Fünf Schritte, die zum Krieg führen können

Eine kurze Checkliste, mit der überprüft werden kann, ob Trump tatsächlich vorhat, ein weiteres Land anzugreifen

Von Stephen M. Walt
Foreign Policy, 02.04.18
(https://foreignpolicy.com/2018/04/02/how-to-start-a-war-in-5-easy-steps/)

Sind die USA auf dem Weg in einen weiteren Krieg? Die Anzahl der Leute, die das denken, scheint zu wachsen – besonders seit Präsident Donald Trump mehrere Größen, die ihn anscheinend zu zügeln versuchten, entlassen und Falken wie den CIA-Direktor Mike Pompeo (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Pompeo und John Bolton (s. https://de.wikipedia.org/wiki/John_R._Bolton, einen ehemaligen Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, um sich geschart hat. Im New York Times Magazine vom 26.03.18 hat Robert Worth (s. https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Worth den US-Verteidigungsminister James Mattis als einzige „Stimme der Vernunft“ (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP02618_280218.pdf im neuen „Kriegskabinett Trumps“ porträtiert (s. https://www.nytimes.com/2018/03/26/magazine/can-jim-mattis-hold-the-line-in-trumps-war-cabinet.html und auf die Gefahren von Konflikten mit dem Iran, mit Nordkorea und einigen anderen Staaten hingewiesen. Sollten wir deshalb nervös sein, und wie können wir überprüfen, ob Trump nun Krieg will oder nicht?

Zunächst ist zu bedenken, dass führende Politiker keine Kriege anfangen, die lange dauern, viel Geld kosten und mit einer Niederlage enden könnten. Auf die meisten Kriege trifft das zwar zu, Kriegstreiber reden sich selbst (und der Bevölkerung) aber immer ein, ihr Krieg sei schnell und billig zu führen und siegreich zu beenden. Vor dem Ersten Weltkrieg glaubte die deutsche Führung, mit ihrem Schlieffen-Plan (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlieffen-Plan) Frankreich und Russland in nur wenigen Monaten schlagen zu können; auch Hitler hoffte auf ein schnelles Kriegsende, als er seine Blitzkriege (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Blitzkrieg)  vorbereitete und die Nazi-Kriegsmaschinerie in Gang setzte. Weil Japan wusste, dass es einen langen Krieg gegen die USA nicht gewinnen konnte, setzte es mit dem „Überfall“ auf Pearl Harbor (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_12/LP20412_051212.pdf) alles auf eine Karte – in den Hoffnung, damit die Kampfmoral der US-Streitkräfte entscheidend schwächen und Washington dazu zwingen zu können, ihm freie Hand in Ostasien zu lassen. Auch Saddam Hussein erwartete nicht, dass ihm irgendjemand den Einfall in Kuwait übelnehmen könnte (s. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Irak1/25jahre-kuwait.html, und George W. Bush und Neokonservative wie Bolton glaubten dummerweise, der Krieg gegen den Irak sei leicht zu gewinnen und mache sich auch noch selbst bezahlt.

In einer Demokratie muss die Regierung auch die Bevölkerung davon überzeugen, dass…

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