IN DER KRISE: UNTERGANG DER AKTIEN – AUFSTIEG DES GOLDES

von Egon von Greyerz (goldswitzerland)
Original in Englisch vom Donnerstag, 13 Februar, 2020

Es gibt keine sicheren Vermögenswerte. 2002 empfahlen wir unseren Investoren, bis zu 50 % ihrer Finanzanlagen in physischem Gold zu halten. Heute, 2020, denke ich, dass die richtige Zahl eher bei bis zu 100 % liegen sollte, weil es, mit Ausnahme von Edelmetallen, keine sicheren Vermögenswerte gibt.

Wir stehen jetzt am Ende der einzigen wirklich globalen Asset-Bubble der Geschichte, die durch eine Schuldenexplosion von epischen Ausmaßen befeuert wurde. Nie zuvor haben alle großen Wirtschaften ihre Konjunkturhochs gemeinsam markiert, angetrieben von Kreditschöpfung, Geldschöpfung und Derivaten in Billiardenhöhe.

EIN SCHOCK FÜR ÜBER-OPTIMISTISCHE INVESTOREN

Obgleich es nie zuvor einen Bullenmarkt von solchen Ausmaßen gegeben hat, ähnelt die derzeitige Marktpsychologie jener, die auch bei den vorhergehenden Spekulativblasen der Jahre 1929, 1973, 1987, 1999 oder 2007 geherrscht hatte. Als die Markthöchststände erreicht waren, schaukelte sich der Markt zu einer über-optimistischen Stimmung hoch. 1929 äußerte sich der Yale-Ökonom Irving Fisher in der New York Times folgendermaßen: „Die Aktienkurse haben allem Anschein nach eine permanente Hochebene erreicht.“ Drei Jahre später hatte der Dow 90 % seines Wertes verloren.

Ob die Märkte jetzt ihre Höchststände erreicht haben und noch leicht steigen werden, ist irrelevant. Euphorische Investoren und Computer könnten den Dow noch auf das psychologische Niveau von 30.000 schieben, die Höchststände könnten aber auch jetzt schon erreicht sein. Klar ist, die Wende steht unmittelbar bevor, ganz gleich ob heute oder in einigen Wochen. Und sobald die Wende gekommen ist, werden wir wahrscheinlich effektive Verluste von 90 % erleben.

WIRD DAS CORONA-VIRUS DER AUSLÖSER SEIN?

Als Impulsgeber für den kommenden Markt- und Schuldenzusammenbruch kommen eine ganze Reihe von Ereignissen in Frage. Sollte das Corona-Virus nicht wie durch ein Wunder aufhören sich zu verbreiten, dann könnte es mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Stillstand der Weltwirtschaft auslösen.

Eine von der Universität von Hongkong durchgeführte Lancet-Studie schätzt, dass die chinesischen Behörden die Zahl der im Rahmen der Corona-Epidemie Erkrankten um das 10-fache zu niedrig angeben haben. Die Studie berechnet eine Übertragungsrate von 2,68 pro erkranktem Fall sowie eine Verdopplung der Infiziertenzahl alle 6,4 Tage.

Neben der offiziellen Todeszahl von 1.100 gibt es auch andere Berechnungen, die von insgesamt 25.000 Toten oder sogar von 10.000 Todesopfern pro Tag ausgehen. Während der Spanischen Grippe von 1918 starben 2,5 % der Betroffenen, oder geschätzte 50 Millionen. Die Wuhan-Zahlen verweisen auf eine Mortalitätsrate von 5 %, was – sollten diese Zahl korrekt sein – sehr ernst wäre. Dennoch ist diese Zahl sehr niedrig im Vergleich zum „Schwarzen Tod“, der Mitte des 14. Jahrhundert die Hälfte der europäischen Bevölkerung tötete.

Sollte die Zahl der Ansteckungen so schnell wachsen, wie in der Lancet-Studie geschätzt wird, dann wird sich das Virus schnell auf der Welt ausbreiten. Schon jetzt gibt es Fälle auf allen Kontinenten, und bislang gibt es offiziell 49.000 Fälle in mindestens 25 Ländern. So wurden zum Beispiel fünf Briten in einem französischen Skiressort durch einen anderen Briten infiziert, der auf einer Konferenz in Singapur gewesen war.





400 MILLIONEN CHINESEN IN DER SPERRZONE

Aktuell sind 400 Millionen Chinesen von der Außenwelt abgeschnitten. Den Zahlen von Lancet zufolge könnte in wenigen Wochen ganz China unter Quarantäne stehen.

Genauso ernst ist, dass auch die chinesische Wirtschaft abgeriegelt wird. Die chinesische Wirtschaft wurde zu mehr als 65 % heruntergefahren. Mehr als 80 % der verarbeitenden Industrie sowie 90 % der Exportindustrie wurden geschlossen.

Man darf nicht vergessen, dass die chinesische Wirtschaft 17 % der Weltwirtschaft ausmacht; die Stilllegung des globalen Produktionsmotors wird schwerwiegende Folgen für den Rest der Welt haben. Zudem sind die Schulden Chinas explodiert. Zu Beginn dieses Jahrhunderts betrugen sie 2 Billionen $, heute liegen sie bei 42 Billionen $. Die Ausbreitung des Corona-Virus wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass ein großer Teil dieser Schulden Schrottstatus bekommen wird.

Da die chinesischen Behörden Daten hinsichtlich des Corona-Virus sowie dessen Folgen für die chinesische Wirtschaft unterdrückt, gestaltet sich die Ermittlung solider Zahlen extrem schwierig. Mit Blick auf die verschiedenen Berichte, die uns erreichen, dürfte es als relativ sicher gelten, dass die wahren Zahlen deutlich schlimmer sind als die offiziellen.

GLOBALES QE: MÄRKTE WERDEN MIT WERTLOSEM GELD GEFLUTET

Da die Finanzsysteme der USA und Europas schon jetzt unter extremen Druck stehen, haben Fed und EZB aggressive QE-Programme gestartet. Auch China wird jetzt ein Programm mit umfangreichen Finanzspritzen auflegen müssen, um den Zusammenbruch des eigenen Finanzsystems abzuwenden.

Während der globale Produktionsmotor stillgelegt ist und die Welt von einer schwerwiegenden Pandemie überzogen wird, scheint der Rest der Welt in Wolkenkuckucksheim zu leben. Es ist schon surreal, dass der Dow gerade erst ein neues Hoch markiert hat und der deutsche Dax nicht weit vom Hoch entfernt steht.

Angesichts eines potentiellen Stillstands des Welthandels leben die Aktienmarktinvestoren allem Anschein nach auf einem anderen Planeten. Für diese „Daueroptimisten“ werden die schlechten Nachrichten bequem ausgeblendet und der Fokus stattdessen auf die wertlosen Falschgeldmassen gelenkt, die die Zentralbanken aus dem Nichts schöpfen. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund glauben Investoren, dass aus gedrucktem Geld Vermögen entsteht. Und eine Zeit lang hat das auch funktioniert, weil die Märkte mit diesem Geld immer weiter in die Höhe getrieben wurden. Allerdings wird diese Party bald zu Ende gehen. Dann wird die Welt womöglich in Schockstarre fallen – angesichts einbrechender Märkte und Bankenbankrotte in viel größerem Ausmaß als 2006-09.

ERNEUTE INVERSION BEI ANLEIHERENDITEN

An den Anleihemärkten hat wieder die „Flucht in die Sicherheit“ eingesetzt. Investoren kaufen massiv US-Staatsanleihen, wodurch die Verzinsung der Anleihen mit 10- und 30-jähriger Laufzeit wieder gesunken ist und nun Allzeittiefs anpeilt. Zudem kam es erneut zu einer Inversion der Zinskurve, wobei kurzlaufende Anleihen höher verzinst sind als langlaufende. Eine Zinskurveninversion ist normalerweise ein exzellenter Indikator für eine anstehende Rezession.

Für mich ist es unerklärlich, wie man eine US-Staatsanleihe mit „SICHERHEIT“ gleichsetzen kann. Sie ist ein Schuldenpapier eines buchstäblich bankrotten Schuldennehmers, dessen Währung (wie auch jede andere Währung) zusammenbrechen wird. US-Anleihen bieten buchstäblich NULL Sicherheit, was übrigens auch für alle anderen Staatsanleihen gilt. Denn diese Anleihen können nicht und werden niemals in Geld ausgezahlt werden, das tatsächlich noch Wert hat. Das wahrscheinlichste Schicksal dieser Anleihen ist bestenfalls ein unbefristetes Schuldenmoratorium oder (und das ist wahrscheinlicher) ein Schuldenausfall. Sollte es jemals irgendwelche Rückzahlungen geben, dann nur in völlig entwertetem, wertlosem Geld.

DAS GOLD-ZEITALTER BEGINNT

2002, als Gold bei 300 $ stand, stieg unsere Firma in den physischen Goldmarkt ein. Damals empfahlen wir unseren Investoren, bis zu 50 % der eigenen Finanzanlagen in Gold zu halten. Seither ist Gold in den meisten Währungen um das 5- bis 6-fache gestiegen. Gold hat in diesem Jahrhundert besser abgeschnitten als alle großen Anlageklassen, Aktien eingeschlossen.

Damals, Anfang der 2000er, war ich voll und ganz überzeugt, dass Gold der beste Schutz gegen ein prekäres Finanzsystem ist. Wie sich in der Großen Finanzkrise von 2006-09 zeigte, sollte ich mit meinen Bedenken Recht behalten. Wie durch ein Wunder wurde das System von Zentralbankern vorübergehend gerettet – allerdings zu sehr hohen Kosten, weshalb sich das System heute in einer viel riskanteren Lage befindet. Die globale Verschuldung hat sich von 125 Billionen $ im Jahr 2006 auf heute 260 Billionen $ verdoppelt. Und eine Verdopplung der Schulden bedeutet auch eine exponentielle Erhöhung des Risikos.

Es gibt mindestens 3 Dutzend Risiken, die einen systemischen Zusammenbruch auslösen könnten. Sollte es zu einer schwerwiegenden globalen Ausbreitung des Corona-Virus kommen, hätten wir einen weiteren Faktor, der in einem ohnehin fragilen System zum potentiellen Crash-Auslöser werden könnte.





Wie ich schon erwähnt hatte, leben die Investoren aktuell in Wolkenkuckkucksheim. Sie verstehen nicht, dass es heutzutage keine sicheren Assets mehr gibt. Die Blasenmärkte für Aktien, Anleihen und Immobilen sind unglaublich riskant. Doch kaum jemand wird das erkennen, bevor es zu spät ist.

Man braucht sich nur den Dow anzuschauen. Während sich das Corona-Virus weltweit ausbreitet, stieg der Dow letzte Woche um 1.000 Punkte. Irgendwann bald werden wir an allen Aktienmärkten den stärksten Crash erleben, der alle Daueroptimisten erschüttern wird.

Wie schon erwähnt: Schon 2002 war ich überzeugt, dass es hinsichtlich Absicherung und Vermögensschutz kein besseres Asset als Gold gibt. Ein Anteil von 50 % war damals schon recht aggressiv, dennoch hat sich dieser Rat als der richtige herausgestellt.

Doch heute steckt die Welt in einer völlig anderen Situation. Obgleich Gold seit Beginn der 2000ern schon mehrere hundert Prozent gestiegen ist, hat der Bullenmarkt beim Gold kaum begonnen. Durch Manipulation der Papiergoldmärkte seitens der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) und der Bullionbanken wurde der Preis auf deutlich niedrigeren Ständen gehalten.

Im Juni 2005 sagte William R. White von der BIZ (mit Sitz in der Schweiz), eines der Ziele von Zentralbankenkooperationen seien „gemeinsame Anstrengungen bei der Beeinflussung von Vermögenspreisen (speziell Gold und Fremdwährungen) unter Umständen, unter denen dies als nützlich erachtet werden könnte.“

Diese Intervention wird wahrscheinlich schon in Kürze scheitern, wenn die Besitzer von Papiergold physische Auslieferung fordern. Da den verfügbaren physischen Goldmengen jedoch 100-mal so viele Papierforderungen gegenüberstehen, wird es zu Ausfällen im Papiergoldmarkt kommen und zu sprunghaft steigenden Preisen für physisches Gold.

Folgendes zu verstehen, ist entscheidend:

Physisches Gold hat keine Gegenparteirisiken, es ist zudem:

  • echtes Geld
  • unabhängig von Forderungen Dritter
  • ein Inflationsschutz
  • ein Krisenschutz
  • die einzige Währung, die aus historischer Sicht überlebt hat

Die Welt steht jetzt vor der größten Krise der Geschichte. Deutlich weniger als 0,5 % der Menschen sind darauf vorbereitet. Physisches Gold (und andere Edelmetalle) sind der ultimative Schutz sowie Absicherung gegen den kommenden Zusammenbruch des Finanzsystems.

Egon von Greyerz
Gründer und Managing Partner
Matterhorn Asset Management
Zürich, Schweiz

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IN DER KRISE: UNTERGANG DER AKTIEN – AUFSTIEG DES GOLDES
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26 Kommentare

  1. Jeden Monat der gleiche Salmon… Ist wie eine Dauerwerbesendung, die nicht als Werbung gekennzeichnet wird.

    Wenn die Währung wirklich völlig crashed, kann man seine Edelmetalle auch in Papierkorb werfen, weil dann das Goldverbot kommt und das System das einfach einkassiert.

    Und wie immer bei den Betrachtungen wird kleine Zeitraum betrachtet, in dem sich Gold sehr gut entwickelt hat. Das war in allen anderen Zeitperioden allerdings nicht so.

    Eine Aussage, wann der Crash denn nun kommt, bleibt der Autor natürlich schuldig. Wenn man das aber jeden Monat wiederholt, wird er irgendwann in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten sicher im richtigen Monat gewarnt haben.

    Das mit den mehreren 100% gestiegenem Goldpreis seit 2000 ist zwar schön.

    Aber Siemens ist in dem Zeitraum auch um um über 300% gestiegen. Und hat nochmal etwa 100% vom 2000er Aktienwert als Dividenden ausgeschüttet. Und Siemens ist nun keinesweg eines der ertragsstärksten Unternehmen mit der besten Kursentwicklung gewesen. Ich nehme Siemens, weil das das einzige Unternehmen war, wo ich spontan mal nachgeschaut habe.

    Dass die Preise für Assets (Gold, Aktien, Immobilien, Kunst, usw…) so massiv gestiegen sind, liegt daran, dass mit dem Quantitative Easing (dem Verwässern des Dollars und der angekoppelten Währung, das erzeugte Geld irgendwo geparkt werden muss). Und so steigt alles im Wert.

    Wenn der viel besungene Crash kommt und die Geldblase platzt, dann werden die Kredite ganz schnell zurückbezahlt oder von den Banken gekündigt und das durch Kredit erzeugte Geld verschwindet schlagartig vom Markt. Dann sinken massiv die Aktienkurse und dann sinkt auch massiv der Goldpreis. Nennt sich Deflation. Alles wird billiger – auch Gold…

    Wofür sich Gold eignet und das auch nur, wenn die Politik den Goldhandel nicht weiter reglementiert… Es eignet sich zur Geldaufbewahrung. Man bekommt auch nach einem Crash ungefähr den Geldwert, den man sonst gehabt hätte. Reicht das Geld, das man in Gold steckt, um eine Villa zu kaufen, dann reicht es auch nach einem Crash dazu, egal wie nun nominal die Preise sich entwickelt haben. Das mag sicherer sein, als andere Anlagen.

    In den allermeisten Fällen hat man allerdings mehr, wenn man am Aktienmarkt investiert ist. Denn da wurde in Unternehmen investiert, die eine Geschäftstätigkeit haben und damit neue Werte schaffen, die sich im Kurs und der Dividende spiegeln.

      • Mission Money hatte erst vor zwei oder drei Wochen ein gemeinsames Interview mit einem bekannten Fondsmanager und einem Goldexperten.

        Vielleicht für Sie interessant, mal die Gegenargumente zu hören und ihren eingeschränkten Blickwinkel zu erweitern.

          • Das stimmt nicht: Die USA halten über 100.000de Staatsfonds das Groß der Aktien weltweit. Damit dafür eine Perspektive bekommt: Ca. 76% aller Aktien werden von sogenannten Institutionellen Anlegern gehalten.

            Immer wenn Geld vor den Bürgern versteckt wird, wird das buchungstechnisch für einpaar Jahrzehnte in einen Fonds gesteckt. Z.B. für die Erneuerung einer Brücke in 50 Jahren. Oder für die Lasten des Atomausstiegs. Das Geld gilt dann als bereits ausgegeben und taucht in der Bilanzsumme nicht als haben auf.

            Die USA haben auf jeder staatlichen (firmen) Ebene viele 1000 solcher Fonds. Man kann die CAFR – Comprehensive Anual Financial Report dieser Fonds einsehen und sieht dann sehr eindrucksvoll, dass Aktien und Aktien und Aktien gekauft werden.

            In der Dokumentation "Corporation Nation" hat der Aktivist Clint Richardson unter anderem das Ausmaß des Versteckten Geldes untersucht. Und die weltweiten Aktienanteile der USA sind so gewaltig, dass niemand in den USA jemals mehr arbeiten müsste, wenn das Geld nicht vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt würde und statt dessen ein unglaubliches Haushaltsdefizit ausgewiesen würde. Tatsächlich ist der Wert aber Assets aber ca. 3-5x so hoch wie die angeblichen Schulden der USA.

            Mit den Firmenanteilen üben die auch die Kontrolle über die Satelitenstaaten aus. Wenn eine Regierung nicht spurt, dann beginnt die Erpressung mit einer Wirtschaftskrise (In der Presse: "die Märkte werden unruhig"), die die USA jederzeit auslösen können.

            Aber es geht noch weiter: Um an die Aktien der Wesentlichen Unternehmen eines Landes zu kommen nutzen die USA auch ihre Unternehmen und die Zinsschraube der Fed, um erst in Niedrigzinsphasen in Ländern durch Investitionen einen Boom zu entfachen. Über Lobying werden kreditfinanzierte Investitionen in die Infrastruktur durchgesetzt. Dann werden die Gewerkschaften und Linken Parteien unterstützt höhere Löhne und soziale Wohltaten durchzusetzen. Alles in der Phase kein Problem weil die Einnahmen sprudeln.

            Dann zieht die Fed die Zinsschraube an. Die US-kontrollierten Unternehmen entlassen massenhaft Mitarbeiter und ziehen das Geld ab bzw. stoppen Investitionen. Und sobald dann die günstigen Kredite auslaufen und nun zu wesentlich höheren Zinsen refinanziert werden müssen, gerät das Land in die Kreditfalle.

            Nun kommt die US-Weltbank und der US-Internationale Währungsfond und bietet günstigere Kredite an, aber mit der Auflage: Alle wesentlichen Unternehmen zu privatisieren, Hemmnisse für die Konzerne zu beseitigen und den Wohlfahrtsstaat einzustampfen.

            Privatisierung heisst nicht, dass Du und ich da was kaufen. Es heisst, dass US-Kontrollierte Unternehmen und Fonds dann die wesentlichen Unternehmen übernehmen und von da an auch dieses Land kontrollieren.

            Und die Strukturen des versteckten Geldes gibt es nicht nur in den USA. Ich habe mir den Spaß gemacht und am Ort in meiner Kommune die Beteiligungen anzusehen und auch dort insb. bei den Stadtwerken Fonds gefunden über die, die riesigen Gewinne verschleiert werden. 29% im Privatkundengeschäft… 6% bei Firmenkunden…

            Bei Steuern geht es nicht zu vorderst um Einnahmen sondern darum, die Bevölkerung in Abhängigkeit zu halten. Es ist auch kein Wunder, dass der Rechnungshof nicht weiss, wo ca. 50% der Steuereinnahmen in Deutschland bleiben.

            Sobald das in solchen Fonds liegen, können Gelder auch ganz einfach mit Aktiengeschäften in andere Länder verschoben werden. Denn unzweifelhaft haben die USA genug Kapitalisierung, um den Kurs bestimmter Unternehmen zu manipulieren, so dass der eine seine Kurswette gewinnt und der andere seine genau entgegengesetzte Kurswette verliert. Und schon ist das Geld abgeflossen.

            Viele westdeutsche Kommunen wurden über Finanzwetten völlständig ausgeplündert.

    • Ich finde, die neuste Gesetzgebung zum Goldkauf bedeutet de facto ein Goldverbot.  Der Unzenpreis dürfte in Kürze 2000 Euro übersteigen, und dann darf man nicht mehr bei Degussa usw. anonym verkaufen, die müssen den Personalausweis des Verkäufers 5 Jahre lang speichern oder melden das  sofort weiter ans Finanzamt;  denn alles was verboten ist, wird bei uns üblicherweise sofort gemacht, vor allen Dingen bei offensichtlichen System-Mißtrauischen, also sog. gold bugs, ad maiorem dei gloriam des Systems  Und damit wissen die Finanzbeamten, daß es da ein "Rattenloch" gibt, wo sie sich zum geeigneten Zeitpunkt bestimmt einfinden werden, um die Sache gründlicher zu untersuchen.

      Im übrigen lohnt es sich nicht, sich allzusehr vorzubereiten;  denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.  Dazu Schopenhauer:

      49. Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß, im Zutrauen und Eröffnen den Verrat und die Reue, und so auch umgekehrt, sich lebhaft vergegenwärtigen. Dies würde eine bleibende Quelle wahrer Weltklugheit abgeben, indem wir stets besonnen bleiben und nicht so leicht getäuscht werden würden. Meistens würden wir dadurch nur die Wirkung der Zeit antizipiert  haben. – Aber vielleicht ist zu keiner Erkenntnis die Erfahrung so unerläßlich, wie zur richtigen Schätzung des Unbestandes und Wechsels der Dinge. Weil eben jeder Zustand, für die Zeit seiner Dauer, notwendig und daher mit vollstem Rechte vorhanden ist; so sieht jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag aus, als ob nun endlich er Recht behalten wollte, für alle Ewigkeit. Aber keiner behält es, und der Wechsel allein ist das Beständige. Der Kluge ist der, welchen die scheinbare Stabilität nicht täuscht und der noch dazu die Richtung, welche der Wechsel zunächst nehmen wird, vorhersieht. [Der Zufall hat bei allen menschlichen Dingen so großen Spielraum, daß wenn wir einer von ferne drohenden Gefahr gleich durch Aufopferungen vorzubeugen suchen, diese Gefahr oft durch einen unvorhergesehenen Stand, den die Dinge annehmen, verschwindet, und jetzt nicht nur die gebrachten Opfer verloren sind, sondern die durch sie herbeigeführte Veränderung nunmehr, beim veränderten Stande der Dinge, gerade ein Nachteil ist. Wir müssen daher in unseren Vorkehrungen nicht zu weit in die Zukunft greifen, sondern auch auf den Zufall rechnen und mancher Gefahr kühn entgegensehen, hoffend, daß sie, wie so manche schwarze Gewitterwolke, vorüberzieht. ] Daß hingegen die Menschen den einstweiligen Zustand der Dinge oder die Richtung ihres Laufes, in der Regel für bleibend halten, kommt daher, daß sie die Wirkungen vor Augen haben, aber die Ursachen nicht verstehen, diese es jedoch sind, welche den Keim der künftigen Veränderungen in sich tragen; während die Wirkung, welche für jene allein da ist, hiervon nichts enthält. An diese halten sie sich und setzen voraus, daß die ihnen unbekannten Ursachen, welche solche hervorzubringen vermochten, auch imstande sein werden, sie zu erhalten. Sie haben dabei den Vorteil, daß, wenn sie irren, es immer unisono geschieht; daher denn die Kalamität, welche infolge davon sie trifft, stets eine allgemeine ist, während der denkende Kopf, wenn er geirrt hat, noch dazu allein steht. – Beiläufig haben wir daran eine Bestätigung meines Satzes, daß der Irrtum stets aus dem Schluß von der Folge auf den Grund entsteht.  Siehe „Welt als Wille und Vorstellung“, Bd. I, S. 90. (3. Aufl. 94.) [Die Stelle aus „Welt als Wille und Vorstellung": „Meine Meinung nämlich ist . . . daß jeder Irrtum ein Schluß von der Folge auf den Grund ist, welcher zwar gilt, wo man weiß, daß die Folge jenen und durchaus keinen andern Grund haben kann; außerdem aber nicht.“ ]

      Jedoch nur theoretisch, und durch Vorhersehn ihrer Wirkung soll man die Zeit antizipieren, nicht praktisch, nämlich nicht so, daß man ihr vorgreife, indem man vor der Zeit verlangt was erst die Zeit bringen kann. Denn wer dies tut wird erfahren, daß es keinen schlimmeren, unnachlassenderen Wucherer gibt, als eben die Zeit, und daß sie, wenn zu Vorschüssen gezwungen, schwerere Zinsen nimmt, als irgendein Jude. Z. B. kann man durch ungelöschten Kalk und Hitze einen Baum dermaßen treiben, daß er binnen weniger Tage Blätter, Blüten und Früchte treibt; dann aber stirbt er ab. – Will der Jüngling die Zeugungskraft des Mannes schon jetzt, wenn auch nur auf etliche Wochen ausüben, und im neunzehnten Jahre leisten was er im dreißigsten sehr wohl könnte; so wird allenfalls die Zeit den Vorschuß leisten, aber ein Teil der Kraft seiner künftigen Jahre, ja, ein Teil seines Lebens selbst, ist der Zins. – Es gibt Krankheiten, von denen man gehörig und gründlich nur dadurch genest, daß man ihnen ihren natürlichen Verlauf läßt, nach welchem sie von selbst verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Verlangt man aber sogleich und jetzt, nur gerade jetzt, gesund zu sein; so muß auch hier die Zeit Vorschuß leisten: die Krankheit wird vertrieben: aber der Zins ist Schwäche und chronische Übel, zeitlebens. – Wenn man in Zeiten des Krieges oder der Unruhen Geld gebraucht, und zwar sogleich, gerade jetzt; so ist man genötigt, liegende Gründe oder Staatspapiere, für ein Drittel und noch weniger ihres Wertes zu verkaufen, den man zum vollen erhalten würde, wenn man der Zeit ihr Recht widerfahren lassen, also einige Jahre warten wollte: aber man zwingt sie, Vorschuß zu leisten. – Oder auch man bedarf einer Summe zu einer weiten Reise: binnen einen oder zweier Jahre könnte man sie von seinem Einkommen zurückgelegt haben. Aber man will nicht warten; sie wird also geborgt oder einstweilen vom Kapital genommen: d. h. die Zeit muß vorschießen. Da ist ihr Zins eingerissene Unordnung in der Kasse, ein bleibendes und wachsendes Defizit, welches man nie mehr los wird. – Dies also ist der Wucher der Zeit; seine Opfer werden alle, die nicht warten können. Den Gang der gemessen ablaufenden Zeit beschleunigen zu wollen, ist das kostspieligste Unternehmen. Also hüte man sich, der Zeit Zinsen schuldig zu werden.

  2. Angesichts dieser Zahlen aus China kommt es mir auch komisch vor, warum alle Börsianer sehenden Auges weitermarschieren als sei nichts geschehen. Da stimmt doch was nicht! Zocken sie bis wirklich gar nichts mehr geht? Oder den Welt-Laden ganz bewusst an die Wand fahren? Ordo ab chao?
    Dominierendes Medienthema ist es jedenfalls nicht; wohl nicht „weltbewegend“ genug.

  3. Immer gab es Tauschhandel. Der Schuster fertigte dem Bäcker ein Paar Schuhe im Jahr und der Bäcker lieferte dafür 365 Brötchen.

    Dann kam der Banker und führte gegen ( sagen wir 10 % ) Zins Geld ein. Jetzt bezahlte man die Schuhe und Brötchen mit Geld. Nach (z.B.) zehn Jahren entnahm der Banker seinen Zinsgewinn. Das waren ein paar Schuhe und 365 Brötchen, die jetzt im Kreislauf des Dorfes fehlten. Irgendjemand ging nun barfuß und irgendjemand hungerte.

     

    Dann sagte der Banker: Hey, hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen gibt es ein anderes Dorf. Dem könnt Ihr Eure  ( besonderen – alles eine Frage der Werbung ) Schuhe doppelt so teuer verkaufen. Das klappte und niemand im ersten Dorf ging mehr barfuß oder hungerte – ganz im Gegenteil: Durch den Marketing-Banker hatten alle im Dorf Wohlstand erlitten.

    Das ging so weiter von Dorf zu Dorf. Alle gewannen, nur die neuen aquirierten Dörfer zahlten drauf, solange, bis auch sie durch die neuen Marketingstrategien Gewinne einfuhren.

    Dann versuchte das jüngst aquirierte Dorf den Banker – Marketing-Trick beim nächsten Dorf. Dieses war allerdings das erste Dorf, welches der Banker besucht hatte.

    "Ätsch, diesen Trick kennen wir schon" sagte das erste Dorf.

     

    Somit war der Trick des Bankers ausgelutscht. Man könnte es auch das Ende des Globalisierungsprozesses nennen. Es lassen sich keine neuen Dummen mehr finden.

    So schön simplifiziert diese Metapher das Problem darstellt, so einfach ist es letztendlich tatsäch zu verstehen.

    Möglicherweise sollte man sich das mal auf der Zunge zergehen lassen und sich klar machen, wo überhaupt man in mittlerer Zukunft überhaupt noch etwas für Geld kaufen kann. Fakt ist, dass es, egal wo auf der Welt, für einen Liter Diesel beim Bauern Kartoffeln und Eier geben wird, denn der füttert seinen Pflugziehenden Traktor damit. Den Liter Diesel tanken wir mit unseren Yachten in Venezuela zu 2 Cent der Liter und geben ihn den Bauern, die dafür 1,5 Euro bezahlen müssen.

    Lebensmittel wird man auch für das Reparieren von Dächern bekommen – für Handwerksleistungen.

    Ich möchte die Finanzbeamten und Bänker sehen, die für ihre Tätigkeit auch nur noch einen Heller sehen.

    Heute ist es so krank, dass nur noch 15 % der Erwerbstätigen überhaupt echte Werte erzeugen. Sich also ein Stück Holz für einen Euro kaufen und etwas daraus machen, was man überall auf der Welt für 5 Euro verkaufen könnte.

    Alle anderen leben ( nur noch sehr absehbar ) von einem total irre-kranken System, welches eigentlich nur kollabieren kann. Es sind eben die Bänker aus der Parabel, die sich einen Rattenschwanz an mitsaugenden Geschwüren herangezogen haben.

     

    Der Ingenieur lebt davon, dass er technische Problematiken knallhart auf die Essenz reduzieren muss. Anders wäre er nicht in der Lage, einen technischen Lösungsansatz zu finden. Und diese Vorgehensweise hat mich zu eben beschriebener Erkenntnis geführt.

     

    • Meine philosphische Frage ist, inwieweit die Welt jetzt zu Ende geht;  denn Gottfried Herder, der unendlich viel über die Sitten der Völker geschrieben hat,  bezeichnete die Leute unfreundlicherweise als "parasitäre Rasse":

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=&an=Gottfried+Herder&tn=&isbn=

      Hat das Nomadenvolk jetzt alle Wiesen abgegrast, so daß weltweit keine neuen Weidegründe mehr da sind?  Muß jetzt der Wirt und Parasit gemeinsam untergehen, weil der Wirt total entkräftet wurde? Man darf gespannt sein, wie die Lösung lautet!

      • JürgenII,

        die Welt wird nicht zuende gehen. Man hält uns nur in dem Glauben. Es gibt wahrscheinlich genügend Patente, um die Welt besser zu machen, ohne sie auszubeuten. Z.Bsp. mit Wettermanipulationen, die es schon gibt, könnte man Wüsten in Oasen verwandeln. Wahrscheinlich könnten wir schon längst die Erde in ein Paradies verwandeln, aber das ist nicht gewollt. Wo kämen wir denn hin, wenn die Sklaven in Frieden und Wohlstand leben würden? Wo bliebe da der Nutzen für diese s.g. Eliten ?

        • "die Welt wird nicht zuende gehen".  Stimmt! Dein Ahnfrau ist Eva, was  heißt: das Leben.  Solange noch die Frauen Kinder gebären, wird die Welt nicht zu Ende sein.

  4. Es wird darauf hinauslaufen, dass einige Wenige sich das bisschen Restleben noch gemütlich gestalten werden, weil es noch Flecken auf der Erde gibt, wo der Organisationswahn noch nicht Einzug gehalten hat. Für die anderen und vor allem die junge Generation und Folgegenerationen wird es ein Leben in artifizieller Umwelt und Knechtschaft sein.

    • Das Problem mit Deutschland ist, dass es geostrategisch einer der wichtigsten Punkte für die Kontrolle Eurasiens ist.

      Daher ist hier der Wahnsinn mit weltweit am schlimmsten.

      Geht man in Gebiete, die keine große geostrategische Bedeutung haben, dann sieht das da oft ganz anders aus. Allerdings gibt es dann da auch kein Amazon, wo man die Bestellung am nächsten Tag hat. Das ist alles Segen und Fluch, wenn man in besonders dicht besiedelten Teilen der Welt lebt.

      Ich hatte zufällig einen Bericht über 1000de verlassene Dörfer in Italien gelesen. Auch in Spanien gibt es in der Extremadura sehr viele solcher Dörfer. Da könnte man ohne Baumarkt und Amazon weitgehend ohne Gängelung leben. Stromversorgung mit Solar. Dorfbrunnen in stand setzen und los geht das freie Leben…

  5. Mir kommt die heutige Zeit vor wie die Zeit um 1929. Die Wirtschaft der USA befand sich auch damals im Aufschwung und die Entwicklung schien sehr vielversprechend. Der Dow Jones Index erlebte ein rasantes Wachstum. Innerhalb kurzer Zeit stieg der Index von 100 auf 331 Punkte, was der Rekordstand gewesen ist. Die Menschen waren sehr leichtgläubig und vertrauten auf einen ewigen Aufschwung. Die Politik des billigen Geldes von EZB und FED führt dazu, dass immer mehr Unternehmer und auch Menschen, mit Krediten in die Börse und Immobilien einstiegen. Daraus entwickelte sich längst eine Spekulationsblase.
    Wachsende Unsicherheit und Angst
    Im Oktober 1929 erkannten die Menschen, wie riskant ihre Situation wirklich ist. Das enorme Wachstum des Dow Jones Aktienindex nahm ein abruptes Ende. Am 24.10.1929 passierte es dann. Die Menschen gerieten in Panik und begannen ihre Aktien zu verkaufen. Ein weiteres Resultat dieser Anlegerpanik war ein Zusammenbruch des Handels. Die Menschen wollten nicht so viele Verluste haben und wollten daher alle Wertpapiere so schnell wie möglich veräußern. Die Geschehnisse des Schwarzen Donnerstags sind erst am Folgetag (25.10.) in Europa bekannt geworden. Nur deshalb ist hier der Begriff “Schwarzer Freitag” bis heute gebräuchlich. Als dann am Dienstag einige Aktien 99 Prozent ihres Preises verloren und auch der Dow Jones nur noch bei 260 Punkten gewesen ist, folgte ein kompletter Zusammenbruch des Marktes. Leider war das alles noch nicht alles. Die Aktienkurse fielen immer weiter, als gäbe es keinen Boden.
    Die Panik der Anleger breitete sich aus bis nach Europa. Auch hier begann nun das panische verkaufen der Wertpapiere, ohne auf Preise zu achten. Daher entstand auch in Europa ein Zusammenbruch der Märkte. Das war der Beginn der Weltwirtschaftskrise. Die Menschen hatten enorme Schulden, welche nicht zurückgezahlt werden konnten und auch viele Firmen konnten sich nicht mehr halten und mussten schließen. Keiner hatte mehr Vertrauen in die Wirtschaft. Daher dauerte es eine lange Zeit, bis dies (das Vertrauen) wieder ansteigen konnte. Die Rezession hatte ihren Tiefpunkt im Jahr 1932. In diesem Jahr ist der Index des Dow Jones bis auf 41 Punkte gesunken.
    Der Tiefpunkt war erreicht und die Länder fingen an, sich zu überlegen mit welchen Maßnahmen die Wirtschaft wieder einen Aufschwung erleben könnte. Der damalige Präsident der USA Roosevelt versuchte es, in dem er den New Deal durchsetzte. Dies war ein Konzept, welches viele Reformen beinhaltet, insbesondere die Globalisierung damals laisses faire genannt..
    Hitler dagegen hatte für Deutschland andere Pläne, er wollte Deutschland autark halten, versprach, dass in Deutschland niemand hungern und frieren sollte, und vor den Gefahren einer schwankenden Weltwirtschaft schützen, was schließlich zum Zweiten Weltkrieg führte, mit dem die „“Westmächte ihre morbide Wirtschaft in Gang bringen wollten.
    Der Kondratjew-Zyklus
    Auch in der heutigen Zeit herrscht wieder eine Weltwirtschaftskrise, nachdem sich die Wirtschaft eine Zeit lang wieder im Aufschwung befand.
    Diese Theorie hat der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolei Kondratjew aufgestellt. Er glaubte, dass es immer nach einem wirtschaftlichen Aufschwung eine Krise/ Rezession geben wird.

    Auch heute wird wieder billiges Geld an die Börse und den Immobilienmarkt investiert. Das führt wieder zu einem Anstieg der Aktienkurse und Sachwerte. Das billige Geld führt daz, dass es immer mehr neue Investoren gibt, die ihr Geld anlegen. Dies führte wiederum zu einer Spekulationsblase. Ist die Situation soweit gekommen, das die Kredite eingeschränkt und zurückgefordert werden, erfolgt der nächste Zusammenbruch.
    Beispiele gab es im Jahr 1929, 2008 und auch jetzt aktuell. Es wird auch immer wieder so etwas passieren. Hierbei kann jedoch keiner sagen, wann die Krise kommt, wie weit die Krise geht und wie die Gesellschaft und die Politik auf die nächsten Krisen reagieren werden. Die EZB hat jedoch keinen Spielraum mehr um die Krise zu bekämpfen, das ist der heutige Nachteil und Gefahr.

     
     

    • Das Problem war früher, daß bei Arbeitslosigkeit die Sollzinsen nicht mehr gezahlt werden konnten, im nächsten Krach wird es so sein, daß die Tilgung der überhöhten Realwerte trotz Nullzinsen nicht mehr geleistet werden kann, also gehen die Immobilien an die Banken und von denen an den Staat, von wo auch das Kreditgeld ursprünglich herkam.  Das ganze System kollabiert, sobald eine größere Arbeitslosigkeit kommt aufgrund einer Wachstumsschwäche, wonach es derzeit aussieht.  Einziges Ablenkungsmanöver:  Krieg!

      • Passt alles gut zum Tytler Zyklus. 

        (Tyrannei)

        1. Von der Knechtschaft zur spirituellen Wahrheit (Glauben),
        2. Von spiritueller Wahrheit / Glauben zu großem Mut,
        3. Vom Mut zur Freiheit,

        (Hier beginnt z.B. die Demokratie)

        4. Von der Freiheit zum Überfluss,
        5. Vom Überfluss zum Egoismus,

        (Neoliberalismus, Ausbeutung der Armen)

        6. Vom Egoismus zur Selbstgefälligkeit,
        7. Von der Selbstgefälligkeit zur Teilnahmslosigkeit,

        (Konzerne bestimmen die Politik mehr und mehr – Scheindemokratie z.B. EU, das Rechtssystem wird immer ausgehöhlt und missbraucht)

        8. Von der Teilnahmslosigkeit zur Abhängigkeit,
        9. Von der Abhängigkeit erneut zur Unfreiheit.

        (Offene Tyrannei – ob wir Faschismus oder Sozialismus bekommen, ist wohl noch offen…) 

        —-

        Krieg haben wir übrigens längst. Der wird allerdings fragmentiert und unsichtbar gemacht. Es sterben nur noch Spezialkräfte, die ausgeflaggt werden und unsere Al Quida/Al Nusra/Isis Söldner.

        Die Strategie der Rumsfeld Doktrin ist der ewige Krieg. D.h. die Zerstörung aller Staaten in den Gebieten, die durch den Westen ausgebeutet werden sollen. Vom nahen Osten über Afrika nach Südamerika und in Teile Asiens. Es soll dort keine zivilisatorischen Strukturen mehr geben, die den Konzernen im Weg stehen.

        Übrigens ist die Türkei auf der Rumsfeldkarte auch als fortlaufender Kriegschauplatz markiert.

  6. Massenhysterie durch Lungenkrankheit.  Man mag sich nicht auszudenken, welche Zustände kämen, wenn die Massenpanik (Stampede) unsere Mitmenschen wegen des Koronavirus erfassen würde.  Das wäre so ein Massenansturm wie der, dem Simba im König der Löwen seinen Vater Mufasa kostete.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_K%C3%B6nig_der_L%C3%B6wen_(1994)

    Die ukrainische Regierung wollte ihre (gesunden!!!) Staatsangehörigen aus Wuhan gestern zurückholen, eine aufgeregte Menge verweigerte jedoch die Landung des Flugzeugs in Charkow.  Nachdem dies doch gelungen war, wurde die Weiterfahrt nach Poltava in die Quarantänestation wieder blockiert durch Menschsenmassen, die sich bedroht ansehen.  Es kam zu wüsten Schlägereien mit der Polizei.  Wenn ich bedenke, daß der Rundfunk, aufgepeitscht von Merkel und Steinmeier, seit gestern eine Propgandasendung nach der anderen bringt gegen patriotisch gesonnene Mitbürger, nur weil ein Irrer sich selbst und seine Mutter umgebracht hat, ferner allerdings Morde in Sushi-Bars vollführte, frage ich mich, was bei uns passiert, wenn die vom Rundfunk vollkommen um ihren Verstand gebrachten Mitbürger sich einer tödlichen Epidemie gegenüber sehen würden.  

    Heute hat mir jemand erzählt, die beiden Sushi-Bars würden in ehemaligen Rotlichtvierteln liegen und wären in Clan-Händen, die in kriminelle Betätigungen verstrickt seien, und der SPD-Oberbürgermeister Kaminski hätte sich beim Abzug des Amis eine Offiziersvilla für einen Appel und ein Ei unter den Nagel gerissen.  Vermutlich wird vom Rundfunk wieder eine Menge veschwiegen oder fehlinterpretiert.

    Quarantäne war in früheren Jahrhunderten absolut üblich.  Goethe war nach meiner Erinnerung mehrere Wochen auf einer Insel in Quarantäne, bevor er in Venedig reingelassen wurde.   Da bei uns jedoch Wachstum und damit auch der Energiezuwachs über alles geht, stört Verzug bei just in time ganz erheblich.

    Freuen wir uns deswegen über Quarantäne , weil weniger Wachstum, weniger Energieverbrauch, weniger CO2-Aussstoß, der Rundfunk wird sich freuen!  (Lezteres mein Beitrag zu heute "Mainz bleibt Mainz", eine Theatersendung mit besonders unter die Gürtellinie gehenden bezahlten Beiträgen gegen rechts.)

  7. Wie schön, dass der angebliche Mörder aus Hanau und seine Mutter sich auch diesmal wieder selber schnell umgebracht haben. Wer kann schon wissen was da wirklich dahinter steht. Geheimdienste, welche den Lizenzparteien Munition für die Diffamierung und Verfolgung und Mundtotmachung von Konservativen  geben wollen? Bei dem sogenannten NSU, eine Gruppe von politischen Idioten, starben die Zeugen des Inlandsgeheimdienstes auch schnell weg. Auch da bleibt der Geschmack einer Ermutigung des Trios durch Mitarbeiter oder Zuträger des Inlandsgeheimdienstes bestehen. Nichts wurde wirklich aufgeklärt, die Täter sollen auch Selbstmord begangen haben, was schon nach Lage der Schusswaffe unwahrscheinlich ist. Alles unglaubwürdig, diese Machthaber gehen zum Machterhalt vermutlich auch über Leichen, auch des eigenen Volkes soweit es anders denkt, wie man an der Umvolkung und Fremdbesatzung sieht. Da die Machthaber alle Massenmedien in der Hand haben können sie die Bevölkerung nach belieben manipulieren und nutzen dieses mit ihrem Geplärre weidlich aus. Auch das ist verfassungswidrig.
    Merkel und Steinmeier wollen im übrigen nicht zur Kenntnis nehmen, das im GG das Recht zum Widerstand verankert ist. Da die Machthaber, derzeit repräsentiert durch Merkel und Steinmeier, die Massenmedien, insbesondere ARD und ZDF, für sich vereinnahmt haben, bleibt dem politischen Widerstand kaum ein Medium, um die Bevölkerung zu erreichen und auf die Gefahren der Umvolkung des deutschen Staatsgebietes durch die gegenwärtigen Machthaber hinzuweisen. Die von denen immer wieder vorgeschobene Integration hat sich als absurd erwiesen, was dem Widerstand immer klar war. Man kann unsere europäischen Nachbarn schnell, also in zwei drei Generationen integrieren. Zuwandere aus Afrika oder Vorderasien brachen 10 Generationen, wenn sie überhaupt wollen. Die wollen aber nicht, die wollen Minderheitenschutz. Diese Rabulistik der Machthaber ist Schuld wenn und falls schwache Gemüter sich zu solchen Untaten hinreißen lassen. Einen gewaltsamen Umsturz kann eine kleine Gruppe nicht durchführen. Dazu braucht man mindestens 100.000 straff organisierte Mitstreiter. Warum wohl ist die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft worden? Meine Vorgesetzten in der BW, bis zum Generalleutnant, standen nach heutiger Denkweise alle Rechts. Zu der Zeit, war es allerdings noch die Mitte der Gesellschaft, Ostdeutschland stand für uns unter polnischer und russischer Verwaltung und Mitteldeutschland hieß auch noch so. Dann kam Kniefall Willy und hat die Gesellschaft gespalten bis heute. Nun steht das durch die politischen Parteien gespaltene deutsche Volk vor dem Untergang durch Zwangs-Globalisierung.

    • Ich finde die ganzen Geschichten, wie der Regierungspräsident, Halle und jetzt Hanau, sind mysteriös.  Die Schlußfolgerungen kommen unmittelbar spontan, genauso wie damals bei MH17.  Und da ich die Schuldzuweisung bei MH17 für politisch motiviert und frei erfunden halte, kommt mir das auch bei den obigen drei Sachverhalten vor, wegen derer Seehofer heute eine Verschärfung gegen rechts angekündigt hat.  Der Rundfunk ist eindeutig eine Propagandasendung gegen die Deutschen, der mit allen Mitteln uns seine politisch falsche Meinung aufzwingen will.  Alles was der Rundfunk sagt, ist unglaubwürdig.  Das kann man erkennen an seiner Schilderung des syrischen Bürgerkriegs, des "Gift"-gasangriffs in Douma und der Atomwaffenproduktion Israels.  

      Sollte es bei Hanaus tatsächlich um einen fremdenfeindlichen Hintergrund handeln, hätte Frau Merkel zunächst einmal in Sack und Asche gehen müssen, weil sie uns in 2015 rechtswidrig 2 Millionen Muslime eingebrockt hat mit der Begründung:  "Wir schaffen das."  Da hätte Maria Ladenburger, Mia usw. widersprochen, wenn sie noch leben würden!  Daß da irgendjemand meint, ein Fanal setzen zu müssen, wie Breivik, wundert mich nicht, trifft jedenfalls nicht die AfD, sondern nur Frau Merkel allein!  

      In 2015 strich die Blöd-Zeitung groß raus, wir bräuchten dringend (arabisch) sprechende Fachkräfte.  Heute wieder ein Appell der Plutokratie, wir brauchen weitere 2 Millionen Fachkräfte, weil die 2 Millionen Fachkräfte von 2015 nicht ausreichten.  Die Wirtschaftssendung in der ARD vor 20 Uhr berichtete gestern und heute fast gar nicht über Wirtschaft oder Aktien, sondern ausschließlich wie nachteilig es für uns wäre, wenn Investoren durch Hanau abgeschreckt würden.  Wir müßten ein weltoffenes Land sein, um den Export anzukurbeln und damit auch die Target 2-Salden erhöhen zu können. 

      Der Rundfunk hat in den letzten Monaten alles nur mögliche getan, um die Arbeitsplätze der Deutschen zu unterminieren, hauptsächlich durch eine ungezügelte Kritik an der Automobilindustrie, fordert hohe Strafen wegen Diesel und propagiert die untauglichen Elektroautos, und jetzt will er den von ihm selbst verursachten Wirtschaftsabschwung uns in die Schuhe schieben, weil wir rassistisch seien! 

      Ich bin mal gespannt, ob es dem Rundfunk gelingt, den auf uns zukommenden und von ihm tatkräftig unterstützten Wirtschaftsabschwung anderen in die Schuhe zu schieben.  Das könnte ihm durchaus gelingen, weil doch die Mehrzahl unser lieben Mitmenschen nicht das gute Gedächtnis haben, um eine längere Folge von Ursache und Wirkung, des Kausalnexus, im Kopf zu behalten.

      • Was auch immer passiert ist, es wird sofort instrumentalisiert.

        Was mich allerdings davon abhält, das für einen Geheimdienstplot zu halten ist, dass a) gerade keine Wahlen anstehen, b) immerhin heute auf die psychische Störung des Täters hingewiesen wird und c) der Mann offensichtlich nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wurde und kein Beobachter am Tatort war.

        Ich habe die Geschichte mit den 12 Verhaftungen für eine anti AfD-Inszenierung gehalten. Die wurde ja sozusagen überlagert.

        Es könnte allerdings sein, dass es doch Neuwahlen in Thüringen gibt und hier schon vorgebaut wird, um Wähler von der AfD zur CDU zu bringen, damit Mehrheiten möglich werden.

        Dann bleibt aber abzuwarten, ob wieder offensichtliche Fehler gemacht wurden, die bei der Analyse auffallen.

        •  Mittlerweile dürfte es dazu auch keine Komplotte mehr brauchen! Wer die Hoheit über das Denken hat, braucht nur noch die Gelegenheiten zu nutzen …

        • Stimmenfang zur Hamburg-Wahl? Da unten am Fischmarkt sind sie auch alle Schwarz-Rot-Rot-Grün verstrahlt. Und warum kannte Merkel so früh Details (sie hat gestottert und wie sediert gesprochen), noch bevor die Polizei etwas verlautbaren lässt? Wie kam man überhaupt auf den Täter? Bouffier hatte mal keinen Kater, Steinmeier und Mazyek reichlich Platz im Terminkalender, rasch wurden Bühnen aufgebaut. Nur Martin Sellner war schneller (Video; 11Min.). Auf VOX sagte ein Moderator für mich ziemlich früh entlarvend: "Na klar war der gestört, aber vordergründig war die Tat rassistisch motiviert." Woher wußte er das? Nicht mehr Angreifer? Interne Clan-Gefechte? Alles ausgeschlossen. Das hat mir persönlich gereicht, den Rest als Show zu entlarven. Und so kam es dann auch. Derweil sind schon wieder Deutsche von Asylanten zerschnitten (Gera) und getötet (R.-P.) worden. Keine Meldung wert. Statt dessen mehr Polizeischutz für Moscheen, keinen Karneval mehr für pietätlose Feier-Deutsche, Entschädigung für die muslimischen Opfer und ein Denkmal soll ihnen errichtet werden.

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