Goldhandel: Westen vs. Osten

Der Goldhandel in Bildern: Und täglich grüßt das Murmeltier!

André Doerk (Gastbeitrag) in Rohstoff Daily (investor-verlag)

Kennen Sie das: immer wieder bricht der Goldpreis kurz vor Ende der New Yorker Handelssitzung ein. Eine Überraschung? Wenn Sie den Markt schon länger verfolgen, wohl kaum. Die Gewinne im asiatischen Handel werden mit schöner Regelmäßigkeit in Europa und Nordamerika wieder abgegeben. Den Trend von West nach Ost gibt es beim Gold schon viel länger, wie die Charts unten zeigen. Ohne viele Worte lasse ich die Bilder für sich sprechen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Ich zahle schon freiwillig ins Phrasenschwein, weil ich diese Formulierung viel zu häufig benutze. Aber sie stimmt nun einfach einmal. Schauen Sie selbst!

Der folgende Chart zeigt die durchschnittlichen täglichen Preisbewegungen des Goldpreises über die letzten 5 Jahre. Wie Sie schön sehen können, nimmt das Elend bereits mit Beginn des Londoner Handels seinen Lauf. Erst nach Börsenschluss in den USA geht es dann mit dem Goldpreis wieder aufwärts:

Quelle: goldchartsrus.com

Weg damit: Im Westen wird Gold mit schöner Regelmäßigkeit verkauft, während die Asiaten unterm Strich auf der Käuferseite stehen. Besonders auffällig wird dies nach Börsenschluss New York!
 

Kritiker könnten darauf hinweisen, dass dies ja ein sehr kurzer Beobachtungszeitraum sei. Finde ich nicht, 5 Jahre sind schon sehr aussagekräftig. Aber was soll es – die fehlende Begeisterung für Gold im Westen lässt sich auch über noch längere Zeiträume eindrucksvoll belegen. Der folgende Chart auf der nächsten Seite zeigt, wie sich der Goldpreis entwickelt hätte, würde nur der Londoner Handel berücksichtigt. Von 1970 bis heute zeigt sich ein eindeutiges Bild:

Quelle: Goldchartsrus.com

Welcher Bullenmarkt: Ginge es nach dem Londoner Bullion Market, hätte der Goldpreisanstieg im letzten Jahrzehnt nie stattgefunden. 

Wir halten fest:

–       Die Asiaten kaufen, wir Europäer und die Amerikaner verkaufen – und dies schon seit Jahrzehnten!

–       Würde Gold nur in London gehandelt, befänden wir uns noch heute in einem seit 1976 währenden Abwärtstrend

Diese statistischen Fakten sind unumstößlich und haben mit Verschwörung rein gar nichts zu tun. Bitte denken Sie daran, wenn Sie wieder einmal einen westlichen Experten im Fernsehen sehen, der sich kritisch zu Gold äußert: Will dieser Mensch wirklich ihr Bestes?

Herzliche Grüße
André Doerk

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Vor wenigen Tagen erst wurde in den System-Medien und in der Blogger-Szene heiß über die Rückführung der deutschen Goldbestände aus New York und London diskutiert. Läppische 37 Tonnen von insgesamt 1.536 Tonnen, die angeblich in New York lagern, hat die Bundesbank am Jahresende erhalten, wobei es nicht einmal die Originalbarren waren. Warum soll es bis 2020 dauern, bis die restlichen 2.000 Tonnen nach Deutschland geliefert werden? Letztendlich kann es nur eine Erklärung geben: Das Gold ist weg! Warum wohl verweigert die FED jegliche Prüfung? Ron Paul forderte vor Jahren eine Überprüfung der Goldbestände. Es wurde 15:2 dagegen gestimmt.

Warum wir unser Gold nicht von Amerika zurück bekommen werden!

Die USA haben gar kein Gold. Es sei im Besitz der Bankiers der FED.

Die BuBa ist doch nur noch ein Befehlsempfänger der EZB. Und die EZB wiederum ein Befehlsempfänger der FED (Goldman-Draghi). Warum wohl hat Axel Weber 2011 seinen Job bei der BuBa hingeschmissen? Er wusste, dass in diesem Staat so manches gehörig stinkt. Dieser Gestank breitet sich bereits über das ganze Land aus. Die Mainstream-Medien und die Politiker versuchen mit ihren täglichen Lügen diesen Gestank zu übertünchen. Eine gewisse Zeit lang mag das auch noch gelingen.

Werden wir noch bis 2020 warten müssen, um zu erfahren, ob wir unser Gold jemals wiederbekommen? Vielleicht ist ja bis dahin das Falschgeldsystem Geschichte. 

 

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