F. William Engdahl – Werden die USA einen großen Krieg gegen China provozieren, weil mächtige Oligarchen ein totalitäres System errichten und die ganze Welt beherrschen wollen?

Redaktion politonline

Der in Deutschland lebende US-Autor und Wirtschaftsjournalist Engdahl befürchtet, dass sich im Hintergrund operierende anglo-amerikanische Oligarchen mit einem provozierten Krieg gegen China die alleinige Herrschaft über die Welt verschaffen wollen. Wenn wir uns von den aktuellen Schlagzeilen, die täglich die Welt bewegen, lösen und versuchen, größere Zusammenhänge zu erkennen, dann ist das dominierende geopolitische Thema der letzten drei Jahre

der wachsende Konflikt zwischen den beiden stärksten Mächten unseres Planeten, zwischen der Volksrepublik China und den USA, gewesen. Es sieht immer mehr danach aus, als versuchten im Dunkeln wirkende globale Netzwerke wirklich Mächtiger Figuren das zu wiederholen, was ihnen mit dem von 1939 bis 1945 tobenden Zweiten Weltkrieg gelang: Die Herbeiführung einer erneuten Machtverschiebung größten Ausmaßes.

Auf Betreiben der PTB, der Power’s To Be, der wirklich Mächtigen, haben Kreise der City of London und der Wall Street den Zweiten Weltkrieg inszeniert, um die beiden ihrem Machtstreben im Wege stehende Staaten Russland und Deutschland auf einander zu hetzen. Deutschland und Russland sollten sich gegenseitig vernichten, und damit den Mächtigen in Großbritannien und in den USA die Möglichkeit eröffnen, das Schachbrett der Welt zu ihrem Vorteil neu zu ordnen. Ihr Plan ging auf, allerdings mit dem Ergebnis, dass nach 1945 Großbritannien nur noch der Juniorpartner der USA war und die Wall Street sowie die Rockefeller-Brüder global den Ton angaben – und das während des gesamten Kalten Krieges. Diese globale anglo-amerikanische Dominanz endete erst mit der Öffnung der Berliner Mauer im Jahr 1989 und dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991.

Mit der Präsidentschaft Bill Clintons begann im Jahr 1992 die nächste Phase: Die finanzielle und industrielle Globalisierung. Damals setzte die Aushöhlung der industriellen Produktion nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und in der gesamten EU ein. Die neue Welthandelsorganisation ermöglichte die Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer; dadurch wurden die Löhne in den westlichen Industrieländern in den Keller getrieben und nach den 1990er Jahren ein Industriesektor nach dem anderen zerstört. Das war ein notwendiger Schritt zu etwas Neuem, das George H.W. Bush schon 1990 die New World Ordernannte. Mit diesem nächsten Schritt soll die nationalen Souveränität aller Staaten der Welt aufgelöst werden. Dem stehen die USA selbst aber immer noch als Haupthindernis im Weg.

»Ein wenig Hilfe von unseren Freunden ….. «
Für die PTB, die sich keinem Staat verpflichtet fühlen, sondern nur an der Ausweitung ihrer nicht durch nationale Grenzen gehemmten persönlichen Macht  interessiert sind, war die Geburt der Welthandelsorganisation und die Aufnahme Chinas als Vollmitglied im Jahr 2001 der von Anfang an beabsichtigte nächste Schlüsselschritt. Damit ermöglichten die PTB China das größte industrielle Wachstum eines Staates in der bisherigen Geschichte, an das nur die industrielle Entwicklung Deutschlands von 1871 bis 1914 sowie die der USA nach 1866 heranreichen. Die WTO-Mitgliedschaft Chinas verschaffte westlichen Konzernen wie Apple, Nike, Kentucky Fried Chicken, Ford oder VW die Möglichkeit, Milliarden in China zu investieren, ihre Produkte dort zu spottbilligen Löhnen herzustellen und sie dann in den Westen zu reimportieren. Eines der großen Mysterien des enormen Wachstums der chinesischen Wirtschaft ist die Tatsache, dass China erlaubt wurde, nach 2001 zur Werkbank der Welt zu werden, zunächst für weniger komplizierte Industriewaren wie Textilien und Spielsachen, dann für pharmazeutische Artikel und zuletzt auch für die Montage und Produktion von (Fahrzeugen und) elektronischen Geräten. Das Mysterium klärt sich auf, wenn wir die dahinterstehende Absicht der PTB und ihrer Finanzinstitutionen berücksichtigen, mit Hilfe Chinas andere Industriemächte, besonders aber die USA, zu schwächen und deren globalen Einfluß zurückzudrängen. Zbigniew Brzezinski und sein Förderer David Rockefeller haben häufig gefordert, nationale Genzen zu beseitigen. Indem sie China in wirtschaftlicher und zunehmend auch in technologischer Hinsicht zum Rivalen Washingtons machten, verschafften sie sich die Möglichkeit, die Vorherrschaft der USA zu brechen.

Als Xi Jinping 2012 Staatspräsident Chinas wurde, war die Volksrepublik bereits die zweitstärkste Wirtschaftsmacht hinter den USA. Das wäre China nicht geworden, wenn die alten anglo-amerikanischen Familien, die schon nach 1840 die Opiumkriege inszeniert hatten, um China ausplündern zu können, das nicht gewollt hätten. Die 1856 von dem Schotten Thomas Sutherland in der damaligen britischen Kolonie Hongkong gegründete britische Hong Kong Shanghai Bank [HSBC], die schon im Opiumhandel in China involviert war, ist heute die größte nichtchinesische Bank in Hongkong. In den letzten Jahren hat sie so enge Beziehungen zu China geknüpft, dass Laura Cha seit 2011 ihrem Vorstand als Stellvertretende Vorsitzende angehört. Frau Cha war früher Stellvertretende Vorsitzende der staatlichen China Securities Regulatory Commission und ist die erste Person außerhalb des chinesischen Festlandes, die einem Ministerium der Zentralregierung der Volksrepublik China in Peking angehörte. Die größte britische Bank hat also ein Vorstandsmitglied, das der Kommunistischen Partei Chinas angehörte und im chinesischen Staatsdienst tätig war. China brauchte westliches Geld, und die HSBC und führende US-Banken wie JP Morgan Chase, Barclays und Goldman Sachs waren da sehr gerne behilflich.

»Sozialismus à la Xi Jinping ….. «
Alles lief gut, bis Xi 2012 den Vorsitz der Kommunistischen Partei Chinas (CCP) übernahm. Peking schien mit der Rolle des globalen Team-Players zufrieden zu sein, solange ihm chinesische Eigenheiten gestattet blieben. Aber schon 2015, nach wenig mehr als zweijähriger Amtszeit, begann Xi Jinping unter dem Motto China 2025 eine umfassende Nationale Industriestrategie umzusetzen. Sie ersetzte den früher unter der Regie des ehemaligen Weltbank-Präsidenten Robert Zoellick und der USA formulierten, also westlich geprägten Report China 2030. [1]

Diese Umorientierug auf eine chinesische Strategie zur Erringung einer globalen technologischen Überlegenheit könnte den PTB die Erkenntnis gebracht haben, dass China nicht mehr dazu bereit war, nach ihren Regeln zu spielen, weil die Kommunistische Partei Chinas unter Xi beschlossen hatte, China die globale Führung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Biotechnologie zu verschaffen. Die von China angestrebte globale Führungsposition kann von den Herrschaften, die selbst die Weltherrschaft wollen, natürlich nicht akzeptiert werden. China 2025, kombiniert mit der ebenfalls von Xi in Gang gesetzten Road and Belt Initiative zur Schaffung einer globalen Infrastruktur, die China auf Land und See mit allen Staaten in Eurasien und darüber hinaus verbinden soll, hat in den PTB die Überzeugung reifen lassen, dass sie nur dann die Weltherrschaft erringen können, wenn sich die USA  u n d  China in einem Krieg gegenseitig zerstören. Soll sich ein großer Krieg, wie der ab 1941 zwischen Hitler und Stalin ausgetragene, wiederholen?

Das ist meine Schlussfolgerung, und es spricht vieles dafür, dass es dazu kommen wird.





Auge um Auge, Zahn um Zahn
Wenn es zu diesem Krieg kommt, wird er sehr wahrscheinlich ganz anders als der Zweite Weltkrieg verlaufen. Die USA und die meisten westlichen Industriestaaten stecken wegen der überzogenen Reaktion auf ein Virus, das von Wuhan über die ganze Welt gekommen sein soll, in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren. Ungeachtet der Tatsache, dass die Zahl der Todesopfer trotz der gewaltig aufgeblähten Statistiken etwa dem Niveau einer starken jährlichen Grippewelle entspricht, beharren die Politiker und die korrupte WHO, die Weltgesundheitsorganisation, weiterhin auf der Verhängung drakonischer Lockdowns, obwohl die in den USA und in der EU noch verbliebene Industrie schon schwer geschädigt ist.

Der als Protest gegen rassistische Übergriffe der Polizei sehr gut organisierte vandalistische Aufruhr in den USA hat viele Städte in Kriegszonen verwandelt, die an den 2013 veröffentlichten Film Elysiummit Matt Damon und Jodie Foster erinnern. In diesem Zusammenhang hat die gegen Washington gerichtete Rhetorik aus Peking einen äußerst scharfen Ton angenommen, der bereits als Wolf Diplomacy bezeichnet wird. Nachdem Washington das chinesische Konsulat in Houston und China daraufhin das US-Konsulat in Chengdu schloß, steigerten beide Seiten ihre feindselige Rhetorik. Die USA demonstrieren ihre militärische Stärke im Südchinesischen Meer und in den Gewässern um Taiwan und haben chinesische Hightech-Konzerne verbannt und so die Spannungen noch weiter erhöht. Das Weiße Haus beschuldigt die WHO, sich von China manipulieren zu lassen, während China den USA vorwirft, das tödliche Corona-Virus künstlich erschaffen und nach Wuhan gebracht zu haben. [2]

Die staatlichen chinesischen Medien unterstützen die von Black Lives Matterorganisierte Explosion der Gewalt in den USA und gießen damit Öl ins Feuer. Viele der die Proteste in den USA anführenden selbst ernannten Marxisten haben Kontakte zu Peking, zum Beispiel die von Bob Avakian geleitete maoistische Revolutionary Communist Party der USA.

»Totaler Krieg«
Welche Art von Eskalation ist unter diesen Bedingungen wahrscheinlich? 1999 haben die beiden Obersten der chinesischen Volksbefreiungsarmee, Qiao Li-ang und Wang Xiangsui, im Armeeverlag ein Buch mit dem Titel Unrestricted Warefare[Uneingeschränkte Kriegsführung] veröffentlicht. Qiao Liang ist inzwischen zum Generalmajor der chinesischen Luftwaffe und zum stellvertretenden Generalsekretär des Rats für Studien zur nationalen Sicherheitspolitik aufgestiegen. Die beiden Autoren haben ihr Buch 2016 aktualisiert. Es gibt Einblick in die auf höchster Ebene geltende chinesische Militärstrategie.

Die beiden Obersten haben die im Anschluß an die 1991 gegen den Irak durchgeführte US-Operation Dessert Storm veröffentlichte US-Militärdoktrin analysiert und festgestellt, dass diese vor allem auf brutale militärische Gewalt und den massiven Einsatz konventioneller Waffen setzt. Sie folgern daraus, dass »das Angehen und die Lösung von Problemen nur mit technologischen Mitteln typisch für das Denken der US-Amerikaner ist. Die Vor- und Nachteile hierbei liegen ebenso klar auf der Hand wie der Charakter der US-Amerikaner. Dabei ist die nationale Sicherheit schon länger nicht mehr nur durch militärische Bedrohungen gefährdet. …. Sie hängt zunehmend vom Zugriff auf Ressourcen, vom Kampf um Märkte, von der Kontrolle der Geld- und Handelsströme und von anderen Wirtschaftsfaktoren ab. Im Vergleich dazu ist die militärische Bedrohung sogar zweitrangig geworden, weil die genannten anderen Faktoren die politische, wirtschaftliche und sogar die militärische Sicherheit eines Staates viel stärker bedrohen können. …«. Die beiden Autoren beziehen in die neue Form der Kriegsführung – zusätzlich zu den Kämpfen an Land, auf See, in der Luft, im Weltraum und im virtuellen Raum – auch Kämpfe in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Diplomatie, Kultur und Psychologie ein.

Als Kriegshandlungen empfehlen die beiden Autoren unter anderem das Hacken von Websites, virtuelle Angriffe auf Finanzinstitutionen, terroristische Anschläge und die Nutzung von Medien zum Anzetteln von Unruhen in Städten. Neuere Enthüllungen, dass Millionen $ aus China über Anzeigen an die New York Times und an andere Mainstream-Medien der USA fließen, damit diese positiver über China berichten, sind ein weiteres Beispiel. Als verdeckte chinesische Einflußnahme kann auch die Tatsache angesehen werden, dass ein Chinese CaiPERS, den größten US-Pensionsfonds, leitet, der Milliarden in risikoreiche chinesische Aktien investiert und durchgesetzt hat, dass die New Yorker Börse Dutzende chinesischer Konzerne listet, die nicht dem für US-Konzerne geltenden Transparenzgebot unterworfen sind und deshalb finanzielle Risiken bergen. [3]

Das alles zeigt in die Richtung, in die sich ein Krieg zwischen China und den USA entwickeln könnte. Es wäre ein uneingeschränkter asymmetrischer Krieg, in dem nichts, was dem Feind schadet, verboten ist. Der chinesische Autor Qiao hat es wie folgt formuliert: »Die erste Regel im uneingeschränkten Krieg ist die, dass es keine Regeln mehr gibt«. Auch die Genfer Konventionen würden nicht mehr gelten. Die beiden chinesischen Autoren haben somit dargelegt, dass zur uneingeschränkten Kriegsführung auch Angriffe auf die politische, wirtschaftliche, kulturelle und Informationssicherheit eines Staates gehören können. Die Abhängigkeit der US-Wirtschaft von chinesischen Versorgungsketten für alle Produkte – von unverzichtbaren Antibiotika bis zu seltenen Erden, die auch für militärische Zwecke gebraucht werden – zeigen, wie verletzlich besonders die US-Wirtschaft ist.

China seinerseits ist durch Handelssanktionen, Störung der Finanzströme, Angriffe mit Biowaffen und Ölembargos, um nur einige Störfaktoren zu nennen, verwundbar. Einige sind der Meinung, die neue Heuschreckenplage und die afrikanische Schweinepest, die Chinas Hauptnahrungsmittel dezimieren, seien nicht nur natürlichen Ursprungs. Wenn das zuträfe, dürften die USA und China schon tief in einen unerklärten uneingeschränkten Krieg verstrickt sein. Könnte es sein, dass sogar die extremen Überschwemmungen entlang des Yangtse-Flusses, die den riesigen Drei-Schluchten-Staudamm zu sprengen drohen und bereits Wuhan, andere chinesische Großstädte und riesige Flächen Ackerland überflutet haben, nicht nur jahreszeitlich bedingt sind?

Ein totaler Krieg zwischen China und den USA wäre mehr als eine Tragödie. Er könnte das Ende der Zivilisation bedeuten. Wollen Figuren wie Bill Gates und seine Komplizen das herbeiführen? Soll ihr geplanter Great Reset aus der Asche eines solchen Konfliktes entstehen?

  1. William Engdahl, der an der Princton University Politikwissenschaft studierte, berät über strategische Risiken Er hat Bestseller über Öl- und Geopolitik verfaßt und schreibt ausschließlich für das Online-Magazin New Eastern Outlook;
    Siehe https://journal-neo.org/author/william-engdahl/

In Letzterem ist auch obiger Artikel zuerst veröffentlicht worden. Ferner recherchiert er für das Centre for Research and Globalization;
Siehe https://de.wi-kipedia.org/wiki/Michel_Chossudovsky

Zahlreiche seiner unverändert aktuellen Artikel finden sich auf politonline

Bezüglich der Road and Belt Initiativefinden sich unter Seidenstrasse entsprechende Artikel auf politonline





Anmerkung politonline d.a.

The Great Reset, den Grossen Neustart, hat der an der Spitze des WEF, des World Economic Forum stehende Klaus Schwab ausgeheckt. Michael Klonovsky hat dieses Projekt bereits als die nächste große Gaunerei bezeichnet. [4]

Nachdem ganz offensichtlich die in Davos Jahr um Jahr vorgetragenen Vorsätze für eine gerechte Gestaltung unserer Zukunft nicht das erbracht haben, was sie versprachen – oder vorgaben, zu versprechen – scheint nun die über uns hereingebrochene Pandemie Schwab dahingehend zu beflügeln, dass er seine Vorstellungen als eine Verpflichtung ansieht, gemeinsam und dringend die Grundlagen unseres Wirtschafts- und Sozialsystems für eine gerechtere, nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft zu schaffen.

Als ob das neu wäre, das hören wir doch schon seit Jahren…..

So fordert er einen neuen Gesellschaftsvertrag, in dessen Mittelpunkt Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit stehen und in dem der gesellschaftliche Fortschritt nicht hinter der wirtschaftlichen Entwicklung zurückbleibt.

Auch hier nichts Neues zu entdecken, ist doch seit Jahrzehnten ein Thema …..

Damit schreitet man zu Feststellungen, die der Panikmache Schützenhilfe leisten: »Wir haben nur einen Planeten, und wir wissen, dass der Klimawandel die nächste globale Katastrophe mit noch dramatischeren Folgen für die Menschheit sein könnte. Wir müssen die Wirtschaft in dem kurzen noch verbleibenden Zeitfenster dekarbonisieren und unser Denken und Verhalten wieder in Einklang mit der Natur bringen«, legt Schwab dar.

Ganz sicherlich kann niemand beurteilen, ob der ständig zitierte Klimawandel – der von wirklichen Klimaexperten ohnedies relativiert wird – tatsächlich in eine Katastrophe ausarten könnte. Dies allein schon deswegen, weil der Mensch auf das Klima, das ausschliesslich durch Sonne und Universum gesteuert wird, allen politischen und UNO-Behauptungen entgegen keinen Einfluss nehmen kann. [5]   Oder konnte der Mensch je eine Eiszeit aufhalten …..

Der Kernpunkt, das MUSS einer Dekarbonisierung, entpuppt sich dann als Stütze der seit langem von uns geforderten Transformation, die von uns ein Zurückschrauben resp. Einschränken unseres bisherigen Lebensstils fordert. Dabei richtet sich das Verbot der Nutzung fossiler Brennstoffe vor allem an uns Europäer. Die damit einhergehenden erheblichen Nachteile sind mit schöner Regelmässigkeit Gegenstand der Tagespresse. Praktisch unverwähnt bleibt diesbezüglich der Fakt, dass das US-Verteidigungsministerium zu den grössten Verbrauchern fossiler Brennstoffe zählt, ebenso die Tatsache, dass die militärischen Treibhausgas-Emissionen von der auf der UN-Klimakonferenz in Paris im November 2015 getroffenen Vereinbarung ausdrücklich ausgenommen blieben. Festgelegt wurde lediglich, dass die Staaten ihre militärischen Emissionen erfassen und melden sollen; ihre Reduzierung wurde nicht vereinbart. Militärische Emissionen werden so weiterhin als Notwendigkeit geduldet.

Weitere von Schwab vorgetragene aufzugreifenden Punkte sind erwartungsgemäss Rassismus und Diskriminierung. The Great Reset, so Schwab, »wird von uns verlangen, alle Stakeholder der globalen Gesellschaft in eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen, Zielen und Handlungen zu integrieren«, was ich in Anbetracht der unglaublichen Diversität der Nationen resp. Bevölkerungen dieses Globus schlichtweg als undurchführbar sehe, es sei denn, der UNO gelänge es, nicht zum ersten Mal, durch entsprechende Dekrete, restlos allen auf dieser Erde die gleichen Reaktionen resp. das gleiche Verhalten vorzuschreiben, was einem totalen Zwang gleichkäme.

»Wir brauchen ein Umdenken, den Übergang vom kurzfristigen zum langfristigen Denken, den Übergang vom Aktionärskapitalismus zur Verantwortung der Stakeholder. Ökologische, soziale und Good Governance müssen ein angemessener Teil der Rechenschaftspflicht von Unternehmen und Regierungen darstellen«, fügt Schwab hinzu. Das dürfte genau das sein, was die Inititanten mittels der Konzerninitiative, die, wie ich annehme, mehrheitlich von NGOs konzipiert wurde, verlangen. Man muss hier einfügen, dass die Nichtregierungsorganisationen längst auf allen Ebenen mitzuregieren trachten, wofür sie hinreichend grünes Licht von unseren Regierungen haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Konzernwelt selbst diesbezüglich verhalten wird.

Inzwischen ist das 51. Jahrestreffen auf den Sommer nächsten Jahres verschoben worden; es wird nicht wie üblich zu Jahresanfang in Davos stattfinden; der neue Ort allerdings ist noch nicht bekanntgegeben worden. The Great Reset ist inzwischen jedoch von zahlreichen Autoren aufgegriffen worden, der Unmut über diese neuerliche Bevormundung scheint zu wachsen, so dass bis zum Sommer die Chance besteht, sich hier aktiv einzubringen.

Quellen:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP07720_210920.pdf
LP 077/20 – 21.09.20 – Friedenspolitische Mitteilungen aus derUS-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein; Original auf
https://www.globalresearch.ca/remake-1941-hitler-stalin-great-war/5720769
August 23, 2020  –  Towards a US-China War? The Creation of a Global Totalitarian System, A One World Government? Is this a Remake of the 1941 Hitler Stalin Great War? – By F. William Engdahl

[1] https://www.worldbank.org/en/news/feature/2012/02/27/china-2030-executive-sum-mary
[2] http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP02120_130320.pdf
[3] https://www.finan-zen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/us-finanzprofi-warnt-der-groesste-us-pensions-fonds-ist-am-rande-der-pleite_H976092797_548144/
[4] https://www.journalistenwatch.com/2020/07/14/die-gaunerei-neustart/
14. 7. 20 Von Michael Klonovsky
[5] Siehe

Wo die Klimadrangsal ihren Ursprung nahm – Von Doris Auerbach

II. Teil – Wo die Klimadrangsal ihren Ursprung nahm – Daten zur Erderwärmung – Von Doris Auerbach

III. Teil – Wo die Klimadrangsal ihren Ursprung nahm – Klimaschutz – Dekarbonisierung – Von Doris Auerbach

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1 Kommentar

  1. Krieg USA: China kann ich mir nicht vorstellen, weil diese Länder zuweit  voneinander entfernt sind. Muß man schon arge Größenideen haben, so etwas zu beginnen……….Vielleicht produzieren irgendwelche Tiere derzeit  Viren und verstreuen die bald an den richtigen   Orten…………..?. Dürften jetzt Politiker Kontakt  mit Leuten, die Viren? herumtragen,  zur gleichen Zeit bekommen haben?. Wie die Viren das wohl organisieren?? Sind in 2 Ländern bald Wahlen und es muß jetzt dafür noch viel PR gemacht  werden. ……………2. Welle muß ja in die Medien kommen….Panik ja erwünscht. ….   Kommen jetzt bald nicht nur Coronaviren, sondern auch die jedes Jahr in der Zeit auftauchenden Grippeviren. Hoffentlich gibt es zwischen den beiden Virenarten keine Kämpfe um die besten Plätze. Entstehen da vielleicht CoGri-Viren. Was die wohl dann anstellen.? Irgendwann werden die Virenspiele und deren Folgen den Spielernaturen über die Köpfe wachsen und sie werden nicht mehr wissen, wo welche Viren sind und was die tun. Sollen die den Viren doch Leuchtpunkte einbauen, damit sie immer wissen, wo ihre Lieblinge sind……..Wäre zum Kichern, wenn nicht das Ganze bestimmte Toleranzgrenzen übersteigen würde. 

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