Harald Lesch, der irre versible Klimawandler

Harald Lesch, der irre versible Klimawandlervon WiKa (qpress)

Bad Ballerburg: Die Frage hat akademisches Potential, ob nur das Alter total blöd macht oder womöglich auch ein Arbeitgeberwechsel. Kann bei einem ausgewiesenen Wissenschaftspopulisten ein Senderwechsel tatsächlich mit schwerwiegenden Meinungsverwerfungen einhergehen? Hernach stellt sich die noch viel akademischere Frage, welche der vertretenen, widerstreitenden Meinungen, ist nun die richtigere? Die heutige oder die vor der Wandlung vertretene Meinung? Soweit man geneigt ist der allgemeinen Propaganda folgen zu wollen, sich also systemkonform verhalten möchte, ist man sicher gut beraten die jeweils aktuell vertretene Meinung zu adaptieren. Das sind gleichwohl auch die Weisheiten, die aktuell am höchsten vergütet werden.

Harald Lesch ist selbstverständlich einer der kompetentesten Wissenschaftler unserer Bananenrepublik. Allein schon, weil er immerzu im Fernsehen zu sehen ist. Das schafft Überzeugungskraft. Und da ist er vermutlich nur deshalb zu sehen, weil er stets die korrektesten aller wissenschaftlichen Einsichten vertritt. Die müssen fachlich nicht immer ganz richtig sein, aber ideologisch sollten sie über jeden Zweifel erhaben sein. Das, dem Zeitgeist gemäß, immer wieder zutreffend auf die Reihe zu bringen, ist schon eine echte Herausforderung und infolgedessen ein stattliches Schmerzensgeld wert. Besonders bei Anstalten des öffentlichen Rechts fallen die erfahrungsgemäß üppig aus. Lassen wir ihn hier einmal exemplarisch zum Thema Klima- und Meinungswandel brillieren:

Ist Harald Lesch irre versibel?

Entgegen der bislang propagierten Meinungen zum Geschäftsmodell Klimawandel, ist selbiger tatsächlich keine Erfindung des Menschen. Das wusste der Lesch auch schon mal, dass die Natur da seit Milliarden von Jahren damit spielt. Er wusste sogar schon mal, was viele seiner Kollegen heute noch wissen, dass wir aktuell in einer Eiszeit leben, die irgendwann mal wieder einer Warmzeit weicht. Eine kommende Warmzeit ist somit quasi schon ein Naturgesetz. Aber wir wären ja nicht menschlich veranlagt, wenn wir nicht sofort ein rentables Geschäft aus dem unausweichlichen machten. Das ging früher schon mit Sonnen- und Mondfinsternissen. Bei nichts anderem wirkt der grandiose Harald im Moment mit.

Um allerdings das Geschäftsmodell nicht zu gefährden, ist es unerlässlich, dass die Menschen in Masse die neue Weisheit als das Maß der Dinge anerkennen. Täten sie das nicht, dann würde der Schwindel rund um den CO2-Goldesel viel zu früh auffliegen. Selbstverständlich wird der CO2-Hype irgendwann mal wieder vorbei seien, vermutlich dann, wenn der CO2-Markt bis aufs letzte ausgelutscht ist und keine Renditen mehr mit dem Stoff zu machen sind. Mit etwas Glück können wir also noch einen richtig alt aussehenden Lesch erleben, der dann wieder das predigt, was er schon mal als Jungspund zum Besten gab. Folgt man dieser Logik, dann ist der Lesch zwar irre, aber garantiert auch reversibel.

Allzeit die Zeichen der Zeit erkennen

Viele Menschen haben zur Hochzeit der Kirchen, angesichts beeindruckender Scheiterhaufen, schon mal fix ihre fundierte Meinung geändert. Zumeist weil die nicht ins Weltbild der Kirche passte, also einfach um am Leben zu bleiben. Heute macht man den Gesinnungswandel schon mal aus profaneren Gründen mit. Manchmal auch nur für ein nachhaltig gefülltes Portmonee. Der Lesch wäre nicht mehr dort wo er heute ist, wenn er uns nicht das angesagtes Klima-Evangelium der Neuzeit predigte.

Allzeit die Zeichen der Zeit erkennenDie Natur hat sich früher schon nicht ans Weltbild der „flachen Erde“ gehalten, welches die Kirche verordnet hat, warum sollte sie sich jetzt nach CO2-Steuern und -Zertifikaten richten? Ein Beharren auf seinen früheren An- und Einsichten hätte Lesch vermutlich brotlos gemacht. So hält es der klima- und meinungsgewandelte  wie viele seiner Brüder vor ihm: „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Und mal ehrlich, er macht es ja auch recht eindrucksvoll, nur wahrer wird die Geschichte auch durch Wiederholung nicht.

Lediglich Leute, die etwas tiefer im ewigen Klimawandel stecken, kann er mit der neuen klimatischen „flachen Erde“ nicht hinterm Ofen hervorholen. Besagte Skeptiker haben aber keine Lobby. Nichts anderes ist der momentane Klimakult. Schließlich wusste der Lesch sogar schon mal, dass die Sonne der ganz entscheidende Faktor für das Klima dieser Erde ist. Seit wir aber das CO2-für höherwertige Weihen in der Klimakirche auserkoren haben, muss er nicht nur die Klima-Erde flach halten, sondern auch die besseren Erkenntnisse zum ewigen Klimawandel, weil sonst das ganze Geschäftsmodell schnell dahin wäre.

(Visited 378 times, 1 visits today)
Harald Lesch, der irre versible Klimawandler
7 Stimmen, 4.86 durchschnittliche Bewertung (97% Ergebnis)

5 Kommentare

  1. Sehr auffällig ist, dass im Netz seit geraumer Zeit eine breit angelegte Kampagne für die Kernkraftwerke läuft. Wer zum Teufel steckt dahinter?                                                              Flüssigsalzreaktoren, schnelle Brüter, Reaktoren die via Transmutation alte Kernabfälle "verbrennen", eine vollkommen idiotische Idee. Es ist auch die Rede davon, dass die neuen Kraftwerksabfälle  nur 300 Jahre endgelagert werden müssten. Ein bodenloser Schwachsinn, vorgetragen von hirnlosen Influenzern. Gelenkt von wem?

    Realistisch betrachtet sind das alles Hirngespinste. Eine Fata Morgana, mit der man versucht erneut neue Milliarden von Forschungsgeldern von der GRÖPAZ loszueisen. 

    Ich wiederhole mich. Es sind von einer Profiagentur gemanagte Youtube Auftritte. Dummerweise ist der Influenzer ein Pfosten, dessen totale Inkompetenz einem Fachmann nicht entgeht. Aber die Masse schluckt den Schwachsinn. Das ist das Problem.

    Gößte Physikerin Aller Zeiten.     GRÖPAZ

    • "GröPaZ" ist gut!

       Man könnte allerdings auch ebenfalls "GröFaZ" dazu sagen! Übersetzen mag ich das allerdings nicht! Auch wegen Dieter, ähm, dem Jugendschutz! Also die, die alle rei … hat, also 2015!

       War das jetzt chauvinistisch?

  2. "Harald Lesch ist selbstverständlich einer der (in)kompetentesten Wissenschaftler unserer Bananenrepublik. Allein schon (deshalb), weil er immerzu im Fernsehen zu sehen ist. (Dann kann man ja gar nicht wissenschaftlich kompetent sein!) Das schafft (gar keine) Überzeugungskraft. Und da ist er vermutlich nur deshalb zu sehen, weil er stets die (un)korrektesten aller wissenschaftlichen Einsichten vertritt. Die müssen fachlich nie richtig sein, aber ideologisch sollten sie über jeden Zweifel erhaben sein. Diese Ideologie, dem Zeitgeist gemäß, immer wieder zutreffend auf die Reihe zu bringen, ist schon eine echte Herausforderung und infolgedessen ein stattliches Schweigegeld aus GEZ-Steuer wert. Besonders bei Anstalten des öffentlichen Rechts, die den öffentlichen Pissoirs in Paris vergleichbar sind, fallen die erfahrungsgemäß üppig aus."

    Und Zulu verdanke ich einen anderen Gedankensprung des Leschschen Gedankenwirrwarrs:

    https://www.youtube.com/watch?v=Bq4N7UQ_wcY

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*