Im Osten geht die Sonne auf. Im Westen wird sie untergehen.

Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)

Im August im Jahre 1897 fand der erste internationale Kongress der Zionisten in Basel statt. Ziel war die Gründung eines Staates Israel. Eigentlich sollte dieser Kongress in München stattfinden. Aber fast alle der 80 obersten Rabbiner in Deutschland hatten sich dagegen ausgesprochen. Das mag Sie erstaunen. Aber es ist die Wahrheit. Die überwiegende Mehrheit der Juden auf Erden wollte keinen Staat Israel. Schon gar nicht die Juden in Deutschland. Warum auch?

Die Juden sind eine Nation, eine Gemeinschaft von Menschen, die ihre Sprache, ihre Geschichte, ihre Traditionen und ihre Religion verbindet. Ein Staat ist ein künstliches, eigenständiges Konstrukt von Technokraten und Bürokraten. Nein, die Juden wollten keinen Staat. Die Zionisten wollten einen Staat. Die Zionisten. Und es ging auch nicht um Religion. Es ging nicht um den jüdischen Glauben. Die Zionisten sind eine politische Organisation, begründet und unterstützt von Nichtgläubigen, von Christen und auch von einigen Juden. Ein Staat ist ein Machtgebilde. Die Zionisten wollten und wollen die Macht im Nahen Osten.

Die Zionisten benutzten und benutzen die Juden, um ihre Ziele zu erreichen. Sie erfanden die Geschichte vom vertriebenen Juden, der sich nach einem Staat Israel sehnt. Ja, das ist eine erfundene Geschichte. Man kann auch sagen, es ist ein Mythos, wie der israelische Historiker Shlomo Sand nicht müde wird zu wiederholen. Seine Bücher sind Bestseller in Israel. Sie sollten diese Bücher lesen. Die gibt es auch auf Deutsch: „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ und „Die Erfindung des Landes Israel.“ Es geht bei ihm um Mythos und Wahrheit.

Shlomo Sand sagt, dass die Juden nie aus Palästina vertrieben wurden. Nie. In den letzten 2.000 Jahren hatten sie immer die Möglichkeit, nach Palästina zu gehen und dort unter den anderen Juden und Muslimen zu leben. Aber nur wenige taten das. Zur Zeit der Gründerkonferenz der Zionisten in Basel lebten etwa 30.000 Juden in Palästina. Und etwa 700.000 Araber. Die lebten in Frieden.

Im Jahre 1917 versprachen die Engländer den Zionisten ihren gewünschten, eigenen Staat (Balfour Deklaration). In dem Zeitraum von 1897 bis 1917 zogen mal gerade 30.000 Juden nach Palästina. Ein Jude in Deutschland sah sich zuerst als Deutscher. Ein Jude in Frankreich sah sich zuerst als Franzose. Frage: Warum sollte zum Beispiel ein Jude aus dem wohlhabenden New York, aus einem völlig anderen Kulturkreis, in die fremde Welt der Wüste nach Palästina ziehen?

Selbst heute leben daher die meisten Juden nicht in Israel. Und viele Juden in Israel haben mehrere Staatsangehörigkeiten. Sie müssen sich immer wieder klar machen: Israel ist ein Staat der Zionisten. Dort leben auch Juden. Aber Israel ist primär ein künstliches, ein politisches Konstrukt der Zionisten. Israel ist ein Machtinstrument. Wie uns aktuell wieder einmal vorgeführt wird.

Das einzige jüdische Mitglied im britischen Kabinett damals, anfangs des 20. Jahrhunderts, Edwin Samuel Montagu, bezeichnete den Zionismus als „a mischievous political creed“ (ein schädliches politisches Glaubensbekenntnis). Warum also um alles in der Welt gab die britische Regierung trotzdem am 2. November 1917, ausgerechnet an Lord Rothschild, das Versprechen auf einen Staat Israel? An Lord Rothschild? An den reichsten Mann der Welt? Nein, es ging und geht nicht um Religion. Es ging und geht um Macht in Israel. Wessen Macht?

Die Juden weigerten sich, nach Israel zu ziehen

Jetzt passen Sie mal ganz genau auf. Es kann keinen Staat ohne Staatsangehörige geben. Wenn 1897 und 1917, und auch über die folgenden Jahre, die Juden nicht scharf darauf waren, nach Israel zu ziehen, wie konnten die Zionisten dann einen Sinneswandel herbeiführen?

Die Geschichtsschreibung ist eindeutig: In Großbritannien wurde ein Gesetz erlassen, dass die Immigration von Juden nach Großbritannien im Zeitraum von 1919 bis 1930 zum Erliegen brachte. Viel wichtiger war allerdings, den Zustrom der Juden nach Amerika zu stoppen, wo sich bereits Millionen angesiedelt hatten. Und siehe da, im Jahre 1924 erließen die Amerikaner das „Gesetz gegen Immigration“ (Johnson-Reed Act), das sich vor allem auch gegen Juden richtete.

Die Qual der Wahl wurde den Juden auf der Flucht genommen. Auf einmal zog es viele tausende von ihnen nach Palästina. Und im Jahre 1948 lebten endlich genug Juden in Palästina, um einen Staat zu gründen. Mit der Waffe in der Hand. Die Zionisten hatten ihr Ziel erreicht. Und was machten die Araber, denen doch das Land gehörte? Die Araber erklärten dem Staat Israel den Krieg.

Sie könnten jetzt auf irgendwelche dumme Gedanken kommen. Ich überlasse das Ihnen. Aber ich muss Ihnen noch einen Text zitieren, bevor ich mich zurückziehe, einen Text, der von dem jüdischen Historiker Daniel Boyarin stammt, Professor of Talmudic Culture Emeritus at the University of California at Berkeley. Der Text stammt aus seinem neuen, 2023 herausgekommenen Buch „The No-State Solution“. Da dies eine sehr heikle Passage ist werde ich den originalen Text aus dem Buch (auf Seite 32) zuerst nennen und dann die Übersetzung liefern. Es geht um ein Zitat des ersten Ministerpräsidenten von Israel, David Ben-Gurion.

„Those who find this formulation too extreme may not be aware that Ben-Gurion explicitly wrote (in a letter) that it was better that half the Jews of Europe die in the Nazi genocide if the other half would come to Palestine, rather than have them all survive and remain outside of the Jewish state.“

„Diejenigen, die diese Formulierung für zu extrem erachten, mögen sich nicht bewusst sein, dass Ben-Gurion offen schrieb (in einem Brief), dass es besser sei, dass die Hälfte der Juden in Europe im Nazi Genozid stirbt und die andere Hälfte nach Palästina kommt, anstatt dass sie alle überleben und alle außerhalb des jüdischen Staates verbleiben.“

Sagen wir mal: Das ist alles teuflisch logisch. Doch die Frage muss erlaubt sein: Welcher Wahnsinnige hat sich das alles ausgedacht? Und das alles gerechtfertigt mit dem Mythos der Vertreibung der Juden aus Palästina.

Vergessen Sie niemals: Ein Staat ist ein Machtinstrument. Zur Ausübung der Macht braucht der Staat eine Armee. Der Staat erfordert einen Blutzoll. Und die Interessen des Staates haben mit den Interessen der Bürger so gut wie nichts zu tun. Es gibt keine besseren Beispiele auf Erden als Israel und Deutschland.

Und was ist aus Israel geworden? Über 95 % der Menschen in Israel befürworten eine Vernichtung Gazas. Wie viele tausende mehr Tote sind genug? Werden es hunderttausende werden müssen? Oder Millionen? Und alle machen mit?

Man wird unweigerlich an die Worte „Die Banalität des Bösen“ von Hannah Arendt erinnert. Der Mensch weigert sich, über die Konsequenzen seiner Entscheidungen und Handlungen Rechenschaft abzulegen. Weil alle mitmachen.

Die Tora und der Talmud

Sie müssen das verstehen: Was uns Christen die Bibel ist den Juden die Tora. Die Tora umfasst die fünf Bücher Moses.

Der Talmud nun befasst sich mit der Interpretation der Tora und zwar für jeden Aspekt des Lebens auf Erden. Die Tora stammt von Gott und ist daher unveränderlich. Aber die Interpretation ist veränderlich, und daher diskutierten und diskutieren die Juden durch den Talmud seit fast 2.000 Jahren. Talmud bedeutet „Lehre“ und hat als Folge einen unendlichen Prozess von Lehre und Lernen. Keine Frage ist tabu. Die winzigsten Details stehen zur Diskussion. In dem Zeitraum vom 7. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr lernen die Juden die Tora. Sie lernen riesige Passagen auswendig. Und sie lernen, darüber zu diskutieren.

Wenn Sie diesen Prozess verstehen, verstehen Sie auch, warum die Juden so gebildet und zwangsläufig relativ intelligente Menschen waren und sind. Und warum sie den Menschen in den Ländern, in denen sie lebten, meistens geistig überlegen waren. Wenn es keine Beschränkungen gegeben hätte, hätten die Juden zum Beispiel die deutschen Universitäten beherrscht. Und das Rechtswesen. Und wahrscheinlich auch die Politik. Ein Mann wie Einstein verstand das und sprach sich daher für die Zurückhaltung der Juden aus, vor allem in der Politik. Es war nicht schwierig, den Widerstand im Volke damals zu spüren.

Man muss einfach vor den Juden hohen Respekt haben. Aber eines der Probleme ist immer gewesen, dass sie die Tendenz hatten, andere Kulturen zu beherrschen. Eigentlich zwangsläufig. Dennoch: Stellen Sie sich einmal vor, was passiert wäre, wenn die Juden in Deutschland geblieben wären, diese Menschen, die unter Schock standen, als sie sich in einem Konzentrationslager wiederfanden. Was hatten sie denn getan? Sie waren doch Deutsche. Und stolz darauf.

Noch einmal: Was wäre geschehen, wenn die Juden in Deutschland geblieben wären? Und dann: Ohne den Holocaust kein Staat Israel. Ich habe mich über all die Jahre immer wieder gefragt: Warum bloß haben die Briten damals den Zionisten diesen Staat in Palästina versprochen? Warum? Eines steht aber wohl fest: Was die uns über Geschichte in der Schule erzählten ist nur ein Hauch von Wahrheit. Warum gab es auf einmal nach dem Zweiten Weltkrieg zwei neue Staaten: Den Staat Israel. Und den Staat Bundesrepublik Deutschland. Warum?

Der deutsche Staat

Eine Variante der Mär vom unbedingt notwendigen Staat Israel wurde auch den Deutschen erfolgreich verkauft. Die Deutschen haben bis heute nicht kapiert, wie sie geschickt in den Untergang manipuliert wurden. Grosse Frage an all die klugen Deutschen: Was hat denn nun der deutsche Staat heute den Deutschen als Segen beschert? Die im Westen werden jetzt wahrscheinlich den Wohlstand nennen. Die im Osten haben wohl aus der Erfahrung heraus eine andere Sicht.

Ein Staat ist ein Machtinstrument. Die Gründung eines Staates ist das Unnatürlichste von der Welt und erfordert daher immer einen hohen Blutzoll. Warum? Noch einmal: Weil ein Staat pur ein unnatürliches, ein unmenschliches Gebilde ist. Frage: Hat jemals, in der gesamten Geschichte der Deutschen, hat jemals jemand die Deutschen gefragt, ob sie in einem deutschen Staat leben wollten? Na? Nein, das ist nie geschehen. Niemals. Und daher sagte Bismarck:

„Nicht durch Reden oder Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen -, sondern durch Eisen und Blut.“

Durch Eisen und Blut. Und an Eisen und Blut hat es dann ja auch nicht gemangelt. Der Mann war geisteskrank. Er wollte den Bruderkrieg. Ich weiß noch ganz genau, wie unser Geschichtslehrer von der Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 berichtete und uns einschärfte, dass da Deutsche gegen Deutsche, Hannoveraner gegen Preußen kämpften. Und dann ging es weiter gegen Österreich. Auch Deutsche gegen Deutsche.

Und als dann der Mann mit dem Hering die Deutschen gegen die Franzosen aufgehetzt hatte und es zur Gründung eines deutschen Staates 1871 kam, da wollte der preußische König damit eigentlich nichts zu tun haben. Denn er war doch Preuße. Und der bayrische König, Ludwig II., musste bestochen werden, damit er der Gründung von diesem Staat zustimmte. Und dann haben die das alles in Frankreich fabriziert, weit weg vom Volk, nicht in Berlin. Und dann wurde diesen Deutschen eingeredet, dass das beste und wichtigste und edelste Wesen in deutschen Landen ein deutscher Soldat sei. Der Größenwahn nahm seinen Lauf.

Die Gründung des deutschen Staates im Jahre 1871 war die größte Katastrophe in der Geschichte der Deutschen. Kommt sogar noch vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949. Wer hatte die Macht 1949? Die Amerikaner. Wer hat die Macht im Jahre 2023? Die Amerikaner. Was haben die Deutschen? Die haben Demokratie. Und Scholz und Annalena. Als Trostpreis.

Ein Staat ist ein Machtinstrument. Mit dem Volk hat das nicht notwendigerweise was zu tun. Kann aber, denn es gibt auch Nationalstaaten, Staaten wie Dänemark und Frankreich und Schweden. Das sind Nationen, die zu Staaten wurden. Wenn Sie die Dänen heute fragten, ob sie in dem Staat Dänemark leben wollten, dann wäre die Mehrheit wohl dafür. Nation und Staat decken sich.

Aber nicht alle Deutschen leben in Deutschland. Wenn Sie heute in Deutschland die Deutschen fragten, ob sie in dem Staat Bundesrepublik Deutschland leben wollten, nachdem sie denen erklärten was diese BRD wirklich ist, dann könnte es zu einer großen Überraschung kommen. Daher werden die Deutschen nicht gefragt. Sie wurden nie gefragt. Niemals. Warum wohl?

Der deutsche Staat hat sich ad absurdum geführt

Seit die 1990 Berlin zur Hauptstadt gemacht haben, geht es den Bach runter mit Deutschland. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan (Schiller). Alle Regierungen anschließend waren Abbruchkommandos. Der deutsche Staat ist am Ende. Jetzt braucht man das Land nur noch mit genügend Ausländern zu fluten, und dann ergibt sich der Rest von ganz alleine. Der deutsche Staat von 1871 bis heute: eine grauenvolle Erfolgsgeschichte. Dabei, wenn der Mann mit dem Hering sich zurückgehalten hätte und als Junker auf seinem Landgut Gänse gezüchtet hätte, dann hätte aus dem wirklichen Deutschland richtig was Gutes werden können. Aber hier genau liegt die Antwort: Das musste unbedingt verhindert werden.

Die Ironie der Geschichte ist ja wohl nicht mehr zu übersehen. Die einst mächtigste Armee der Welt ist heute nicht einmal mehr in der Lage, sich gegen einen äußeren Feind zu verteidigen. Nicht einmal die gesamte NATO wäre in der Lage, gegen Russland zu bestehen. Nicht einmal die gesamte NATO. Wenn der gute Wladimir morgen auf die Idee käme, den Deutschen in Berlin einen Besuch abzustatten, oder den Deutschen in München, den würde nichts aufhalten. Denn diese deutsche Bundeswehr ist ein Sauhaufen. Wozu ist eine Armee gut, wenn sie nicht einmal das eigene Land verteidigen kann? Warum lösen die daher nicht einfach die Bundeswehr auf? Und geben das Geld den Armen.

Wohin Sie auch schauen in diesem Staat Bundesrepublik Deutschland, Sie finden einen Sauhaufen nach dem anderen. Das Gesindel im Bundestag. 736! Wenn Sie auch nur mit ein ganz wenig gesundem Menschenverstand gesegnet sind, dann werden Sie zu der Erkenntnis kommen, dass, je mehr Abgeordnete, desto weniger bringen die auf die Beine. Das ist natürlich absichtlich so arrangiert. Denn die deutschen Politiker sollen nichts bewegen. Die sollen reden. Nur reden. Reden.

Deutschland braucht keine Armee und keine Regierung in Berlin

Schauen Sie sich um in Europa. Wen und welches Land erkennen Sie als Feind? Welches Land könnte demnächst in Deutschland einmarschieren? Warum um alles in der Welt sollten die Russen Deutschland erobern wollen? Was wollen die da erobern? Und sich dann um die Deutschen kümmern? Und deren Probleme? Und das ganze warum genau? Das ist alles Propaganda, Propaganda, Propaganda. Ja, ja, der Putin, wenn der mit der Ukraine fertig ist, dann wird er über Europa herfallen. Der ist nun mal so. Diesen Schwachsinn plappern Leute nach, die angeblich das Abitur, das Zeugnis der Reife, als Qualifikation vorweisen können. Da können Sie mal sehen, was aus dem Abitur geworden ist.

Die Armee in unserer Zeit ist eine Idee von Staaten, die sich um ihre Macht Sorgen machen müssen. Denn es rumort im Volk. Die alten Märchen greifen nicht mehr. Neue Schauergeschichten müssen her. Was kommt nach Covid, nach Ukraine? Wenn demnächst der aktuelle Staat zusammenbricht, wird jemand die Macht verlieren. Und jemand wird davon profitieren. Wer ist das wohl?

Fragen über Fragen. Frage: Muss die Bundeswehr wirklich aufrüsten? Was soll das? Meinen Sie, mit mehr Geld wird aus einem Sauhaufen ein noch besserer Sauhaufen? Noch inkompetenter? Noch inkompetenter als Kriegsministerin von der Leyen, noch inkompetenter als Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer? Wenn Annegret und Ursula Kriegsministerin spielen durften, dann wissen sie, dass das nichts wird mit der Bundeswehr. Nichts werden kann. Nichts werden darf. Nicht mal das schönste amerikanische Kampfflugzeug macht da einen Unterschied. Und die haben wirklich schöne Flugzeuge. Tödliches Spielzeug. Das Ding von Lockheed Martin, die F-35 kostet gerade im Angebot nur 177 Millionen US Dollar. US Dollar! Dass die da bei der Bundeswehr nicht zugreifen. Das ist doch ein Schnäppchen.

Haben die vergessen, das der Annalena zu sagen (noch eine Frau!). Die könnte die dann gleich weiterreichen, an die Ukraine. Denn Annalena hat den Ukrainern doch versprochen, dass sie zu ihnen steht. Und zwar immer. Bis zum Endsieg. Und da stehen wir ja bekanntlich seit über einem Jahr kurz davor. Militärexpertin Annalena hat’s versprochen. Sie sehen schon, mit solch einem Personal ist fürwahr kein Staat zu machen. Daher mein Vorschlag, den Staat abzuschaffen. Eine deutsche Nation ist dieser Staat ohnehin nicht. Denn Millionen von Deutschen leben außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die leben in der Schweiz, in Österreich, in Belgien und wo sonst noch auf der Welt. Tendenz steigend. Warum? Die laufen weg vor dem deutschen Staat.

Deutschland muss wieder zu einer Gemeinschaft von deutschen Nationen werden

Lasst Österreich Österreich sein. Und die Schweiz die Schweiz. Und Sachsen Sachsen. Und Bayern Bayern. Was brauchen die Deutschen einen Staat? Wofür? Der deutsche Staat heute ist ein Kontroll- und Machtinstrument der Amerikaner.

Löst den deutschen Staat auf und ihr habt eure Freiheit wieder.

Die im Westen werden das nicht tun. Die werden sich von ihrem lieb gewonnenen Wohlstand nicht lösen können. Die im Westen lieben den Staat. Ohne Staat sind die hilflos. Die werden das daher mit dem Staat durchstehen, bis ans Ende, bis der Wohlstand sich in Wohlgefallen aufgelöst haben wird.

Die Deutschen im Osten werden das schaffen. Sachsen und Thüringen vor allem. Redet mit den Russen. Arrangiert euch mit denen. Der Rest wird sich quasi von ganz allein ergeben. Es wird nicht einfach sein. Es wird viele Opfer brauchen. Aber eine Hinwendung zum Osten ist eine realistische Option für die Zukunft.

Der Westen hat fertig. Amerika hat fertig. Der Kapitalismus pur hat fertig.

Was ist Deutschland? Goethe und Alexander von Humboldt und viele andere erkannten es vor über 200 Jahren: Deutschland ist eine Kulturgemeinschaft. Eine Kulturgemeinschaft. Eine Gemeinschaft von deutschen Nationen. Ich zitiere Friedrich den Grossen (1712 – 1786): „Jeder soll nach seiner eigenen Fasson selig werden.“ Das erkannte der gute Mann vor über 200 Jahren. Ein wahrer Demokrat. Und da faseln die Leute immer von Fortschritt. Was für Fortschritt?

Löst diesen verdammten, verfluchten deutschen Staat auf und lasst Deutschland wieder zu Deutschland werden, dem Land der Deutschen. In Freiheit. In Freiheit.

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Im Osten geht die Sonne auf. Im Westen wird sie untergehen.
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4 Kommentare

  1. Den säkulären Juden vom Zionisten zu unterscheiden ist sicherlich wichtig. Gewiß haben viele säkuläre Juden mittlerweile selbst erkannt , daß ihr Glaube weniger eine Religion, als eine Ideologie bzw. Weltanschauung ist. Wie Hr. Geese treffend beschreibt, lernen Juden vom 7. bis zum 18. Lebensjahr große Teile der Tora auswendig und studieren sicherlich auch den Talmud, dessen Lektüre viele Jahrhunderte aus gutem
    Grund dem Nichtjuden untersagt war. In diesen Schriften des Talmud und der Tora wird den Juden die Weltherrschaft über die Ungläubigen, die Goyim, verheißen, welche mit Vieh gleichgesetzt werden. Es ist daher fraglich, ob nicht doch auch die meisten säkulären Juden, insbesondere nach jahrelanger Indoktrination durch die jüdischen Schriften, den Zionismus und den jüdischen Exzeptionalismus unterstützen.

  2. Friedrich II sagte nie:
    Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden Punkt
    Er sagte
    Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden Komma wenn er ansonsten pariert Punkt
    Also eine Nuance anders. Mit dem Begriff „Freiheit“ wollte er es nämlich auch nicht übertreiben.

  3. Es geht um Macht, vielleicht auch um die Wirtschaft, aber nicht um Religion. Auch im Dreißigjährigen Krieg kämpften die römisch-katholischen Könige Frankreichs zur Eindämmung von dessen großer Macht gegen den römisch-katholischen Kaiser der Habsburger, also an der Seite der Reformierten und Lutheraner.

  4. Herr Geese wirft verschiedene Fragen auf betreffend des Staates der Zionisten und des Deutschen Reichs. Ich beschränkte mich auf den Staat der Zionisten.

    “ Die Zionisten wollten und wollen die Macht im Nahen Osten.“

    Dies ist definitiv falsch, jedenfalls wenn man von denjenigen ausgeht, die mit ihrem Geld die Kunstschöpfung Israel ermöglichten, das amerikanische jüdische Finanzkapital. Die jüdischen Diasporen erhofften sich eine gewaltige Stärkung von der Schaffung eines Staates, der sie auch beim Völkerbund, jetzt UNO und mit Botschaftern bei allen Staaten der Welt vertreten würde.

    GISELHER WIRSING
    ENGLÄNDER, JUDEN, ARABER IN PALÄSTINA

    EUGEN DIEDERICHS VERLAG JENA, 1939

    https://web.archive.org/web/20200919083523/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wirsing_Palaestina_1939.pdf

    S. 65 ff.

    Die Jewish Agency ist gleichzeitig die Dachorganisation für die jüdische Einwanderung nach Palästina, wobei ihr die Auswahl und Vorbereitung der zugelassenen Juden bisher weitgehend unterstand. Sie ist auch die Verwalterin des Sogenannten Palestine Foundation Fund (Keren Hayesod), durch den die Ansiedlung von jüdischen Siedlern in Palästina besorgt wird, sowie des Jewish National Fund (Keren Hakayemeth Le Israel), der sich mit dem Landkauf in Palästina befaßt. Der Keren Hayesod ist das gewaltige Finanzinstrument, dessen Aufgaben sich über die Ansiedlung hinaus längst erweitert haben. Seine Verwaltung kommt der eines zentralen jüdischen Finanzministeriums gleich, wie überhaupt die Einteilung der Jewish Agency in eine Abteilung für Politik, Kolonisation, Einwanderung, Erziehung, Handel, Landwirtschaft und Industrie durchaus der eines Zentralministeriums entspricht.

    Wir erwähnten bereits gelegentlich, daß zur Zeit der Balfour-Deklaration ein gewisser Teil der westeuropäischen Finanzjuden die Palästinapolitik nicht billigte. Kaum war jedoch die Palästinafrage einmal ins Rollen gekommen, als es den Zionisten und ihren mächtigen Hintermännern in London und Paris auch gelang, das finanziell ausschlaggebende Judentum in England und Amerika für die Palästinasache zu interessieren. Noch ehe es Weizmann schließlich im August 1929 auf dem 16. Zionistenkongreß in Zürich endgültig gelungen war, die zionistische Organisation und damit wiederum die Jewish Agency auch offiziell zur Gesamtvertretung des Weltjudentums zu machen, waren schätzungsweise ungefähr 50 % der Einnahmen des Palestine Foundation Fund von amerikanischen Juden beigesteuert worden. So wie kurz vor der Balfour-Deklaration Wilson zu einem Brief an die britische Regierung durch die amerikanischen Juden veranlaßt worden ist, so erreichte es das Judentum in Amerika vier Jahre später, daß am 30. Juni 1922, also drei Wochen vor der offiziellen Verkündung des Mandats in Genf, vom Kongreß, das heißt vom Senat und vom Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, eine Resolution angenommen wurde, deren Kernsatz lautet:

    „Die Vereinigten Staaten von Amerika werden die Errichtung eines Nationalheimes für das jüdische Volk in Palästina fördern.“ Am 3. Dezember 1924 schließlich wurde zwischen England und den USA. eine „Konvention über die Rechte der Regierungen beider Länder und ihre Staatsangehörigen in Palästina“ geschlossen. In dieser Konvention werden amerikanischen Staatsbürgern dieselben Rechte und Vorteile in Palästina zugesichert, die Angehörige von Mitgliedstaaten der Liga der Nationen genießen. Wichtig aber vor allem ist, daß das amerikanische Judentum durchsetzte, daß eine Änderung des Mandats nur mit Zustimmung der Vereinigten Staaten möglich sein solle. Das Weltjudentum wollte sich durch diese Garantie des auf der Tätigkeit der Jewish Agency aufbauenden Mandatsstatuts durch die Vereinigten Staaten von vornherein gegen einen Stimmungsumschwung in England sichern. Bei den Verhandlungen, die der Peel-Bericht 1937 auslöste, hat sich denn auch die amerikanische Diplomatie ebenso prompt eingeschaltet wie im Herbst 1938. Die Pariser „Alliance Israélite Universelle“ hat später die gleiche Garantie auch von der französischen Regierung zu erreichen versucht, drang aber deshalb nicht durch, weil die französischen und englischen Interessen im Vorderen Orient sich allzusehr widersprachen.

    Einer der „deutschen“ Zionistenführer, Kurt Blumenfeld, hat die wirkliche Bedeutung Palästinas für das Weltjudentum vielleicht am klarsten formuliert, wenn er sagte: „Wir halten die Feststellung, Palästina könne nur für die in Palästina wohnenden Juden ein ‚nationales Heim‘ sein, für eine Verkennung des wahren Sinnes dieses im Völkerrecht neuen Wortes. Nur durch seine universelle Bedeutung bekommt der Begriff Nationalheim erst seinen Charakter, nämlich durch seine ideelle Beziehung zu dem Judentum in aller Welt. Dies unterscheidet die jüdische Beziehung zu Palästina zum Beispiel von der arabischen. Auch die arabische Bevölkerung Palästinas hat dort ihr ‚Heim‘, aber es ist kein Zentrum für das Arabertum, während der jüdische Jischuw Palästinas eine zentrale Funktion hat und dadurch erst das ‚Nationalheim‘ schafft, das uns einen Anspruch auf Palästina gibt“.

    Mit anderen Worten verkündet hier die zionistische Führung selbst, daß sie in der Errichtung Palästinas die Erschaffung eines Vatikans des Weltjudentums erstrebt. Ein fester Stützpunkt soll ausgebaut werden, auf den in späteren Jahrzehnten die jüdische Weltpolitik zurückgreifen kann. Man denkt dabei an die Rolle, die zum Beispiel ein etwaiger Judenstaat der Zukunft sowohl in Genf wie durch eigene diplomatische Vertretungen in den Hauptstädten der Welt spielen könnte, die dann mit derjenigen der „assimilierten“ Juden in Westeuropa und Amerika wohl abgestimmt werden würde. Einige weitschauende jüdische Politiker, wie die Samuels, Rothschilds, Readings und Melchetts in London, Brandeis u. a. in Washington, hatten diese Möglichkeiten schon früh erkannt. Ein anderer Teil des westlichen Großjudentums dagegen blieb in der Beurteilung der Palästinafrage im ersten Nachkriegsjahrzehnt schwankend. Der radikale ostjüdische Zionismus, in dem sich zweifellos auch religiöse Motive finden, hatte in der Entwicklung des Programms von Herzl von jedem Juden gefordert, daß er den Zionismus „ernst nehme“, das heißt, es als das eigene Hochziel ansehe, eines Tages in Palästina zu landen. Erst nach längeren Auseinandersetzungen gelang es der zionistischen Führung und ihren Hintermännern aus der jüdischen Finanzwelt, dem Ostjudentum klarzumachen, daß man sehr wohl auch „Zionist“ sein könne, wenn man nicht beabsichtige, nach Palästina auszuwanderrn. Die Debatten sämtlicher Zionistenkongresse bis 1929 sind von diesem Problem erfüllt. Im Jahre 1927 fuhr Weizmann nach Amerika, um eine Einigung mit den „Nichtzionisten“ vorzubereiten. Im Juni 1927 fanden zunächst Beratungen mit der britischen Regierung über die Möglichkeiten einer Erweiterung der Jewish Agency statt, und schließlich wurde eine Kommission ernannt, der Sir Alfred Mond (später Lord Melchett), London, Dr. Lee K. Frankel und Felix M. Warburg, New York, sowie Oskar Wassermann, Berlin, angehörten. Die Beratungen füllten das ganze Jahr 1928 aus, was zeigt, wie schwierig sie gewesen sein müssen.

    Lord Melchett war in diesem Kreise gewichtiger jüdischer Finanzleute die treibende Kraft. Als Schöpfer und Generaldirektor der Imperial Chemical Industries (Aktienkapital 95 Millionen £) stand Melchett schon in der Vorkriegszeit in der ersten Reihe des Judentums in England. Im letzten Kabinett Lloyd Georges war er Gesundheitsminister, und dies, obwohl erst sein Vater Ludwig Mond aus Darmstadt nach England eingewandert war! Schon während des Krieges hatte Alfred Mond, der damals neben seiner industriellen Tätigkeit das Amt eines First Commissioner of Works bekleidete, eine wesentliche Rolle beim Zustandekommen der Balfour-Deklaration gespielt. Er war damals Liberaler und wie alle führenden liberalen Juden eng mit Lloyd George befreundet. Im Kabinett traf er sich mit seinen Rassegenossen, den Vettern Sir Herbert Samuel und Edwin Montagu. Engste Verbindungen knüpften sich schon in jenen Jahren mit dem ersten jüdischen Vizekönig von Indien, Lord Reading, mit dessen Sohn Rufus Isaacs (Viscount Erleigh) er eine seiner Töchter verheiratete. Der Vizekönig Reading hatte sich mit vertraulichen Missionen im Dienste des Zionismus begnügt, sein Sohn trat offen als Anwalt der Jewish Agency auf. Wir sehen, daß dieser ganze Kreis, den seit Moses Montefiores Zeiten enge verwandtschaftliche Beziehungen verbinden, gleichzeitig den inneren Ring des „Board of Deputies of British Jews“ ausmacht. Es ist letzten Endes immer dieselbe zahlenmäßig eng begrenzte Gruppe von jüdischen Familien, die uns in all diesen Zusammenhängen in England entgegentritt.

    War es der Samuel-Clan, der bei der Gründung des Palästinamandats ausschlaggebend beteiligt war, so war es Melchett, der nunmehr endgültig die Brücke zum amerikanischen Finanzjudentum schlug. Mit Felix Warburg ohnedies schon aufs engste befreundet, verstand er nun, diesen führenden Kopf der jüdisch-amerikanischen Hochfinanz für die Ziele der Jewish Agency zu gewinnen. Schon einige Jahre früher hatte er die Aussichtslosigkeit der politischen Position seines ehemaligen Freundes Lloyd George eingesehen und war zu den Konservativen hinübergewechselt. Freundschaften zu den Presselords knüpfen sich nun an, und in seinen letzten Lebensjahren galt Melchett als „überzeugter Diehard“. Was es mit all diesen Tätigkeiten in der englischen Regierung und im Unterhaus auf sich hatte, hat nach seinem Tode Ende Dezember 1930 ein Londoner Jude Paul Goodman mit erstaunlicher Offenheit ausgedrückt: „Alfred Mond war niemals ein Deutscher gewesen, weder innerlich noch äußerlich, und während des Krieges konnten etwaige latente Sympathien mit Deutschland sich gar nicht behaupten. Wenn seine Aussprache des Englischen deutsch-guttural war wie bei Eduard VII., so befand er sich in dieser Beziehung in der höchsten englischen Gesellschaft. Er hatte jedoch ein auffallend, ja übertrieben jüdisches Aussehen, aber unter den Wallisern seines Wahlkreises gereichte ihm das nicht zum Nachteil. Dieses kleine bibelfeste Völkchen konnte Sympathien für einen Mann hegen, der weder Engländer noch Deutscher, sondern einfach Jude war. Im Grunde genommen, das war ja eben Alfred Mond“.

    Es ist später von zionistischer Seite erklärt worden, Weizmanns erster großer Coup sei die Verbindung mit Balfour und seinem Kreis gewesen. Sein zweiter die mit Lord Melchett, durch dessen gewaltigen finanziellen Hintergrund – bei seinem Tode belief sich das Kapital der von ihm kontrollierten Unternehmungen auf insgesamt 120 Millionen Pfund – die Erweiterung der Jewish Agency weit über den Rahmen eines innerjüdischen Vorgangs hinauswuchs und weltpolitische Bedeutung bekam. Nachdem das Werk gelungen war, blieb Melchett Vorsitzender der British Zionist Federation und des sogenannten Joint Committee, das die Verbindung zwischen dem angelsächsischen Finanzjudentum und Weizmanns zionistischen Ostjuden zu halten hatte.

    Im August 1929 erfolgte die große Einigung zwischen den ostjüdischen Zionisten alten Stils und den „assimilierten“ westjüdischen Zionisten. Die Jewish Agency und gleichzeitig die zionistische Organisation wurde nun auch nach außen hin die große Weltorganisation des Judentums überhaupt. Wie sich Bernard G. Richards, der Sekretär der Exekutive des American Jewish Congress, ausdrückte: das Geld siegte über die Ideale. Der Rat der Jewish Agency, der aus 224 Mitgliedern besteht, wurde 1929 völlig neu zusammengesetzt. 50 % des Rates wurden nämlich den „nichtzionistischen Juden“, d. h. im wesentlichen der jüdischen Hochfinanz, zugestanden.

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