Grönland und Dänemark seid auf der Hut!

Jacob G. Hornberger (antikrieg)

Sowohl Dänemark als auch Grönland reagieren negativ auf das von Präsident Trump bekundete Interesse am Kauf von Grönland, einem autonomen Land im Königreich Dänemark. Die dänische Premierministerin Mette Frederikson nannte Trumps Idee „absurd“. Ein Sprecher von Grönlands Ministerpräsident Kim Kielson sagte: „Grönland steht nicht zum Verkauf.“

Ist das das Ende der Kontroverse? Nicht unbedingt. Frag einfach das mexikanische Volk. Nachdem seine Regierung ein Angebot von US-Vertretern abgelehnt hatte, die nördliche Hälfte ihres Landes zu kaufen, verlor sie es durch militärische Gewalt der USA.

Im Jahr 1845 machte der neu gewählte US-Präsident James Polk Mexiko ein Angebot, das Land zu kaufen, das den Staaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas entsprach. Im Vorjahr war Texas von den Vereinigten Staaten als 28. Staat der Nation annektiert worden, aber Mexiko, das weiterhin Texas als Teil von Mexiko beanspruchte, hatte der Annexion nicht zugestimmt.

Mexiko lehnte Polks Angebot ab, aber Polk ließ sich nicht davon abbringen. Stattdessen begann er nach einer Gelegenheit zu suchen, gegen Mexiko in den Krieg zu ziehen, was, wenn die USA siegreich waren, der US-Regierung erlauben würde, das Land einfach zu stehlen, das sie zu kaufen versuchte.

Polks Herausforderung bestand darin, einen Weg zu finden, es so aussehen zu lassen, als wäre es Mexiko und nicht die Vereinigten Staaten, die den Krieg begonnen haben. Auf diese Weise könnte Polk behaupten, dass die Vereinigten Staaten sich einfach gegen eine aggressive Macht verteidigten und dann die ins Auge gefasste Beute als Teil eines Vertrages beanspruchen, der den Krieg beenden würde.

1836 hatte Texas seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt. Nach der Niederlage einer texanischen Streitmacht im Alamo in San Antonio gegen den mexikanischen Diktator Antonio Lopez de Santa Ana besiegten die Truppen von General Sam Houston die Truppen von Santa Ana in San Jacinto. Mexiko stimmte jedoch nie der Unabhängigkeit Texas zu, sondern bestand darauf, dass Texas Teil Mexikos blieb.

Darüber hinaus gab es zum Zeitpunkt der Annexion von Texas durch die USA noch einen Streit über die Südgrenze von Texas. Die US-Regierung behauptete, diese sei der Rio Grande. Mexiko behauptete, es sei der Nueces River, der viel weiter nördlich lag.

Ausgehend von den strittigen Ansprüchen schickte Polk US-Streitkräfte in das umstrittene Gebiet in der Hoffnung, dass sie von mexikanischen Streitkräften angegriffen würden. Es war eine begründete Hoffnung, da sich die Streitkräfte Polks auf dem Gebiet befinden würden, von dem Mexiko behauptete, dass es Mexiko sei.





Polks Strategie funktionierte hervorragend. Im Jahr 1846 griffen mexikanische Streitkräfte einen Außenposten der US-Armee in dem umstrittenen Gebiet an, töteten 12 amerikanische Soldaten und nahmen 52 gefangen. Polk erklärte, dass Mexiko in die Vereinigten Staaten eingedrungen sei und sicherte sich eine Kriegserklärung des Kongresses gegen Mexiko. (Das war in der Zeit, als die US-Präsidenten sich noch an die Anforderung der US-Verfassung hielten, die dem Präsidenten verbietet, ohne eine Kriegserklärung des Kongresses Krieg zu führen.)

Das Ergebnis des Krieges stand nie in Frage. Mexiko war eine verarmte Nation, die von einem krisengeschüttelten diktatorischen Regime regiert wurde. Die Vereinigten Staaten von Amerika hingegen waren eine wohlhabende und mächtige Nation mit einer stabilen Regierung und einer Berufsarmee.

1848 endete der Krieg mit dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo, der vorsah, dass Mexiko etwa die gesamte nördliche Hälfte seines Landes abtreten würde. So haben sich die Vereinigten Staaten am Ende die Territorien der Staaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas angeeignet.

Wenigstens war Polk großzügig. Obwohl seine Armee den Krieg gewonnen hatte, war er immer noch bereit, Mexiko etwas Geld für das Land zu zahlen, das er ihm wegnahm. Die US-Regierung stimmte zu, Mexiko die Summe von 15 Millionen Dollar (heute 434 Millionen Dollar) zu zahlen, was etwas weniger als die Hälfte dessen war, was Polk vor seinem Krieg angeboten hatte. Die USA stimmten auch zu, Schulden in Höhe von 3,25 Millionen Dollar (heute 94 Millionen Dollar) zu übernehmen, die die mexikanische Regierung US-Bürgern schuldete.

Die Übernahme der nördlichen Hälfte Mexikos durch die USA bedeutete die Absorption von Jahrhunderten mexikanischen Rechts, Geschichte, Bräuchen, Stadt- und Straßennamen. Darüber hinaus beinhaltete sie auch, dass sofort alle mexikanischen Staatsbürger in dem neu erworbenen Land, dessen Sprache Spanisch war, amerikanische Staatsbürger wurden. Es war eine Aktion, die sich auch noch im 21. Jahrhundert auf die Amerikaner auswirken würde, bedenkt man, dass das heutige Amerika besorgt ist, dass Mexikaner illegal die Grenze zwischen den USA und Mexiko überqueren, um in Länder einzudringen, die einst zu ihrem Land gehörten, sowie die Sorge, dass die Hispanoamerikaner die Vereinigten Staaten übernehmen.

Würde Präsident Trump dasselbe machen, um Grönland zu erwerben, was Polk unternommen hat, um die nördliche Hälfte von Mexiko zu bekommen? Wer weiß? Grönland und Dänemark wären klug, ihre Verteidigung vorzubereiten, nur für den Fall der Fälle.

erschienen am 19. August 2019 auf > Future of Freedom Foundation > Artikel

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Grönland und Dänemark seid auf der Hut!
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22 Kommentare

  1. @ Jürgen,

    vielen Dank für den interessanten Link.

     

    Diese plündernden Schwerverbrecher aus Übersee wieder einmal.

    Die Mafiamethoden von diesen Unmenschen sind einfach widerlich.

    Ich wünsche mir so sehr, dass diese Verbrecher endlich so einen auf die Schnauze kriegen, dass sie nie wieder hochkommen!

    Ohne diese Psychopathen ist die Welt ein besserer Ort

    • Nun, das war jetzt wirklich keine große Leistung meinerseits!

       Aber, wenn die Welt früher auch kleiner war, waren nicht schon die Pharaonen darauf bedacht, die wichtigen Ressourcen unter sich zu haben? Seither hat sich, eigentlich, nichts geändert? 🙂

        •  Weiß ich jetzt auch nicht? Am besten, fragst mal die Israeliten? Die waren immerhin in Knechtschaft dort! … So steht es zumindest geschrieben …  cheeky
          Und von Nichts kommt ja nichts?

          • Jaja…in einem Buch was sie selbst geschrieben haben. Die Ärmsten. Von dort hat das ganze Übel wohl seinen Ursprung. Unter Ramses dem II. Tagelöhner, Diebe und Nomaden zur Knechtschaft verdonnert. Dann sind sie (die Israeliten) abgehauen, unter Führung Mose und Josua. Normal…man muß sich organisieren.
            Seit dem, Gott auserwähltes Volk auf Erden. 

  2. Sehen Sie bitte hier, und ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen:

    12.08.2005 – "… In der fünften Phase zwischen 2013 und 2016 soll es gelingen einen islamischen Staat auszurufen – und zwar ein KALIFAT."
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,369328,00.html

    "Der Dritte Weltkrieg muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus (Israel) GEGENSEITIG vernichten"  Albert Pike, gest. 1891, Hochgradfreimaurer.
    https://deutschelobbyinfo.com/2015/10/15/drei-weltkriege-1871-von-hochgrad-maurer-albert-pike-vorhergesagt-der-plan-fuer-die-weltregierung/

    29.09.2000 – Steward Swerdlow: "Wir wissen Jetzt, wie die moslemischen Fundamentalisten weg sollen. Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon: ein finanzieller Kolaps! USA wird in Distrikte aufgeteilt werden. New York City – das Heim der UNO – wird eine Internationale Zone." – Kein Link mehr, aber DAS WIRD HIER BESTÄTIGT:
    http://s.wsj.net/public/resources/images/P1-AO116_RUSPRO_NS_20081228191715.gif
    http://online.wsj.com/news/articles/SB123051100709638419

  3. Der Krieg gegen Mexico 1846-1848, war nur einer in einer Reihe, die immer auf penetrante Provokation der Gegenseite hinausliefen. Zu diesem Krieg kommentierte Ulysses Grant " Selten hat ein reiches und mächtiges Land seinem armen Nachbarn größeres Unrecht angetan" Leider sind alle diese Kriege in den deutschen Medien kein Thema. Würde man uns das in der Schule mit der gleichen Intensität einbleuen wie die diversen Missetaten aus unserer Geschichte, wäre der Ruf der USA schon längst ruiniert.

    Ein anderer historischer US Krieg war der Krieg von 1812-1814. Mit selbstgestrickten Vorwürfen begründet, erklärte Präsident Madison den Engländern den Krieg. Die Gelegenheit war günstig, die Engländer standen gegen Napoleon mit dem Rücken zur Wand. Unverzüglich überschritten die USA die Grenze mit der Absicht Kanada zu erobern. Sie brannten sogar die Stadt York, heute Toronto nieder. Die Engländer hielten aber Stand und schlugen sie zurück. Am Ende begannen die Kanadier in Maine auf New York zu marschieren. Als die Engländer in Europa wieder Grund unter die Füße bekamen, schickten sie ein Expeditions Corps über den Atlantik, eroberten Washington und fackelten das Weiße Haus und das Kapitol ab. Ein plötzlicher Wolkenbruch verhinderte, dass die ganze Stadt abbrannte. Der Präsident flüchtete unter Zurücklassung eines heiligen Gemäldes von Washington. Eine schwere Niederlage für die USA. Heute vermelden die Bücher ein Unentschieden. Aber das ist eine freche Lüge.

    Interessant ist, dass hier nicht der amerikanische Sieger die Geschichte schreiben konnte. Es macht Laune die englische Version zu lesen. Militärisch unfähig, undisziplinierte Diebe, Räuber und Vergewaltiger. Nur um einige der hier vorkommenden Urteile der englischen Chronisten über die Eindringlinge zu nennen.

    So also zieht sich seit 1812, eine Kette von Ereignissen durch die Geschichte. Immer nach dem gleichen Muster gestrickt. Und der für die USA verheerende Bürgerkrieg wurde auch mit Lüge und Provokation bewußt herbeigeführt. Von der Lüge über seine Entstehung abgesehen, unterschlägt die Geschichte auch die Zahl der getöteten Zivilisten vollkommen.  (Es waren 150 000 bis 250 000) Wenn man sieht, wie sie hier mit ihren Landsleuten umgegangen sind, wird einem klar, das Bimbos, Japse, Goks, Krauts usw. nichts Gutes zu erwarten hatten.

  4. Naja, ich sehe das aus einem anderen Blickwinkel heraus.

    Auf der Insel befindet sich der amerikanische Militärflugplatz THULE AIR BASE. Sie ist u.a. mit einer Radarstation ausgestattet, die Teil eines Frühwarnsystems für balistische Raketen ist.

    Trump will mit Sicherheit nicht Grönland kaufen. Es geht wahrscheinlich um etwas ganz anderes. Man darf Trumps Aussagen nicht immer wörtlich nehmen, sondern erstmal drüber nachdenken, warum er was sagt.

    Im Jahr 2018 verhinderte das Pentagon die Finanzierung von drei Flughäfen durch China. China versucht weltweit durch wirtschaftliche Maßnahmen überall seine Füße in die Türen zu stellen. Die immer freundlich lächelnden Chinesen.

    Für mich hat es eher den Anschein, daß Trump damit ein Signal an China setzen will: "Finger weg von Grönland". Etwas Ähnliches spielte sich auch mit Nord Korea ab, als er die schönen Strände lobte und es doch schön wäre, dort Ferienhäuser hinzubauen. Denn hinter den Kulissen spielt sich ein ganz anderes Theater ab, als wie wir es auf der Bühne öffentlich präsentiert bekommen.

  5. Übrigens:
    Grönland=Greenland
    Green ist ein anderes Wort für "Gras"
    Greenland ist der Code für die internationale Plattform für den Drogenhandel.
    Trump bekämpft angeblich auch die Geldquelle des Deep State in Afghanistan, um den Sumpf auszutrocknen.
    Demnach hat die Sache mit Grönland wohl tatsächlich eine andere Bedeutung und nichts mit Grönland zu tun.
    Bitte fragt mich nicht nach der Quelle.

    • Angsthase, Du söörfst zuviel!
      Das mit Afghanistan stimmt natürlich. Aber Grönland??
      Die haben (im Süden) neulich erfolgreich Erdbeeren dort angebaut.
      Klimanotstand? Ja klar…aber ein Drogen-Umschlagplatz? Nei.

      Ich frag Dich hiermit nach der Quelle. 😛

      • Zulu,
        nein, nicht Grönland als Umschlagplatz. Es geht nur um den Namen und nicht um die Insel. Lies nochmal genau meinen Kommentar. Geenland ist nur ein Code-Wort.

        • Hihi!  Joah ach, weißt Du was…wie viele "illegale Hanf-Plantagen" sie hier in der Nachbarschaft bereits ausgehoben haben?! Die Leute bauen das mittlerweile selber an.
          Stinkt nur leider so. Ich glaube, mit dem afghanischen CIA-Opium lässt sich ordentlich was verdienen, und die millitanten Moslem-Söldner dumm & emotionslos werden.
          Aber mit Cannabis? Nee. Dafür braucht man nicht Grönland.
          Schon gar nicht, wenn Hanf gerade in mehreren US-Bundestaaten legalisiert worden ist.

          Macht das Sinn? Haben die nicht genug eigene Anbauflächen?

            • Angsthase, Greenback ist das Synonym für Dollar. Unter Grönlands Eis liegen ordentlich Schätze, die sie haben wollen. Genau wie in der Arktis. Hierfür eine strategisch wichtige Position zu besetzen haben auch andere Anrainer im Sinn….doch, ich glaube ich verstehe ganz gut. Grönland kaufen um Drogen anzubauen ist Blödsinn und war eher scherzhaft gemeint.

              Ja, ich habe Deinen Kommentar nochmal gelesen. Du sprichst ja auch nicht von der Insel direkt, sondern um eine Art Codewort. Nur, was tut das zur Sache?
              Dann hilf mir bitte. Ich erkenne keinen Zusammenhang zwischen CIA-Drogen und dem Begriff „Grönland“.

              • Man Zulu,

                es ging doch um den Text oben, wo suggeriert wird, dass es um Grönland ging, weil Trump das kaufen wollte. Ich wollte doch nur drauf hinweisen, dass Greenland was anderes bedeutet und Trump auch was anderes meinte.

                Hinter den Kulissen kommunizieren die anders miteinander. Deswegen hören sich Trumps Aussagen oder Tweets manchmal komisch und unlogisch an. Wen er mit dieser Codierung angesprochen hat, weiß ich doch auch nicht. Fakt ist, dass er nicht über die Insel Grönland gesprochen hat.

                Weiter vertiefe ich das jetzt hier nicht, das würde die Seite sprengen, wenn ich das alles näher erklären würde. In Amerika sind da die echten Patrioten schon viel weiter. Die verstehen Trumps Kommunikation über Twitter und können/sollen  die entschlüsseln. Das geht über bestimmte Wortwahl, Großbuchstaben, den Zeitstempel der Tweets und Zahlen.

                So, mehr schreibe ich jetzt nicht mehr dazu. Glaubt doch was ihr wollt.

                 

    •  Der Amerikaner sagt zurecht greenland! Grönland kommt von Grünland, weil es früher eine durchaus begrünte Insel gewesen war! Also zu CO² reicheren Zeiten! 🙂

      • Ja, so ist das…zu Zeiten des verbannten Erik des Roten war das noch grün, daher der Name. Heute wollen die Imperialisten es als Sprungbrett in die Arktis (Thule-Base, allein schon!) und wegen den unerschlossenen Rohstoffen.

        Angsthase, ganz ehrlich: Tut mir leid das zu sagen, aber das Trumps Twitter- Uhrzeiten ebenfalls einen Code darstellen sollen…oh man selber. Das hast Du doch auf nem Ami-Blog gelesen, oder?

        •  Nun, es reicht schon etwas deutlich weiter zurück, als Grünland noch seine Namensherkunft bekam!  🙂

           Dessen unbenommen, kann man das, was Angsthase so schildert, auch nicht so ohne weiteres ad acta legen. Möglicherweise liegen hinter diesem ganzen Gedöns auch ganz andere, wie vermutet? Man kann es nicht ausschließen!

           Darüber hinausgehend, egal, wer das jetzt platziert hat, es wäre ja nicht der Erste, der mit Symbolik oder Synonymen arbeitet! 

           So ganz aus der Welt, ist es jetzt auch nicht!

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