Im Westen dominieren nur noch Monopole – zum Nachteil der Bürger

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Wettbewerb und freie Märkte sind angeblich die Basis für den westlichen Kapitalismus und das demokratische System. Durch die Entwicklung zu immer größeren Einheiten sind aber Monopole entstanden, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Deswegen gibt es kaum noch echten Wettbewerb, schon gar nicht im politischen Bereich.

Seit etlichen Jahren haben Internetriesen wie Amazon & Co. die Wettbewerbsprinzipien auf den Kopf gestellt. Die großen Handelskonzerne haben Käuferkartelle gebildet, die darüber bestimmen können, ob und wie ein Produzent überleben darf. Sie bestimmen über ihren Einkaufspreis und somit darüber, welche Löhne die Produzenten ihren Angestellten bezahlen können. Vom Wettbewerb ist nur noch übrig geblieben, wie sich Produzenten im Lohndumping überbieten. Es geht so weit, dass Handelsriesen sogar Staaten erpressen, ihre Sozial- und Umweltstandards auf einem ihnen genehmen niedrigen Niveau zu halten. Jede Großfusion macht diesen Zustand schlimmer, vergrößert die Macht des Kapitals.

Nun könnte man meinen, es gäbe wenigstens noch Wettbewerb im politischen Bereich. Dem ist schon lange nicht mehr so, spätestens mit dem Jahr 1990, als der Kapitalismus nicht mehr im Wettbewerb mit den kommunistischen Ländern stehen musste. Das westliche Wirtschaftsmodell und auch Demokratie nach westlichem Muster wurden zum Weltstandard erhoben und wer das nicht einsehen will, dem wird es mit Embargos, Sanktionen und letztlich Bomben beigebracht. Wer das System auch nur hinterfragt, kritisiert oder Verbesserungen anmahnt, der wird als Rechtsradikaler in die Paria-Ecke verbannt. Oder verlacht als ewig gestriger Träumer vom Kommunismus. So muss festgestellt werden, dass es auch im politischen Bereich keinen Wettbewerb der Systeme mehr gibt, der aber dringend nötig wäre, wenn sich die Menschheit weiter entwickeln wollte.

Die Bürger in den USA haben mehr Spielraum

In den letzten Jahren bin ich vermehrt mit Fragen konfrontiert worden, wohin man denn auswandern könnte, um dem Wahnsinn in Deutschland zu entkommen. Abgesehen davon, dass man beim Auswandern das Grundproblem immer mitnimmt, nämlich sich selbst, kann ich kaum ein Land sehen, in dem wirklich andere, bessere Zustände zu erwarten wären. Jedenfalls nicht im westlichen Einflussbereich. Da geht es US-Bürgern besser. Nicht, dass ich in die USA auswandern wollte, doch dort gibt es für US-Bürger Ausweichmöglichkeiten. Es gibt in engen Grenzen noch einen politischen Wettbewerb zwischen den einzelnen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten. Das fängt bei der Mehrwertsteuer an und hört bei der Erlaubnis, Haschisch zu konsumieren nicht auf. Da es innerhalb der USA keine ernsthaften Sprachbarrieren gibt, ist durchaus eine „Abstimmung mit den Füßen“ zu beobachten. Manch einer, der des kalifornischen Wahnsinns müde ist, zieht eben nach Texas oder Florida.

Innerhalb Deutschlands oder Europas haben wir diese Möglichkeiten nicht. Das liegt natürlich auch an den Sprachbarrieren. Destruktiver in diesem Sinn ist aber der Regulierungswahn und die europäische Rechtsordnung, die europäisches Recht schon über nationales stellt. Das kann man auch als Politmonopol bezeichnen, das zuverlässig verhindert, dass einzelne EU-Mitglieder einfach mal neue Wege ausprobieren können. Das letzte Modell eines anderen Wirtschafts- oder Politsystems war nach 1990 noch Jugoslawien. Es war ein dritter Weg zwischen Kommunismus und Kapitalismus und erstaunlich erfolgreich. Gorbatschow wollte die Sowjetunion ähnlich diesem Modell umformen und das war der Grund, warum er mit westlicher Hilfe weggeputscht worden ist. Und weil es kein funktionsfähiges Modell neben dem westlichen geben darf, das sich als echter Wettbewerber herausstellen könnte, musste Jugoslawien zerschlagen und zerbombt werden. Analog dazu ist in Deutschland die Soziale Marktwirtschaft bis zur Unkenntlichkeit demontiert worden.

Das System des Westens hat sich selbst an die Wand gefahren

Jetzt haben wir also nur noch China und Russland, die vorführen, dass es durchaus Alternativen zum westlichen System gibt, die geradezu schockierend erfolgreich sind. Kuba will ich hier nicht vergessen. Niemand kann wissen, wie sich Kuba hätte entwickeln können, wenn es nicht mit irr- und unsinnigen Embargos und Sanktionen an einer Entwicklung gehindert worden wäre, sondern wie jedes westliche Land ungehinderten Zugang zu neuen Technologien und Maschinen gehabt hätte. Dieselbe Frage muss auch für die Sowjetunion gestellt werden, denn am Beispiel China ist unübersehbar, was passieren kann, wenn einem kommunistischen Land Technologie geradezu „frei Haus“ geliefert wird. Das geschah vor allem aus Gewinnsucht der Konzerne, die wegen der billigen Arbeitskräfte ihre Produktion nach China verlegt haben. Ohne einen gleichzeitigen Technologietransfer hätten sie das aber nicht tun können.

China ist also ein Beispiel dafür, wie essentiell ein Wettbewerb der Systeme für die Entwicklung der Menschheit ist. Die geradezu unglaubliche Entwicklung in China beweist, dass unser religiös verteidigtes System des Westens dem Chinas gnadenlos unterlegen ist, zumindest wirtschaftlich. Eine Entwicklung wie in China in derart kurzer Zeit ist nirgendwo im Westen auch nur vorstellbar. Auch der Aufschwung in Russland, der mit Putin einsetzte, ist den Möglichkeiten der westlichen Demokratien deutlich überlegen. Kein Wunder also, dass diese beiden Länder nach Strich und Faden bei uns schlecht gemacht werden. Und nein, ich möchte nicht in China leben, in Russland vielleicht schon, wenn ich die Sprache besser könnte. Der Punkt ist aber, dass gar nicht analysiert wird, ob und wie man die Erfahrungen in China oder Russland auf den Westen übertragen könnte, ohne die Nachteile eines repressiven Systems wie in China zu übernehmen, wobei letzteres für Russland nicht gilt.

Das System des Westens hat sich selbst an die Wand gefahren. Die Dominanz der Bedenkenträger und zwanghafte Rücksichtnahme auf alle Randgruppen inklusive des „Schutz-Wahns“ für jede Eidechse lassen keine Projekte mehr gedeihen, die für die Zukunft unabdingbar wären. Aber genau diese Starre wird sorgsam gepflegt, mit allen möglichen positiven Adjektiven versehen, die suggerieren sollen, dass nur in unserem festgefahrenen System Menschen glücklich leben könnten. Die Wahrheit dazu dürfte aber sein, dass die eingefahrenen Pfründe der Plutokraten in höchster Gefahr wären, wenn das System nur gründlich genug hinterfragt und dann grundrenoviert würde.





Wenn die Einheiten zu groß werden, geht der Wettbewerb vor die Hunde

Wie wichtig es wäre, unser System und deren Diener einer gründlichen Analyse zu unterziehen, zeigt das Beispiel „Bahn“ auf. Der Gotthard-Tunnel ist längst fertig, die Zulauftrasse durch das Rheintal in Deutschland soll vielleicht in zehn Jahren in Betrieb gehen. Das Gleiche mit dem Brenner-Basistunnel. Was hat unser Verkehrsminister Scheuer dazu zu sagen? „Immerhin ist Deutschland Lärmschutzweltmeister!“ Wie er das festgestellt hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben müssen. Es zeigt aber auf, wie verrottet das System ist. Anstatt in die Zukunft zu investieren, rühmt man sich mit dem Schutz vor Lärm und dem von Eidechsen. Dass demnächst noch weniger Lärm von Zügen zu erwarten ist, dürfte nicht dem Lärmschutz geschuldet sein, sondern dem Umstand, dass viele Zugstrecken wegen maroder Brücken bald gar nicht mehr befahren werden können.

Werfen wir dazu einen Blick Richtung Osten. Russland hat die Brücke über den Kertsch, also die Verbindung über das Asowsche Meer zur Krim, in nur zwei Jahren fertiggestellt, inklusive der Planung. Für Autos und eine zweigleisige Bahnstrecke. Der Berliner Flughafen ist nur noch eine Lachnummer für die ganze Welt, während China seinen neuen Hauptstadtflughafen in Rekordzeit fertiggestellt hat und der ist viel größer als der Berliner Witz. Niemand mehr bittet deutsche Unternehmen, einen Flughafen in ihrem Land zu errichten, aber wir leben angeblich „im besten Deutschland aller Zeiten“.

Wenn die Einheiten zu groß werden, wirtschaftlich und politisch, geht der Wettbewerb vor die Hunde. Die Wirtschaftsriesen haben das schon lange erkannt. Sie kaufen zwar alles auf, um dann aber alles in ihrem Besitz wieder in kleine Einheiten aufzuspalten. Man nennt das „Outsourcing“. So zwingen sie diese kleinen Einheiten, die letztlich auch ihnen gehören, zum Wettbewerb untereinander und das funktioniert in ihrem Sinn, nämlich ihrer Gewinnmaximierung und ihrem Machterhalt. Sie können sich so sogar als „Hüter des Wettbewerbs“ bezeichnen, der allerdings nur nach ihren Regeln ablaufen darf. Wie sieht es da mit der Politik aus?

Über einen dritten Weg wird nicht mehr diskutiert

Vor 1871 gab es viele deutsche Kleinstaaten, obwohl der Begriff Kleinstaaten durchaus relativ gesehen werden sollte. So oder so, es herrschte alles andere als der große Konsens untereinander. In Zeiten des Aufbruchs standen diese Einheiten im Wettbewerb, aber auch in ständigem Austausch der Erfahrungen. Die Intelligenzia und Handwerksgesellen reisten umher und wenn es notwendig war, zogen ganze Fabriken von Ort zu Ort, weil sie anderswo bessere Bedingungen für sich erwarteten. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde immer noch intensiv darüber nachgedacht und diskutiert, wie denn eine optimale Gesellschafts- und Wirtschaftsform gestaltet werden könnte und sollte, um dem Treiben der Menschen ein positives Ziel geben zu können. Mit dem Dualismus zwischen Kapitalismus und Kommunismus sind alle diese Diskussionen beendet worden. Über einen dritten Weg wird seither nicht mehr diskutiert und mit dem Jahr 1990 gibt es nur noch den allein seligmachenden Kapitalismus. Da liegt das Problem.

Konnte man „Nörglern“ bis 1990 sagen, dann geh´ halt in die DDR, gibt es diese Option nicht mehr. Aber genau solche Optionen sind unerlässlich, wenn Gesellschaften nicht in ihrer Entwicklung erstarren sollen. Was also könnte man tun, um die Menschheit zu positivem Wettbewerb zurückzuführen? Zu einem Wettbewerb der Systeme, auf dass das bessere sich durchsetzen möge? Man bedenke, ein besseres, überlegenes System muss niemals mit Gewalt propagiert werden. Es wird freiwillig zumindest nachgeahmt. Der Umkehrschluss legt zumindest nahe, dass diejenigen, die „ihre Demokratie“ mit Gewalt durchzusetzen versuchen, wissen, dass ihr System alles andere als ideal ist, außer für sie selbst und ihren Machterhalt. Wohl auch deswegen scheuen sie Diskussionen über ihr System wie der Teufel das Weihwasser. Das gilt sowohl für das politische als auch für das Wirtschaftssystem.

Man sollte folglich die zu groß gewordenen Einheiten wieder verkleinern, zerschlagen. Wirtschaftlich wie politisch. Man stelle sich ein Deutschland vor, das tatsächlich aus einigen voneinander unabhängigen Ländern besteht, in Einheiten von etwa zehn bis fünfzehn Millionen Einwohnern. Diese sollten zwar gemeinsam unter einem lockeren europäischen Dach vereint sein, aber frei in ihren Entscheidungen, welche Teile der EU-Vorgaben sie übernehmen wollen. Ebenso frei darin, wie sie wirtschaften und ihre Bürger verwalten wollen. Dann wäre das politische Monopol gebrochen und es könnte ein Wettbewerb um das beste System entstehen. Mit der Voraussetzung, dass die Bürger jederzeit frei entscheiden können, in welchem Teil Deutschlands oder der EU sie leben wollen. Da bräuchte es keine Umfragen mehr, es würde mit „den Füßen abgestimmt“ und so unzweifelhaft festgestellt, was die Bürger wirklich wünschen.

Das Großkapital beherrscht Regierungen und Medien

Es herrscht kein Zweifel, dass Demokratie nicht mehr funktionsfähig ist, wenn Kapitalanhäufungen so groß werden, dass sie Regierungen erpressen können. Wenn dieselben Kapital-Fürsten auch noch die Medienlandschaft beherrschen, dann bestimmen nur noch sie und Regierungen haben keine Chance gegen sie, wenn sie das überhaupt noch wollten, weil sie einen Geldsegen erwarten, für ihr „Wohlverhalten“ als Politiker. So sollte einsichtig sein, dass das Grundproblem im System liegt, das die Bildung von immer größeren Kapitalanhäufungen als Programm hat und die Gier fördert. Das ist ein Teufelskreis. Mit Krediten aus vagabundierenden Geldern, die für den Warenaustausch überflüssig sind, werden Großfusionen finanziert und die dann fälligen Zinszahlungen vergrößern die überflüssige Geldmenge weiter, indem sie die Verbraucher mit den Zinsen belasten. Eben solange, bis wir den Zustand haben, den wir haben: Geld regiert die Welt.

Der erste Schritt zu einer Welt der Vernunft, einer Rückkehr zu einigermaßen demokratischen Zuständen, muss folglich eine Grundrenovierung des Finanz- und Wirtschaftssystems sein. Sobald die Macht des Kapitals gebrochen ist, kann die Rückbesinnung zu kleineren staatlichen Einheiten angegangen werden, die jeweils in sich so autonom wie möglich sein sollten. Ist dieser Zustand erreicht, kann es wieder einen Wettbewerb der Systeme geben und die politische und spirituelle Entwicklung der Menschheit kann fortschreiten auf dem Weg, der vielleicht endlich zu annähernd idealen und vor allem friedlichen Gesellschaftsformen führen könnte. Utopisch? Noch scheint es so, aber wäre das nicht einen Versuch wert?

Der Ausweg aus dem Dilemma: „Die Humane Marktwirtschaft“ 

Wie ein solches Finanz- und Wirtschaftssystem aussehen könnte, das all die Forderungen erfüllt, haben wir mit unserer Humanen Marktwirtschaft aufgezeigt. Überzeugen Sie sich selbst, dass und wie das funktionieren kann, wenn man es wollte. Der Übergang zu diesem System wäre „schmerzfrei“ und definitiv unblutig zu bewerkstelligen. Der „Otto Normalverbraucher“ würde es im täglichen Leben kaum bemerken außer dem Umstand, dass er ganz schnell etwa 30 Prozent mehr Geld zur persönlichen Verfügung hätte und sich keine Sorgen mehr über seine Zukunft machen müsste. Bestellen Sie sich Ihr Exemplar „Die Humane Marktwirtschaft“ nach Haisenko/von Brunn direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrer Buchhandlung.

Beispielhaft kann man an dieser Graphik erkennen, dass es in den USA die breite Möglichkeit gibt sich auszusuchen, ob man den Corona-Wahnsinn mitmachen will oder sich dem entziehen, indem man von einem Staat in einen anderen umzieht.

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Im Westen dominieren nur noch Monopole – zum Nachteil der Bürger
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13 Kommentare

  1. Das ganze System beruht nur darauf, dass die Menschen mitmachen…

    Ich werde mir nicht die 666 auf die Stirn oder die Hand machen lassen oder einen "Personenversklavungsvertrag" mit dem System schließen.

    Ich bin sehr gespannt, wie das am Ende ausgeht. Aber ich werde die Konfrontation nicht scheuen. Und der Personalausweis, den sie nicht zurück nehmen wollten, läuft in einem Monat ab.

    Dann werden wir schauen, welche Angebote das System dann macht, und ob es die Kontraktierungsfreiheit übergeht.

    Was da auf welcher Ebene auch immer beschlossen wird, hat wenig Bedeutung, wenn ein System allein mit freiwilligen Angeboten arbeitet und die Leute einfach gehorchen, statt die vielfältigen Angebote abzulehnen…

    Ich hatte aus gegebenem Grund heute mal das Personalausweisgesetz durchgelesen.

    Und da fiel mir auf "im Geschäftsbereich der Bundespolizei"… 
    Dann habe ich mal gegoolgt: "Geschäftsbereich Behörde"

    Und das kamen die ganzen Ministerien mit ihren Geschäftsbereichen und den im Geschäftsbereich angesiedelten "Behörden".

    Geschäft ist laut Definition:

    Ein Ort, wo Waren angeboten weren (heute auch Dienstleistungen).
    Eine gewinnorientierte Unternehmung.
    Eine kaufmännische Gesellschaft.
    oder die Ausscheidung von Fäkalien…

    Deswegen gibt es auch immer Geschäftsverteilungspläne an kommerziellen Gerichten.

    Die Nachsilbe "lich" bedeutet übrigens "so als ob"…
    Amtlich ist etwas, was kein Amt ist aber so als ob erscheint…
    Staatlich ebenfalls etwas, was kein Staat ist, aber so als ob erscheint…

    Der Teufel lebt alleine davon, dass die Menschen mitmachen… V.a. durch Täuschung und Angst.

    Habt keine Angst und sagt nein, dann endet das Reich des Bösen. Habt Angst und sagt trotzdem Nein, und auch dann endet das Reich des Bösen…

    Sollte ich mich täuschen und in einem Kerker enden, weil ich Nein gesagt habe, dann werdet Ihr das merken, wenn ich nicht monatelang mehr poste.

    Ich habe vor vielen Jahren als ich mir unsicher war, ob das alles so stimmen kann, was Leute da erzählen, angefangen Briefe mit Porto nach Weltpostvertrag zu schicken… Alle mit maximal 20 Cent frankiert. Alle als Einwurfeinschreiben. Oben steht dann groß drauf "Porto nach Weltpostvertrag, damit keine Zweifel bestehen, nach welchen Regeln und Preisen die Beförderung zu geschehen hat.

    Und die ca. 100 Briefe in den Jahren sind alle angekommen. Man konnte die Zustellung auch im Internet nachverfolgen.

    Und nun werde ich testen, was mit den vielen Bussgeldvorschriften in Bezug auf den Personalausweis ist… Ich wette, dass die da auch nur drin sind, um Angst zu machen und am Ende nach der Ablehnung der Angebot nichts weiter passiert.

    • "Das ganze System beruht nur darauf, dass die Menschen mitmachen…"

        Genau so isch es!  Den Rest hättest Dir eigentlich sparen können!  🙂  Mir war ja, zugegebenermaßen, lange nicht so wirklich klar, worauf Du hinaus willst!  Aber, jetzt hast Du es endlich mal auf den Punkt gebracht!  (Und wenn es nur für mich war!) Die Kardinalfrage ist allein, ich mache mit oder auch nicht!   Wie man das dann angeht, so wie Du oder wie auch immer, ist dann auch nicht mehr so entscheidend. Und, wenn ich es so für mich betrachte, eigentlich ist mit der Impfverweigerung alles geschwätzt, die Entscheidung gefallen!  Kein Märtyrertod, keine Selbstverbrennung mehr nötig!  Es kommt, wie es kommen muß!  Allerdings, das Ende ist auch da noch offen!  🙂

    • Martin,

      wenn Du das Passgesetz gelesen hast, hast Du sicher auch gesehen, dass es reicht, wenn Du einen Reisepass besitzt. Du mußt keinen Perso haben. Deshalb denke ich, dass es auch kein Bußgeld geben kann, wenn Du ihn nicht verlängern läßt.Der Reisepass mit einer Kopie der Meldebestätigung reicht. Das hatte ich früher jahrelang ohne Probleme.

      • Ich habe auch keinen gültigen Pass. Und ich werde mir auch keinen machen lassen.

        Ich werde mich nicht aus dem Paradies ausweisen (lassen) und die Maske der Person so gut es geht abgelegt lassen.

        Das wird natürlich Konflikte bringen. Aber ich habe wenig bis gar nichts zu verlieren.

        Das Personalausweisgesetz ist wie so Vieles schlicht nichtig. Zudem entsprechen die tatsächlich ausgestellten Ausweise nicht dem Gesetzestext und Muster: D.h. Großschrift bei den Namen (Firma/Treuhand) im Ausweis. Und ich bin doch kein Schwerverbrecher, der hier seine Fingerabdrücke in einen Datenbank gibt.

        Aber auch wenn das Gesetz gelten würde: Zur Not können sie mich ja max 6 Monate in Beugehaft nehmen und mir ein Bussgeld aufnötigen, das ich nicht bezahlen werde, und ggfs absitzen würde. Aber man kann nur einmal für eine Sache bestraft werden. Damit ist man beim Nichtbeantragen des Ausweis für mein restliches Leben durch.

        Dann kommt das nicht Ausweisen gegenüber einer "Behörde" im Geschäftsbereich… Da könnte pro Behörde auch nochmal das gleiche passieren. Allerdings ist es meistens nur die lokale Polizei, mit der man das Procedere durchexerzieren müsste.

        Neben der Tatsache, dass solche Strafen immer nur Angebote von Firmen sind, die man meiner Meinung nach ablehnen kann, gilt die Ausweispflicht nur für Deutsche im Sinne des Gesetzes.

        Und es dürfte den Leuten in meinem Fall schwer fallen, nachzuweisen, dass ich Deutscher bin, weil meine Geburtsurkunde beim Zusammenbruch des Kölner Stadtarchives sehr wahrscheinlich vernichtet wurde und mein Urgroßvater (väterlicherseits) ausgewandert und mein Opa dann Brite wurde. Man könnte die Deutschstämmigkeit nur nachweisen, wenn man bis zu meinem Urgroßvater zurück geht, der 1870 oder so ausgewandert ist. Die deutsche mütterliche Seite zählt nicht…

        Nach britischem Recht kann ich aber keinen britischen Pass bekommen (mein Vater hatte beide). Damit wäre ich bis zum Beweis des Gegenteils wohl staatenlos und Personalausweisfrei…

         

        • Ja cool Martin, dann kannst Du doch
          anstatt Deiner Staatsangehörigkeit
          (die völkerrechtlich keinen Staat "BUND" darstellt)
          hier völlig ohne Papiere Asyl beantragen.

          Gibt´s vielleicht etwas mehr Taschengeld?
          So bekloppt hier…man kann nur noch lachen.
          Und sie wissen selber nicht mehr was sie tun.
          Es ist aber leider so.
          Immer schön beschäftigen! Das ist gut:)

        • Martin,

          der Reisepass heißt ja auch nicht Reiseausweis. Und wenn Du glaubst, so aus dem System aussteigen zu können, bist Du aber schief gewickelt. Der Martin ist ganz sicher bei der Meldebehörde mit all seinen Daten registriert. Sonst könntest Du noch nicht einmal wohnen, oder ein Bankkonto besitzen, oder? Und wenn Du getauft bist, gibt es Kirchenbücher wo Du registriert bist. Da ist das Stadtarchiv egal. Bei Ahnensuche geht man auch an die Kirchenbücher, weil im Krieg viele Behörden vernichtet wurden.

          Wenn Du aber als Freizeitbeschäftigung Dir das Ärgern des Systems ausgesucht hast, wirst Du im Moment ganz sicher immer den Kürzeren ziehen. Glaubst Du, es kümmert die, wenn Du im Knast sitzt? Die Kosten dafür zahlen die nicht aus ihrer Geldbörse, sondern das zahlt die Allgemeinheit, der Steuerzahler. Die Unannehmlichkeiten hast Du, nicht sie. Du kannst diesem System nicht entgehen, es sei denn, Du wanderst auf eine einsame Insel aus, oder das System bricht irgendwann zusammen. Dann regelt das Chaos Neues. Aber solange die Masse das nicht versteht, wird sich nichts verändern, egal ob Firma oder großgeschriebene Namen im Ausweis. Und Corona hat gezeigt, wie die Masse tickt. Leider. Du kannst zwar versuchen Sand ins Getriebe zu streuen, aber deren Räder sind noch zu groß, als dass es etwas nutzt. Es knirscht ein bißchen wegen Mehraufwand und das war es dann. Nenne mir nur eine Person, die es geschafft hat, aus dem System auszusteigen und trotzdem in diesem bestehenden System weiter einigermaßen gut zu leben. Und ich meine nicht Robinson Crusoe mit seinem Freund den Fußball.

           

          • Angsthase! Vielleicht hast Du Recht.

            Das weiß man aber sicher immer erst hinterher. Ich habe wenig zu verlieren.

            Sie können mir einpaar materielle Dinge wegnehmen, die mir nicht viel bedeuten… 
            Sie können mich einsperren – dann kann ich nachts vermutlich viel besser schlafen als in meiner Wohnung.
            Sie können mich dadurch von Sex mit meiner Partnerin abhalten, die ich nicht habe.
            Sie können mir den Kontakt zu meinen Kindern, die ich nicht habe, nehmen.
            Sie können mir die Freizeitbetätigungen nehmen, die ich aus finanziellen Gründen nicht mache…
            Sie können mir Alkohol nehmen, den ich nicht trinke.
            Sie könnten mir das Internet nehmen, was vielleicht für eine Zeit sogar ganz gut wäre.

            Dafür gibt es Verköstigung, meinen eigenen Raum, Freizeitbeschäftigungen wie Schach oder Fitness, ruhige Unterbringung, medizinische Versorgung, Speisen, die meine Allergien berücksichtigen… Und einen Bibliothekszugang.

            Dazu sind da interessante Leute mit jeder Menge sehr spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten. Erfahrungsgemäß komme ich mit diesen Leuten als guter Zuhörer sehr gut klar. 

            Mit meiner Rente, wäre ich da relativ betrachtet sogar finanziell gut aufgestellt, wie der Einäugige unter Blinden. Und der ganze Spaß würde sie dann jeden Tag deutlich mehr als 100 Euro kosten…

            Ich hatte mal gegoogelt nach Menschen ohne Geburtsurkunde in Deutschland. Und gab es einen Artikel: Die ganzen Organisationen waren für den Menschen (ein Zigeuner, den die Eltern nicht zum Wertpapier gemacht hatten) nicht zuständig. Er war also frei… Wenn er aber etwas vom System wollte, ging das immer nur mit Petitionen und Einzellfallentscheidungen. Aber der hat trotzdem hier gelebt und ist nicht verhungert.

            Und noch was: Wenn die mir einen Ausweis geben wollen, der ihnen gehört, dann sollen sie dafür bezahlen und als Amt eines Staates den ohne Antrag von Amts wegen ausstellen. Wenn man da einen Vertrag unterzeichnen muss, dann kann man das auch ablehnen.

            Die Abschreckung funktioniert ja immer so, dass irgendwer dann in den Medien gezeigt wird, der massive Probleme bekommt.

            Was aber tatsächlich hinten raus kommt, das sieht man erst danach. Und ich bin ziemlich sicher, dass das hier auf Täuschung und nicht vornehmlich auf Gewalt beruht.

            Und solange nur einzelne nicht mehr mitspielen, solange spielt das auch keine große Rolle.

            Allerdings werde ich mit der 666 (Gemantrischer Wert für Deutschland) oder der 666 (Gemantrischer Wert für Mecklenburg) keinen Vertrag machen, der mich zum Personal der 666 macht.

            Knowlegde implies action…
            Was ich heute weiss, kann ich bei meinen Handlungen nicht einfach ignorieren. Vor 10 Jahren war ich noch an einem ganz anderen Punkt.
             

             

             

             

            • "Knowlegde implies action…
              Was ich heute weiss, kann ich bei meinen Handlungen nicht einfach ignorieren. Vor 10 Jahren war ich noch an einem ganz anderen Punkt."

               Geht es, ob eingestanden oder nicht, nicht allen so?   Klar, man wägt ab, wie weit man gehen kann oder will, aber, mittlerweile,  mit diesem ominösen Covid Virus, sind wir nicht an einem Punkt angelangt, an dem uns förmlich aufgezwungen wird, uns zu entscheiden? 

               Egal, was jetzt ein Martin, ein Reichsbürger oder Querdenker bislang "veranstalteten",  wer nicht einknicken will, er wird nicht darum herumkommen!  Wie heißt es so schön?  "Rote oder blaue Pille?".  Übersetzt:  Ompfen oder nicht ompfen!  Das ist die Frage, die alles mit einschließt, was wir bisher gedacht oder gelassen haben!

          • Der Hase hat bestimmt recht und ich verstehe nicht, warum Du Dir so was antust. Das Leben kann so schön sein, warum es unnötig komplizieren. Keiner kann alleine überleben, also passt man sich eben etwas an.

            •  Erwin, die Zeiten der Anpassung sind vorbei!  Und, bei allem Respekt, es kann ja keiner aus seiner Haut heraus!   Martin hat, auf seine Weise, schon längst kapiert, wohin der Hase läuft!  Und, was heißt "alleine überleben"?  Wo ist denn hier noch Gemeinschaft, in welcher Form auch immer? Die Gemeinschaft der Aufstocker und Flaschensammler?  Als ob man ausgerechnet Dir das erklären müßte?  🙂

  2. P.H. ist wahrlich "angepisst"! Aber, knapp daneben ist auch vorbei. Die globale Entwicklung und die digitale ist nicht aufzuhalten. Die einzige Frage ist: In welchen Händen befindet sich die Entscheidungsmacht und -kompetenz. Die lokale Politik und die dazugehörigen Menschen haben diese Entwicklung der Globalisierung nicht ernst genommen! Schlimmer, aber, sind sie betrogen worden von einer DominanzMatrix, die schon seit 100 Jahren (+) funktioniert, wie ein Schweizer Uhrwerk: Das SchuldgeldSystem und der Wahnsinn, daß eine Clique von Privatbankiers unser aller Geld drucken darf, ohne demokratische, wirksame Kontrolle. SchuldGeld ist geil, ist der Nackenschuß der heutigen Gesellschaft und derer Niedergang. Wir selber betreiben das "Perpetuum Mobile" der Versklavung, das Schuldgeld und die Schöpfung ( exponentiell) eben dieses durch, gelinde gesagt, kriminelle Mafiosi! Die Globalisierung favorisiert den Monopolismus, gewiss, aber in Wahrheit ist dieser Trend nicht zwingend! Zwingend ist der Effekt des monopolistischem monetären Systems, was mit der Schaffung der FED anfing, dann Bretton Woods, dann die BIZ und dann die Aufhebung der Goldbindung des US$! DAS und DORT ist der Urpsrung der Situation, die wir heute "erleiden". ZU RECHT !!! Weil, wir es haben es durchgehen lassen diese Entwicklung und Machtergreifung. Wir haben uns "einlullen" lassen vom Wachstumeffekt des Schuldgeldes und dabei die Kontrolle verloren. Die MachtMatrix, die Finanzkrake FED/BIZ ist heute das gefährlichste Monopol der Weltgeschichte. Schon verantwortlich für alle Kriege des letzten Jahrhunderts UND alle Mißwirtschaft, Hunger und Elend auf dieser Welt und gegenteilig der Gemeinwohlwirtschaft, Humanwirtschaft. WEIL wir selbst es nicht haben kommen sehen und versaut haben! Dieses Monopol der Geldschöpfung bestimmt und dirigiert, heute alles (Ernst Wolff !!!) Auch der unerklärliche Aufstieg Chinas, Herr Haisenko! NIEMAND konnte mir bisher erklären, warum das Land zweistellig wachsen mußte, über so viele Jahre, alle Produktionsstätten der Welt, plötzlich an sich zog und derer Infrastruktur mit unglaublichen Mitteln aus dem Boden gestampft wurden, zum Nachteil des Westens! WEIL, die Dominanz, die Finanzkrake "die Pferde gewechselt" hat! Alles das hat Planung. JETZT wird der Sack mit der Corona Plandemie zugemacht und alle wundern sich, wie der Autor! Es wird rumgenörgelt an idiotischen Details in der Tat, doch diesmal ist die Dekadenz tödlich. DAS hatten wir noch nicht! Wenn wir unsere Freiheit und die Gemeinwohlwirtschaft erreichen wollten, müssen wir das SchuldgeldSystem und FED zerschlagen, gestern!!! Wenn die "Betreiber" einmal das Bargeld abgeschafft haben und die digitale Totalität durchsetzen, IST ES ZU SPÄT !!! Das verstehen die Bürger Protagonisten noch nicht. Die "Virtuelle Diktatur" ist die Totalität der Totalität.   

      

    • Ein Nachsatz, der fehlt. Ein/das Monopol hat/sucht immer die Nähe der ZentralMacht. Warum wohl grad China, mit seinem "Kaiser". Die Finanzkrake FED/BIZ nutzt die Illusion des Kommunismus, "Schöpfung"/Hoax, die aus ihrer eigenen Feder stammt, um derer Monopol der Finanzmacht zu verschleiern. Es ist keine Verschwörung dies am Resultat des System zu dokumenbtieren! NIEMALS hat der Kommunismus die Gleichverteilung der "Aktiva" bewirkt, wie die Demokratie, NIEMALS die Gleichverteilung der poltischen Macht war, sondern effektiv das Gegenteil. Das Volk hat nichts zu sagen! Es gibt, nur 0,3% Millionäre. Wie deutlich muß es denn werden!??? Die Symbiose von Kommunismus und Demokratie fällt keinem auf1 die Gleichverteilung (jedem 1x Stimme) ist Kommunismus pur! Think! Beides Illusionen. Cui bono!?? In der Diktatur und das ist ihre fatale Schwäche heißt es immer: "ALLES für die Unserigen und NICHTS für die Anderen!" Die Diktatur (1%) die Anderen (99%) Genau das haben wir und die Bürger echauffieren sich über Wahlen. Wir werden keine besseren Politiker bekommen, wenn wir nicht zu besseren Wählern werden!   

      •  Schuld ist eine moralische Betrachtung und keine logische!  Wer dumm gehalten wird, seit 1000(+) Jahren,  in verschiedenen Matrixes gefangen gehalten, die in der Tat, alle die gleichen Urheber haben, wer schon damals auf die Mütze bekam wenn er aufmuckte,  wie kann man ihn da noch verantwortlich machen, sprich, eine wie auch immer geartete Schuld zuweisen?

         Selbst der, der sich all dessen bewußt ist, welche Macht hat er?  Geschweige denn, er zu einem "besseren Wähler" würde, was eh ein Trugschluß (für sich) ist!  Dieses Gelddruckthema halte ich für überschätzt!  In meinen Augen ist es auch nur jetzt mögliches Mittel einer bereits vernetzten Welt, wie jede Zeit ihre Handhabungen zur Kontrolle entwickelte!  Es ist kein qualitativer Unterschied; über die Zeiten gesehen, einfach nur ein anderer! 

         Richtig, Minderheiten regierten schon immer über Mehrheiten!  Aber, was auf der einen Seite wächst, Digitalisierung und Vernetzung, das wächst auch auf der anderen!  Ich nenne das jetzt mal Gleichgewicht der Kräfte (Druck erzeugt Gegendruck), wobei natürlich das ursprüngliche Ungleichgewicht der Macht bestehen bleibt!  Es kann also nur um dieses Ungleichgewicht gehen, egal, mit welchen Methoden es sich am Leben zu erhalten sucht! 

         Es ist also wenig ersprießlich, sich über die Ausblühungen der Macht zu unterhalten!  Klar, es gilt sie zu erkennen, aber, als Grundlage für was?  Solange die Urheber nicht dahin gejagt werden, wo sie herkommen, nämlich zum Teufel, wird sich gar nichts ändern!  So und nicht anders!  Und das geht auch ohne Bargeld, wenn man nur endlich mal will!  🙂

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