Gold & Die Billionen-Dollar-Frage von Basel III

Von Matthew Piepenburg (goldswitzerland)

Der 28. Juni liegt hinter uns und mit ihm die Einführung der mit Spannung erwarteten „makroprudentiellen“ Basel III-Regulierungen“ für die EU, mit denen die „sicheren“ Banken noch „sicherer“ gemacht werden sollen. (Ab dem 1. Juli gelten die Verordnungen für US-Banken, am 1. Januar 2022 kommt auch Großbritannien hinzu.)

Die Billionen-Dollar-Frage für Goldinvestoren liegt auf der Hand: Was jetzt?

Die kurze Antwort lautete: Gold wird steigen. Erwarten Sie aber keine kerzengerade Linie oder eine Preisentwicklung frei von Unannehmlichkeiten bzw. Volatilität.

Für die lange Antwort braucht es aber ein bisschen mehr Kontext. Also: Krempeln wir die Ärmel hoch, nehmen wir das Thema auseinander und reden wir Klartext!

Was ist Basel III?

Basel III ist im Grunde eine mit großer Verspätung kommende Bankenregulierung, die, so kontrovers sie ist, auf internationaler Basis beschlossen wurde. Mit ihr werden Banken unter anderem dazu verpflichtet, ihre „strukturelle Liquiditätsquote“ (Net Stable Funding Ratio) für Gold zu ändern, das in den Bilanzen als Tier-1-Asset (Klasse-1-Vermögenswert) geführt wird. Um die Banken „für Krisenzeiten stärker und widerstandsfähiger“ zu machen, wurde dieses Verhältnis jetzt von 50 % auf 85 % angehoben.

(Stillschweigende Voraussetzung? Machen sich die BIZ und ihre regulierten Banken etwa Sorgen um eine neue „Krise“?)

Übersetzt in Nicht-Banker-Sprache: Banken müssen dafür sorgen, dass alle von ihr gekauften Assets durch „stabile Finanzierung“ (also keine Repo-Gelder, Sichteinlagen oder stark gehebelte Positionen) abgesichert sind, um dann weitere Papiere kaufen/ hebeln zu können…

Noch einfacher übersetzt, bedeutet es: Banken dürfen, unter anderem, beim Kauf und Verkauf von Edelmetallen nicht mehr so stark auf „Fristentransformation“ oder „Duration Mismatches“ setzen (Nichtübereinstimmungen bei den Aktiva-Passiva-Laufzeiten). Also: Weniger Hebel und kurzfristige Kredite zur Finanzierung langfristiger Spekulationen (Arbitrage).

Mit Basel III werden Banken im Grunde dazu verpflichtet, verstärkt auf längerfristige (und weniger auf kurzfristige) Formen der Kreditaufnahme zu setzen. Für die Banken bedeutet das unterm Strich u.a. Folgendes: Ihre „nicht zugewiesenen“ Goldbestände verteuern sich deutlich, weil das Gold, das die Banken in der Vergangenheit besaßen, zumeist nur drittklassig (Tier 3) war und „papiergehebelt“ bis zum Abwinken.

Um wieder stärker im Bankerjargon zu sprechen: Basel III zielt offen darauf ab, den Banken im Papiergoldhandel verstärktes Deleveraging abzuverlangen (geringere Finanzhebel- bzw. Fremdkapitalnutzung).

Zu diesem Zweck sind die Banken angehalten bzw. per Verordnung verpflichtet, ihre tatsächlichen physischen Goldbestände (Barren oder Münzen) als Tier-1-Assets (echt/ sicher) zu klassifizieren und ihre Papiergoldbestände als Tier-3-Assets (gehebelt/ unsicher), für die dann größere Reserven zurückgehalten werden müssen.

Wieder in die eigentliche Praxis zurückübersetzt, bedeutet das: Basel III wird dazu führen, dass viel geringere Banken-Finanzhebel auf einem, sagen wir, 400-Unzen-Goldbarren im COMEX-Handel lasten (von 200:1 im Jahr 2016 auf nur noch 3:1 heute). Die COMEX wird dabei langsam von einer derivategestützten (d.h. gehebelten) Spekulantenbörse in einen deutlich stärker besicherten Markt umgewandelt.





Bringt Basel III ehrliches Banking und eine sichere Welt?

Scheint doch eine ganz gute Sache zu sein, meinen Sie nicht? Geringere Hebel, weniger Tier-3-Risiko, „stabilere“ Assets, höhere Reserven, sicherere Bankpraxis, tragfähigere Bankenbilanzen zum Schutz der Einleger und, man glaubt es kaum, vielleicht sogar echte und ehrliche Preisfindung bei den Edelmetallen…?

Jein…

JA, weil den Banken jetzt verstärkte Liquiditätsanforderungen vorgeschrieben werden („Net Stable Funding Ratios“). Sie verhindern, dass Banken weiterhin (und unrichtigerweise) sagen können, sie hätten Gold, obwohl ihr Gold größtenteils nur aus Hebelpapieren bestand und alle physischen Goldbestände mehr als einen Eigentümer hatten.

Das heißt jedoch nicht, dass die Banken – zur Erfüllung der neuen Reserveanforderungen – ganz plötzlich auf große, wenn auch erzwungene, Einkauftour gehen werden (die zu sprunghaft steigenden Goldpreisen führt), um ihre altes Tier-3-Papiergold durch glänzendes, neues, echtes und physisches Tier-1-Gold zu ersetzen.

Gleichwohl kursierten im Internet viele windige Aufrufe, in denen behauptet wurde, ein Kurssprung stünde unmittelbar bevor. Wir hatten es an anderer Stelle aber schon erwähnt: Banken mögen vielleicht gierig sein, finanzhebelsüchtig und unehrlich, sie sind aber nicht dumm, ungeschützt oder selbstmörderisch…

Das heißt nur Folgendes: Die Banken wussten, dass diese Regulierungen kommen würden. Und sie sind nicht in hysterische Panik verfallen und haben nicht nervös Kleingeld zusammengekratzt, um mehr Tier-1-Gold und -Silber zu kaufen, damit sie die neuen Regulierungsquoten erfüllen.

Überhaupt nicht.

Viele Expertenrunden und Akteure im Youtube-Universum haben es verpasst, ihrem Publikum in Erinnerung zu rufen, dass eben jene Banken auch schon vor Inkrafttreten der Basel-III-„Reservevorschriften“ auf richtig großen Überschussreserven saßen, dank vorheriger Bailouts (man denke an 2008…).

Allein im US-Bankensektor hatten die Großakteure schon eine gute Ausgangsposition gehabt – Überschussreserven von mehr als 1,6 Bill. $. Und um die Vorschriften von Basel III zu erfüllen, brauchte es nicht mehr als 400 Mrd. $.

Kurz: Die Banken sind weit davon entfernt, sich zur Erfüllung der Basel-III-Quoten um erzwungene Goldankäufe Gedanken machen zu müssen; sie brauchen einfach nur einen Teil ihrer üppigen Überschussreserven einzusetzen (Ihnen sei Dank – dem Steuerzahler und ungefragten Bailout-Geldgeber).

Geraderücken (Klassifizierung) der Stühle auf dem Titanic-Deck

Über Basel III wissen wir vor allem eines: Alle nicht zugewiesenen (unallocated) Papiergoldpositionen, die sich zuvor in den Bankenbilanzen befunden hatten, müssen nachgeprüft, umstrukturiert und neu klassifiziert werden.

Im Klartext für alle Nicht-Banker (also für uns Normalsterbliche) heißt das, dass die Banken einige Entscheidungen zu treffen haben.

Soll Geld zum Kauf von physischem Gold zur Seite gelegt werden, damit das Papiergold ersetzt werden kann? Oder wird einfach nur Größe und Umfang des alten Bullion-Geschäfts reduziert?

Sie dürfen gerne wilde Vermutungen anstellen…

Wie schon oben erwähnt: Falls Sie davon ausgehen, dass Banken wie Citi Group und Morgan (JP oder Stanley) zur Einhaltung der 85 %-Quote ganz plötzlich ihr gesamtes Tier-3-Papiergold in physisches Tier-1-Gold konvertieren werden, liegen Sie höchstwahrscheinlich falsch.

Eher werden sie große Mengen Papiergold abstoßen, als einen rapiden Preisanstieg am physischen Markt auszulösen.

Mit anderen Worten: Die Banken werden Größe und Umfang ihres Edelmetallhandels einschränken, was wiederum die Kosten für Edelmetallleihen an alle Akteure der Gold- und Silberbranche steigen lässt – vom Münzhandel bis zum Bergbauunternehmen.

Das bedeutet auch: rückläufiger Handel und steigende Clearingkosten, um den breiteren Bid-Ask-Spannen gerecht zu werden, da Gold und Silber an Liquidität einbüßen, was wiederum sinkendes Investoreninteresse an Edelmetallen nach sich ziehen könnte – und zwar aus keinem anderen Grund als zäher fließende Liquidität und breitere Spreads.

Es reicht wohl zu sagen, dass sich die Banken immer für den Weg entscheiden, der für sie am besten ist – und der beschwerlich ist für Gold im Allgemeinen und die kleinen Leute im Besonderen (also alle, die keine Bank sind).

Kurz: Es sind deutlich weniger Clearing-Dienste für physische Metalle zu erwarten und folglich eine deutliche Erhöhung der Handelskosten seitens der Primärhändler.

Aber was hat das mit der Billionen-Dollar-Frage zu tun – also die zukünftige Gold- und Silberpreisgestaltung?

Gute Frage.

Basel III und Preisgestaltung bei Edelmetallen

A. Der bärische/ zynische Blickwinkel

Wie der Trader sagt: Gerüchte kaufen, Nachrichten verkaufen!

Als sich die Gerüchteküche rund um Basel III in den letzten 3 Monaten anheizte, kam es beim Gold zu kräftigen Short-Glattstellung und Kurserhöhungen.

Je näher die sogenannten Basel III-“Neuigkeiten“ an die Deadline vom 28. Juni rückten, desto stärker setzte sich Verkaufsdruck durch; und Gold verbuchte die erwarteten Verluste, die der weitsichtige Anleger als klassische Rücksetzer-Kaufsignale betrachten sollte.

Die Tatsache, dass die Banken ihren Bullion-Handel zurückfahren (bzw. das nicht zugewiesene Tier-3-Gold und das zugewiesene Tier-1-Gold neu verteilen), ist auf kurze Sicht kein wirklich bullisches Signal für Gold.

Das Lebenselixier der stark irritierten LBMA-Banken Großbritanniens ist beispielsweise das Clearing und die Abwicklung von nicht zugewiesenem „Papier“-Gold&Silber – also jenen Tier-3-Anlagen, die am meisten von den Basel III-Vorschriften betroffen sind.

Wie oben erwähnt, beginnt die britische Regulierungsuhr erst im Januar zu ticken. Für 2022 darf also von ernstzunehmendem Stress (sprich sinkende Volumina) am LBMA-Markt ausgegangen werden.

Echte Zyniker dürfte die Vorstellung reizen, dass Basel III nur ein geschickter Zug der BIZ und ihrer Gefolgschaft in Zentral- und Geschäftsbanken war (man denke an die Deutsche Bank); durch die Ausbremsung des Goldhandels werden die Aktivitäten/ Aktivgeschäfte am Goldmarkt abgewürgt – zum Schutz der eigenen (ansonsten wertlosen) Fiat-Währungen. Denn nichts fürchten bankrotte Landesfürsten und Scheinwährungen mehr als steigende Goldpreise.

Darüber hinaus schafft Basel III günstige Bedingungen, um den Goldkurs zu drücken, was wiederum die Banken in die Lage versetzt, anstehenden Kursrücksetzern mit Eigengeschäften zuvorzukommen (Frontrunning), um anschließend mehr davon zu günstigeren Preisen zu kaufen. Derartige Schummeleien der Großbanken sind ja nichts Neues…

Aus Sicht eines Zynikers, wie ich einer bin, ist das ein guter Punkt.

Doch bleiben wir dabei, was wir bis jetzt tatsächlich wissen.

Wir können vor allem feststellen, dass die kleineren Akteure und Trader im Goldsektor fest und spürbar in die Zange genommen werden, und zwar auf ganzer Linie – von Liquiditätsfragen bis hin zu Kreditbedingungen.

Von den kleineren Unternehmen im Goldsektor, wie bspw. Bergbauunternehmen, Prägeanstalten, Juweliere und Veredler), die sich auf günstige und ohne weiteres verfügbare Liquidität (oder gute Kreditkonditionen) verlassen, werden viele durch Großakteure im Sektor oder kreditvergabescheuen Banken wie immer preislich an den Rand gedrängt, und so kommt es in diesem ohnehin schrumpfenden Trading/Kreditgeschäft-Universum zu Konsolidierung.

Und was ist mit den Gold-Tradern, die darauf hoffen, bis zum Lieferdatum bei engen Spreads long bleiben können? Sie werden dank Basel III schnell erkennen, dass sie sich den Hebel für physische Auslieferung nicht leisten (ihn nicht nutzen) können; sie werden stattdessen ihre Kontrakte weiter überrollen müssen – zu einem deutlich höheren Preis und breiteren Spreads.

Warum?

Anders als Banken, die selbst null Kapitalkosten haben, wird den normalen Tradern kein Margin-Konto zur Finanzierung physischer Lieferung gewährt werden – und zwar von eben jenen (frisch regulierten) Banken.

Und aus diesem Grund sind die Großbanken auch die natürlichen Gold-Shorts: Sie wissen, dass die meisten Trader nicht bis zur endgültigen Auslieferung long gehen können.

Anders formuliert: Neben breiteren Bid-Ask-Speads werden auch die Kosten für Clearing und Abwicklung von Edelmetall-Trades steigen. Zudem werden die Kreditkosten (und Hedging-Kosten) für die Bergbauunternehmen und Veredler der Brache deutlich steigen, da die Banken ihre steigenden Kosten nach unten, an die tieferen Stufen der Nahrungskette, durchreichen. Zugleich schlagen sie Profit aus dem, was im Grunde nichts anderes als eigene „Insider-Arbitrage“ ist.

Derartige Schrumpfungen in den „Edelmetallabteilungen“ der Banken könnten dazu führen, dass Gold für bestimmte Parteien weniger attraktiv wird (man darf von deutlich weniger Akteuren an den LMBA-Händlerständen ausgehen), was folglich die Edelmetalle drücken würde.

B. Etwas Volatilität & Bullische Zwangsläufigkeit

Positiv gewendet, heißt das aber auch Folgendes: Die Kombination aus einem kleinerem Edelmetallmarkt, mehr Nachfrage sowie höheren Transaktionskosten kann die Preise in die Höhe schicken, und nicht in die Tiefe.

Nicht nur das. Da im Rahmen von Basel III physisches, oder zugewiesenes, Gold als risikofreies Tier-1-Asset neu eingestuft wird, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Banken (Geschäfts- wie Zentralbanken) ihre Gold- und Silber-Positionen in den Tresoren erhöhen werden.

Das ist bullisch.

Doch wie schon erwähnt: Die Bestimmungen verringern den Anreiz für Banken zur (großvolumigen) Teilnahme am Edelmetallhandel – seien es Londoner Forward-Kontrakte oder Comex-Futures.

Aus diesem Grund gehe ich, wie viele andere auch, davon aus, dass einerseits die Kursvolatilität bei Gold und Silber steigen wird, andererseits dürfte sich aber auch der Preisfindungsprozess deutlich verbessern, wenn die Unzahl anderer Triebkräfte für Gold, jenseits von Basel III, ganz natürlich für steigende Nachfrage und somit steigende Goldpreise sorgt (man denke hier an Triebkräfte wie steigende Inflation, negative Realzinsen, Kreditgarantien der Zentralbanken, wachsendes Geldangebot).

Mit Blick auf die geltenden Basel III-Vorschriften und das positive Makro-Umfeld für Gold werden die Papier-Shorts aus dem Großbankenmillieu den natürlichen Preisanstieg bei Gold & Silber in Zukunft deutlich weniger beeinflussen können.

Das heißt also tatsächlich Preisfindung und kein künstliches Preis-Fixing durch die COMEX-Großbanken.

Falls die BIZ also gehofft hat, Gold durch Basel III unattraktiv zu machen, dann dürfte sie sich zu früh gefreut haben. Wahrscheinlich wird ihr Plan nach hinten losgehen, da die Währungen der Welt schon jetzt Feuer gefangen haben und letztlich verbrennen werden.





Zusammengefügt

In der Summe gibt es eine große Bandbreite an Meinungen und Möglichkeiten hinsichtlich der kurz- wie längerfristigen Auswirkungen der Basel III-Bestimmungen auf die Kursgestaltung bei Gold und Silber.

Wie oben erwähnt, können wir von steigender Kursvolatilität ausgehen und sogar von weiteren Rücksetzern bei den Edelmetallen; längerfristig werden jedoch die historischen Grundlagen, eine verbesserte Preisfindung und die guten alten Naturgesetze von Angebot & Nachfrage dafür sorgen, dass Gold zukünftig die Rolle eines unbestreitbar maßgeblichen Vermögenswerts ausfüllen wird.

Unsere Dienstleistungen bei Matterhorn Asset Management richten sich an anspruchsvolle Edelmetall-Anleger und Vermögensschutz-Kunden – nicht an Spekulanten, Pattern-Trader oder Trendfolger.

Wir lassen uns dahingehend ganz sicher nicht von kurzfristigen Kursbewegungen im Fahrwasser sensationeller Regulierungen ablenken, was allein schon der simplen Einsicht in die Tatsache geschuldet ist, dass das globale Finanzsystem und speziell die globalen Währungen nur einen Weg kennen – den Weg nach unten!

Gold ist eine Versicherung gegen ein System, das schon jetzt in Flammen steht.

Ironischerweise ist allein die Tatsache, dass die Basel III-Vorschriften heute für Aufruhr sorgen nur ein weiteres Indiz für diese endgültige Entwicklung.

Also: Die Angst (und die unausgesprochene Erkenntnis), dass in diesem von BIZ und anderen jahrelang fehlverwalteten Finanzsystem ungekannte Risikostände erreicht sind, ist genau die Erklärung dafür, warum die Basel III-Regeln gerade jetzt kommen, nach so vielen vorherigen Fehlstarts.

Anders formuliert: Selbst die Architekten dieser globalen Finanzkrise (eine beispiellose Weltschuldenkatastrophe in Verbindung mit einer Mega-Bubble bei Risikoanlagen) machen sich Sorgen wegen eines Desasters, das sie selbst erzeugt haben und das sich nicht mehr auf das COVID-Fiasko schieben lässt.

Anders als jene „Banking-Experten“ setzen wir in Zürich seit jeher auf Langfristigkeit und spielen keine Golf-Partien.

Ganz gleich, ob Basel III den Goldmärkten kurzzeitiges Chaos oder Ruhe beschert, an Folgendem besteht für uns keinerlei Zweifel: Die einzigen Assets, die persönliche Ruhe ins globale Chaos dieser kaputten Finanzlandschaft bringen, sind gleichzeitig jene Assets, die derzeit von den „Big Boys“ nach besten Kräften reguliert werden – Gold und Silber.

Ironischerweise (und trotz aller Basel III-Versuche, zugewiesenes Gold bilanziell zur risikofreien Alternative gegenüber nicht-zugewiesenem Papiergold zu machen) wissen wir seit Jahrzehnten auch, dass selbst das „zugewiesene“ Bankkundengold nicht wirklich Eigentum der Kunden ist, sondern eigentlich Bankeneigentum.

Deswegen verwahren wir die vollversicherten Edelmetalle unserer Kunden auch außerhalb des zerrütteten und behelfsmäßig regulierten Bankensystems in Hochsicherheitseinrichtungen, wo das Gold ausdrücklich im Namen der Kunden separat gehalten wird – und nicht in unserem Namen.

Man denke nur: Null Gegenparteirisiko, 100 % Eigentum.

Mit anderen Worten: Seit Jahren sind wir den Bankern und ihren Regulierern im Denken um Längen voraus. In all dem Durcheinander gibt es einfache Wegweiser.

Lange bevor es durch Basel III offiziell zum erstklassigen Asset wurde, wussten wir, dass Gold ein „sicheres Asset“ ist; wir wussten zudem, wie viele andere anspruchsvolle Anleger auch, dass „ertragloses“ physisches Gold als Asset den „ertragsnegativen“ Staatsanleihen (sprich: ertragsfreies Risiko) weitaus überlegen ist…

Selbst die Zentralbanken selbst können das, verdammt noch mal, nicht abstreiten. Und deswegen haben sie auch mehr Gold gekauft als US-Staatsanleihen.

Kurz: Was Banken machen und was sie sagen, sind zwei grundverschiedene Dinge. Basel III ist ein weiterer Versuch, das Unsichere sicher erscheinen zu lassen, während wir die ganze Zeit über schon sicher (und besser vorbereitet) waren und sind.

Für ernsthafte Edelmetallinvestoren auf der Suche nach echter Währungsabsicherung und Vermögensschutz – verwaltet vom globalen Führer für erstklassiges Gold, das in den sichersten Tresoren der Welt verwahrt wird – sind wir die mit Abstand bessere Wahl als die Banken.

Besuchen Sie uns hier und finden Sie heraus warum.

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