inkompetenz dabei so schamlos und offen, dass es wohl selbst seinen Ministerium zu blöd ist, sich nach Art des Außenministeriums zu blamieren, indem man die Fehltritte der Minister den Russen in die Schuhe schiebt.

Eigentlich müsste man Inkompetenz auf einer Skala messen, wobei mir natürlich nicht ganz klar ist, wie genau man Inkompetenz nach objektiven Kriterien so bewerten kann, dass man sie auf einer Skala darstellen kann. Außerdem ist noch offen, ob wie man die Maßeinheit für Inkompetenz nennen sollte. Meine Favoriten sind entweder „Habeck-Wert“ oder „Baerbock-Index“ oder auch „Nach oben offene Grünen-Skala“ – allerdings geben deutsche und westliche Politiker noch weit mehr Möglichkeiten vor, denn ich denke, in Großbritannien könnte man ein „Truss-Rating“ einführen, wobei Politiker dabei „Johnson-Points“ sammeln, mit denen man ihren Wert im „Truss-Rating“ errechnet.

Die asoziale Gasumlage

Die aktuelle Peinlichkeit von Habeck, die er sich in der Talkshow „Maischberger“ geleistet hat, ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Habeck der Öffentlichkeit seine komplette Ahnungslosigkeit vor allem Fragen der Wirtschaft präsentiert hat. Bevor wir auf seine neueste „Glanzleistung“ kommen, der zufolge Firmen, die wegen zu hoher Energiekosten schließen müssen, gar nicht insolvent sind, schauen wir uns kurz das „Best of Habeck“ der letzten Wochen an.

Habecks Ministerium hat die Gasumlage erfunden. Zur Erinnerung: Dabei geht es darum, dass die Energieversorgungskonzerne jahrelang gigantische Gewinne gemacht haben, nun aber aufgrund des von der EU-Kommission freigegeben Börsenhandels mit Gas Verluste machen, weil sie die explodierenden Börsenpreise der von der Politik selbst verursachten Gasknappheit nicht sofort an die Verbraucher weitegeben können. Das bedeutet, dass die Konzerne zeitlich begrenzt Verluste machen. Damit die Aktionäre nicht ihr Geld verlieren, wenn ein Konzern dabei pleite geht, müssen die deutschen Verbraucher nun die Gasumlage bezahlen, die direkt an die Konzerne geht, um das Geld der Aktionäre zu retten, die Details finden Sie hier.

Diese nicht nur unsoziale, sondern offen asoziale Gasumlage wurde sogar von deutschen Politikern kritisiert. Aber nicht etwa, weil sie asozial ist, sondern weil sie sogar noch handwerklich miserabel gemacht ist, denn von dem Geld profitieren auch Konzerne, die gar keine finanziellen Probleme haben. Das fanden einige Politiker ungerecht und haben Habeck dafür kritisiert.

Der Bundesinkompetenzminister

Habecks Antwort auf die Kritik war bestechend:

„Weil wir aber nicht wussten, das muss man ehrlicherweise sagen – und niemand wusste das – wie dieser Gasmarkt verflochten ist, wie er im Undurchsichtigen, welche Firmen irgendwelche Anteile an Töchtern und so weiter haben, ist durch diese im Prinzip richtige Entscheidung, ein Problem entstanden.“

Der Bundeswirtschaftsminister, zu dessen Ministerium auch die Bundesnetzagentur gehört, die den streng regulierten deutschen Gasmarkt beaufsichtigt, sagte allen Ernstes, dass niemand in seinem Ministerium (also auch die für den Gasmarkt zuständige Bundesnetzagentur) Ahnung vom Gasmarkt hat. Kann man die eigene Inkompetenz deutlicher eingestehen? Er sagte im Klartext: „Hey Leute, ich bin für Eure Versorgung mit Strom und Heizung verantwortlich, habe aber keinen Schimmer, wie das funktioniert. Vertraut mir aber einfach weiterhin, alles wird gut. Wie das gehen soll, weiß ich zwar auch nicht, aber Ihr müsst nur ganz fest daran glauben!“

Die Zerstörung der deutschen Wirtschaft

Dass der Kinderbuchautor, der derzeit als Wirtschaftsminister (offenbar im Auftrag der USA) die deutsche Wirtschaft, die er selbst gerade unwiederbringlich zerstört, noch retten kann, ist ausgeschlossen, weil er gar keine Ahnung von Wirtschaft hat. Das einzige, was er sicher weiß, ist, dass er günstiges russisches Gas, das den deutschen Wohlstand in den letzten 50 Jahren ermöglicht, doof findet.

Da die Grünen russisches Gas doof finden, teureres und umweltschädlicheres Flüssiggas (vor allem, wenn es in den USA durch Fracking gewonnen wird) aber toll finden, haben sie mit großer Begeisterung alles getan, um das russische Gas aus Europa zu verbannen. Nord Stream 2 hat der zuständige Minister Habeck beerdigt, als die Polen die durch Weißrussland führende Pipeline Jamal-Europa stillgelegt haben, war Habeck ganz begeistert, und bei den Gründen, warum Nord Stream 1 kein Gas mehr liefert, belügt der Kinderbuchautor, also Märchenonkel, Habeck die Deutschen kurzerhand. Details zu den fünf Pipelines, die günstiges Gas aus Russland nach Europa bringen könnten, aber entweder auf europäische Initiative abgestellt sind oder nur mit verminderter Kraft Gas liefern, finden Sie hier.

Falls jemand glauben sollte, dass das nur Unfähigkeit von Habeck ist, will ich an zwei weitere Aussagen von ihm erinnern. Es ist nämlich nicht nur Unfähigkeit von Habeck, sondern er hat ganz offen das Ziel, die deutsche Wirtschaft zu zerstören, und zwar indem er ausländischen Interessen dienen möchte. Das sagt er selbst.

Schon Anfang Juli, als bereits absehbar war, in welche Katastrophe die deutsche Wirtschaft rennt, hat Habeck nicht etwa darüber nachgedacht, wie man die deutsche Wirtschaft retten könnte, sondern stattdessen hat er verkündet, er sehe noch viel Spielraum für weitere Sanktionen gegen Russland und formulierte seine Sicht auf den Wirtschaftskrieg gegen Russland das wie folgt:

„Von mir aus laden wir noch mal nach“

Dass er dabei nicht im deutschen Interesse handelt, hat er Anfang März bei seinem Antrittsbesuch in den USA gesagt, wie der Focus berichtet hat:

„Je stärker Deutschland dient, umso größer ist seine Rolle“: Diese Worte sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck bei seinem zweitägigen Besuch in Amerika. In den USA sei man erfreut, dass Deutschland bereit sei, „eine dienende Führungsrolle auszuüben.“

Habeck sagt also ganz offen, dass er seine Aufgabe nicht darin sieht, Deutschland oder den Menschen in Deutschland zu dienen, sondern er sieht seine Aufgabe darin, dafür zu sorgen, dass Deutschland den USA dient. Und man kann über ihn sagen, was man will, aber das tut er zur vollsten Zufriedenheit der USA, denn er hat innerhalb von wenigen Wochen durchgedrückt, worauf die USA seit vielen Jahren hingearbeitet haben, nämlich nicht nur Nord Stream 2 zu stoppen, sondern auch den Umstieg Deutschlands (und damit Europas) auf amerikanisches Frackinggas.

Im Klartext ist das Ergebnis von Habecks Politik nach weniger als einem Jahr im Amt: Die deutsche Wirtschaft geht vor die Hunde, der Wohlstand der Deutschen wird vernichtet, aber die USA verdienen Milliarden mit dem Verkauf von Frackiggas nach Deutschland und Europa.

Habeck und die Insolvenzwelle

Aufgrund der Politik von Habeck steht die deutsche Wirtschaft vor der ultimativen Katastrophe, wie drei Meldungen alleine vom 8. September zeigen. Der Spiegel zum Beispiel hat berichtet, dass den BDI „jeden Tag Notrufe von Betrieben erreichen“ und dass inzwischen ein Drittel (34 Prozent) der Industriebetriebe um ihre Existenz fürchten. Eigentlich ist es die Aufgabe eines Wirtschaftsministers, dass die Wirtschaft gut läuft. Habeck macht das Gegenteil, denn noch im Februar waren es „nur“ 23 Prozent der Industriebetriebe, die um ihre Existenz gefürchtet haben. Das ist ein Plus von knapp 50 Prozent in einem halben Jahr, was vermutlich einmalig in der Geschichte ist. Und es ist Habecks Verdienst.

In dem gleichen Artikel hat der Spiegel auch den Handwerksverband zitiert:

„»Jeden Tag erreichen uns Notrufe von Betrieben, die kurz davor sind, ihre Produktion einzustellen, weil sie die enorm gestiegenen Energierechnungen nicht mehr bezahlen können«, sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer der »Rheinischen Post«. Die Dynamik bei Pleiten sei viel schlimmer als in den Hochphasen der Coronapandemie.“

Den Präsidenten des Verbands der Familienunternehmer zitiert der Spiegel in dem Artikel so:

„Eine riesige Insolvenzwelle ist bereits im Gang, und sie wird noch viel größer werden. Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel“

Damit nicht genug, außerdem steht im Spiegel über Einschätzungen von Habecks eigenem Ministerium zu lesen:

„Eine viel größere Gefahr droht jedoch nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums durch »stille Betriebsaufgaben«. Insolvenzen seien nicht das alleinige Maß – diese Verfahren dienten gerade dem Ziel, Betriebe zu erhalten. Es könnten aber auch Geschäfte einfach geschlossen werden, ohne einen Insolvenzantrag zu stellen, weil sie sich wegen zu hoher Kosten nicht mehr lohnten. Das sei vor allem für kleine und mittelgroße Firmen ein ernstes Problem.“

Auch das Bäckerhandwerk meldet Existenzsorgen:

„Eine Bäckerei kann nicht einfach für drei Monate schließen und danach weiter laufen. Brotessen wird nicht nachgeholt. (…) Wir haben sozusagen ‚Alarmstufe Brot‘ – und dem Bäckerhandwerk steht das Wasser bis zum Hals.“

Man kann also zusammenfassen, dass alle Branchenverbände in Deutschland Alarm schlagen und dass die Lage sehr ernst ist. Man könnte die Liste noch fortführen, denn die Produktion von Düngemitteln, Stahl, Chemie und so weiter ist in Deutschland und Europa wegen der hohen Gaspreise bereits unrentabel geworden, was weitere zehntausende Arbeitsplätze kosten dürfte. Die Produzenten werden entweder pleite gehen oder die Produktion in andere Länder verlagern.

Und für alle genannten Branchen gilt: Wenn sie erst einmal geschlossen sind, kommen sie so schnell nicht wieder.

Habecks „Fachkenntnisse“

Habeck hat bei der ARD-Sendung „Maischberger“ sein geballtes „Fachwissen“ präsentiert, als er auf die Frage von Moderatorin Sandra Maischberger, ob er zum Ende des Jahres mit einer Insolvenzwelle für Deutschland rechne, geantwortet hat. Ich zeige die Antwort hier sowohl im Video, als auch in Schriftform:

„Nein, das tue ich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren. Nicht insolvent werden (…) Ich weiß aus alter Welt, dass die Brötchen bei Bäckern und die Brötchen in den Discountern ungefähr doppelt so teuer sind. Und wenn die Preise relativ steigen, dann erhöht sich der Abstand.
Und dann werden, das sehen wir ja jetzt überall, dass Läden, die darauf angewiesen sind, dass die Menschen Geld ausgeben – Blumenläden, Bioläden, Bäckereien gehören dazu – dass die wirkliche Probleme haben, weil es eine Kaufzurückhaltung gibt.
Und dann sind die nicht insolvent, automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen.
Man würde dann insolvent werden, wenn man mit der Arbeit immer größeres Minus macht.
Ich weise darauf hin, dass es nicht automatisch eine Insolvenzwelle geben muss, aber es kann sein, dass sich bestimmte Geschäfte nicht mehr rentieren und die dann eingestellt werden. Vielleicht werden sie später wieder aufgenommen, das kann ja sein. Das ist ja dann keine klassische Insolvenz, aber es kann sein, wenn wir keine Abhilfe schaffen, dass Betriebe – Bäckereien, Handwerksbetriebe, Reinigungsfirmen und so weiter – über das Jahr die wirtschaftliche Betätigung einstellen.“

+++ Völlig ahnungsloser Minister: Skandalöser Auftritt Habeck bei Maischberger

Ich denke, das wurde bereits ausreichend kommentiert, weshalb ich uns das erspare.

Habecks „Verteidigung“: Alle sind schuld, nur ich nicht!

Im Bundestag wurde Habeck am Tag nach diesem unfreiwilligen Eingeständnis seiner absoluten Inkompetenz im Bundestag heftig angegangen. CDU-Chef Merz hat sich an Habeck besonders genüsslich abgearbeitet. Habeck hatte keine bessere Idee, als alle anderen wegen der von ihm selbst angerichteten Misere zu beschuldigen. Natürlich war für Habeck „Putins Angriff “ an allem schuld, aber auch die CDU:

„Lieber Herr Merz, 16 Jahre lang hat die Union dieses Land regiert und viele Bundesländer 16 Jahre energiepolitisches Versagen. Und wir räumen in wenigen Monaten auf, was sie in 16 Jahren verbockt, verhindert und zerstört haben.“

Man kann der CDU unter Merkel wirklich sehr viel vorwerfen, aber die heutigen Probleme gab es damals nicht. In Wahrheit passiert exakt das Gegenteil von dem, was Habeck behauptet, denn er ist es, der alles zerstört, und zwar alles, was Deutschland in den letzten 70 Jahren erreicht hat.

Habeck hält sich anscheinend trotz allem für einen Wirtschaftsexperten, denn er sagte im Bundestag auch:

„Ich habe manchmal den Eindruck, dass Sie überhaupt noch nicht verstanden haben, welchen Ausmaß die Herausforderungen der Zeit das erfordern, welche Anstrengungen wir nehmen müssen, welche Umstellungen auch in der Art, wie wir Politik denken, notwendig sind. Stattdessen immer nur weiter das Oppositionsgeklüngel und Möchtegern-Wirtschaftspolitik.“

Nicht, dass ich die Herrschaften in der heutigen CDU für ausgemachte Wirtschaftsexperten halten würde, aber wer hier eine „Möchtegern-Wirtschaftspolitik“ betreibt, ist die große Frage.

Der Spiegel als Habeck-Helfer

Der Spiegel, der den Grünen immer alles durchgehen lässt, hat das Kunststück fertiggebracht, einen Wirtschaftsexperten zu finden, der Habeck beispringt. Unter der Überschrift „DIW-Chef Fratzscher – »Ich verstehe die Kritik an den Aussagen von Habeck zu Insolvenzen nicht, denn sie sind zutreffend«“ hat der Spiegel einen Artikel veröffentlicht, in dem DIW-Chef Fratzscher Habeck zur Seite springt.

Dazu muss man wissen, dass Fratzscher ein „Claqueur der SPD“ ist, wie es die FAZ 2017 formuliert hat, und dass er Schlagzeilen gemacht hat, als er in einer ziemlich sinnfreien Studie vorgerechnet hat, dass die Einwanderungswelle von 2015 wirtschaftlich positiv sei. Fratzscher nimmt seine Arbeit als Wirtschaftswissenschaftler nicht allzu ernst, wenn es darum geht, Themen, die SPD und Grünen am Herzen liegen, als wirtschaftlich sinnvoll darzustellen, auch wenn sie es nicht sind.

Um seinen Liebling Habeck zu unterstützen, hat der Spiegel ausgerechnet den Wirtschaftsexperten zitiert, der alles so hindreht, dass grüner Unsinn sinnvoll erscheint. Aber selbst dem Wirtschaftsexperten Fratzscher war Habecks Aussage in Wahrheit zu dumm, um sie einfach zu wiederholen, weshalb er als Beleg dafür, dass Habeck sich bei „Maischberger“ „zutreffend“ über Insolvenzen geäußert hat, folgende Beispiele anführte, wie der Spiegel in dem Artikel schreibt:

„Fratzscher nannte Beispiele, bei denen Unternehmen nicht produzieren können, ohne zwingend insolvent zu werden. »Manche Hotels werden im Winter schließen müssen, weil Kunden ausbleiben (viele Menschen werden weniger reisen, da sie höhere Kosten für ihre Grundversorgung haben) und die Kosten massiv steigen (Beispiel Energie). Temporäre Schließungen sind in der Branche nicht ungewöhnlich«, schrieb er.“

Das ist für einen „Wirtschaftsexperten“ extrem peinlich, denn dass es einen Unterschied zwischen Wirtschaftszweigen, die saisonal arbeiten, und der aktuellen Situation gibt, sollte Fratzscher wissen. Wenn er diesen Unterschied nicht kennt, aber trotzdem das DIW leiten darf, dann wäre das eine fachliche Bankrotterklärung.

Die Insolvenzwelle rollt

Er fügte dann allerdings hinzu, dass es diesen Unterschied doch gibt und dass viele Unternehmen demnächst aus Kostengründen schließen müssen, aber dass das nur gut geht, wenn der Staat „die Unternehmen ausreichend kompensiert.“

Mit anderen Worten: Ja, Deutschland steht vor einer nie dagewesenen Insolvenzwelle, die nur dann – zumindest in der Theorie – abgeschwächt werden kann, wenn der Staat richtig viele Milliarden in die Hand nimmt. Wir reden von noch mehr Geld, als der Staat für die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Maßnahmen aufwenden musste.

Dass ein ein solcher Regen an aus dem Nichts erschaffenen Geld die Inflation weiter anheizen wird, hat der Wirtschaftsexperte allerdings vergessen zu erwähnen. Und ob man alle Probleme mit aus dem Nichts erschaffenen Geld lösen kann, ist auch noch die Frage, denn selbst wenn die Bundesregierung es irgendwann hinbekommt, dass in Deutschland wieder genug Gas verfügbar ist, wird es Flüssiggas sein, das wesentlich teurer ist, als russisches Gas. Und ob die deutsche Industrie zu den Energiepreisen dann noch international wettbewerbsfähig produzieren kann, ist die nächste offene Frage.

Die „Experten“ im Wirtschaftsministerium

Ich habe berichtet, dass das Wirtschaftsministerium den Anti-Spiegel als „russische Propaganda“ bezeichnet hat, als ein Twitter-User dem Ministerium vorgehalten hat, dass die Probleme beim Gas nicht überraschend gekommen sind, sondern dass der Anti-Spiegel darüber seit über einem Jahr berichtet. Auf meinen Vorschlag, das Thema öffentlich in einem Livestream zu diskutieren, ist man im Wirtschaftsministerium natürlich nicht eingegangen.

Nun muss man abwarten, ob sich das Wirtschaftsministerium ein Vorbild an dem Außenministerium nimmt, das Baerbocks Äußerungen kurzerhand auf russische Propagandisten geschoben hat. Ich habe hier einen Vorschlag für das Wirtschaftsministerium, wie man die Peinlichkeit von Habeck den Russen in die Schuhe schieben kann, und vielleicht findet sich auch ein selbsternannter Faktenchecker, der diese Idee umsetzt.


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6 Kommentare

  1. Wie kann man so verrückt sein??? Haben wir es bitter nötig, daß wir im Winter frieren und unsere Arbeitsplätze verlieren, deindustrialisiert werden? Nur weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seiner unentwegten Forderung nach schweren Waffen für die Ukraine uns in einen Wirtschaftskreg mit Rußland manövriert hat, dessen Einnahmen jedoch absolut stabil sind, weil die Bemessungsgröße seiner Einnahmen unsere Wohnungen sind?

    https://www.focus.de/finanzen/news/gastbeitrag-von-gabor-steingart-5-gruende-warum-die-weltwirtschaft-jetzt-eine-rezession-braucht_id_143394835.html

    „Wir brauchen jetzt dringend eine Rezession

    Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Auge zu blicken: Eine weltweite Rezession, die scharfe Einschnitte auch in den Wohlstand unseres Landes bedeutet, ist auf dem Weg von der Befürchtung zur Gewissheit. Fünf Gründe, die dafür sprechen.“

    Man sieht das Unglück kommen, tut aber absolut nichts, weil man sich selbst durch Polizei und Militär vor der Bevölkerung gesichert wähnt! Man ist zu träge, das Ruder noch einmal herumzureißen, weil man einen Prestigeverlust dadurch erleiden würde – und die Schutzbefohlenen einem absolut scheißegal sind. Soll die Bevölkerung doch zusehen, wie sie zurecht kommt!

  2. Wenn man sich die Ideenlosigkeit in Richtung Bauen einer Maslowschen Pyramide im Bundestag anschaut könnte man weinen wie viel Volksgelder die einfach verbrennen.Ich habe als Ostdeutscher Ingenieur gemerkt, dass die westlichen Ingenieure nicht das Know How von uns hatten, d.h., die wussten zum Teil mehr, waren jedoch nicht in der Lage dies in der Praxis, konstruktiv anzuwenden. Wir hatten gelernt auf den Erkenntnissen unserer Meister aufzubauen und vielleicht am Ende des Arbeitsleben eins drauf zu setzen, d.h. die Entwicklung neuer Impulse auf Basis unserer Vorgänger.
    Hier erfindet man das Rad immer wieder neu!
    Wenn sich auch Schröder hat aus dem Irak-Krieg heraus gehalten, so haben doch Deutsche AWACS alle Positionen der Irakischen Artillerie ausspioniert und durch US-gezielte Stealth Bomber wurden sie sofort ausgeschaltet, ohne dass sie einen Schuss abgegeben.
    Das war die gemeinste und hinterhältigste Ausschaltung einer blühenden Nation! Die derzeitige Regierung hat gezeigt wie Menschen ohne Empathie, nicht nur einen ganzen Staat schreddern können,sondern auch unser Image auf den Stand von Idioten bringen können. So viel Dummheit und Unkenntnis in Natur Wissenschaftlicher, Betriebswirtschaftlicher und Industrieller Gesetze,
    hat noch nie eine Regierung vorher inne gehabt.
    Ich glaube ohne Russische Hilfe bekommen wir das nie mehr hin.
    Der Bremsklotz Queen ist ja nun „Marx sei Dank“ in den Hades gefahren, daraus könnt sich eventuell ein neuer Kurs ergeben.
    NÖP- Neue Ökonomische Politik!

    Wenn man alle Peinlichkeiten unserer Regierung den Russen in die Schuhe schiebt, werden die nun mit weißer Weste dann besser? Die Russen auf jeden Fall, die brauchen nur das Gegenteil von dem tun was die hier äußern und werden Erfolg haben.
    So hab ich früher immer das Gegenteil eines Finanzberater gemacht und Erfolg gehabt.
    Ebenso habe ich bei meinen West-Chef gemacht, das Gegenteil was er mir geraten hat,
    mit Erfolg in die Praxis umgesetzt.
    Er sagte immer. dass er mir das so, oder so erklärt hat und ich sagt dass ich ihn,
    so wie ich gemacht habe, verstanden hatte, so hat er eingelenkt und immer von
    meinem Erfolg profitiert. Dazu muss man Arbeitspsychologe sein und sich zurück
    nehmen können und nur mit indirektem Erfolg zufrieden sein, sonst kracht es!
    Vielleicht kann man die 1000 Nieten im Bundestag verwenden um eine neue
    Bismarck zusammen zu nieten! Diesmal mit zweitem Steuerruder, damit sie wenn
    eines ausfällt sich nicht im Kreise drehen und zusammenschießen lassen muss, wie das seit 6 Jahren im Bundestag geschieht!

  3. Für den Herrn Habeck, der mit Deutschland nichts anzufangen weiß, gilt ein Menetekel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Menetekel

    „Als Menetekel bezeichnet man eine unheilverkündende Warnung, einen ernsten Mahnruf oder ein Vorzeichen drohenden Unheils.“

    https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/DAN.5/Daniel-5

    25So aber lautet die Schrift, die dort geschrieben steht: Mene mene tekel u-parsin. … 27Tekel, das ist, man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden.

  4. Da kommt noch einiges auf uns zu. Es geht nicht nur um Insolvenzen, sondern, was daraus entsteht. Z.Bsp. diese Firma in Pisteritz, welche die Produktion eingestellt hat. Sie stellte dieses AdBlue für Dieselfahrzeuge her. Ohne AdBlue springt kein Dieselmotor mehr an, oder geht, bei sich leerendem AD-Blue-Tank, ab einer niedrigen Füllmenge in den s.g. Kriechmodus, mit enormer Leistungsdrosselung des Fahrzeuges, damit man zur nächsten Tankstelle muß. Vereinfacht gesagt. Wenn man bedenkt, welche Fahrzeuge das betreffen wird, kann einem Himmelangst werden: Feuerwehr, Krankenwagen, Polizeiautos, Logistikbranche, Öllieferanten, Müllabfuhr, Handwerker, Busse, Traktoren usw.! Wie das mit älteren Fahrzeugen ist, weiß ich allerdings nicht.

    Das Nächste, was fehlen wird, sind Fällungsmittel. Ich wußte bisher gar nicht was das ist. Dieses Mittel wird für Kläranlagen gebraucht und als Reiniger für Industrieabgase benötigt. Fehlt das, werden die Abwässer in die Flüsse nur noch unzureichend „gereinigt“ fließen. Und die Industrieanlagen pusten ihre Abgase ungefiltert in die Luft.

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