Französischer Ökonom: Kooperation mit Moskau würde „Spaltung der Welt“ verhindern

MOSKAU, 30. Juli (RIA Novosti)

Mit ihren härteren Sanktionen gegen Russland begeht die EU nach Ansicht eines angesehenen französischen Wirtschaftsexperten einen schlimmen Fehler. „Die Sanktionen gefährden die Beziehungen zu Russland zu dem Zeitpunkt, da die durch Krisen zermürbte globale Wirtschaft auseinander zu brechen droht“, teilte Jacques Sapir, Direktor an der renommierten École des Hautes Études en Sciences Sociales, am Mittwoch RIA Novosti mit.

„Unsere Staaten sollten mit Emerging Markets und mit Russland kooperieren, statt nach Vorwänden für den Kampf gegen sie zu suchen.“ Er sei sicher, dass die tiefe Wirtschaftskrise in Europa aus der Bankenkrise in Portugal resultiere, die eine allgemeine Tendenz der „globalen Desintegration und Defragmentation“ offengelegt habe. „Dieser Prozess könnte mit der Teilung der Welt in einige Megaregionen wie die EU zu Ende gehen – mit eigenen Währungen, Rechtsnormen und Finanzinstituten.“

„Wir sind jetzt Zeugen einer zweiten Runde der globalen Defragmentation. Ich bin der Ansicht, dass die Idee einer monopolaren Welt, in der es keine scharfen Kanten gibt, an und für sich nichts anderes ist als eine Mirage.“ Laut Sapir ist die Defragmentation eine Folge der Politik der Entwicklungsländer und „politischer Mängel der USA“. Dabei spielte der Ökonom auf Ermittlungen gegen die französische Bank BNP Paribas an.

„Der Beschluss der Mitgliedsländer der BRICS-Gruppe, eine eigene Währungsreserve anzulegen, könnte zur Änderung der globalen Wirtschaftsordnung beitragen. Falls diese Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – Anm. der Redaktion) es schaffen, eine zum US-Dollar alternative Währung aus der Taufe zu heben, wird sich diese Ordnung selbstverständlich ändern… Laut einer Theorie werden die USA künftig in Isolation geraten und eine Union mit Kanada und Mexiko ins Leben rufen“, sagte Sapir. Dabei meinte er die seit Jahrzehnten von Politikern und Wirtschaftsexperten diskutierte Idee der Nordamerikanischen Union (NAU).

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 Kooperationen mit Russland sind von den Kriegstreibern der USA, der EU und der NATO nicht gewünscht, wie wir gerade wieder an den Sanktionen gegen Russland sehen. Die EU betreibt keine eigenständige Politik, sondern wird von Washington bestimmt. Das gleiche gilt für unsere sogenannten „Qualitätsmedien“. Tagtäglich wird das Volk mit Lügen überschüttet, mit dem Ziel, Russland als den Bösewicht darzustellen, der über Europa herfallen will.

Die USA sind pleite und wollen Europa mit in den Abgrund ziehen. Nichts anderes steckt hinter dieser üblen US-Propaganda. Die US-Lakaien in Brüssel wurden für dieses Spielchen von der Hochfinanz auserkoren. Über die entsprechenden Schweigegelder herrscht selbstverständlich Schweigen und werden garantiert auf keine Konten erscheinen. 

 

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