Globales Finanzsystem: Die vorsätzliche Zerstörung läuft

Ein Kommentar von Ernst Wolff (kenfm)

Viele Menschen warten zurzeit sehnsüchtig auf das Ende der Lockdowns. Sie hoffen darauf, dass die Geschäfte wieder öffnen, die Arbeitslosigkeit zurückgeht, die Wirtschaft erneut in Gang kommt und sie endlich in ihr altes Leben zurückkehren können.

Doch das wird nicht geschehen, und zwar aus folgendem Grund: Die Lockdowns sind nicht die Ursache der gegenwärtigen Probleme, sondern nur ein Brandbeschleuniger, der den wirtschaftlichen Zerfall auf dramatische Weise verschärft.

Der Mittelstand, der bereits vor den Lockdowns in Schwierigkeiten steckte, ist schon zu einem erheblichen Teil in den Ruin getrieben worden, kleine und mittlere Banken stehen vor einer Welle von nicht verkraftbaren Kreditausfällen und die Staatshaushalte weisen riesige Löcher auf.

Vor uns liegt eine nie dagewesene Flut an Insolvenzen kleiner und mittlerer Betriebe. Banken werden gerettet werden müssen, die Arbeitslosigkeit wird explodieren, Preise werden steigen, die Steuern werden erhöht und Sozialleistungen gekürzt werden. Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung wird einbrechen. Wir werden in den vor uns liegenden Monaten eine Verödung der Innenstädte und eine seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gekannte Ausbreitung von Armut und Obdachlosigkeit erleben.

Zugleich werden wir eine weitere Zunahme der bereits gigantischen Spekulation an den Finanzmärkten sehen. Sie wird die die soziale Ungleichheit, die jetzt schon einen historischen Rekordstand erreicht hat, weiter verschärfen. Wir werden auch erleben, dass man uns die Grundrechte, die uns in den vergangenen zwölf Monaten genommen wurden, nicht wieder zurückgibt und dass die Zensur, die seit einigen Monaten ausgeübt wird, nicht etwa abgeschafft, sondern weiter verschärft wird.

All das lässt sich voraussagen, wenn man nicht, wie die meisten Menschen, in Schockstarre auf Inzidenzen und Mutationen schaut, sondern sich ganz nüchtern den Zahlen in der Wirtschaft und im Finanzsektor widmet. Sie zeigen, dass das globale Finanzsystem, das seit der Krise von 2007/08 künstlich über Wasser gehalten wurde, mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Da die Zinsen weltweit bei null angekommen sind, lässt sich der Zusammenbruch des Systems nur noch durch unbegrenzte Geldschöpfung zeitlich hinausschieben. Der Preis dafür ist die unerbittlich fortschreitende Entwertung des Geldes.





Das wissen die Verantwortlichen, und deswegen bereiten sie im Hintergrund bereits ein neues Geldsystem vor. Es wird das Bankensystem, wie wir es kennen, beenden und die Geldschöpfung ausschließlich in die Hand der Zentralbanken legen. Auf diese Weise wird man die Geldmenge kontrollieren, Negativzinsen erheben und die wirtschaftliche Nachfrage gezielt steuern können.

Allerdings birgt dieses neue Geldsystem ein Problem. Es wird sich bei der vorgesehenen Währung zwar um digitales Geld handeln, aber im Gegensatz zu den existierenden Kryptowährungen wie Bitcoin wird es keinesfalls dezentral, sondern im Gegenteil zu einhundert Prozent zentralisiert sein. Das heißt, dass alle Transaktionen sowohl vom Staat als auch von den an der Ausgabe des Geldes beteiligten Digitalkonzernen überwacht, kontrolliert und unterbunden werden können. Digitales Zentralgeld bedeutet damit nichts anderes als die komplette Unterwerfung der Kontoinhaber unter die Aufsicht des Staates und der Digitalwirtschaft.

Das aber würde die Bevölkerung unter normalen Umständen wohl kaum unwidersprochen hinnehmen. Wie also kann man sie dazu bringen, die neue Knechtschaft zu akzeptieren? Auch dafür gibt es ganz offensichtlich einen Plan: Indem man das bestehende System systematisch plündert und auf diese Weise sozial unhaltbare Zustände schafft, die einen Großteil der Menschen in existenzielle Not treiben, um anschließend als Retter auftreten zu können.

Wie sonst lässt es sich erklären, dass wir mittlerweile in einem Endlos-Lockdown leben, der die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Betroffenen tagtäglich weiter verschlimmert? Der dafür sorgt, dass die, die um einen Rettungsring kämpfen, absichtlich unter Wasser gedrückt werden?

Es handelt sich hier ganz offenbar um eine Agenda, die darauf abzielt, eine große Anzahl von Menschen in höchste Not zu bringen, um ihnen dann – gewissermaßen als humanitäre Maßnahme – das digitale Zentralbankgeld zur Rettung vor der Verelendung anzubieten.

Wer meint, dies sei eine realitätsferne, apokalyptische Zukunftsvision, der sollte sich dringend darüber informieren, wie weit die Vorbereitungen der Zentralbanken für die Einführung digitaler Zentralbankwährungen bereits vorangeschritten sind.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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5 Kommentare

  1. Die Lösung der sogenannten Corona-Grippe stellt zweifelsohne eine fürchterliche Intrige zugunsten des Finanzsektors dar. Dies in Verbindung mit dem heuchlerischen Schutz des Klimas, den sicher keiner der Agenten wirklich will, vielleicht mit Ausnahme der reichlich beschränkten Greta Thunberg, kann die Welt in totale Verwirrung und Aggression treiben, weil die Menschen – mich eingeschlossen – sich nicht von dem Gift der Massenmedien lösen können. 

    Da der Weg in Verwirrung und Aggression nun einmal beschritten wurde, gibt es kein zurück mehr, bis kein Stein auf dem anderen stehen geblieben ist.  Der Weg in die alte Normalität ist nicht mehr möglich, und die neue wird fürchterlich sein.

    https://www.aphorismen.de/zitat/1170

    Das eben ist der Fluch der bösen Tat,
    Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.

    Und die noch verbliebenen Deutschen werden für den Verlust des ungerechten Zweiten Weltkriegs jetzt endgültig bestraft!

  2. Seit dem 4. März 2020 vertrete ich die Auffassung, daß die Covid-19-Krise dazu dient, das in seiner Agonie liegende Geld- und Finanzsystem durch eine starke Inflation, vielleicht Hyperinflation, zu ersetzen.  

    https://krisenfrei.com/die-corona-rezession-ist-keine-rezession/#comment-160572

    Ernst Wolff meinte dann, daß das digitale Zentralbankgeld zur Lösung der Probleme kommen soll, was er in sehr vielen Videos ausführlich erläutert hat.  

    Diese These wurde jetzt tatsächlich von der wenig intelligenten Agentin der Schattenmächte namens Christine Lagarde aufgenommen.

    https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/europaeische-zentralbank-verstaerkt-arbeit-an-digitalem-euro-und-startet-testphase-ab-mitte-oktober-a-7aacb6ac-0b99-48ba-9dd4-11221847cf16

    Ergo muß es mit dem Corona-Zusammenbruch notwendigerweise einfach weitergehen, weswegen die letzten Videos von Ernst Woff zum Verständnis der Zukunft ziemlich hilfreich sein dürften.

    Ernst Wolff: Der digitale Währungskrieg droht

    Anm.: Vielleicht wird es demnächst einen Stellvertreterkrieg mit dem Iran geben.

    https://www.youtube.com/watch?v=qLtMjAf-f18

    Ernst Wolff: Die gewollte Zerstörung des Finanzsystems

    https://www.youtube.com/watch?v=Qd5PbcROnfI

    • Es verdichtet sich, was eigentlich von Anfang an klar war. Corona ist der lange geplante Vorwand, weil das Finanzsystem im Sterben lag. Die Länder hatten sich etwas Vorlauf genommen, um das ganze wahrscheinlich in ihrer Logik auf 2023 zu terminieren (23=5) (2023=7) Zerstörung und Vollendung. 

      Wir haben wahrscheinlich noch einpaar Monate Zeit… Die eingeleitete Zerstörung wird sich dann irgendwann drastisch beschleunigen.

      Interessant wird es sein, was ausser (mutmaßlichem) Totimpfen und sicher geplanter Totalüberwachung, Finanzcrash mit reihenweise Staatspleiten an Nachfolgeplänen in den Schubladen liegt. 

      Vermutlich wird man dann nochmal das Nutzvieh (sofern noch nicht geschehen) Goyim neu verpfänden und zu neuen digitalen Identitäten in einem neuen globalen Rechtskreis machen.

      Schau mer mal… Bei mir werden Lebensmittel und Medikamente für 1-2 Jahre vorhanden sein. Wenn es länger dauert, dann werde ich improvisieren müssen.

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