In was für einer Welt leben wir?

Von Jürgen

Was braucht der Mensch und was gesteht man ihm noch zu, um glücklich zu sein oder aber auch nur, um seine Existenz erfolgreich erhalten zu können? Grundlegend ist immer erst mal, seine körperlichen Bedürfnisse gegenüber der Umwelt bewahren zu können. Ein Dach über dem Kopf, Kleidung gegen Witterungseinflüsse, wie auch zusätzliche Wärmequellen in kühleren Jahreszeiten, sowie natürlich Nahrung. Wer friert, hungert oder dürstet, der braucht sich um anderes erst gar keinen Kopf mehr zu machen. Wenn der Körper stirbt, das war es dann!

Natürlich, der Mensch lebt nicht vom Brot allein! Nestwärme, als Kind in der Familie und als Erwachsener in Gemeinschaft, die Zusammenhalt und Verbundenheit ausdrückt, ist nicht weniger wichtig. Es ist kein Fehler, allein (für sich) sein zu können, aber Einsamkeit gehört nicht dazu! Gemeinschaft im Denken, Fühlen und Erleben, das Finden einer Identität, einer Zugehörigkeit, sie erst stärken den Einzelnen. Und das nicht nur bei der Futterbeschaffung. Erst (auch) seelische Gesundheit ermöglicht auch geistige Entwicklung!

Das Streben nach Höherem, das Ausleben des Geistes, als Gedachtes oder auch praktisch Geschaffenes, manifestiert in Glauben, Philosophie, Kunst oder Handwerk, wie auch die Entwicklung von Sittlichkeit und Ethik, die ein erquickliches Zusammenleben aller Menschen als durchaus möglich umzusetzen trachtet, was könnte es schöneres geben?

Was also den Menschen ausmacht, die Dreieinigkeit von Körper, Seele und Geist, im Zusammenleben mit seinen Nächsten, das Bemühen darum, „auf daß es ihm wohl ergehe“, zu welcher Zeit wurde dies wirklich einmal aktiv gefördert oder doch zumindest mal nicht behindert? Die derzeitige Praxis unseres Daseins, neigt sie nicht eher dazu, es zu verhindern?

Nehmen wir unsere körperlichen Bedürfnisse. Mieten steigen uferlos und Wohneigentum wird unerschwinglich für Normalverdiener. Die Kosten für Licht und Wärme ebenso! Kleidung und Mobiliar, wenn nicht Schweine teuer, haben keine Qualität mehr und unterliegen einem Modediktat. Gut, das muß, wenn er es sich leisten kann, jeder selbst für sich entscheiden. Unsere Nahrung, wenn nicht genmanipuliert, dann zumindest mit Pestiziden angereichert und, wenn dem nicht so ist, für den kleinen Geldbeutel ebenso dauerhaft nicht finanzierbar!

Die Arbeitswelt (und die Löhne) so gestaltet, daß, selbst zu kochen, wie auch gemeinsame Mahlzeiten an sich, zeitlich und monetär, kaum mehr möglich. Die Mägen werden zwar voll, in Kita oder Mensa, aber um welchen Preis? Dieser „Ernährung“ geschuldete Krankheiten werden immer mehr und gemeinsame Zeit, zumal beim Essen, fällt einfach weg!

Darüber hinaus, wer dennoch ein Rentenalter erreicht, er vielleicht krank wird, wie sieht es denn dann aus? Die Beiträge zur Absicherung steigen, die Leistungen dafür aber sinken! Und das stetig, im besten Deutschland, der höchsten Steuern und Abgaben weltweit, das es je gab! Und klar, es geht uns doch so viel besser wie allen anderen! Amerika läßt grüßen! Immerhin werden wir hier noch operiert ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen! Ob wir auch geheilt werden?

Die Behandlungsmethoden, halten sie, was sie versprechen? Wir haben resistente Keime in Krankenhäusern? Die Schulmedizin, überwiegend, kennt nur noch den Rezeptblock, die Überweisung und natürlich „akzeptierte Wissenschaft“, die einen auch schon mal mit Senfgas behandelt und um so lieber impft! Auch die Gesundheitspolitik ist da alternativlos!

Wo, in der Familie, keine gemeinsamen Mahlzeiten mehr ermöglicht werden, was findet da überhaupt noch statt? Ist es nicht der Anfang der Entfremdung, erst in der Familie, dann der Gesellschaft an sich? Was als Kind als „normal“ erlebt, zu was führt es? Wie soll da Gemeinschaft, über das „im Kleinen“ hinaus, gefördert werden? Was sagt es dem Kinde, außer, ich muß alleine glücklich werden? Für und zuerst für mich selbst sorgen, weil, sonst ist ja nichts und niemand da?





Die Liebe der Eltern, sie wird ersetzt durch die pflegliche Aufmerksamkeit der Erzieher und Lehrer. Und selbst wenn man diesem Ersatz keine bösen Absichten unterstellen wollte, das kann was ersetzen? Unbenommen dessen, worauf angesprochene Berufsstände sich ja so gerne berufen, daß Eltern eben keine pädagogische Ausbildung hätten, woher kommt es? Die Großfamilie, sie wurde schon lange aufgebrochen. Damit verbundenes Wissen eliminiert! Nicht nur, was Erziehung, Ernährung oder das Wissen um Gesundheit angeht!

Auch der Erwachsene unterliegt diesem Programm der Entfremdung! Da ist nichts mehr da, was auch nur den Anschein von Gemeinschaft oder kultureller Identität vermuten ließe! Wir wählen Parteien, die dem Wortsinne nach, nur „nach ihrem Teil“ repräsentieren. Wir organisieren uns in Gewerkschaften, kämpfen dennoch allein um unseren Arbeitsplatz und tragen unsere Haut zu Markte, im Sinne von Angebot und Nachfrage. Der Mensch, er bietet sich an, als Ware! Ich kann was, also bin ich! Wer fragt da noch nach, wenn es mal nicht mehr so ist?

Vermeintlich propagierte „Solidarität“, sie wird heraus posaunt und proklamiert, als ob es der Weisheit letzter Schluß sei! Nur, zu welchem Zweck? Kann oder soll sie verhinderte Liebe ersetzen? In dem wir uns selbst verleugnen, alles was uns bisher ausgemacht, vergessen und einem höheren Zweck opfern? Wer erlaubt sich, darüber zu befinden und, warum eigentlich?

Wir haben zu erlauben, daß in sich homogene Gesellschaften, uns Entfremdeten den „Platz“ wegnehmen? Wir deren Kultur oder Glauben zu (er)dulden haben? Deren Denken und Empfinden, sich, zunächst neben uns, etabliert? Und man verlangt, daß wir uns gefälligst anzupassen haben? Ja gut, wo die Selbstbehauptung und Einigkeit einst gebrochen …

Kommen wir also, schlußendlich, zur geistigen Potenz eines einstigen Volkes! Worauf soll sie sich gründen, wenn wir es, in der Masse, hier nur noch mit Überlebenskampf zu tun haben und, was als „intellektuell“ verschrieen, es nicht interessiert und sich Agenden widmet, die eben dieser widersprechen?

Wo 2% am Anteil der „Klimaerwärmung“ wichtig erscheint und eine Pandemie zu solcher erklärt wird an der über 99 % gar nicht erkranken? Wohlweislich, neben all den angeführten Betrachtungen! Mit was haben wir es also zu tun? Es ist gegen das Leben an sich und im Besonderen, gegen ein dem Menschen wohlgefälliges Leben gerichtet!

Glaube wird zur Religion und Denken zur Ideologie! Und alles dient nur dem einen! Wir werden daran gehindert, unser Leben leben zu dürfen! Nach eigenen Maßstäben und wenn wir dreimal daran scheitern würden, nicht mal das wird uns erlaubt! Es ist, nicht nur von „Staats wegen“, nicht weniger, wie eine Entmündigung!

Aber, mir doch egal, wer sich dahingehend hervortut! Es geht nicht darum gegen etwas anzutreten, sondern für etwas! Schuldzuweisungen, sie helfen nur dem, als solchen ausgerufenen, „Feind“! Wirklicher Widerstand, er beschränkt sich nicht auf (An)Klage, weil, die ändert ja nichts! Die dafür Verantwortlichen, werden wir sie je endgültig ausmachen können? Geschweige denn, zur Rechenschaft ziehen können? Ist es nicht einfach nur eine Jagd nach einer Chimäre? Eine weitere falsche Fährte, die uns vom Wesentlichen ablenken soll?

Wir müssen einfach nur „machen“! Und die höchste Form dessen ist, augenblicklich, das nicht mitmachen! Die von Jenen propagierte Form des Widerstandes, die so hochgelobte und einst schmerzlich vermißte, uns deshalb stets angekreidete, sie allein, soll uns zur Ehre gereichen!

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5 Kommentare

  1.  Mal eine ganz andere Überlegung! 🙂

     Deutsche Regierung bekommt ja anscheinend nichts gebacken!  Keine Tests, wenn man sie braucht,  keine Nachverfolgung, die ihren Namen auch verdient,  keine Impfdosen in ausreichender Menge.  Nicht mal einen flächendeckenden digitalen Impfpass bekommen sie zustande!

     Ist das wirklich nur Unvermögen oder könnte man da auch Absicht vermuten?

  2. Uns steht eine ständige Impforgie bevor;  denn mit zweimal Impfen ist es nicht getan.  Deswegen entsteht die Frage, ob man überhaupt in die Impforgie einsteigen sollte, weil es dann ja sowieso kein Ende findet. Die langfristigen Auswirkungen der Impfungen sind aber nach wie vor unbekannt, wobei für viele gesunde Menschen der Aufwand-Nutzen-Ertrag durch die Impfungen nicht besteht.

    https://www.mmnews.de/politik/164695-staendige-impfkommission-auffrischung-2022

    Söder:  Mit zweimal geimpft ist es nicht getan.

    https://www.youtube.com/watch?v=htzyHG8o6aw&t=2s

    • Södolf hat schon 7 Spritzen bekommen! Jedenfalls im TV.
      Sicher ist sicher. Ein echtes Vorbild.

      Komisch: Fast immer die gleiche „Ärztin“ und das gleiche Wandbild im Hintergrund.
      An einem Drehtag erledigt? Naja…Verschwörungstheorie halt.

  3. Der Kampf zu überleben — den habe ich in meinem Leben hautnah erlebt, ein Kampf welcher alles andere ausschaltet, welcher es unmöglich macht Freundschaften oder Familienleben zu kultivieren. Das ist der American Way! Ich hatte noch nicht mal Zeit um ein normales Mittagessen einzunehmen — Time is Money — ununterbrochen rumrasen. Man sieht das in Hollywood Filmen, niemand ist jemals introspektiv, immer mit ´ner Plastiktasse in der Hand Kaffee trinkend rum rasen und aggressiv quasseln.Ich arbeitete bis zu 60 Stunden die Woche, unter Dauerdruck zu produzieren. Wenn ich endlich Zeit hatte (alle paar Wochenende) verbrachte ich die erschöpft an meinem irren teuren pool zu sitzen, ´en Bierchen zu trinken und TV gucken. Der American Way ist ein Menschenkiller, dieser wahnwitzige uferlose Kapitalismus in welchem das EINZIGE welches zählt ist wieviel Geld man ¨gemacht¨ hat — und das ist bedeutungslos, denn die Kosten dieses ¨priveligierten¨ Lebens sind so astronomisch, dass man davon im Ende nichts sieht. Erst nach dem ich in den Ruhestand ¨gegangen¨ wurde hatte ich Zeit mich zu informieren und da ich seit Kindheit ein passionierter Leser war war das eine Freude und auch eine unerwartete Aufklärung über die alliierte Vergewaltigung meines Vaterlandes.

    • "… und da ich seit Kindheit ein passionierter Leser war, war das eine Freude und auch eine unerwartete Aufklärung über die alliierte Vergewaltigung meines Vaterlandes."

      Dann lies mal, was der "Böse" zum Krieg mit den USA sagte, der Roosevelt für den Weltkrieg verantwortlich machte (in seiner Rede vom 11.12.1941, S. 96):

      https://web.archive.org/web/20190513204456/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

      "Die damalige poInische Regierung hat es abgelehnt, auf diese Vorschläge auch nur zu reagieren. Es erhebt sich dabei aber doch die Frage. Wie konnte ein so unbedeutender Staat es wagen, solche Vorschläge einfach zu negieren und darüber hinaus nicht nur zu weiteren Grausamkeiten gegenüber den Deutschen, die diesem Lande die ganze Kultur geschenkt hatten, zu greifen, sondern sogar noch die allgemeine Mobilmachung anzuordnen? [Anm.:  Bromberger Blutsonntag!  https://de.wikipedia.org/wiki/Bromberger_Blutsonntag%5D

      Der Einblick in die Dokumente des Auswärtigen Amts in Warschau hat uns allen später die überraschende Aufklärung gegeben. Ein Mann war es, der mit teuflischer Gewissenlosigkeit seinen gesamten Einfluß zur Anwendung brachte, um Polen in seinem Widerstand zu bestärken und jede Möglichkeit einer Verständigung auszuschalten.

      Die Berichte, die der damalige polnische Gesandte in Washington, Graf Potocki, seiner Regierung in Warschau schickte, sind Dokumente, aus denen mit erschreckender Deutlichkeit hervorgeht, wie sehr ein einziger Mann und die ihn treibenden Kräfte mit der Verantwortung für den zweiten Weltkrieg belastet sind.

      Es erhebt sich zunächst die Frage: Aus welchen Gründen konnte dieser Mann in eine so fanatische Feindschaft gegenüber einem Land verfallen, das bisher in seiner ganzen Geschichte weder Amerika noch ihm selbst irgendein Leid zugefügt hatte?

      Soweit es sich um die Stellung Deutschlands zu Amerika handelt, ist folgendes zu sagen:

      1. Deutschland ist vielleicht die einzige Großmacht, die weder auf dem nord- noch südamerikanischen Kontinent jemals eine Kolonie besessen oder sich sonst politisch betätigt hat, es sei denn durch die Auswanderung vieler Millionen Deutscher und deren Mitarbeit, aus der der amerikanische Kontinent, insonderheit die Vereinigten Staaten aber nur Nutzen gezogen haben.

      2. Das Deutsche Reich hat in der ganzen Geschichte der Entstehung und des Bestehens der Vereinigten Staaten niemals eine politisch ablehnende oder gar feindselige Haltung eingenommen, wohl aber mit dem Blut vieler seiner Söhne mitgeholfen, die Vereinigten Staaten zu verteidigen.

      3. Das Deutsche Reich hat sich an keinem Krieg gegen die Vereinigten Staaten selbst beteiligt, wohl aber wurde es von den Vereinigten Staaten im Jahre 1917 mit Krieg überzogen, und zwar aus Gründen, die durch einen Ausschuß restlos aufgeklärt worden sind, den der jetzige Präsident Roosevelt zur Prüfung dieser Frage selbst eingesetzt hatte.

      Gerade dieser Untersuchungsausschuß zur Klärung der Gründe des amerikanischen Kriegseintritts hat einwandfrei festgestellt, daß diese für den amerikanischen Kriegseintritt 1917 ausschließlich auf dem Gebiet der kapitalistischen Interessen einiger kleiner Gruppen lagen, daß Deutschland selbst jedenfalls keinerlei Absicht hatte, mit Amerika in einen Konflikt zu geraten."

       

      Im übrigen wie es zu Pearl Harbor kam: Fish, Hamilton, Der zerbrochene Mythos. F.D. Roosevelts Kriegspolitik 1933-1945.

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=Roosevelt&an=&tn=Der+zerbrochen+Mythos&isbn=

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