Impfpflicht: Der garantierte Weg ins Chaos

Ein Standpunkt von Tom J. Wellbrock (apolut)

Noch sträuben sich die Ampelparteien, ernsthaft über eine allgemeine Impfpflicht nachzudenken, zumindest äußerlich. Doch es wäre eine an Dummheit grenzende Naivität, sich darauf zu verlassen, dass das so bleibt. Nichts kann die Politik seit dem Beginn der Corona-Krise besser, als sich nicht um das Geschwätz von gestern zu kümmern.

Es macht also Sinn, sich mit den möglichen Folgen eines Impfzwangs zu beschäftigen.

Gehen wir einmal davon aus, es wird zu einer allgemeinen Impfpflicht kommen. Mehr oder weniger einträchtig pochen immer mehr Politiker, Medien und Wissenschaftler auf diese Verpflichtung. Natürlich, um uns aus der Krise zu befreien, an der die uneinsichtigen ungeimpften Menschen die Schuld tragen.

Beachten wir dabei nicht die Absurdität dieses Vorhabens. Ignorieren wir also, dass auch Menschen mit Impfung sich und andere anstecken, schwere Verläufe nicht ausschließen und sich nur einige Monate über die (bestenfalls) gewünschte Impfwirkung freuen können. Klaren Verstandes müsste man zum Schluss kommen, dass eine Allzweckwaffe, die ständig Ladehemmungen hat, das Ziel regelmäßig verfehlt und das in ihr gesetzte Vorhaben dauerhafter Virenbekämpfung nicht ansatzweise erreicht, ein stumpfes Schwert ist. Doch – wie gesagt: das und noch viel mehr ignorieren wir jetzt einfach mal.

Das Arbeitsleben

Eine Impfpflicht würde auf den Arbeitsmarkt vermutlich verheerende Auswirkungen haben. Schon jetzt führt die Frage, ob man geimpft ist oder nicht, zu zahlreichen Spannungen, Kündigungen, Depressionen, Druck, Stigmatisierung und vielem mehr. Zu Ende gedacht, bedeutet eine Impfpflicht, dass Arbeitnehmer faktisch ohne einen Impfnachweis nicht mehr ihrer Tätigkeit nachgehen könnten. Denn die Arbeitgeber werden nicht nur nach dem Impfstatus fragen dürfen, sie werden es vermutlich sogar müssen.

Was sich jetzt schon abzeichnet, würde durch einen Impfzwang zu enormen Bewegungen des Arbeitsmarktes führen. Denn da die Entscheidung, die bislang zumindest offiziell noch immer eine persönliche ist, die jeder für sich treffen kann, im Falle einer allgemeinen Impfpflicht ausschließlich eine gesellschaftliche bzw. juristisch zu bewertende sein wird, sind die Konsequenzen weitreichender als jetzt.

Vermutlich würde eine Verpflichtung zum Impfen auch bislang noch eher kulante Arbeitgeber in eine schwierige bis ausweglose Situation bringen: Sie müssten ihre Kulanz staatlich angeordnet ablegen und darauf bestehen, dass jeder Mitarbeiter seine Injektion nachweisen kann. Selbst die Option auf die Arbeit im Home Office wäre dann vom Tisch.

Die Reaktionen der Angestellten wären – grob – in zwei Richtungen zu vermuten. Entweder sie akzeptieren (auch gegen ihre Überzeugung) die Impfpflicht. In diesem Fall wären sie wahrscheinlich als loyale Bürger der Politik dauerhaft abhandengekommen. Oder sie beugen sich nicht und kündigen, in der Hoffnung, irgendwo etwas Neues zu finden. Doch das dürfte mit ihrem Impfstatus schwierig werden und würde zu dauerhafter Arbeitslosigkeit führen. Der Impfdruck würde aber auch dann bestehen bleiben, denn eine allgemeine Impfpflicht hört beim Jobcenter schließlich nicht auf. Auch Sanktionen wären daher denkbar.

Man muss befürchten, dass die Zahl der Arbeitslosen ohnehin in ungeahnte Höhen steigen könnte. Was sich jetzt in der Pflege schon abzeichnet, nämlich fehlende Arbeitskräfte (die schon vor der Krise ein Problem waren, da Bezahlung, Wertschätzung und Rahmenbedingungen unterirdisch sind), wird sich womöglich auch auf andere Branchen ausdehnen.

Derlei Verwerfungen würden sich natürlich auch auf das Konsumverhalten der Menschen auswirken, Kredite könnten in vielen Fällen nicht mehr bedient werden, Immobilien könnten sich aus dem Lebenstraum von Familien in Zwangsversteigerungsobjekte verwandeln.

Der Autor dieses Textes kann nicht ansatzweise ahnen, wie genau sich eine Impfpflicht auf die Arbeitswelt auswirken würde, wie viele Faktoren plötzlich bedeutsam würden, die jetzt kaum jemand auf der Rechnung hat. Doch dass es zu heftigen Problemen und Strukturveränderungen kommen würde, scheint absehbar.

Die Kinder

Da die Politik auch keine Skrupel gegenüber der Impfung von Kindern entwickelt (im Gegenteil), muss man auch diese Gruppe in die Überlegungen einbeziehen. Wenn eine allgemeine Impfpflicht auch die Kleinsten der Gesellschaft betrifft, werden Eltern vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt.

Ist ein Kindergartenbesuch ohne Impfung im Falle eines Impfzwangs noch möglich? Wie steht es um den Schulbesuch? Sport oder Musik? Kunst? Freunde? Eine Pflicht hat es naturgemäß an sich, dass der Versuch des Widersetzens nicht folgenlos bleiben kann. Die Palette der Sanktionen ist groß, die Liste möglicher Strafen lang. Die Kinder selbst werden hier keinerlei Mitspracherecht haben, allenfalls die Eltern, die jedoch ihrerseits ebenfalls der Pflichtimpfung unterworfen sind.

Wenn etwa der Schulbesuch ohne den Nachweis einer Impfung nicht mehr möglich sein sollte, werden viele, sehr viele Kinder geimpft werden, denn das Unterlassen wäre das Aus der gesellschaftlichen Teilnahme von Eltern und Kindern. Womöglich würde aus der bislang geltenden Schulpflicht dann eine „Schulpflicht unter besonderen Bedingungen“ werden.

Es würde aber dennoch Eltern geben, die sich weigern würden, ihre Kinder (und/oder sich selbst) impfen zu lassen. Da sie dadurch außerhalb des alltäglichen Lebens stehen würden, wäre die Folge radikale Isolation, was wiederum zu Depressionen und Suizid und/oder einer extremen inhaltlichen Radikalisierung führen würde. Für die Gesellschaft wären sie verloren, und zwar dauerhaft.

Auch eine Impfpflicht für Kinder würde verheerende Auswirkungen haben, die hier nur angedeutet werden können, da dem Autor für eine Einschätzung der tatsächlichen Entwicklung die Fantasie und das Wissen fehlen.

Zudem ist ja heute zunächst einmal unklar, wie eine derzeit nur angedachte Impfpflicht von der Politik tatsächlich durchgesetzt werden und ob diese Durchsetzung so kompromisslos verlaufen würde wie hier als Theorie skizziert wird. Dazu weiter unten mehr.

Die Verweigerer

Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass es im Falle einer Impfverpflichtung auch konsequente Verweigerer (hier übrigens als wertfreier Begriff genutzt) geben würde. „Herangezüchtet“ wurden diese bereits über eine lange Zeit im Vorfeld. Der dauerhafte Druck auf die „unvernünftigen Impfverweigerer“, die dem gesellschaftlichen Frieden im Wege stehen und für mittlerweile alles verantwortlich gemacht werden, was irgendwie mit Corona zusammenhängt, hat zu einer inneren (und äußeren) Distanzierung zum Staat gesorgt.

Die Verweigerer sind selbstverständlich wie alle anderen auch von der Impfpflicht betroffen und müssen mit den Konsequenzen leben. Doch ihre Gegenwehr dürfte deutlich heftiger ausfallen. Da die stetig wachsende Standhaftigkeit derer, die sich nicht impfen lassen wollen, letztlich von der Politik in dieser Form erst in die Wege geleitet wurde, dürfte der Widerstand umso massiver werden.

Da stellen sich die Fragen: Was tun mit dieser Gruppe von Menschen? Was, wenn tatsächlich bei einem Teil der Bevölkerung alle Sanktionen und Strafen ins Leere laufen?

Man muss diese Aspekte ansprechen, will man als politisch Verantwortlicher auf die Folgen einer Impfpflicht vorbereitet sein. Denn letztlich kann man den Gedanken an Gewaltanwendung nicht ausklammern, will man konsequent eine Pflicht zum Impfen beschließen und durchsetzen.

Was aber passiert mit der Gesellschaft, wenn es wirklich zur Anwendung von Gewalt staatlicherseits kommt?

Wie sehr und in welche Richtung wird sich die kollektive Stimmung verändern? Wie viel Gewalt wird der Staat seinen Organen erlauben, oder gar von ihnen einfordern? Wie werden Polizeibeamte (und womöglich sogar die Bundeswehr) damit umgehen?

Und: Werden Teile der Bevölkerung, die dem Impfen zugeneigt sind, ebenfalls Gewaltbereitschaft entwickeln, vielleicht Bürgerwehren gründen oder sich gleich in Selbstjustiz üben, weil sie der festen Überzeugung sind, im Recht zu sein und damit Leben zu retten?

Alles halb so schlimm?

Optimisten könnten jetzt einwenden, dass hier jemand den Teufel an die Wand malt. Staatliche Gewalt wegen der Weigerung, sich impfen zu lassen? Das ist dann doch ein wenig zu dick aufgetragen.

Doch was bedeutet Gewalt genau? Wenn man bedenkt, dass Hardliner wie Markus Söder, Winfried Kretschmann und – natürlich! – Karl Lauterbach sich für eine Impfpflicht aussprechen, ahnt man, dass sie auch nicht zimperlich sind, wenn jemand sich sträubt.
Und auch zahlreiche vermeintliche Experten der Rechtswissenschaften erkennen in einer Impfpflicht kein Problem. Der Staatsrechtler Ulrich Battis‘ meint gar, dass eine Verpflichtung auch vom Grundgesetz gedeckt sei:

“Eine solche allgemeine Impfpflicht ist durchaus vertretbar – und zwar, um das Leben anderer Menschen zu schützen.”

Fraglich ist, inwieweit dieses Argument rechtlich wasserdicht ist, wirkt es doch sehr pauschal und oberflächlich. Getoppt wird Battis Aussage aber durch die folgende:

“Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das ebenfalls der Artikel 2 festschreibt, hat dahinter zurückzutreten.”

Das klingt schizophren. Aber unterstellen wir hier, dass es keine gesetzlichen Hürden gibt, die gegen eine Impfpflicht sprechen. Und kommen wir zur Frage der Durchsetzbarkeit zurück.

Der Rechtsprofessor Franz C. Mayer will strikt zwischen Pflicht und Zwang unterscheiden und beruhigt die Bevölkerung, indem er meint, niemand werde von der Polizei abgeholt werden, um sich seine staatsbürgerliche Spritze setzen zu lassen. Die Beruhigung hält aber nicht lange vor, denn neben Bußgeldern (die Rede ist von bis zu 3.500 Euro) sei auch der Verlust der gesetzlichen Krankenversicherung denkbar.

In diesem Zusammenhang sei erneut danach gefragt, wo Gewalt anfängt. Der Verlust der Krankenversicherung kann durchaus als gewaltsamer Akt verstanden werden. Und ein Geringverdiener, Zeitarbeiter oder Arbeitsloser wird 3.500 Euro eher nicht zahlen können. Ob die Polizei auftaucht oder nicht, kann hier ebenfalls nicht abschließend und sicher beurteilt werden.

Und abschließend stehen weitere Unklarheiten im Raum: Wie lange würde eine Impfpflicht überhaupt gelten? Bis zur dritten Impfung? Müsste man sie als Jahres-Abo verstehen? Wird die Impfpflicht beendet, wenn sich bei Menschen schwere Nebenwirkungen zeigen? Müssen die Betroffenen diese dann nachweisen? Und das Ende der Pflicht einklagen? Und wird die Impfpflicht ausgeweitet, wenn durch Virusmutationen weitere – womöglich teleskopierte – Impfstoffe auf den Markt kommen?

Dünnes Eis

Die hier genannten möglichen Szenarien mögen letztlich vielleicht (hoffentlich) nicht wahr werden. Dennoch erscheinen sie nicht unwahrscheinlich. Alles kann sich harmloser entwickeln, aber auch deutlich schlimmer.

Wenn eine Gesellschaft in einer Art und Weise „aufeinander losgelassen“ wird, wie das derzeit der Fall ist, können die Folgen erheblich sein und das ganze gesellschaftliche Leben verändern. Wir bemerken bereits seit fast zwei Jahren eine Entwicklung, die die Bevölkerung immer mehr spaltet. Die unterschiedlichen Gruppen, die sich dabei gegenüberstehen, werden immer unversöhnlicher, was auch Stress, Manipulation, dem Schüren von Angst und dem Aufbau von zahlreichen Feindbildern zuzuschreiben ist.

Eine allgemeine Impfpflicht (übrigens auch eine begrenzte) würde die Eskalation weiter vorantreiben. Das gilt insbesondere, weil die Verantwortung für Krankheit, Leid und Tod einer bestimmten Gruppe – den „Ungeimpften“ – zugeschrieben wird. Durch die Massivität und die ständige Wiederholung dieser pauschalen Verurteilungen einer Menschengruppe werden sich die Feindseligkeiten weiter steigern (lassen).

Es wäre endlich an der Zeit der Deeskalation, nicht der „schrittweisen Eskalation“, die Alena Buyx vom sogenannten Ethikrat vorschwebt. Weder gibt es faktisch eine „Tyrannei der Ungeimpften“, noch eine „Pandemie der Ungeimpften“, und der Austausch von „Zuckerbrot gegen Peitsche“, der dem Weltärztepräsident Montgomery im Kopf herumschwirrt, trägt ebenfalls zu einer weiteren Gewaltbereitschaft bei, ob nun psychisch durch mediale Berichterstattung oder physisch durch entsprechend gewalttätige Handlungen.

Doch eine Art „Abrüstung“ ist nicht zu erkennen, das muss man nüchtern feststellen. Vielmehr wird weiterhin und jeden Tag ein bisschen mehr aufgerüstet, werden die Töne schärfer, die Anfeindungen kompromissloser und die Verurteilungen aggressiver.

Wir befinden uns schon ohne eine Impfpflicht auf einem Weg in die Dunkelheit, und wenn wir das nicht langsam gemeinsam verstehen, wird er in unumkehrbarer Finsternis enden. Derzeit sind noch helle Punkte zu erkennen, die uns den Weg weisen können, hin zum gegenseitigen Verständnis, zu gegenseitiger Rücksichtnahme und verantwortungsbewusstem Handeln, das das Wohl unserer Mitmenschen ganz selbstverständlich in den Fokus unseres eigenen Interesses rückt.

Doch wenn Politik, Medien und (bestimmte) Wissenschaft weiterhin an der Eskalationsschraube drehen, werden wir irgendwann (wenn dies nicht sogar längst geschehen ist, was nicht zu hoffen ist) nicht mehr umkehren können, sondern Akteure des kompletten Chaos’ sein.

Wie auch immer es auch kommen mag – eine Impfpflicht wird uns definitiv nicht der Rettung näherbringen, sondern ganz sicher dem gesellschaftlichen Abgrund.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Dieser Beitrag erschien zuerst am 24. November 2021 bei neulandrebellen.de

*******

Ich kann mich der Meinung des Autors durchaus anschliessen, zumal ich schon seit über zehn Jahren auf derart möglichen Szenarien hingewiesen habe.

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.“ (David Rockefeller, US-amerikanischer Bankier & Politiker)

Die Menschheit, wenn sie nicht langsam aufwacht, ist nicht mehr weit davon (NWO) entfernt! 

Wer schweigt, stimmt dem geplanten NWO-System zu!

(Visited 576 times, 1 visits today)
Impfpflicht: Der garantierte Weg ins Chaos
7 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

20 Kommentare

  1. Hallo Ihr werten Foristen und Nachdenklichen
    Hier nur zwei Auszüge aus dem Talmud:
    Baba bathra Fol.: 114b:
    “Die Juden (allein) werden Menschen genannt, die Nichtjuden aber werden nicht Menschen,
    sondern Vieh genannt”(; vgl. Jebamoth 61a, Kerithoth 6b, 7a).

    Tosephot, Fol. 94b: ”Der Samen der Nichtjuden (Fremden, Nokhrim) ist ein Viehsamen.”
    (Daßelbe steht in Kethuboth 3b. Kidduschin,

    Passend dazu tragen wir gegenwärtig Sklavenmasken und sollen wie eine Herde Vieh zwangsgeimpft werden.
    Erstaunlich auch wie die (angeblich gefälschten) Protolle der Weisen von Zion sich auf wundersame Weise in der Endphase befinden.

  2. Der zweijährige Ausnahmezustand lastet schwer auf meiner Seele, weil ich die reale Gefahr nicht erkennen kann! Die Massenmedien werden weltweit orchestriert zur Schürung immer mehr Ängste, so daß man in diesem Uni-Klinikum wieder allein sterben muß ohne Ehefrau und Kinder, unpersönlich nach einem Call-Center organisiert und inhuman bis zum Äußersten wegen Corona! Es ist schwer den gesunden Menschenverstand zu behalten, wenn von allen Seiten abartige Behauptungen konsumiert werden müssen: aus der Politik und aus der Medizin!

  3. Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!
    Der Artikel ist sehr gut als brain storming, was passiert, wenn man sich der Impfung verweigert. Es geht ja nicht um DIE Impfung, sondern um das 6-Monate-Abonnement!
    Es gibt sicher viele Menschen, die sich nicht als Eigentum des Staates verstehen, zumal dieses korrupten. Aber bisher haben alle akzeptiert, daß man den Zwölf Stämmen ihre Kinder weggenommen hat, sie nach Emigration in die Tschechei nachverfolgt hat, so ähnlich wie die Colonia Digidad. Gewaltanwendung gegen Minderheiten, die man nicht in Ruhe läßt, weil sie anders ticken.
    Meine Vorfahren, Salzburger Exulanten, wurden von dem Erzbischof Firmian auch des Landes verwiesen, mußten ihre Kinder zurücklassen, damit sie katholisch erzogen werfen.

    Wenn der Staat uns als seine Leibeigenen betrachtet, der sie wie der Kaiser Tiberius an Muränen verfüttern will, hat der Staat die rote Linie überschritten und darf legitimerweise mit Gewalt und Sabotage bekämpft werden!

  4. Also falls da ein Bußgeld von 3500 Euro angedroht oder verhängt wird.

    So muss man wissen, dass ein Bußgeld eine zivilrechtliche Strafe ist und nicht zu Freiheitsentzug führt. Es gibt dann ein Mahnverfahren.

    Anderes wäre es, wenn ein Straftatbestand mit Tagessätzen geschaffen würde.

    Wer kein Geld hat, der wird über ein Bußgeld müde lächeln.

    Letztenendes kann über Bußgeldandrohungen keine Impfpflicht durchgesetzt werden.

    • Ich denke aus der Nummer Bußgeld nicht zu zahlen kommt man so schnell nicht raus. Über das Mahnverfahren landet man bei Nichtzahlung bei der Vermögensauskunft. Bei Ablehnung der Vermögensauskunft landet man bis zu 6 Monaten in der Erzwingungshaft zur Abgabe der Vermögensauskunft. Siehe auch entsprechend durchgeführte Maßnahmen im Zusammenhang mit der GEZ.

      • Vermögensauskunft? Damit werden die vom System scheitern. Nur kurz dazu, an Eides statt oder unter Eid, diese Frage mußte ich selber stellen und habe das auch gemacht.
        Macht Euch rechtlich schlau, dann seht ihr wie der Unterzeichner damit umgegangen bin. Anmerkung, diese Zeilen stellen keine Rechtsberatung dar, sondern nur den Weg den der Unterzeichner selber beschritten hat.

        • Coactus feci (c.f.)

          Coactus feci bedeutet „ich tat es unter Zwang“ und wurde als Zusatz zur Unterschrift gesetzt, um zu signalisieren, dass die Unterschrift erzwungen worden ist.

          Sollte eine Unterschrift, mit Androhung von Zwang erfolgen (und das tut sie dabei) das Kürzel verwenden, Auskunft nichtig und jederzeit anfechtbar !

      • Naja, man kann auch eine Vermögensauskunft händeln: Es gibt in der ZPO einen Passus, dass man das Recht hat, vor der Vermögensauskunft von einem Richter darüber (rechtsverbindlich und haftend) über die Bedeutung des Eides in der Eidesstattlichen Versicherung belehrt zu werden.

        Also muss der mit der Forderung den Richter herbeischaffen, der die Bedeutung eines Eides erklärt, den es nicht gibt… Das dürfte schwierig werden, weil Richter dazu nicht verpflichtet sind.

        Dann geht es weiter: Üblicherweise geben die Gerichtsvollzieher einem dann ein Formular, wo man die Vermögensgegenstände benennen und taxieren soll.

        Im Gesetz steht aber nicht von einer Pflicht die Vermögensgegenstände zu benennen und zu taxieren. Man muss auch kein Formular ausfüllen, sondern kann das auch zur Niederschrift machen.

        D.h. man geht hin und sagt: Ok, Vermögensgegenstand 1, Vermögensgegenstand 2… usw bis 20.000 oder so.

        Der Punkt ist nämlich der: Der Gerichtsvollzieher arbeitet als Selbstständiger auf Provisionsbasis. D.h. alles war Zeit kostet negiert seinen potentiellen Gewinn.

        Der wird niemals selbst hingehen und die Wohnung durchsuchen und dann taxieren. Selbst pfändbare Gegenstände werden oft nicht gepfändet, weil das zu aufwendig wird.

        Und weiter: Erzwingungshaft falls man sich weigert, muss vom Gläubiger vorfinanziert werden. Hat man nichts, dann bleibt der nachher auf seinen Haftkosten sitzen. Und das sind pro Tag ca. 120 Euro. 180×120 bei einem halben Jahre sind 21.600 Euro pro Nase.

        Das macht selbst die GEZ nur für medienwirksame Ausnahmefälle.

        Übrigens sind die Haftkosten auch eine normale Forderung. D.h. die wird man auch mit einer Privatinsolvenz los, falls jemand so dumm ist, einen Habenichts zu verfolgen.

        Deswegen sind das alles sehr stumpfe Schwerter.
        Wer natürlich Geld hat, der zahlt einfach die 3500 Euro und gut ist.

    • Hallo Martin, grundsätzlich sehr gut Deine Argumentation. Nur meine Bitte, wir, die Ungeimpften sollten NIE pauschal und unbegründet NEIN sagen. Hier müssen wir die bedingte Akzeptanz anwenden, „Bsp.: Natürlich bin ich mit großer Freude bereit für die Nadel, aber bitte vorher habe ich noch ein paar Fragen………..“! So z.B. nach welchem (gültigen Gesetz) Gesetz wird die „Strafe“ erhoben. Usw, usw, usw.
      Mehr von mir an dieser Stelle nicht.
      LG Räesonierer das ist der, der weiter kämpft.

      • Erklär mal, warum sollte man das akzeptieren (bedingt)? Welchen Vorteil hat man, wenn man deren AGB und damit alle Konsequenzen akzeptiert? Warum sollte das sinnvoll sein.

        Ich glaube, dass es keinen Sinn macht, irgendwelche ungewollten Verträge zu schließen. Zumindest nicht, wenn man aus dem System raus will.

        • Um sie zu beschäftigen. NEIN ist immer gut (zum bsp. POLIZEI)…aber wie wird man die jemals los? Auf was kann man sich berufen? Goar nix. Also bekämpft man sie mit ihren eigenen Mitteln, bis deren Bürokratie kochen tut. Die haben irgendwann die Schnauze voll von Dir. Viel zu teuer/kein Gewinn. Sind eh alles nur Firmen, der Rest Simulation im Hirn…von STAAT und so…

          • Moin Zulu,
            richtig loswerden? wahrscheinlich nie! Aber in diesem Fall können und wollen die wohl auch nicht. Es sei denn die schicken Dir ein Fangkommando.
            Gruß Räso

        • Hallo Martin,
          ganz einfach, „Bedingte Akzeptanz“, da stelle ich berechtigte Forderungen, z.B. nach einer korrekten Namensunterschrift (lesbarer Vor- und Nachname), bekommst Du von denen nicht, obwohl gesetzlich gefordert, dann wer dafür rechtlich verantwortlich zeichnet. Diverse Weitere schriftliche Bestätigungen, gibt keine Antwort.
          Die geforderten Punkte von mir sind die Basis für meine „Bedingte Akzeptanz“, d.h. wenn ich die Fragen nicht beantwortet bekomme, dann bin ich auch keinen Vertrag mit denen eingegangen. Wenn ich die Bedingte Akzeptanz denen Schriftlich mitteile (generell mache ich da alles nur schriftlich) lege ich dem Schreiben natürlich meine AGB bei und zur Beantwortung geben ich denen großzügig 10 Tage plus 2 Tage Postlaufzeit zu mir, Zeit. Verstanden?
          Weiteres hier nicht.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*